HuTa / Gassi-Service / oder Garten?
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Hallo, wir sind neu hier und hätten gerne mal eure Einschätzung zum Thema "Auslastung" gewusst bzw. wie diese bei euch aussieht.
Der Ausgangspunkt ist leider, dass wir zur Zeit relativ wenig Zeit für Kira haben. Meine Freundin macht zur Zeit ein Studium neben der Arbeit und ich bin tagsüber arbeiten, das heißt unsere Hündin ist von ca. 8 bis 18/19 Uhr bei meinen Schwiegereltern im Garten. Ich gehe gegen 5 Uhr mit ihr eine Runde durch den Park, versuche sie mit Bällchen und co, auszupowern, aber um die Zeit ist sie eh noch nicht so aktiv. Von daher sieht es meistens so aus, dass wir nur durch den Park schlendern und ich den Ball selbst einsammeln darf.

Tagsüber ist sie wie gesagt bei meinen Schwiegereltern. DIese haben leider nicht so sehr den Draht zu Hunden. Kira ist bei ihnen daher im Garten (sie darf dort auch ihre Geschäfte verrichten, wir sammeln sie dann ein
). Gegen 19 Uhr hole ich sie nach der Arbeit ab und wir gehen eine relativ große Runde. Da es dann schon dämmert/dunkel wird, lasse ich sie nicht von der Flexi-Leine, aber ich merke schon, dass sie ein Laufpensum hat, was tagsüber bei meinen Schwiegereltern nicht erfüllt wurde.Nun würde ich gerne mal eure Einschätzung hören, ob eine solche Haltung einigermaßen artgerecht ist. Wir liebäugeln nämlich im Moment damit, Kira tagsüber in eine HuTa zu geben oder uns einen Gassi-Service zu suchen. Allein ist sie in den 8-9 Stunden natürlich nicht, da meine Schwiegereltern da sind. Sie lassen Kira auch mit ins Haus, allerdings wird sie halt 0% beschäftigt, was ich auf dem Abendspaziergang schon bemerke.
Wir wüssten gerne mal eure Meinung zu der Thematik, danke

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- Neu
Hi,
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Es geht dir rein um die Auslastung? Deine Schwiegereltern mögen Kira, sie bekommt dort Ansprache, Streicheleinheiten und vor und nach der Arbeit täglich eine große Runde mit dir?
Zum Thema Gassi-Service/HuTa: kommt sie mit anderen Hunden gut klar? Hat sie relativ schnell Stress mit neuen Situationen? Hat sie "Baustellen", die besonders gehändelt werden müssen oder bei denen du ein schlechtes Gefühl hast, wenn andere mit ihr unterwegs sind oder wenn diese nicht in deinem Sinne gehändelt werden?
Es gibt sicher Hunde, die finden HuTas toll oder Gassi-gehen in großer Gruppe... Andere dagegen würden das Konzept Betreuung von vertrauten Personen in ruhiger Umgebung + Spaziergänge Morgens und Abends bevorzugen... Für meine Hunde wäre eine HuTa gar nichts und ein Gassi-Service nur unter bestimmten Bedingungen. Das heißt, ich an deiner Stelle würde morgens um 45 Minuten laufen und Abends 60- 90 Minuten (oder was auch immer an Auslastung dann passend ist) und den Rest der Zeit Schwiegereltern betüddeln lassen.
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Ich schließe mich @Lucy_Lou an.
Vielleicht wäre aber ein Dogwalker noch ganz nett, der nicht so viele Hunde hat oder nur einen. Der holt sie dann ab, geht eine große Runde mit ihr und bringt sie anschließend wieder zu den Eltern?
Ansonsten würde das meinen Hunden vermutlich ausreichen wenn sie tagsüber in den Garten könnten und eine vertraute Person im Haus hätten, somit also nicht alleine wären. -
Ich sehe das grundsätzlich genauso wie Lucy_Lou.
Wenn du aber das Gefühl hast, deiner Hündin würden ab und an etwas mehr Action und Bespaßung wirklich gut tun, könntest du ja auch einen Gassigeher für 1 bis 2 Mal die Woche einstellen, der dann eine Stunde oder so mit ihr läuft, vielleicht sogar einen Ausflug in den Wald oder ähnliches macht... Warum nicht?
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Hallo Kabriko,
magst Du sagen, was für eine Rasse Dein Hund ist bzw. welche Eigenschaften und Neigungen Kira mitbringt und was ihr mir ihr auslastungstechnisch gemacht hast, bevor keine Zeit mehr da war? Ich finde es gut, dass Du Dir Gedanken machst, es muss aber auch zum Hund passen.
Manche Dogwalker packen sich 10 Hunde ins Auto und fahren in eine Freilauffläche - das wäre für meine Bertha, die territorial ist und nicht zu jederhund freundlich, wirklich keine Lösung.
Eine jugendliche Gassigeherin würde ich- neben der versicherungstechnischen Frage - auch für mich ausschließen - denn so ein großer Hund wie meiner muss im Notfall auch gehalten und gehandelt werden können. Zumal ich nicht möchte, dass jemand z.B. meinen Haustürschlüssel bekommt und den Hund dort abholt, Denn Bertha soll ja unser Heim bewachen.
Mittlerweile habe ich für meine Bertha eine Hundebetreuung mit einer ausgebildeten erfahrenen Betreuerin gefunden, die allerdings auch ihren Preis hat und Bertha bei Bedarf auch ein bisschen beschäftigt mit Apportieren/Suchspielen.
Ideal wäre wohl für meine Hündin eine Betreuung bei einer erfahrenen Person mit Hundeverstand und dem gleichen Verständnis von Erziehung wie ich, die vielleicht nur ein oder zwei Hunde hat, um den Stresslevel meiner "Controletti"_Hündin gering zu halten, und meinem Hund die nötige Konsequenz und Sicherheit bietet, dass ich nach dem Aufenthalt dort nicht noch zusätzliche Erziehungsprobleme habe, die ich dann wieder wegtrainieren muss.
Deshalb mein Tipp: bitte mach' Dir vorher einmal Gedanken, was Du genau von einer Betreuung bzw. Auslastung Deiner Hündin erwartest.
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Danke für eure Antworten.
Kira ist ein großer Labrador-Mischling und sie liebt andere Hunde abgöttisch. Wir sind am Wochenende oft auf Hundeplätzen mit vielen anderen Artgenossen, damit kommt sie prima zurecht. Daher denke ich, dass sie eine Hundetagesstätte lieben würde. Leider sieht es mit Hutas hier in der Umgebung etwas mau aus. Das heißt, zur nächsten müssten wir schon ein Stück fahren. Bei einem Gassigänger wäre uns Professionalität schon wichtig. Also jemand der Erfahrung mit Hunden hat. Nicht, weil Kira schwierig ist, sondern weil es uns wirklich in erster Linie um die Auslastung geht.
Früher hat meine Freundin das mittags übernommen, mit dem Futterdummy zum Beispiel. Ich denke aber, dass es grundsätzlich egal ist, ob jemand mit ihr auf den Hundeplatz geht oder sie irgendwie anders beschäftigt. Alles, was über schnödes Gassigehen hinaus geht und das dann 1-2x die Woche wäre schon super.
Wir werden uns da mal schlau machen und mal nach Angeboten suchen. Wie würdet ihr sagen ist da so der preisliche Rahmen?
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Hallo Kabriko,
für meine Hundebetreuung zahle ich im Abo 19 EUR pro Tag. Ein privates Angebot, dass ich nutzen kann, kostet mich zwischen 10 und 15 EUR. Für mich zählt allerdings, dass das Vertrauensverhältnis stimmt, dass ich mich eben 100%ig verlassen kann, und meine Bertha so behandelt wird, wie ich es selbst tun würde. Da wäre ich u.U. auch bereit, mehr zu zahlen.
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Also so wie du es beschreibst sollte es wirklich reichen, wenn jemand vorbeikommt und mit ihr eine schöne Runde dreht. Da solltest du für 10€ jemanden finden.
Und im Garten würden die Schwiegereltern vermutlich auch nicht mit dem Futterdummy arbeiten wollen? -
Zur Not würde auch mein Schwiegervater eine Runde mit ihr drehen, allerdings hätte Kira davon nicht so viel. Und mit so Sachen wie Dummytraining brauche ich nicht zu kommen, da haben die beiden kein Händchen für beziehungsweise wollen es auch gar nicht erst versuchen. Der Hund hat den Garten, reicht doch. Sie ist im Prinzip nur bei meinen Schwiegereltern damit sie während unserer Abwesenheit raus kommt und ihr Geschäft erledigen kann. Und sie wird gefüttert. Das war es dann aber auch schon.
Durch die Gegend laufen also spazieren gehen lastet sie nicht wirklich aus und das ist ja der Knackpunkt. Man merkt einfach, dass ihr etwas fehlt. Sie ist zuhause recht unruhig, schleppt ihr Spielzeug durch die Gegend und will Aufmerksamkeit.
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Gut. Für echte Auslastung musst du mehr hinblättern, wenn du das vor und nach der Arbeit nicht selbst leisten kannst.
Und da wird es auch dauern, jemand gutes zu finden. Ich drücke die Daumen. - Vor einem Moment
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