Artikel und Umsetzung in der Praxis
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Hallo zusammen!
Ich möchte hier einen sehr interessanten Artikel mal in die Runde werfen und Euch um Rat fragen, wie ihr denkt, dass man (ich) es in der Praxis umsetzen kann:
Es geht um diesen ARTIKEL
Ich habe einnen Schäferhund-Husky Mischling an der Leine, der sehr aktiv ist und gerade in der Stadt, wenn ich mit ihm gehe sehr stark Kontrolliert und mich beschützt.
Obwohl ich berufstätig bin, mache ich mit ihm einiges: Fährtenarbeit, ZOS, Trickdogging, am WE Wanderungen, ab und an mal Mantrailen.
Zudem belohne ich bisher immer verbal über Markerwort "PRIMA" und Leckerchen. Indoor arbeite ich mit einem Clicker
Nun habe ich mir aber nach lesen diese Artikels gedanken gemacht und versuche mich neu zu orietieren, eben auch nach dem Artikel übers
BELOHNENBei Lyko sieht seine Motivationsliste so aus:
- Zerrspiele mit Bezugsperson
- Apportierspiele
- Nasenarbeit (Fährtenarbeit, ZOS, Trailen)
- Fangspiele mit Bezugsperson
- Kuscheln /Bauchkraulen mit Bezugsperson
- Außenreize verbellen
- Meerschweinchen erschrecken
- Tricks einstudieren + ausführen mit B ezugsperson
- Spazierengehen
- Schnüffeln
- Mauseloch Buddeln
- Verstecktes Spielzeug suchen
- Spielzeug /Dinge schreddern
- Frauchen überallhin verfolgen
- Personen (Besucher + Bezugspersonen) anspringen
- An Möbeln hochspringen um an konfiziertes Spielzeug zu kommen
- Wälzen sowohl in Haus + Garten
- Kauen (er liebt Knochen)
- Spielen mit ausgewählten Kumpels (je doller um so besser)
- Schwimmen
Wie sieht es bei Euch aus? Habt ihr Tipps, wie ich Motivationen mit "besserer" Belohnung verbinden kann.
Was könnte ich als Belohnung einsezten.
Lyko hat ein ziemliches Beuteverhalten, d.h. bei Schleppfährten, darf er den Beutel am Schluß tragen, bis er ihn freiwillig gibt.
Bei Spielzeugen ist Tauschgeschäft, oder ein Absitzen davor die sicherste Variante im das Spielzeug wegnehmen zu können.
So z.B. sind Spieleinheiten mit Dummy als Belohnung eher schwierig. Ich lasse ihn sein Spielzeug häufig tragen, aber wenn dann ein REiz kommt, z.B. Hofhund, Motorradfahrer, läßt er es fallen und ich kann schauen, wie ich es wieder eingesammelt bekomme...Gruß Silke
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Artikel und Umsetzung in der Praxis*
Dort wird jeder fündig!-
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Ganz ehrlich?
Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Hundehalter.
Ja, man sollte wissen, was sein Hund gerne und weniger gerne macht und wie man ihn belohnen und motivieren kann, aber das man daraus wieder eine wissenschaftliche Arbeit machen muss, finde ich einfach übertrieben.
Und wenn ich dann schon wieder lese, dass die Besitzer als "Begleitperson" oder "Begleiter" betitelt werden, stellen sich mir eh schon wieder die Haare zu Berge.
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Hallo Helfstyna!
Habe ich was falsches getan? Ich finde die beiden Artikel ziemlich gut und möchte mich gerne mit Gleichgesinnten darüber austauschen.
Wenn Du Dich nicht angesprochen fühlst, mußst du aber doch nicht gleich so "pampig" antworten.Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Hundehalter.
Warum ist das Arbeitsbeschaffung. Ich fand es für mich mal sehr interssant mich näher mit dieser Fragestellung in Bezug auf meinen Hund auseinander zu setzen und ich kenne VIELE Hundehalter in meiner Stadt, die daran noch nie ein Gedanken verschwendet hätte.
Ja, man sollte wissen, was sein Hund gerne und weniger gerne macht und wie man ihn belohnen und motivieren kann, aber das man daraus wieder eine wissenschaftliche Arbeit machen muss, finde ich einfach übertrieben.
Eben genau daraum geht es ja. Mal soll ich mal überlegen, wie man einen Hund belohnen und motieren kann, OHNE gleich mit Leckerchen um die Ecke zu kommen.
Warum ist das eine wissenschaftliche Arbeit?Und wenn ich dann schon wieder lese, dass die Besitzer als "Begleitperson" oder "Begleiter" betitelt werden, stellen sich mir eh schon wieder die Haare zu Berge.
Es ist doch nur ein Wort.
Ersetze es doch durch einer von Dir bevorzugten Bezeichnunung!Gruß Silke
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Ich habe jetzt nicht viel Zeit, aber dieser Thread könnte dich auch interessieren: Austauschthread für die Wattebauschler_innen
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Hallo DjaGin!
Danke für den Link. Der Thread ist mir bekannt. Dort ist aber schon eine Diskussion über was anders im Gange, daher habe ich einfach mal einen eigen Thread hierfür aufgemacht. Ich hoffe das ist okay?
Gruß Silke
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Eben genau daraum geht es ja. Mal soll ich mal überlegen, wie man einen Hund belohnen und motieren kann, OHNE gleich mit Leckerchen um die Ecke zu kommen.
Warum ist das eine wissenschaftliche Arbeit?Nenn es eben nicht "wissenschaftliche Arbeit" sondern "Abfassung" oder sonst irgendwie.....
Ich denke und finde auch, man muß, gerade im Umgang mit Tieren, nicht immer alles durchdenken und "verkopfen"
Wenn meine Hunde auf Leckerlis abfahren, warum soll ich ihnen nicht zeigen, dass ich sie toll finde, indem ich ihnen diese gebe.
Sie bekommen natürlich auch sprachliches Lob, erwerben sich durch "Wohlverhalten" mehr Freiheiten, werden gestreichelt...Spiel taugt nichts als Belohnung bei ihnen, da fahren sie dann gerne mall im Rudel hoch.
Generell überlege ich NIE was ich wann belohne, sondern tue es einfach. Oder manchmal auch einfach nicht, nehme also "Wohlverhalten" auch mal stillschweigend, wohlwollend zur Kenntnis.
Ebenso gibt es oft "Belohnungen", weil sie grad so entzückend gucken
Eine Abhandlung über "Was belohne ich wann womit" o.ä. wäre mir die Mühe nicht wert, sie zu lesen, da soviel Theorie MEINES Erachtens nach am Zusammenleben mit Hunden völlig vorbei geht.
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Hallo Cattlefan!
Danke für Deine Antwort und ich kann Deinen Standpunkt sehr gut nachvollziehen.
Eine Hundebloggerin hat einmal eine 4-wöchtige Anders Loben-Challange
mitgemacht und dabei ihren Hund neu kennengelernt.
Ich fand das eine sehr spannende Sache und habe ihre Beiträge mit großem Interesse verfolgt.
Ich selbst erhoffe mir eben, eine altertive zum Leckerchen und verbalen Lob, dass die Motivation vielleicht noch zu steigern ist.
Bei uns sind viele Dinge einfach eingefahren und abgeschliffen, weil eben Routine. Ein Beispiel:
Das Absitzen an Straßenkanten.
Klar er macht es (fast) zuverläßig und wird gelobt und bekommt für den Blickkontakt auch ein Leckerchen.
Mir geht es aber darum dass ich Befehle zuverläßiger abrufen kann, gerade im Straßenverkehr. Dort hat er Streß, weil er eben mich versucht zu kontrollieren und zu beschützen und ich versuche ihm Sicherheit und Führung zu vermitteln.
Da fände ich es eben schön wenn ich da z.B. die ULTIMATIVE Belohnungs-Motivations finde.
Leckerchen und Lob alleine ist zu gewöhnlich.
wir haben es z.B. neulich geschafft, bellfrei an einem Hund, der morgens IMMER verbellt wurde, vorbeizukommen.
Ich habe gelobt und auf der Straße "getanzt" und mich fast überschlagen vor Freude um ihn spüren zu lassen, dass das grad superdupertoll war.
Aber villeicht kann ich statt dessen in Zukunft aber ein STück mit ihm rennen, weil er sich dann freut, was tolles mit mir zu machen.
Versteht ihr um was es mir geht?Gruß Silke
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Versteht ihr um was es mir geht?
Verstehe ich schon
Da fände ich es eben schön wenn ich da z.B. die ULTIMATIVE Belohnungs-Motivations finde.
Aber dafür reicht es doch, sich selbst und seinen Hund zu kennen, einfach mal ohne "wieso, weshalb, warum" das zu tun, wovon man denkt, dass es den Hund freut und damit positiv zu bestätigen. Dafür braucht es doch keine Artikel, es sei denn, man ist selber derartig phantasielos, dass einem neben Leckerlies eben nichts einfällt, was den Hund glücklich machen könnte

Beobachte Deinen Hund und belohne ihn einfach situativ, unabhängig davon, was irgendwelche Leute in irgendwelchen Artikeln von sich geben. Das geht alles so furchtbar auf Kosten der Natürlichkeit, der Ungezwungenheit im Umgang mit dem Hund!
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"Austauschen" bedeutet auch, dass nicht jeder das gelesene toll findet.
Ich finde es unnötig kompliziert, in einer welt in der Welpenkäufer bereits beim Nachdenken über mögliche Komplikationen regelrecht Depressionen bekommen.
Es ist schön, wenn dir der Artikel gefällt, aber du musst auch damit umgehen können, wenn andere ihn nicht toll finden.
Es ist doch nur ein Wort. Ersetze es doch durch einer von Dir bevorzugten Bezeichnunung!
Und da gehe ich nach langjähriger Erfahrung ganz anders ran.
Gerade solche Bezeichnungen sind nicht nur willkürlich gewählte Worte, sie sind Ausdruck einer Ideologie und in diesem Fall ist es eine, die mir persönlich widerstrebt.Cattlefan hat es sehr schön auf den Punkt gebracht. der Umgang mit unseren Hunden wird immer mehr theoretisiert und unnötig verkompliziert. Dieser Artikel ist ein sehr schönes Beispiel dafür.
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Hallo zusammen!
Beobachte Deinen Hund und belohne ihn einfach situativ, unabhängig davon, was irgendwelche Leute in irgendwelchen Artikeln von sich geben. Das geht alles so furchtbar auf Kosten der Natürlichkeit, der Ungezwungenheit im Umgang mit dem Hund!
Mhm, weiß ich nicht, würde ich auch nicht sagen.
Leckerchen zu geben für etwas was der Hund gut macht, ist also "natürlich"?
Das ist genau das wo ich ins Nachdenken kommeEs ist schön, wenn dir der Artikel gefällt, aber du musst auch damit umgehen können, wenn andere ihn nicht toll finden.
Ja, das ist auch gut, so, aber das kam so provozierend rüber und ich dachte, ich hätte was falsch gemacht.
Gerade solche Bezeichnungen sind nicht nur willkürlich gewählte Worte, sie sind Ausdruck einer Ideologie und in diesem Fall ist es eine, die mir persönlich widerstrebt.
Ja, das verstehe ich. Nur gibt es kaum einen Begriff den man in einem Text verwenden, kann, wo nicht irgendwo ein Aufschrei kommt: Rudelführer, Hundeführer, Mama/Papa, Bezugsperson.
Daher mache ich meine Beziehung/Bindung/Verantwortung dem Hund gegenüber nicht mehr an einem Wort fest.Cattlefan hat es sehr schön auf den Punkt gebracht. der Umgang mit unseren Hunden wird immer mehr theoretisiert und unnötig verkompliziert. Dieser Artikel ist ein sehr schönes Beispiel dafür.
Genau da gehen unsere Meinungen eben auseinander.
Gruß Silke
- Vor einem Moment
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