Haben Hündinnen mehr Schutztrieb als Rüden?
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harry97 -
9. Januar 2016 um 22:02
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Ich sag mal so... der wirklich kompetente Wächter schreitet schon ein bevor überhaupt jemand an Dir dran ist.
Das haben bisher nur meine Rüden getan. Aber da wundert es auch wenig, das waren ein Spitz-Mix, ein Altdeutscher Hütehund und ein Spitz. Alles Rassen, die darauf selektiert wurden ihren Sozialpartner zu bewachen.
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Was ihr hier so beschreibt, ist aber alles mehr Wachtrieb.
Wach- und Schutztrieb sind zwei verschiedene Dinge. Ein Hund, der wachsam ist und komische Geräusche oder Personen meldet, muß aber im Ernstfall nicht unbedingt Schutztrieb haben. Er meldet nur.Mir ging es in meinem Eingangspost eigentlich darum, ob eine Hündin, wenn Mensch angegriffen wird, eher konsequenter zupacken würde als ein Rüde. Viele Hündinnenhalter behaupten das so.
Ich hab bisher immer nur Rüden gehabt, und jetzt meine erste Hündin. Habe also keine Vergleiche.
Mein Rüde hat zugepackt. Einmal und zwar richtig. Er hatte Schutztrieb und hat die Familie verteidigt.
Allgemein ist die Frage schwierig zu beantworten. So oft wird Mensch (hoffentlich) nicht angegriffen als das er wüsste, ob sein Hund Schutztrieb hat.
Bei meiner Hündin vermute ich Schutztrieb. Aber testen möchte ich das bei aller Liebe nicht.
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Also wenns um reinen Schutztrieb geht hat mein Rüde zu 100% deutlich mehr abbekommen als meine Hündin.
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Mir ging es in meinem Eingangspost eigentlich darum, ob eine Hündin, wenn Mensch angegriffen wird, eher konsequenter zupacken würde als ein Rüde. Viele Hündinnenhalter behaupten das so.
Lee (Hündin) hat das getan, Kalle (Rüde) würde es ohne Zweifel. Wobei Kalle eben schon früher reagiert. Der reagiert nicht wegen jedem Pups, aber wenn, dann richtig.
bei den anderen Hunden sind es nur Vermutungen, aufgrund ihres Verhaltens im Alltag:
Pepper (Hündin): Hätte nicht reagiert
Juri (Rüde): Hätte nur reagiert, wenn er keinerlei Möglichkeit zur Flucht hätte
Pan (Rüde): Würde recht sicher nicht reagieren
Fou (Hündin): Würde reagieren, aber nicht so klar im Hirn wie Kalle
Liesl (Hündin): Ich denke (!) sie würde reagieren, aber es nicht durchziehenEs ist für mich zum Teil eine Sache der Rasse und dann wirklich abhängig vom eigenen Hund. Von den o.g. Hunden sind 4 Stück Malis und nur einer würde es ohne Zweifel durchziehen und dabei klar im Kopf sein.
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Und das hat dich überrascht?
Ein Riesenschnauzer, der territorial ist?
Überrascht eher, weil ich in dem Moment nicht damit gerechnet hatte - er hatte mich ja vorher bereits während des Trainings kennengelernt.
Außerdem hab ich durchaus auch schon RS "kennenlernen" dürfen als Passant, während der RS im Garten freundlich gewedelt hat und Anstalten machte, meinen Hund zum Spielen aufzufordern *gg War dann wohl eher weniger typisch, oder vielleicht noch bissel jünger, sodaß der Territorial trieb noch net so rauskam, keine Ahnung.
Und von meinen kenn ichs nur so, daß wenn sich wer Fremdes nähert, wird mal kurz gemeldet, je nach Sympathie, oder gegrummelt, aber in den meisten Fällen sich eher gefreut *gg (v.a. beim Territier) oder ignoriert. Aber gut, mein Terrier würd wahrscheinlich auch nem Einbrecher noch nen Kaffee anbieten, wenn er dafür ein Balli hingeworfen bekommt :-) :-)
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Was mir wohl aufgefallen ist bei meiner Hündin; sie ist beim Spaziergang viel aufmerksamer als es die Rüden waren.
Sie behält mich immer im Blick, kommt zwischendurch zu mir gerannt.
Auch wenn sie mit anderen Hunden spielt, schaut sie immer mal wieder zu mir und kommt auch, wenn sie zu weit weg ist, zu mir gelaufen.
Das kenn ich von den Rüden so nicht, die machen eher "ihr Ding". -
Hmm. Das hat nun doch aber auch nicht unbedingt was mit Schutztrieb zu tun!?

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Das hat nun doch aber auch nicht unbedingt was mit Schutztrieb zu tun!?
Vielleicht aber doch.
Ein Hund, der aufmerksam ist und alles mitkriegt, könnte im Ernstfall auch nicht verpassen wenn sein Mensch "in Not" gerät.Was würde es mir nützen wenn mein Hund 30 Meter von mir entfernt mit was Anderem beschäftigt ist und nicht mitbekommt, daß ich z.B. gerade überfallen werde?
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Ja das kann damit zusammenhängen, aber es MUSS es nicht.
Der Hund kann auch einfach nur unsicher sein. Oder ein Kontroletti. Oder oder oder.
Nur weil ein Hund immer wieder zu seinem Besitzer schlappt/in dessen Nähe ist/... heißt es noch lange nicht, dass er im Ernstfall handelt.
Daran kann sowas mAn nicht festgemacht werden
Pepper war z.B. IMMER in meiner Nähe. Einfach von sich aus. Dieser Hund hätte niemals gehandelt im Ernstfall, da bin ich mir absolut sicher.
Als Gegenbeispiel:
Die Hündin einer Bekannten hatte nen riesen Radius. Und im Ernstfall hat die den **** am Boden fixiert und zwar mit den Zähnen kurz über seinem Hals. Und das hat sie so lange gemacht, bis die Polizei da war und meine Bekannte ihr gesagt hat, sie kann jetzt aufhören. -
Ein Hund, der aufmerksam ist und alles mitkriegt, könnte im Ernstfall auch nicht verpassen wenn sein Mensch "in Not" gerät.
Was würde es mir nützen wenn mein Hund 30 Meter von mir entfernt mit was Anderem beschäftigt ist und nicht mitbekommt, daß ich z.B. gerade überfallen werde?
Ich sage es noch mal... ein wirklich fähiger Wächter kann Situationen sehr langfristig einschätzen und braucht nicht dauernd die Rückmeldung seines Besitzers. Mein Spitz ist der beste Wächter hier und der dödelt scheinbar immer eigenständig seiner Wege. Und aus dem Nichts steht der dann da und tut, wenn es anliegt.
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