Haben Hündinnen mehr Schutztrieb als Rüden?
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harry97 -
9. Januar 2016 um 22:02
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Ich glaube langsam es hängt wirklich vom Charakter des jeweiligen Hundes ab und hat nichts mit dem Geschlecht zu tun.
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Hi,
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und von der rasse :-)
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Hallo,
da erzähl ich mal:
Absolut gehorsame und nette Collie Hündin - der besten Hund den ich bisher hatte ! Keiner danach war so folgsam und lernwillig.Mein Onkel lebt in Scheidung und hat seine Möbel bei uns im Keller gelagert.
Er bekam eine neue Wohnung und wollte seinen Möbel holen.
Wir waren nicht da, nur der Hund zu Hause - das er die Möbel holen wollte wussten wir - der Keller blieb unverschlossen.
Nach Onkels erzählen : Er kam, das Mädel freute sich über denn Besuch, bis er in den Keller ging und mit dem ersten Möbelstück an der Kellertreppe stand um es raus zu tragen. Ab da stand das Mädel böse knurrend oben an der Kellertreppe.
Mein Onkel war kein ängstlichen Mann und mind. 2 Meter groß.
Erzog es ab da vor, im Keller zu warten bis wir da sind und den Hund wegholen..
Das hätten wir diesem Hund nie zugetraut - so zu schützen und zu bewachen.Gleicher Hund freute sich über einen anderen Onkel , der uns besuchte in der Absicht, aus dem Garten ein paar Blumen zu pflücken um seiner Frau eine Freunde zu machen.
Er lief den Gartenweg entlang, das Mädel fröhlich neben her.
Er bückt sich. knipste die erste Blume ab: im selben Moment biss dass Mädel den guten Onkel in den Po...Was ich damit sagen will - meinen Rüden sehe ich gleich an was im Kopf los ist.
Die machen es oft einfach.
Hündinnen scheinen häufig pflegeleichter ( und sind sie auch oft ) aber , es bleibt ein Hund mit Zähnen und man sollte die nicht unterschätzen.LG Ramona
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Anscheinend ist es im Hundeleben auch nicht anders als bei uns; wenn die Weiber mal richtig stinkig werden, dann rappelts.

Schöne Geschichte @Ramona, das macht mir Hoffnung, daß mein Hundetier im richtigen Moment dann doch aufwacht.

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Mich würden mal eure Erfahrungen interessieren:
Sind Hündinnen eher bereit Haus, Hof und ihre Menschen zu verteidigen?
Man sagt ja immer, daß Hündinnen eher ernst machen, bei einem Angriff auf ihre Menschen.Ich kann es jetzt nicht so vergleichen, bisher hatte ich immer Rüden, wobei der letzte Rüde
einen enormen Schutztrieb hatte, fast schon zu viel.
Und mit der Hündin, die ich jetzt habe, gab es noch keine Vorkommnisse, wo sie Grund gehabt
hätte, mich zu beschützen.Wie sind eure Erfahrungen? Haben Hündinnen mehr Schutz/Wachtrieb als Rüden, oder hängt es eher
am Wesen des einzelnen Tieres?Nun , unsere Hündin hat einen immensen Schutztrieb, hängt aber auch mit der Rasse zusammen und ich denke , so ist das generell und hat weniger mit dem Geschlecht zu tun

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Usere DSH Hündin fast 4 reagiert sehr unterschiedlich. Bei Rüden kann man zu 99% davon ausgehen, das sie spielen will, obwohl sie Bellt, wenn sie an der Leine ist, Bei Weibchen würde ich sagen, ist sie sehr feindseelig, gibt das neue Wibchen nach, ist alles OK, den anderen Fall hatten wir gott sei dank noch nicht.
Menschen werden nur angebellt, wenn meine Frau mit dem kind unterwegs ist und dann auch nur im Winter, wenn die Leute Jacken anhaben.
sobald jemand auf den Hof oder in den Garten kommt, freut sie sich und will toben. Draussen wie oben beschrieben. Ins Haus darf jeder, da hat sie noch nie auch nur anstalten gemacht zu knurren oder bellen.Unser Rüde war damals recht neutral :-)
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Ich denke, dass Hunde keinen "Schutztrieb" haben. Dies wird den Hunden eigentlich nur angedichtet. Wenn sie etwas verbellen (verteidigen) ist es meist der "Futterautomat"=Mensch, oder sie bellen einfach aus Angst.
Stehe ich da mit meiner Meinung alleine, oder gibt es welche die mir da zu stimmen könnten?
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Ich dachte eigentlich, dass es um Territorialverhalten ginge...
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Ich denke, dass Hunde keinen "Schutztrieb" haben. Dies wird den Hunden eigentlich nur angedichtet. Wenn sie etwas verbellen (verteidigen) ist es meist der "Futterautomat"=Mensch, oder sie bellen einfach aus Angst.
Stehe ich da mit meiner Meinung alleine, oder gibt es welche die mir da zu stimmen könnten?
Ich stimme da jedenfalls nicht zu

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oder gibt es welche die mir da zu stimmen könnten?
Nö. Jedenfalls nicht komplett. Es gibt Hunde die aus Ressourcenkram anfangen zu bellen, es gibt Hunde die es aus Unsicherheit machen.
Deine Theorie kann man allerdings nicht auf Herdenschutzhunde anwenden. Wenn die loslegen, machen die das sicher nicht weil sie die Ressource Mensch für sich beanspruchen. Die meisten sind auch dafür da, völlig unabhängig vom Menschen zu arbeiten und ihre eigenen Entscheidungen zu treffen.
Rudelverhalten/Gruppenverhalten darf genauso wenig ausser Acht gelassen werden, wie Territorialverhalten.
Schutztrieb oder Wachsamkeit ist vielschichtig. Meinem Rüden habe ich die Meldung von für ihn auffälligen Dingen nie bei gebracht. Er macht es trotzdem. Auch wenn ich nicht dabei bin (also Ressource Mensch ohnehin nicht greifbar ist).
Meine Hündin hat noch nie irgendwas gemeldet oder angezeigt.
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