Welche Rasse hat welche Stärken u. Schwächen?

  • Bei meinen beiden (Border-Mix/Border Collie):

    Positiv:

    -extrem anhänglich und verschmust
    -verspielt und verfressen (von daher super gut zum belohnen)
    -extremer Arbeitswille (allerzeit bereit für alles, was man anbietet)
    -Ein- und Ausschalter (muss allerdings gelernt werden s.u.)
    -Jagdtrieb gut händelbar
    -sehr vetrträglich mit allem und jedem

    Negativ:
    -sehr reizempfindlich (gerade bei Bewegungsreizen)
    -extremer Arbeitswille (kann auch negativ sein, wenn man als Besitzer seinen Hund nur hochpusht)
    -kommen von selbst schlecht zur Ruhe (muss anfangs ganz viel trainiert werden)

    Alles in allem, meine Traumrasse. Hier wird immer mindestens 1 Border leben.

  • Mach hier auch mal die Pudeltiere :

    Stärken:
    sehr intelligent
    originell und gelehrig
    feinfühlig
    wachsam
    sehr anpassungsfähig
    langlebig
    charakterstark
    arbeitet gerne
    lernt sehr schnell und gerne
    haart nicht
    starke Bindung


    Schwächen
    durch schnelles lernen, wird blödsinn auch schnell gelernt ;)
    Jagdtrieb der jedoch absolut händelbar ist
    manchmal zu selbstständig
    wenn man vom Wesen absieht , vielleicht auch noch die Fellpflege (für mich jedoch nicht ;) )

  • Ich fasse mal etwas allgemeiner, weil der eine ein Mix ist und der andere als Rasse zu selten.

    Terrier:

    Stärke: geben nicht auf, sind Clowns, wenn sie etwas tun, dann sind sie mit Feuereifer dabei, sind in der Kommunikation sehr deutlich, sehr loyal ohne dabei "Kletten" zu sein, man muss sich ihre Zuneigung und ihre Mitarbeit verdienen

    Schwächen: neigen zum Junkietum, haben keinen Rückwärtsgang bei Konflikten, das kampflustige kann schon mal anstrengend sein, wenn Besitzer nicht für voll genommen wird, entscheidet man selber


    Retriever:

    Stärke: sind immer happy, nehmen einem nix übel/sind nicht nachtragend, arbeiten gern mit dem Besitzer zusammen, möchten gefallen, gehen nicht nach vorne (außer vielleicht bei massiven Bedrohungen), sehr easy im Alltag

    Schwächen: sind ein bisschen doof mit anderen Hunden, reagieren auf Anranzer mit rumkaspern statt mit ruhig sein und bekommen dadurch oft noch mehr Stress,

    Bei den Curlies würde ich noch dazu nehmen:
    Stärke: selbstbewusst, souverän mit anderen Hunden, hohe Steadiness
    Schwäche: teilweise Dickschädel

  • Bei Retrievern, Hüti's und Schäfi's konnte ich da bis jetzt Folgendes beobachten..

    Hütehunde (Border/Aussie):

    Vorteil:
    Super gelehrige Hunde, sehr aufmerksam mit viel WTP, gut geeignet für diverse Hundesportarten usw, Grundkommandos etc sitzen super schnell.

    Nachteil:
    Nervhunde, permanent am meckern und babbeln, Reizschwelle sehr niedrig. Allgemein eher anfällig für Umweltreize und schnell aus der Ruhe zu bringen. Gleich auf 180

    Retriever (v. a. Labbi)

    Vorteil:
    Totale Knutschhunde, freundlich und aufgeschlossen zu fremden Menschen, verträglich mit den meisten Hunden, tolle Kinder- und Familienhunde, eher leichtführig statt stur

    Nachteil:
    Hau-Drauf-Hunde. Die bomben dich gnadenlos um, haben ein Feingefühl wie Elefanten und sind im Umgang mit anderen Lebewesen alles andere als zart. Das stört mich persönlich sehr an dieser Rasse.

    Schäferhunde:

    Vorteil:
    Wunderschöne Hunde, eine klasse Arbeitsrasse die sich so vielseitig einsetzen lässt und mit der man toll arbeiten kann.

    Nachteil:
    Liegt sicher nicht am Hund selbst, aber oft durch falsches Großwerden nicht sozial, eher agressiv ggü. fremden Menschen und Hunden. Somit 'verschrien' als böse Rasse, va. hier in der Gegend, was ich sehr schade finde.

    Wie gesagt, das ist keine Verallgemeinerung und trifft nur auf meine persönlichen Erfahrungen zu, was unsere Umgebung hier betrifft.

    Und noch was zu unserer Maja und somit zu den Terriern:

    Vorteil:
    Durch das eigenständige Terriergemüt ist sie sehr robust und nur recht schwer aus der Fassung zu bringen. Sie beschäftigt sich viel mit sich selbst und kann deshalb auch gut mal alleine bleiben. Auch das mega sensible o. ängstliche, dass meine große Dame hat, fällt bei ihr weg. Man muss sicher mal strenger sein, aber das kann der Hund dann auch super ab und reagiert nicht gleich total gestresst.

    Nachteil:
    Erziehbarkeit durch das Eigenständige sehr mühsam und langsam, WTP nur dann vorhanden, wenn sie halt möchte. Kommandos werden durch die Sturheit immer mind. 1x in Frage gestellt und dann erst ausgeführt. Jagdtrieb ist auch anstrengend, bei ihr jedoch (noch) händelbar

  • Ich habe nun zwei Golden Retriever und muss sagen, sie unterscheiden sich in manchen Dingen schon extrem, so dass ich gar nicht sagen kann "typisch".

    Der große liebt zB alles und jeden, spielt nicht gerade zart und versteht nicht, wenn ihn jemand blöde findet.
    Der kleine hingegen ist erstmal skeptisch, ist lieber nur dabei statt mittendrin und reagiert sehr gut auf stimmungswechsel.

    Der große steht nicht so auf Futterbelohnungen. Null gierig.
    Der kleine lässt sich durch gutes Futter zu allem bestechen.

    Groß geht bei 1 Grad C baden, klein möchte nicht mal neben einer Pfütze sitzen.

    Groß ist sehr sensibel, klein ist sich keiner Schuld bewusst.

    Groß apportiert für sein Leben gern, klein trägt höchstens mal einen Kauknochen von A nach B.

    So könnte ich das ewig weiterführen...

    Gemeinsam haben sie, dass sie total weiches, schönes Fell haben :D

  • Chihuahua:

    Stärken:
    - menschenbezogen/anhänglich
    - intelligent
    - anpassungsfähig
    - vielseitig (z.B. was die Auslastung betrifft)
    - lebhaft

    Schwächen:
    - bisschen bellfreudig (aber erzieherisch sehr gut in den Griff zu kriegen)
    - manchmal etwas "ruhelos"
    - neigen teilweise zu Selbstüberschätzung ;)

  • Hallo,

    ich mag die Schnauzer und hab einen großen.
    Ich find die Klassen weil :
    * lernt schnel
    * sehr anhänglich
    * haben viel Temperament was sich trotzdem gut händeln lässt
    * ist immer und bei allem begeistert dabei
    * sind "meist" keine Kläffer
    * mögen alles was auf zwei Beinen läuft und auch oft die mit vier Beinen - soll heißen, zeigen so eher sozial verträglich als aggressiv
    * sind sehr robust und unempfindlich
    Und ganz besonders mag ich, dass die von klein bis alt den Clown im Kopf haben - kaum ein Tag an dem solch Hund ein nicht herzhaft zum Lachen bringt.

    Nachteil:
    * der Aufpasser nimmt es sehr genau und passt immer und überall auf euch auf
    - da schnippst der auch mal nach vorn wo er eigentlich sitzen bleiben soll
    * Körperkontakt wird gern gesucht - bei den großen muss man schon stabil sein
    * Erkrankungen / Verletzungen erkennt man schwer oder zu spät - weil sehr robust und unempfindlich
    * diese Läufer gehen nicht gern nur spazieren


    LG Ramona

  • Die Stärke der BX ist ihr Mut, ihre Entschlossenheit, ihre Nervenstärke.

    Wenn man so will auch die territoriale Aggression, schliesslich war und wird sie als Wachhund eingesetzt.
    Die BX lässt sich nicht leicht ablenken wenn sie ein Ziel vor Augen hat.

    Das macht die Erziehung nicht grad einfach finde ich.

    Der Labbi... nunja...ich kenne sehr unterschiedliche Vertreter.
    Für mich persönlich liegt seine Stärke beim wtp, der Menschenbezogenheit und der Ausdauer, die er an den Tag legen kann.
    Was ich persönlich nicht mag ist die Hibbeligkeit, an der man stetig arbeiten muss und die mangelndeinnerartliche Abgrenzungsfähigkeit, wobei das viele vielleicht eher gut finden.
    Mich nervt s manchmal, dass " Mama" alles regeln muss.

  • Labrador-Beauceron-Mix:

    Stärken:
    Wachsamkeit (Beauceron)
    Geradlinigkeit (Beauceron)
    Sanftes, freundliches Wesen (Labrador)
    WTP (Labrador), aber trotzdem
    Selbstständigkeit (Beauceron)
    Geduldsam (Labrador)

    Schwächen:

    Haart wie Sau (Labrador)
    Verfressen wie sonst was (Labrador)
    Dickschädel (Beauceron)
    Neigt bei der Wachsamkeit zur Übertreibung (Beauceron)
    Aufdringlich (Labrador)

    Alles in Allem, finde ich die Mischung toll. Wobei ich sagen muss, dass ich ein Vorzeigeexemplar erwischt habe. :D


    S

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