Therapiebegleithunde und Kastration
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Wie solltest du eigentlich durch die Prüfung fallen? So wie ich die kenne ist es eine Prüfung, die ziemlich objektiv ist (ganz geht eigentlich nicht). Und ja bei uns ist es auch so, dass der Hund 100% verträglich sein soll, was ich auch nachvollziehen kann.
Naja, dass ich durchfalle, glaube ich jetzt nicht. Normalerweise hätte ich direkt am Ende der beiden Seminarwochen die praktische Prüfung gemacht, wenn mir die anderen Teilnehmer nicht abgeraten hätten. Dass Newton und ich das hinbekommen, davon bin ich überzeugt.
Ich befürchte eben nur, dass es heißen könnte, dass er unkastriert den Schein nicht bekommt, weil wirklich ständig drauf rumgehackt wurde, dass er nicht kastriert ist....
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Der Papa von meiner Hündin ist übrigens neben seiner erfolgreichen Sportkarriere (A3) auch zertifizierter Therapiehund...also nur mal so als Beispiel, dass es Blödsinn ist, zu behaupten, die Hunde müssten zwingend kastriert werden.

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Dann sag der Ausbilderin, dass sie ihre persönlichen Ansichten bzgl Notwendigkeit einer Kastration bitte für sich behalten soll. Wenn es diesbezüglich keine offizielle Vorschrift gibt, ist das einfach ihre subjektive Meinung der du nicht nachkommen musst. Das darf die Bewertung der Prüfung auch nicht beeinflussen!
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Und du meinst die Ausbilderin lässt dich durch die Prüfung fallen, nur weil Newton nicht kastriert ist, auch wenn ihr alles richtig macht?Wie sieht die Prüfung denn aus?
Ich möchte den Ausbildern da jetzt keinesfalls etwas unterstellen... Aber so unterschwellig muss ich sagen, kam das schon so rüber...
Die praktische Prüfung ist ein ganzer Katalog von Dingen, die Newton können/ertragen können muss. Wobei das jetzt keine Dinge sind, die man von einem Hund nicht verlangen dürfte. Da sind halt so Teile drin wie "Begrüßung von fremden Personen", "Aufzug fahren", "Tierarztbesuch", nix Wildes eigentlich.
Sorge machen mir eher die Supervisionsbesuche vor Ort. Da könnte man schon was finden, was in "Es gibt kein Schein" resultieren könnte.
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Naja, dass ich durchfalle, glaube ich jetzt nicht. Normalerweise hätte ich direkt am Ende der beiden Seminarwochen die praktische Prüfung gemacht, wenn mir die anderen Teilnehmer nicht abgeraten hätten. Dass Newton und ich das hinbekommen, davon bin ich überzeugt.
Ich befürchte eben nur, dass es heißen könnte, dass er unkastriert den Schein nicht bekommt, weil wirklich ständig drauf rumgehackt wurde, dass er nicht kastriert ist....Traust du es denen zu, dass sie so "hinterlästig" sind, dich die Prüfung machen zu lassen und danach den Schein nicht auszustellen? Ich kann mir das eigentlich nicht vorstellen, sonst müssten sie es dir ja schon gesagt haben. Vertritt der Verein die Sichtweise oder nur die Trainerin?
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Traust du es denen zu, dass sie so "hinterlästig" sind, dich die Prüfung machen zu lassen und danach den Schein nicht auszustellen? Ich kann mir das eigentlich nicht vorstellen, sonst müssten sie es dir ja schon gesagt haben. Vertritt der Verein die Sichtweise oder nur die Trainerin?
Ne, also wenn ich die Prüfungen alle bestanden habe, bekomme ich natürlich auch den Schein. Das ist klar, denke ich.
Die Hunde von den Ausbildern dort sind ausnahmslos kastriert. Also denke ich schon, dass das die allgemeine Sichtweise dort widerspiegelt.
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Ich verstehe nicht, warum du dir erst jetzt darüber Gedanken machst. Das sollte man machen, bevor man sich für einen Anbieter entscheidet. Jetzt hast du "viel Geld" bezahlt und weisst nicht mal, ob du das Zertifikat erhälst.
Setz dich nochmal mit der Ausbilderin zusammen. Ob sie aber zugeben wird, dass du aus diesem Grund das Zertifikat nicht erhälst, oder ob sie irgendeinen Grund vorschieben werden

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Ne, also wenn ich die Prüfungen alle bestanden habe, bekomme ich natürlich auch den Schein. Das ist klar, denke ich.
Wenn dem so ist, kann dir das:
Die Hunde von den Ausbildern dort sind ausnahmslos kastriert. Also denke ich schon, dass das die allgemeine Sichtweise dort widerspiegelt.
...doch reichlich wumpe sein. -
Ich sehe auch einen deutlichen Unterschied zwischen Assistenzhunden und Schulbegleithunden. Die ersteren arbeiten selbstständig und müssen je nach Aufgabengebiet 24 Stunden verlässlich sein, weil davon ggf Leben und Gesundheit des Menschen abhängen.
Ein Schulbegleithund ist da ja doch ne andere Hausnummer, weil er begleitend und mit seinem Besitzer zusammen arbeitet. Da kann ich die bisher von der Trainerin genannten Argumente nicht nachvollziehen solange der Hund nicht auffällig ist und ansonsten gut im Gehorsam steht. -
Die Argumente der Trainerin wären mir vollständig egal.
Newton ist kein "Nutzhund", dessen Lebenszweck in einer genau definierten Arbeit besteht, für die eine Kastration objektiv unerläßlich ist. Er wird für eine fakultative Tätigkeit ausgebildet auf Grund Deines speziellen Interesses, also eine Art "Hobby". Ob er eine Prüfung besteht oder nicht, ist für seinen Lebensunterhalt und Deinen komplett irrelevant. Es geht weder um seine, noch Deine Existenz. Also gäbe es für mich 0 Anlaß, mir den Kopf zu zerbrechen, ob ich kastrieren lasse, nur damit ich eine Prüfung bestehe, oder wie ich jemanden eventuell "bekehren" kann.
Wenn Deine Schule zumal auf die Prüfung keinen Wert legt, verstehe ich es ehrlich gesagt noch weniger, wieso Du Dir einen Kopp machst.
Bestehen die auf Kastration, würde ich auf dem Absatz kehrtmachen und Tschüs.
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