das etwas andere Maulkorbtraining oder mein Hund rallt nix
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Ich könnte mir vorstellen, daß der Schritt von "Leckerli durch die Stäbe lutschen" zu "umschnallen und gut" zu groß ist.
Ich hab beim Leckerli raus fischen mal kurz die Schnalle geschlossen und gleich wieder geöffnet. Die Zeit dann immer etwas verlängert.
Irgendwann konnte man dann in großen Schritten längere Zeitintervalle machen. Muß man halt an jeden Hund individuell anpassen.
Was ich auch gemacht habe: Leberwurst vorne in das Gitter geschmiert. So hat sie das zumachen gar nicht so wahr genommen, war mehr mit der Leberwurst beschäftigt. Heutzutage legt sie sich mit dem Teil sogar schlafen, auch wenn wir es schon Monate nicht mehr gebraucht haben. - Vor einem Moment
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Hi,
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Ich hab da auch nichts auftrainiert. Einfach Maulkorb drauf, 3-4x Abbruchkommando, wenn sie es versucht abzustreifen und dann einen super mega spannenden und interessanten Spaziergang mit dem Teil und fertig.
Layla ist nicht mit Leckerlis bestechlich, deshalb hätte das schönfüttern da sowieso keinen Effekt gehabt.
Sie stört der Maulkorb nicht. Klar gibt schöneres und es ist auch ohne sicher gemütlicher, aber passt.
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Die Frage ist ja auch, wie sensibel ist der Hund und wofür soll der Mauli genutzt werden?
Ist es nötig den gut aufzutainieren, weil dauerhafter im Einsatz, gibt es da noch einige Zwischenschritte zwischen Schnute rein und umschnallen:
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Das mag jeder machen wie er will, ich habe in Berlin tatsächlich noch nie einen HH mit Maulihund gesehen, der offensichtlich gut trainiert war. Alle Mauliträger laufen gehemmt oder man sieht ihnen das Unwohlsein an.
Ist es nur kurz für die Bahn, sehe ich das auch nicht so eng oder bei vermehrten Giftködermeldungen, da kann man nicht 4 Wochen trainieren, dann erlebt der Hund den praktischen Einsatz vielleicht gar nicht mehr.
Wir haben wie im Video trainiert und das wirklich lang, 6 Wochen mindestens. Grund unsere Hündin hat ihn täglich 2 Stunden getragen und am Wochenende auch mal 4-5Std. am Stück und war in der Hinsicht wirklich sensibel was den Schnauzenbereich angeht.
Wenn man soweit ist, das man ihn ummachen kann, ist das schlimmste Statik, wird auch im Video gesagt. Hund in Bewegung halten, sonst wird eben am Anfang rumgepatscht, geschubbert,...
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Ich könnte mir vorstellen, daß der Schritt von "Leckerli durch die Stäbe lutschen" zu "umschnallen und gut" zu groß ist.
Ja das ist es definitiv und so sollte man bei einem richtigen Training auch nicht vorgehen. In SanSus Video wird das schön erklärt.
Er wenn es in meinem Post so klang, ich habe das auch nicht nach dem Prinzip Leckerli durch den Maulkorb stecken und anschließend umschnallen und gut, trainiert. Ich habe den Anfang nur ganz kurz geschlossen und immer wieder was durchgeschoben an Leckerlies und ihn dann wieder abgenommen. Dann bin ich mit ihr ein paar Schritte gelaufen, habe sie Übungen machen lassen, die ihr Spaß machen. Ich hab ihn draußen kurz aufgesetzt, sie absitzen lassen, freudig zu mir gerufen und den Mauli wieder abgenommen. Ich hab ihn ihr aufgesetzt, wenn sie entspannt im Körbchen lag und hab sie in den Schlaf gekrault und wieder abgenommen, usw. So lange wir "in Bewegung" waren, bzw. ich sie mit supi dupi tollen Sachen beschäftigt habe, war alles in Ordnung. Aber wir haben nie den Schritt geschafft, dass sie einfach mal ohne Dauerbespaßung entspannt mit dem Maulkorb läuft, geschafft. Wenn ich begann sie auch nur kurz zu ignorieren und wir einfach so vor uns hin getrabt sind oder gar nichts gemacht haben, ging es los mit dem Abstreifversuchen.Aber da Betty nicht sooo super empfindlich ist, was den Maulkorb angeht und ihre Abstreifversuche oft eher halbherzig und nicht mit vollem Einsatz waren, hab ich mir nach ca. 6 Wochen Training gedacht, dass sie da jetzt einfach durch muss. Bei uns war der Mauli ja eh nur dafür gedacht, ihn mal in wenige Ausnahmesituationen zu tragen, wo Maulkorbpflicht ist, von daher muss sie ihn auch nicht mega toll finden. Aber letztendlich lief sie dann doch irgendwann entspannt mit dem Mauli, auch wenn die erste Zeit nur ein hinterhertrotten mit angelegten Ohren war. Aber irgendwann hat sich das gelegt und sie ist wieder entspannt schnüffeln und rennen gegangen. Nur wenn sie beim Schnüffeln mit der Schnauze irgendwo dagegen gestoßen ist, dann hat sie sich wieder dran erinnert, dass da ein Mauli drauf war und sie hat noch halbherzig versucht sich auf dem Boden zu schubbern.
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Ja das ist es definitiv und so sollte man bei einem richtigen Training auch nicht vorgehen.
Normalerweise sicherlich.
Aber dieser Hund scheint sich an dem Maulkorb selber ja gar nicht zu stören, deswegen halte ich es (IN DIESEM FALL) eher für contraproduktiv, dem Hund immer wieder mit zu teilen, dass jetzt was gaaaanz wichtiges, schwieriges, übenswertes zu erlernen ist.
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Die Frage ist ja auch, wie sensibel ist der Hund und wofür soll der Mauli genutzt werden?
Ist es nötig den gut aufzutainieren, weil dauerhafter im Einsatz,
sensibel ist er so jetzt nicht. Der packt schon einiges weg wenn es von mir kommt.
Ich möchte ausprobieren ob Jordan mehr Freiheit hat wenn meine Tochter kommt und er mit Maulkorb rumlaufen kann ohne das man Angst haben muss das er beißt.
Im Moment muss er entweder in den anderen Gartenteil oder in seinen Zwinger.
Er hat meine Tochter zweimal und meine Schwiegersohn einmal gebissen. Und die Furcht ist groß. Die wollte ich durch den Maulkorb nehmen.
Denn eigentlich möchte meine Tochter den Hund gerne mal berühren aber hat halt Angst. -
Aber dieser Hund scheint sich an dem Maulkorb selber ja gar nicht zu stören, deswegen halte ich es (IN DIESEM FALL) eher für contraproduktiv, dem Hund immer wieder mit zu teilen, dass jetzt was gaaaanz wichtiges, schwieriges, übenswertes zu erlernen ist.
ja, diesen Eindruck habe ich allerdings auch
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Normalerweise sicherlich.
Aber dieser Hund scheint sich an dem Maulkorb selber ja gar nicht zu stören, deswegen halte ich es (IN DIESEM FALL) eher für contraproduktiv, dem Hund immer wieder mit zu teilen, dass jetzt was gaaaanz wichtiges, schwieriges, übenswertes zu erlernen ist.Ich sag auch nicht das jeder Hund ein "richtiges" Training braucht

Aber ich glaub, hier sollten noch ganz andere Sachen trainiert werden, als nur der Maulkorb, wenn es schon zu Beißvorfällen kam

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Aber ich glaub, hier sollten noch ganz andere Sachen trainiert werden, als nur der Maulkorb, wenn es schon zu Beißvorfällen kam
ganz nebenbei möchte ich nicht die Lebensgeschichte meines Hundes erzählen um den Maulkorb oder die Beißvorfälle zu erklären. Da gibt es schon viele Postings von mir in den entsprechenden Threads. Unter Anderem im Deprivationsthread. Wenn du Interesse hast kannst du dir es gerne durchlesen.
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Habe ja auch nicht gesagt, dass du die Beißvorfälle erklären musst. Wenn es schon zu Beißvorfällen kam und der Hund gesichert werden muss, dann würde ich den Maulkorb einfach aufziehen und fertig.
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