Junghund Ignoranz & Bindung
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Hallo,
so ein Satz ganz am Anfang gefällt mir.
Sie läuft dir nach, wenn du dich umdrehst, es tatsächlich ernst meinst ! und weg gehst.
Wenn es so ist, bleibt der Hund doch noch bei dir.
Der weiß wohl schon das er Anschluss halten muss, aber wohl auch, dass Du auch mal auf ihn wartest....Wenn sie läuft, ohne nach dir zu schauen, geh in dem Moment genau woanders lang.
Rede nicht mit ihr und ruf sie nicht.
Lass sie in mal selbst heraus finden, dass sie ab und zu den Kopf wenden muss, um sicher zu sein das du noch da bist - nicht anders rum.
Such dir dafür eine große Wiesen oder ein freies Feld.
Natürlich darf sie gelobt werden, wenn sie - auch ohne Ruf - dann folgt.Wäre so mein Gedanke, für den Anfang .
LG Ramona
- Vor einem Moment
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Hallo,
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Ich bin etwas verwirrt, weil die Whippets in meiner Umgebung eigentlich ganz normale Hunde sind. Klar mit rassetypischen Eigenschaften und Baustellen, aber nix, was einen so völlig durchgeknallten Hund vermuten liesse, dass man den nicht an eine etwas längere Leine legen könnte.
Die Beschleunigung in Verbindung mit der Freude am Rennen hat ja nichts mit durchgeknallt zu tun.
Schleppleine in der Hand ist ja eigentlich nicht der Sinn des Rückruftrainings und wie will man die schleppende Schlepp noch erreichen wenn der Whippet, was völlig rassetypisch ist, zu nem 30 Meter Sprint durchstartet?Wir haben eine sehr steife Schleppleine. Dennoch schafft Hamilton es sich dieses Ding ums Hinterbein zu wickeln. Startet er durch und die Leine bleibt wo hängen...
@Katrina: Impulskontrolle ist wichtig, keine Frage. Aber du wirst damit aus einem Hetzjäger dennoch keinen Hund machen der nie durchstartet.
Sicher gibt es Ausnahmen, aber ein Großteil der Hunde wird früher oder später einen Reiz haben bei dem er auf Impulskontrolle scheißt, weil die Instinkte zuschlagen.Mir erschließt sich auch einfach der Sinn einer Schleppleine an einem Sprinter nicht. Schleppt sie sind die meisten Menschen eh nicht in der Lage die Schlepp schnell genug zu erreichen. Es sei denn man legt Wert drauf das die Hunde nen Radius von 1 Meter um einen herum haben, aber dann würde ich mir ne Rasse zulegen denen ein enger Radius liegt.
Hält man die Schleppe in der Hand und 16 Kilo Whippet bomben mit der Geschwindigkeit rein, aua... Für Mensch und Hund!Das Rennen eines Whippets kann man nicht mit dem freudigen Rumrennen anderer Rassen vergleichen. Ja, Setter sind schnell, Border sind schnell, zig Hunderassen sind schnell. Aber eben nicht so schnell. Weder von der Endgeschwindigkeit noch von der Startgeschwindigkeit her.
Wir reden hier von 55-60 km/h bei einem trainierten Hund auf der Rennbahn, aber selbst ein untrainierter Whippet im Hetzwahn ist nicht wirklich viel langsamer.
(Sehr schön geschrieben besonders im Hinblick auf den "Will to kill":https://lobitoazul.wordpress.com/2012/08/24/wie…e-konsequenzen/ )also 'ist ein whippet' reicht mir nicht, als erklärung bzw damit gebe ich mich nicht zufrieden.
Na, darum schrieb ich ja "Issn Whippet, zuverlässig ist sone Sache" und nicht "issn Whippet, geht nicht".
Wirklich zuverlässig bedeutet "Ich rufe, Hund unterbricht alles was er grade tut inkusive Koten und kommt sofort zu mir". Und das sehe ich bei einem Whippet als nicht machbar an.
"Whippet-zuverlässig", also der Hund kommt beim höchstens 3ten Ruf, das ist was anderes. Das kann und muss ja auch Hamilton tun.und ein paar einfache Regeln wie an der Schleppleine wird nicht getobt, gerannt oder gespielt
Und warum dann eine Schleppleine?
Wenn die Hunde nicht rennen, toben, spielen sollen reicht doch die normale 2 Meter Leine?An die, die sagen man soll den Hund fürs nicht-kommen bestrafen: Wie?
Alle meine Hunde kennen das "Hey!", in passendem Tonfall. Reagieren sie dann indem sie mich angucken gibts nochmal das Rückrufkommando, meist verknüpft mit "Aber schnell!" als Verstärker. Kommen sie feuer ich sie an und sie werden mit Streicheln belohnt.
Reicht das Hey nicht gibts meinen Drill Seargent Tonfall. Wird das ignoriert fliegt was.
Ich hab auch schon Hunde eingefangen, die haben meine Laune natürlich gefühlt und das ist auch okay. Es gab ja mehrfach die Aufforderung, da dürfen sie dann auch merken das ich das scheiße finde wenn sie nicht reagieren.
(Vorrausgesetzt natürlich der Hund kennt die Kommandos, klar)Aber genau das tut man doch, wenn man den Hund den kompletten Spaziergang von sich wegtreibt und nicht mehr zu sich kommen lässt falls er einen Rückruf ignoriert O.o
Ich habe eigentlich nur eine größere Individualdistanz für mich eingefordert und das garnicht als Strafe angesehen.
Ist schwer zu erklären, aber er kam halt nicht und ich bin dann eben mit Arren weiter und hab das Fehlverhalten ignoriert. Wenn er dann irgendwann ankam und was von mir wollte (Aufmerksamkeit, Leckerlie) hab ich gesagt "Ist nicht!" und ihn weggescheucht. Sein Blick sprach Bände, der Herr war empört!
So hab ich ihm klargemacht das sich die Welt nicht um ihn und seine Laune dreht. Ignoriert er mich dann gibts auch keine Nähe wenn er dann grad mal Bock hat. Ich bin ja nicht sein Sklave der immer dann springt wenn er will. (Auch wenn er das anders sieht
)
Erst war er pissig, richtig pissig weil er seinen Willen nicht bekam, der hat massiv versucht seinen Willen durchzusetzen, dann kam der Moment wo er plötzlich stehenblieb und man konnte förmlich die Räder rattern hören im Kopf, dann hat er versucht sich einzuschleimen. Führte auch nicht zum Erfolg und in dem Moment wo er zeigte "Bitte? Ich mag das Spiel nimmer, bitte." hab ich ihn freudig gerufen, er kam und wurde mit ganz viel Nähe belohnt.
Das haben wir einige Male durchgespielt, dann wars gegessen und diese komplette Ignoranz mir gegenüber auf nem Spaziergang ist Vergangenheit.Man muss halt gucken was zum Hund passt. Die Sachen wie verstecken aufm Spaziergang fand Hamilton amüsant. Hungern lassen damit die Leckerlies hochwertig genug sind finde ich nicht gut, generell möchte ich nicht das meine Hunde aus Angst vor Verlassenwerden und schlichtem Hunger hören.
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Kenne halt eine Trainerin, die auch ihre grossen, jagd- und beuteerfahrenen spanischen Windhund(mixe) sicher an der Schleppleine führt.
Drum frage ich mich halt, ob es nicht vornehmlich ein handwerklich/technisches Problem ist. Dass es anspruchsvoller ist als beim Durchschnittsbello, glaube ich sofort.also zwischen einem Grey und einem Galgo liegen schonmal Welten, und ca. 10kg wenns "blöd läuft"
Und die Beschleunigung ist eine völlig andere. Allein die Muskulatur ist schon ganz anders bei diesen 2 Rassen. Und deine beschriebenen Exemplare sind auch noch Mixe.
Das kann man nicht vergleichen.
Ich bleibe dabei: Schlepp am Windhund - speziell jetzt am Grey - ist für mich ein No-Go.
Es kommt in Bekanntenkreisen auch durchaus vor, dass diese "zarten" Wesen ihre Besitzer bei Wildsichtung sogar an normalen, kurzen Leinen von den Beinen holen, Finger brechen, Ärme auskugeln und ohne Rücksicht auf Verluste mit "Anhängsel" im Schlepptau über Stock und Stein dem Hasen hinterhergehen... . Und das sind oftmals auch sehr erfahrene Greyhoundhalter, denen das durchaus auch passiert.
Nicht auszumalen, was da los ist, wenn so ein Hund dann noch statt 1-2m Leine 7-10m zur "Verfügung" hat
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Wie gut dass Hettie ein 5 ½ Monate altes Whippetmädchen und kein ausgewachsener Greyhoundrüde ist

Danny, ich würd jetzt auf dein Geschriebenes nochmal eingehen, aber ich fürchte dann wiederhole ich mich. Nur: Ich finde es nicht zu viel verlangt, wenn ein Hund von einem halb Jahr nicht den kompletten Spaziergang spielt, tobt und rennt, sondern auch ruhig anderen Hundesachen wie ein paar Meter vorlaufen und schnuppern usw. nachgeht. Das machen meine Hunde 95% der Zeit, selbst wenn sie frei laufen. Sagt ja auch keiner, dass sie nie toben und rennen darf, aber ich würde einen Hund der in fremde Hundegruppen reinrennt eben an den Orten sichern wo es nötig ist. Und da bin ich auch voll bei l’eau – für Freilauf muss Hund nicht perfekt hören, aber dann brauchst du eben geeignete Stellen dafür.
Jetzt ist Maady auch die erste, der ich zutraue zu wissen was für Hunde sie an der Leine hat. Ich denke sie kennt das für und wider der Schleppleine und muss dann eben entscheiden, ob sie sich zutraut eine zu benutzen bzw. ob ihr das überhaupt liegt. Ich glaube wie gesagt, dass es sehr hilfreich wäre.
Um endlich mal was konstruktives beizutragen…
Ich erinnere mich gut an die „Du kriegst mich nicht Runden“ ^^ Bällchen ging bei uns niemals weil Toffee dann für die nächsten 20-30 Minuten damit beschäftigt war im Kreis zu rennen und „leck mich am A…“ zu singen
aber auch das könntest du an einem gesicherten Hund als Belohnung einsetzen, findet sie ja scheinbar richtig gut.Was da bei uns Wunder gewirkt hat: Hund sichern und positiv aufgebautes Abbruchkommando üben, damit nicht noch jedes Stöckchen das irgendwo auf dem Boden liegt erbeutet und für die nächsten 20 Minuten präsentiert wird… und Suchspiele. Einfach zuhause mit Leckerchen oder Spielzeug (das gerade so interessant ist dass es genommen wird, aber zu langweilig um damit rumzurennen, bei uns Stoffzergel) ein paar kleine Suchspiele aufbauen. Das funktioniert bei uns zum einen als super hochwertige Belohnung, zum andern war das das einzige, womit ich die Rennerei unterbrechen konnte, denn dafür wurde dann auch das Stöckchen fallen gelassen (sicher nicht optimal aber aus der Verzweiflung raus war mir das egal). Ob das bei euch auch geht weiß ich natürlich nicht, das müsstest du halt ausprobieren.
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Ich habe sehr lange (und mach´s eigentlich immer noch so) den Rückruf wirklich nur selten zum Trainieren bzw. sowieso in realen Situationen verschiedener Schwierigkeitsgrade benutzt (von leichter zu starker Ablenkung) und wirklich immer sehr hochwertig belohnt.Der Rückruf sitzt bei meiner extrem jagdlich ambitionierten Hündin super.
Ist es vielleicht auch so, dass Hettie mehr Jagdtrieb hat (und deshalb auch mehr nach außen orientiert ist) als Wilma oder spielt das deiner Meinung nach eher weniger eine Rolle?
Das kann ich mir durchaus vorstellen. Vielleicht kommt es aber auch drauf an, ob es ein Sicht- oder Spurjäger ist. Oder beides. Ich bin da nicht so ganz der richtige Ansprechpartner, weil ich mich bewusst für eine Rasse mit relativ wenig Jagdtrieb entschieden habe.
Ich wollte nur meine Erfahrung einbringen, weil ich zeitweise beim Rückruf am verzweifeln war. Ich habe mich genau daran gehalten und für meinen Hund war das falsch. Genauso wie immer gesagt wird, man solle den Hund nur rufen, wenn man sicher ist, dass er kommt. Hab ich gemacht.... 1 m vor mir fiel Herrn Hund ein guter Geruch in die Nase und schwubs, RR hat nicht funktioniert. Habe dann noch ein Kommando eingeführt, wo es nicht so schlimm war, wenn es nicht geklappt hat. Mittlerweile führt er das zuverlässiger aus, als das eigentliche RR-Kommando, da ich mir eigentlich nie sicher sein konnte, ob er es sich unterwegs nicht doch nochmal anders überlegt...

Ich dachte nur, vielleicht hilft es dir, wenn du einen anderen Blickwinkel bekommst und siehst, dass auch das genaue Gegenteil von dem was hier überwiegend geraten wird, zum Erfolg führen kann (womit ich das andere natürlich nicht abwerten möchte, aber hätte ich nicht irgendwann gesagt "ok, du machst das jetzt nicht so, wie es dauernd empfohlen wird", dann wäre ich wahrscheinlich heute noch am verzweifeln).
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Muss ein Windhund jederzeit durchstarten können dürfen? "Meine" dürfen das nicht...
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können? nein
dürfen? neinaber man muss mMn damit rechnen, dass ein Windhund jagt, wenn ein Hase hochgeht. Dafür sind sie gemacht - zum Hetzen. Wer damit nicht klar kommt, nimmt sich keinen Windhund.

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Also werden Kollateralschäden in Kauf genommen?
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welche Kollateralschäden?

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welche Kollateralschäden?

Hase über Autobahn, Hund hinterher, Hund auf Autobahn...z.B.
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