Wahl der Kommandos, Verwirrung vorbeugen?

  • Wenn ich mal überlege, wie oft ich den Namen meiner Cara im Alltag ausspreche, und mit wieviel verschiedenen Bedeutungen...

    - schau mich an
    - ich liebe dich
    - duhastsiewohlnichtmehralle!!!
    - wo bist du?
    - ich hab was für dich
    - laß es!
    - komm mit
    .. und nicht gerechnet die Male, wo Cara gar nicht anrede, sondern mit anderen Menschen über sie spreche...
    - oder wo ich Sachen sage wie 'Hallo, Cara!' oder 'Cara, du albernes Wesen'...

    deshalb habe ich für den Abruf ein anderes Hörzeichen.

    Dagmar & Cara

  • Wenn du den Namen als Abrufsignal einsetzt, gehst du das Risiko ein, dass der Hund auf Durchzug schaltet. Ein Wort, das ständig, den ganzen Tag lang, immer wieder auf einen einprasselt, hört man nicht mehr, ähnlich einem kleinen Kind, das in der Entdecker-Phase tagaus, tagein, immer "Nein" hört. Oder die Stimme der dauerschnatternden Mutter gleich ganz ausblendet, weil eh immer da.

    Ich schwöre auf Pfiff zum Heranrufen. Ist weithin hörbar, auch gut differenzierbar und klingt gleich, egal wie die emotionale Situation des Rufenden gerade so ist.
    Wenn ich nicht pfeife, ists "Hier" oder "Koooomm". Oder "Schell jetzt", kommt echt auf die Situation an, hat alles eine etwas andere Bedeutung.

  • Beim Rückruf sage bzw. rufe ich zuerst den Namen meines Hundes, um seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Erst danach folgt das eigentliche Abrufkommando,nämlich "Hier". Manchmal kommt er aber auch schon, wenn ich nur "Rex" sage, denn wenn ich ihn draußen anspreche, während er weiter weg ist, dann meistens eh, um ihn zu mir zu rufen.
    Manchmal kommt er auch gar nicht Dann war wohl was Anderes spannender

    Ich würde dir raten, es auch locker angehen zu lassen. Man kann alles wunderbar durchdenken und dann kommt's doch ganz anders. Andererseits finde ich es super, dass du dir schon Gedanken machst

  • Namen sind hier ein Signal, hey ich will irgendwas von dir. Erst danach kommt die Info was. Das kam ganz von alleine. Mach dir nicht so nen Kopf. Name als Abruf finde ich selbst doof da ich den Namen eben eifach zu oft für andere Dinge verwende.

  • Okay danke für all das Feedback. Ihr habt mich eindeutig umgestimmt. Der Name fällt ja schon jetzt häufig bei uns im Haus und das wird nicht gerade weniger wenn sie dann erst da ist...Also gibt's wohl ein "Mellow hier!" und um alles andere mache ich mir erstmal keine Sorgen :p
    Ist zwar mein erster Beitrag hier aber ich bin schon jetzt begeistert von diesem Forum. So viele nette Leute hier und man wird nicht sofort für alles gesteinigt... ;) Habe da schon ganz andere Erfahrungen machen müssen...
    Liebe Grüße

  • Schließe mich den Anderen an:

    - 1 Wort/Signal für Abruf
    - den Namen des Hundes haben wir mit der Bedeutung "schau mich an" konditioniert.

    Ansonsten hilft den Meisten hunden nicht nur 1 Wort, sondern vor allem Körpersprache bei der Umsetzung.
    Also "Sitz" und dazu immer das Selbe Handzeichen (üblich ist der erhobene Zeigefinger bei Sitz - bei Platz Zeigerfinger nach unten usw.)

    Es hilft den Hunden zu verinnerlichen was sie machen sollen.
    Und mit der Zeit haben die meisten Hunde schnell raus dass "Sitz" zum dazugehörigen handzeichen gehört.

    Es sei denn du erwischt so einen Sprachunbegabten Hund wie ich (trotz täglichen Trainings kann er nur 4 sprachliche Kommandos - den Rest müssen wir mit Handzeichen machen - ich habs aufgegeben mit der Sprache ;) )

    Wobei mein Hund auch eher nach betonung geht als nach dem "eigentlichen" Wort.
    Abbruchsignal ist immer ein strenges, kurzes, knappes Ausruffwort (Nein, Na, Ah, Nä, usw.) alles halt ähnlich.
    Auch das Sitz hat ne ganz besondere Betonung - ich ziehe es relativ lang. Also "Siiiiitz" und geh zum Schluss mit der stimme hoch.
    Wenn ich die selbe betonung beim Wort "Stuuuuhl" oder "Käääääse" verwende, setzt Arek sich auch hin ;)

    Also, komm mit dem Hund an, gewöhnt euch aneinander und finde raus, wie ihr zusammen am besten lernen könnt.
    Welche Methoden und vor allem welche Kommandos/Optionen ihr für den Alltag am besten gebrauchen und umsetzen könnt.

    Hier einBuchtip mit meiner Meinung nach sehr sinnvollen und hilfreichen Tips zur Welpenaufzucht

    Denn wie die Anderen schon sagten -
    Kommandos sind erstmal unwichtig.
    Ankommen, eingewöhnen, Vertrauen erfahren, neue Dinge kennen Lernen, Sicherheit, Sozialverhalten und Souveränität lernen - damit hat ein Welpe im ersten Lebensjahr schon genug zu tun.
    Natürlich kann/sollte man schon im welpenalter klein mit den Kommandos anfangen - aber definitiv keine so große bedeutung beimessen wie bei einem "fertigen" Hund.

    Viel Spass euch =)

  • Meine Spitzhuendin z.b. hört inzwischen zuverlässig auf 2 Rufnamen nämlich Caya und Mausi.

    Hi, hi, meine Hündin hört auch auf Tamy und Mauserl. :D

    Ich benutze den Namen nur, um meinen Hund auf mich aufmerksam zu machen und dann kommt das Kommando, wobei ich den Namen nicht benutze, wenn ich mit ihr alleine unterwegs bin, denn dann unterhalte ich mich ja nicht mit irgendjemanden und mein Hund muss dann nicht das für sie gedachte Kommando aus meiner Unterhaltung mit meinem Mann "herausfischen".

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