Wahl der Kommandos, Verwirrung vorbeugen?
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Hallo alle zusammen,
meine kleine Mellow (dann 11 Wochen alte Havaneser Hündin) zieht ja bald bei mir ein und ich hatte mir gerade Gedanken um die Vergabe der Kommandos gemacht, als ich auf folgendes Problem stieß:
Es geht um den Abruf bzw. die Aufmerksamkeit des Hundes. Es ist ziemlich kompliziert aber ich hoffe der ein oder andere versteht was ich meine : )Also ich hatte mir überlegt den Namen meines Hundes als Abrufkommando festzulegen. Einfach weil ich es für einfacher halte und ich mich vermutlich nicht daran halten können werde, sie im Haus z.B zum Kuscheln nicht doch einfach nur mit ihrem Namen zu rufen, ansonsten müsste ich ja "Mellow hier!" sagen.
Wenn ich sie aber ans Kommen gewöhne, nachdem ich ihren Namen gerufen habe, habe ich vermutlich das Problem mit der Aufmerksamkeit.
Also angenommen ich bin mit Freunden und deren Hunden beim Spaziergang und möchte, dass mein Hund Sitz macht, wenn ich dann einfach "Sitz!" sage wüssten die Hunde ja vermutlich gar nicht, wer jetzt gemeint ist...also müsste ich in so einer Situation eher "Mellow Sitz!" rufen, oder? Dann hieße das ja aber, dass sie zu mir kommen soll und sich dann erst hinsetzen, weil das Kommando für sie übersetzt ja "Komm her-Sitz" heißen würde?? An diesem Punkt weiß ich halt nicht weiter.
Würde ich ihr nur beibringen, dass ihr Name "Hey, du bist gemeint, schau mal her!" bedeutet, und ich sie draußen mit "Mellow hier!" zu mir rufe, also "Ja, genau du Hund, komm zu mir!" dann hätte ich wieder drinnen das Problem, dass ich eigentlich nicht jedes Mal "Mellow hier!" rufen möchte, wenn ich mit ihr raus gehe oder sie füttere.Deshalb würde ich gerne wissen wie ihr das so bei euren Hunden macht : )
Ich hatte selber mal einen Pflegehund zu Besuch und bei dem haben sich die Besitzer da überhaupt keine Gedanken gemacht (wie vermutlich die meisten - vielleicht sehe ich das alles auch einfach nicht locker genug
). Der Kleine kam angelaufen wenn ich Peachy rief, aber auch wenn ich "Peachy hier!" rief. Nur beim Absitzen wars dann schwierig, weil er nicht genau dort, wo er gerade war Sitz gemacht hat, sondern immer erst zu mir gelaufen kam, kein Wunder, schließlich habe ich ihm mit "Peachy Sitz!" ja quasi "Komm her - Sitz!" gesagt...Ich hoffe, mir kann einer von euch helfen, oder mir wenigstens sagen, dass ich da gefälligst etwas entspannter sein soll

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Hallo,
hast du hier Wahl der Kommandos, Verwirrung vorbeugen? schon mal geschaut ?*
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Darf ich Dir einen Tipp geben? Atme durch und fahr runter ^^
Du machst Dir hier einen riesen Kopf über Sachen, die noch gar nicht anstehen. Ist zwar löblich, aber lass Dir gesagt sein, dass sowieso alles anders kommen wird, als Du es jetzt planst. Gerade als Ersthundebesitzer.
Vor allem ist dein Hund noch ein Welpe... Der muss erstmal den Alltag lernen. Sitz, Platz etc. sind noch vollkommen unwichtig.
Die wichtigen Kommandos sind ein Abruf und ein Abbruchkommando (ich würde nicht "Nein" nehmen, weil das wesentlich oft zu unbedarft genutzt wird).Also angenommen ich bin mit Freunden und deren Hunden beim Spaziergang und möchte, dass mein Hund Sitz macht, wenn ich dann einfach "Sitz!" sage wüssten die Hunde ja vermutlich gar nicht, wer jetzt gemeint ist...
Also in aller Regel hören die Hunde auf ihren eigenen Halter
Ich denke was das angeht brauchst Du dir da keine Gedanken machen.Wir haben als Aufmerksamkeitssignal "Schau mal" und als Abruf einmal die Pfeife (einmal kurz und wenn er auf einen zukommt mehrfach kurz hintereinander) oder "Schau mal" und dann "Komm komm komm!"
Ich würde dir das Buch "Das andere Ende der Leine" von Patricia McConell empfehlen. Da steht viel über die Kommunikation zwischen Mensch und Hund drin und da werden sicherlich viele deiner Fragen geklärt.
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Vielen Dank für deine Antwort : )
Ist halt leider so meine Art, dass ich versuche alles so perfekt wie möglich zu machen
ich werds mal auf mich zukommen lassen...und dass all diese Kommandos anfangs noch nicht so wichtig sind weiß ich. Erstmal ankommen, eingewöhnen, Bindung stärken ,etc. . Ich möchte halt nur lieber schon vorher wissen ,wie ich das alles so machen werde, damit sich bei der Kleinen nichts falsch einprägt. Aber ich nehme deinen rat gerne an und atme mal ganz tief durch 
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Ja ich gebe Millemaus recht
Mach dir nicht soviele Sorgen!
Meine kleine Malteserhündin heißt Ivy, wenn wir z.B auf Spaziergängen sind und ich sie ableine weiß sie genau, wenn ich "Ivy" schreie, guckt sie zu mir. Sie weiß genau ihr Name bedeutet "Hey guck mal her ich muss dir was zeigen" oder "Geh nicht zu nah ran!" Verstehst du wie ich meine? Also z.b wenn wir an einem Feld vorbei gehen, dass gedüngt ist (wir wissen alle mit was)
und ich scharf rufe "Ivy" weiß sie "achja die will meine Aufmerksamkeit und ich soll zu ihr sehen", dann folgt von mir das Kommando hier und sie kommt zu 99%. Generell sage ich immer "Ivy hier" oder "Ivy sitz"... sie weiß ihr Name bedeutet "Aufmerksamkeit" und sie soll zu mir gucken. Es ist auch einfach angenehmer, wenn ich mit dem Nachbarshund unterwegs bin (der Hund reagiert wie meiner) und ich rufe "Ivy sitz" dann weiß meine Hümdin okay ich bin gemein und umgekehrt.
Ich würde ihren Namen generell eher als Aufmerksamkeits kommando nehmen oder auch als Komm Kommando, sie wird nämlich immer (wenn sie will) verstehen was du willst. Ich rufe manchmal auch nur ihren Namen und knie mich hin und sie flitzt her weil dies auch eine Art von einem Hier Kommando ist.
Ich hoff ich hab dich nicht noch mehr durcheinander gebracht!:)
Viel spaß mit deiner Hündin und zerbrich dir nicht deinen Kopf darüber! Alles wird gut -
Ich verstehe ehrlich gesagt dein Problem nicht...

Den Namen als Abrufkommando zu nehmen, finde ich allerdings eher ungeschickt. Du willst ja nicht immer, dass sie her kommt, nur weil du ihren Namen sagst. Zudem werden sicher andere Leute auch mal ihren Namen sagen. Willst du, dass sie da immer hinrennt.
Ich habe für Newton einen dreistufigen Abruf: "Weiter!" heißt "Schau, dass du fertig wirst und komm nach." "Komm!" heißt "Komm sofort und ohne Umwege zu mir." Weiterhin habe ich ein Ankersignal für Situationen in denen die Ablenkung sehr hoch ist, Wildsichtung, o.Ä.
Wie es oben schon hieß, die meisten Kommandos kommen eh erst später. Erstmal Alltag und Ruhe. Dann Erziehung.
Viel Spaß mit der Kleinen!
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Ich kann mich nur anschließen: Durchatmen

Ich weiß noch, dass ich mir vor Arnis Einzug auch jede Menge Gedanken gemacht hab

Den Namen würde ich auch nicht unbedingt als Abrufsignal nehmen, der fällt wirklich sooo oft.
Bei uns läuft das ähnlich wie schon beschrieben: "Arni hierher" meistens mit Handzeichen heißt zu mir herkommen, "auf geht's" in einem bestimmten Ton heißt genug geschnüffelt, beweg deinen Popo mal weiter
Mit fremden Hunden zusammen ist das auch nie ein Problem gewesen. Lustig ist's hier erst seit Nala eingezogen ist. Die fühlt sich nämlich immer angesprochen während Arni dann eher nach dem Motto "Waaas? Ich?! Nein, ICH kann doch garnicht gemeint sein" tut

Achso, und genieß die Welpenzeit, sie geht schnell genug vorbei

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Huhu,
ich denke drinnen brauchst du gar kein Abrufsignal
Da ist die Ablenkung ja meist nicht so dolle und dein Hund wird sowieso direkt zu dir kommen wenn du seinen Namen sagst (besonders wenn du in der Küche stehst). Meistens spricht man eh nicht in Kommandos mit seinem Hund zu Hause sondern quatscht ihn voll á la "Komm mal her" "Oh schau mal was ich feines hab" usw. Zumindest ist das bei uns so.
Ich würde den Namen auch immer nur als Aufmerksamkeitswort verwenden, einfach weil er als Abruf zu schnell "verbraucht". Später wenn du Sachen wie "Stopp" oder "Steh" einführst wird es schwierig wenn der Name das Abrufsignal ist.
Mit mehreren Hund macht der Name vor dem Kommando absolut Sinn. Meine lernen gerade nebeneinander zu sitzen und dann darf nur der kommen, dessen Name genannt wird. Ist schon nicht so einfach
Besonders wenn du mal wirklich Baustellen hast wie Kläffen oder so, musst du eh ein Aufmerksamkeitssignal einführen um den Hund irgendwie anzusprechen. Würde doch schon Sinn machen dann den Namen zu benutzen?
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Warte es erstmal ab. Vermutlich wirst du dich irgendwann wundern wie sich euer Leben ganz von alleine einspielt.
Meine Spitzhuendin z.b. hört inzwischen zuverlässig auf 2 Rufnamen nämlich Caya und Mausi. Mein Ruede auf Felix und Häsi. Absolt zuverlässig als wäre es das normalst der Welt. Geplant war das nicht
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Du machst dir viel zu viele Gedanken.
Ich würde für den richtigen Rückruf immer "Mellow hier" verwenden. Mein Hund Liam hört perfekt auf seinen Namen. Trotzdem ist das hiiiier das Kommando wo er schnurstracks angerast kommt. Im Haus sage ich halt irgendwas, Liam reicht da auch aus. Von der Vorbesitzerin wurde er auf den Namen als Rückrufkommando konditioniert. Das hatte aber eben diese Folgen, die du befürchtest. Wollte ich das er in der Ferne stwgenbleibt und auf mich wartet, rief ich Liam warte verbunden mit einem Handzeichen. Er kam dennoch immer zu mir ran. War ja auch nicht weiter schlimm aber eben unnötig. -
Hunde sind sooo verschieden
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Bandit muss explizit angesprochen werden, damit er reagiert, Anton reagiert auf nahezu jedes Geräusch, Räuspern, Husten, Flüstern, seinen Namen sowieso.
Beliebt ist ein Schnalzen oder auf s Bein klopfen. Es gibt ja soooo viele Möglichkeiten der Kontaktaufnahme.Vieles ergibt sich im Alltag ohne gross drüber nachzudenken, quasi wie Fahrradfahren...

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