Chef zieht Erlaubnis für Bürohund zurück
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Hallo zusammen,
ich bin seit Freitag richtig traurig und das hat sich übers Wochenende nicht beruhigt. Ich bin vor zwei Jahren zu einem Retriever-Boxer-und vieles mehr Mix gekommen. Meine Tante ist plötzlich aus heiterem Himmel an einem Hirnschlag gestorben und damit der Hund nicht ins Heim musste habe ich ihn übernommen. Das Problem war nur, das Tier war nie allein zu Hause gewesen und lies sich auch nicht daran gewöhnen.
Mein Chef war mit einem Test einverstanden. Ich musst den Arbeitsplatz wechseln, da der Chef den Hund in seinem Vorzimmer mit Publikumsverkehr nicht passend fand und einige Kunden sich darüber mokiert hatten, aber am Schluss durfte der Hund bleiben.
Nun aber das Problem. Die Person der ich dann als Sekretärin zugewiesen wurde ist Mitte des Jahres in Rente gegangen. Ein Ersatz war schwer zu finden. Doch nun gibt es Ersatz. Eine eigentlich sehr sympathische Frau Ende 20, frisch promoviert und eigentlich sehr umgänglich.
Nur hat sie eine Tierhaarallergie.
Ich habe meinen Chef nun gefragt ob ich nicht wieder den Arbeitsplatz tauschen könnte. Eigentlich kein Problem. Ich habe schon eine Kollegin gefunden die mit mir tauschen würde und auch den für den ich dann arbeiten würde hat die Sache durchgewunken. Doch jetzt stellt sich der Chef quer. Er meint, das artet in Zirkus aus und verbietet mir kurzerhand 01.12. die Mitnahme des Hundes. Ich habe kurzfristig für Dezember eine Lösung für mein Unterbringungsproblem gefunden (Eine Freundin muss wegen Komplikationen in der Schwangerschaft zu Hause auf der Couch liegen) aber diese Lösung hat auch ihre Grenzen.Ich kann ja den Chef verstehen aber wie es auf Dauer weitergehen soll weiß ich noch nicht.
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Es gibt ja nicht sooo viele Möglichkeiten, die dir bleiben.
Du könntest:
- eine gute Betreuung oder einen Gassigänger für ihn organisieren - vielleicht mal einen Zettel im örtlichen Supermarkt aushängen/Inserat in der Zeitung und/oder bei den "großen" Plattformen nach Jemandem suchen.
- schauen, ob es bei dir so etwas wie HuTas gibt oder Tierpensionen mit Tagesbetreuung.
- vielleicht die Arbeitszeit verkürzen und den Hund nochmals behutsam an das alleine sein gewöhnen? -
Ist leider so, dass der Chef Hundeerlaubnis zurückrufen kann. Plan B muss her!
Hast Du jemand im Bekanntenkreis der Deinen Hund sitten kann?
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Das ist sehr ärgerlich! Vielleicht noch einmal mit ihm sprechen?
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Ich finde es auch sehr ärgerlich. Ich würde auch nochmal mit dem Chef sprechen. Wenn er sich gar nicht erweichen lässt, kannst du vielleicht einen Gassigänger für den Mittag organisieren?
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hast du dir die erlaubnis schriftlich geben lassen und deinen arbeitsvertrag dahingehend ergänzen lassen ?
ich habe es so machen lassen, weil wir auch viele kollegenwechsel haben und ich so abgesichert bin und es nur in beiderseitigem einverständnis geändert werden kann.
nach meinem wissen kann dein chef das auch nicht so einfach wieder zurückziehen, läuft ja schon ne ganze zeit und dann gilt gewohnheitsrecht.
vor allem wenn ein wechsel schon einmal super geklappt hat, wieso sollte es jetzt probleme geben ? vor allem wenn alle personen einverstanden sind und auch tauschen wollen. -
Das wäre mir definitiv auch zu viel Chaos und hin und her, ich kann den Chef gut verstehen.
Ich an Deiner Stelle würde einen klaren Plan machen, mit jedem reden den's betrifft, dies auch schriftlich festhalten und mit einem sauberen, gut durchdachten und locker umsetzbaren Konzept zum Chef.
DU organisierst, DU machst, DU nimmst all die kleinen und grossen Arbeiten die anfallen, auf Dich. In Deiner Freizeit, bis alles geregelt ist und jeder seinen Platz hat.
Keine Hin und Her-Geschichten, zack so will ich das, so machen wir das!Ich drücke Dir die Daumen

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Das wäre mir definitiv auch zu viel Chaos und hin und he
Also zu viel hin und her kann ich jetzt nicht daraus lesen.
Sie saß jetzt 1 1/2 Jahre in dem Büro und fragt, ob sie jetzt wieder tauschen kann.
Bei uns wechseln Abteilungen alle 4 Monate ihre Büros.Den Rest deines Beitrags finde ich aber gut und hätte ich genauso geschrieben.
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nach meinem wissen kann dein chef das auch nicht so einfach wieder zurückziehen, läuft ja schon ne ganze zeit und dann gilt gewohnheitsrecht.
Doch kann er.
Wenn die Arbeitsabläufe durch den Hund gestört werden oder Mitarbeiter sich belästigt fühlen bzw. - wie in diesem Fall - gesundheitliche Probleme durch die Anwesenheit des Tieres davontragen können. -
Doch kann er.
Wenn die Arbeitsabläufe durch den Hund gestört werden oder Mitarbeiter sich belästigt fühlen bzw. - wie in diesem Fall - gesundheitliche Probleme durch die Anwesenheit des Tieres davontragen können.das bespricht man vorher und hält es schriftlich fest.
gesundheitliche probleme lassen sich durch andere räume / kollegen beseitigen.
ich selber bekomme zb auch nur kollegen die kein problem mit dem hund haben, sonst kommen sie in andere abteilungen.aber wenn der hund einmal eine ganze zeit da ist, kann man es nicht mehr so einfach wieder ändern, stichwort bestandschutz und gewohnheitsrecht.
kenne reichlich firmen die inzwischen "hundefeindlich" sind aber die bestandshunde bleiben und müssen laut rechtsabteilung auch bleiben, nur eben keine neuen hunde dürfen mehr mit.
ich habs mir schriftlich in meinen arbeitsvertrag festhalten lassen, das der hund vorraussetzung für den vertrag ist, arbeite ja nur dort weil der hund mit kann.
beschäftige mich seit vielen jahren damit und berate auch arbeitsgeber und nehmer dahingehend.
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