Junghund Ignoranz & Bindung
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hää...?
und wo hab ich geschrieben, dass ich meinen Hund jagen lasse?Freilauf gibts in sicherem Gebiet, wildarme Gegend, weit weg von irgendwelchen Straßen oder gleich in ganz eingezäunten Arealen.
wi gesagt. Wer nicht damit leben kann, dass der Hund nicht ständig, immer und überall frei läuft, der sollte Abstand vom Windhund nehmen.
Freilaufgebiete sollten gut ausgewählt sein. - Vor einem Moment
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Hi,
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Ist es vielleicht auch so, dass Hettie mehr Jagdtrieb hat (und deshalb auch mehr nach außen orientiert ist) als Wilma oder spielt das deiner Meinung nach eher weniger eine Rolle?
hahahaha
Nein
Zum Glück nicht. Hettie hat bisher 10% Jagdamibition gezeigt, von dem was Wilma in sich hat.
Wilma ist jagdlich gesehen bzw war auch als Welpe/Junghund - ein ganz anderes Kaliber.Klar hat Hettie sowas wie Jagdinstinkt, aber den lebt sie bisher nur an Reizangel und Zergel aus.
Die hat noch nicht gecheckt, dass Vögel und Wild auch dazu da wären - theoretisch.Wir hatten heute auch ein paar Erfolge... aber das ist halt so ein Auf & Ab.
Und ist alles andere als fest, eher wackligDany: Ich meine mit zuverlässig nicht nach dem 3. Rufen
Wilma kommt nach dem 1. spätestens nach der 2. Erinnerung. Und diese sind stets freundlich.
AUSSER in Jagdsituationen. Aber aus dem Spiel? kein Problem. Während des Mobbens von anderen Hunden? Kein Problem. ankommende Pferd/Fahrrad/Auto/pöbelnde, nervige Hunde? Kein Problem. -
Hamilton ist aber nicht die anderen und der lässt sich nur bestechen wenn er grad Laune hat. Egal ob mit Spielzeug oder Futter, egal ob mit Rennspiel oder was auch immer.
Mit Bestechung kann´s auch nur suboptimal funktionieren. Denn das heißt ja, dass der Hund jedesmal überlegt, ob es sich nun lohnt, zu kommen oder nicht.
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Danny, ich würd jetzt auf dein Geschriebenes nochmal eingehen, aber ich fürchte dann wiederhole ich mich. Nur: Ich finde es nicht zu viel verlangt, wenn ein Hund von einem halb Jahr nicht den kompletten Spaziergang spielt, tobt und rennt, sondern auch ruhig anderen Hundesachen wie ein paar Meter vorlaufen und schnuppern usw. nachgeht. Das machen meine Hunde 95% der Zeit, selbst wenn sie frei laufen. Sagt ja auch keiner, dass sie nie toben und rennen darf, aber ich würde einen Hund der in fremde Hundegruppen reinrennt eben an den Orten sichern wo es nötig ist. Und da bin ich auch voll bei l’eau – für Freilauf muss Hund nicht perfekt hören, aber dann brauchst du eben geeignete Stellen dafür.
Sicher, machen meine ja auch nicht, also den gesamten Spaziergang toben.
Aber ich gehe ja spazieren damit sie auch das tun können und zwar wenn sie eben möchten, da wär ne Schleppe ziemlich hinderlich.
Wir sind ja auch oft im Wald, da ist eh Leinenzwang und sie hängen an den Flexis. Da wissen sie auch das Spielen nicht ist, dafür gehe ich dann extra das Stück aus dem Wald raus auf ne Wiese oder aber sie warten bis daheim. Aber das brauchen sie dann schon irgendwie, also ohne toben ab in die Körbchen oder so ginge hier nicht.
Hab mich eben nur gewundert, aber du nutzt dann die Schlepp im Endeffekt so wie ich die Flexis, wenn ich das richtig verstanden habe.Hase über Autobahn, Hund hinterher, Hund auf Autobahn...z.B.
Womit wir wieder bei dem wären was @VetMed17 ja schon sagte: Hab ich nicht die Möglichkeiten relativ sorgenfreien Freilauf zu gewährleisten hol ich mir keinen Windhund.
Will ich nen Hund der sich nicht dreckig macht hol ich mir keinen Labrador, bei nem Problem mit Haaren kauf ich mir keinen Schäferhund, etc etc etc.Dany: Ich meine mit zuverlässig nicht nach dem 3. Rufen
Wilma kommt nach dem 1. spätestens nach der 2. Erinnerung. Und diese sind stets freundlich.
AUSSER in Jagdsituationen. Aber aus dem Spiel? kein Problem. Während des Mobbens von anderen Hunden? Kein Problem. ankommende Pferd/Fahrrad/Auto/pöbelnde, nervige Hunde? Kein Problem.Aber nach der 2ten Erinnerung ist doch der 3te Ruf? Also rufen, erinnern, erinnern.
Bei Hamilton ist es eben so das er sich entscheidet das jetzt die Stelle grad wichtiger ist wenn ich zu lange "nur" freundlich bin. Aber das ist bei ihm eben so, damit kommen wir klar.
Ich schreib halt nur wies bei ihm läuft weil man sich daraus ja was ableiten kann, wenn es zum eigenen Hund passt.
Und auch als Aufmunterung. Der kleine Drecksack kam ja mit nem Bündel an schlechten Angewohnheiten, wir haben unseren Weg gefunden und das wirst du mit Hettie ganz sicher auch.Mit Bestechung kann´s auch nur suboptimal funktionieren. Denn das heißt ja, dass der Hund jedesmal überlegt, ob es sich nun lohnt, zu kommen oder nicht.
Ja. Und Hamilton überlegte immer erst ob er grad Lust hat. Der Aufbau von "Ich sage, du machst und du bekommst dann was" war ihm schnuppe. Wenn er Lust hatte gings toll, wenn er keinen Bock hatte dann nicht, egal bei was.
Der wusste immer ob und was ich dabeihatte und entschied dann eben ob er grad eben Lust hat auf Leberwursttube oder eben nicht.
Nichts ist für ihn so hochwertig, auch heute nicht, wie die Durchsetzung dessen was er will. Wir haben uns arrangiert, aber er gehört eben zu den Hunden die immer noch mal gucken müssen ob die Regeln denn heute auch noch gelten...
Für ihn ist es wichtig das ich absolut bin. Ich muss konsequent sein bis sonstwohin, nur dann darf ich auch sein Anker sein.
Mir ist schon sehr lange kein Hund wie er untergekommen, darum hats ne Weile gedauert ehe ich geschnallt habe was ich falsch gemacht habe. Ich musste ihm beweisen das ich das kann. Sozusagen das ich es wert bin. Das er sich auf mich verlassen kann und zwar immer.
Im Gegenzug vertraut er mir, das musste ich mir eben erarbeiten. -
ne meine 'rufen' + 'erinnerung'... bzw eigentlich reicht das markern
"Wilma komm" (dann kommt sie zu 99%) - wenn nicht folgt ein (Wilma oder Hop hop hop - ja nach dem) und dann steht der hund vor mir.wenn ich sie beim ersten Mal bei mir haben will würd eigtl ein 'Hinten' reichen. das ist ihr befehl für laufe dicht hinter mir und überhol mich nicht - ist aber dann eher die 'strengere' Form für Augenblicke wo eben auch mal kein Spaß erlaubt ist.
Aber darum geht es ja hier auch gar nicht.ansonsten glaube ich schon dass sich hami und hettie unterscheiden... zumindest von deinen geschichten her

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ich denke, es ist auch etwas anders, ob man einen Hund von klein auf hat oder aus zweiter Hand, mit Vorbesitzern, die "Konsequenz" und "Erziehung" nicht in ihrem Wortschatz hatten

@Maady: du hast wahrscheinlich schon eine super Basis, nur beim Rückruftraining hat sich irgendwo ein kleiner Fehler eingeschlichen. Daher würde ich den Rückruf (evtl. nach einer kurzen Pause) neu aufbauen.
Weil im Thread-Titel auch "Bindung" steht: Ob ein Hund Kommandos (zuverlässig) befolgt, hat meiner Meinung nach nicht sehr viel damit zu tun, ob der Hund eine gute Bindung zu seinem Besitzer hat.
Da Hettie ja draußen darauf achtet, dass sie dich nicht verliert, kann eure Bindung gar nicht so schlecht sein
lg
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Freilauf gibts in sicherem Gebiet, wildarme Gegend, weit weg von irgendwelchen Straßen oder gleich in ganz eingezäunten Arealen.
wi gesagt. Wer nicht damit leben kann, dass der Hund nicht ständig, immer und überall frei läuft, der sollte Abstand vom Windhund nehmen.
Freilaufgebiete sollten gut ausgewählt sein.Das ist unbestritten, kann man nicht oft genug sagen. Und ich halte die richtigen Auslaufgebiete für ganz wichtig, wenn man sich überlegt einen Windhund anzuschaffen. Aber wenn du nen Windhund hast der alles jagt was sich bewegt, auch ne Krähe die 400m weiter irgendwo im Feld sitzt und Körner pickt (und du dir dann nen zweiten dazu holst der genau so doof ist
) bleibt dir nicht mehr viel übrig als am Jagdverhalten zu arbeiten, denn sonst wird es auch in wildarmen Gebieten schwierig mit Freilauf.Sicher, machen meine ja auch nicht, also den gesamten Spaziergang toben.
Aber ich gehe ja spazieren damit sie auch das tun können und zwar wenn sie eben möchten, da wär ne Schleppe ziemlich hinderlich.
Wir sind ja auch oft im Wald, da ist eh Leinenzwang und sie hängen an den Flexis. Da wissen sie auch das Spielen nicht ist, dafür gehe ich dann extra das Stück aus dem Wald raus auf ne Wiese oder aber sie warten bis daheim. Aber das brauchen sie dann schon irgendwie, also ohne toben ab in die Körbchen oder so ginge hier nicht.
Hab mich eben nur gewundert, aber du nutzt dann die Schlepp im Endeffekt so wie ich die Flexis, wenn ich das richtig verstanden habe.Ich bin eh nicht so der Fan davon die Hunde durchs Unterholz toben oder über Äcker rennen zu lassen und versuche das nach Möglichkeit zu vermeiden, besonders wenn da was ausgesät ist. Die sollen gerne auf den Wegen bleiben und dort in ihrem eigenen Tempo vorlaufen, Nase ins Gras halten, was auch immer – dürfen auf den Wegrand um dort zu schnuppern, aber mehr ist nicht, egal ob mit oder ohne Schleppleine (und das klappt auch meistens so, manchmal muss ich sie dann doch dran erinnern, vor allem Loki ^^). Macht dann also nicht so nen riesen Unterschied.
Rennen können sie wirklich ausreichend und täglich, aber eben nicht überall. Haben wo wir wohnen halt wenig Wald und Wiese die weit ab von der Straße liegen und dafür viel Feldweg und Acker
Hunde sind trotzdem fröhlich und rassegerecht ausgelastet
Ne Flexileine am Windhund ist ja auch nicht "ungefährlicher", denn auch dort kann ordentlich Anlauf genommen werden, und auch dort knallen dann 16kg rein. -
[...] bleibt dir nicht mehr viel übrig als am Jagdverhalten zu arbeiten [...]
am Jagdverhalten zu arbeiten, wenn man einen jagdambitionierten Hund hat, halte ich für selbstverständlich! Eine Schleppleine habe ich dafür noch nicht benötigt (auch nicht bei (Ex-)Sitterhunden).
Ne Flexileine am Windhund ist ja auch nicht "ungefährlicher", denn auch dort kann ordentlich Anlauf genommen werden, und auch dort knallen dann 16kg rein.
'ne Flexileine hat den Vorteil, dass wenn der Hund z.B. von hinten an Einem vorbei rennen will, man ihn punktgenau dann stoppen kann, wenn die Flexi am kürzesten ist; die Flexileine wickelt sich auch eher nicht um Gliedmaßen. Dafür hat sie den Nachteil, dass man, stürmt der Hund einfach mal nur aus purer Lebensfreude vor, sie im Gegensatz zur Schleppleine nicht einfach mal fallen lassen kann...
Mir liegt weder die eine noch die andere wirklich, d.h. um zu Trainieren würde ich meinen Hund weder an eine Schleppleine noch an eine Flexileine hängen, möchte ich den Hund nur sichern um in Ruhe 'ne Runde zu drehen, würd ich wohl 'ne Flexi nehmen - ist doch etwas "bequemer" in der Handhabung...lg
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ich denke, es ist auch etwas anders, ob man einen Hund von klein auf hat oder aus zweiter Hand, mit Vorbesitzern, die "Konsequenz" und "Erziehung" nicht in ihrem Wortschatz hatten

@Maady: du hast wahrscheinlich schon eine super Basis, nur beim Rückruftraining hat sich irgendwo ein kleiner Fehler eingeschlichen. Daher würde ich den Rückruf (evtl. nach einer kurzen Pause) neu aufbauen.
Weil im Thread-Titel auch "Bindung" steht: Ob ein Hund Kommandos (zuverlässig) befolgt, hat meiner Meinung nach nicht sehr viel damit zu tun, ob der Hund eine gute Bindung zu seinem Besitzer hat.
Da Hettie ja draußen darauf achtet, dass sie dich nicht verliert, kann eure Bindung gar nicht so schlecht sein
lg
bei 'bindung' geht es mir viel mehr darum, dass sie in Situationen, in der sie gestresst ist/angst hat, nicht zu mir kommt.
sondern lieber fort läuft. (nicht richtig weit 'fort' im sinne von 'weg') -
Ich dachte ich geb mal ein Update
ist ja nun ne Weile her und Madame 7 Monate alt.
Also heut mitlerweile wird es immer immer besser.Heut mehrere Highlights
Wir waren heut mit ins. 8 Windhunden nur 2 Menschen unterwegs (6 Whips, 2 Galgos) und joaaa alles schön & einsam und toll..
Als dann quer über die weite, weite Wiese, am anderen Ende, geschätzt Yorki-Klein ein Hund samt Frachen& Herrchen auftauchte.
Der 'Yorki' rannte auf uns zu, Herrchen&Frauchen beide am ruuufen, wie aus leibeskräften. Aber das Tier hörte nicht und rannte.. und rannte.. und aus dem Yorki wurd langsam ein Beagle...
Herrchen &Frauchen liefen in einigen 200(oder mehr) metern einfach rufend weiter, kreuzten also praktisch nach (von uns aus) rechts ab, während wir stehen geblieben waren, noch immer darauf hoffend dass der Beagle zur Vernunft kommt, die hunde die in reichweite waren, schonmal ran nehmend... dieser hat sich in derzeit hüte-artig hingelegt, ehe er dann wieder auf uns lospreschte-
Die eine Whippette dann ist abgedüst, hin zum Beagle-Mobbing
Was dann die Freigabe war für die restlichen 4, nicht fixierten Whippets (+Galgo)(samt meinen) war, mitzumachen.
Also eigentlich eine sehr schlechte Vorraussetzung um den jungwhippet abzurufen.
Aber tadaaa. Ein "Wilma komm!" und ein "Hettie kooom" und ZACK beide standen mit großen 'Leckerlie' Augen vor mir.
Whippet nr.3 + Galgo folgten 1,2 Augenblicke später. Nur Indy musste dann eingesammelt werden.Beaglebesitzer waren schon längst aus der Sichtweite, als der Beagle dann doch zur Besinnung kam und merkte dass die Idee, in ein 8-köpfe windhundrudel zu rennen sch*** war und denen dann endlich folgte.
Ihm ist - ausser angeknacksten ego - nichts passiert. Wurd etwas über den Boden gerollt...ich hab aber auch noch nie einen hund auf diese entfernung so zielsicher & dumm auf ein rudel zurennen sehen. Keine Ahnung was der dachte. ''Jucheeey eine Meute! ich liebe Meuten! Darf ich mitmachen?!".... keine Ahnung
Aber egal. Meine waren brav und Hettie hat super gehört, war sogar von Hunden abrufbar, in echt schwierigen Situationen
Und das nicht nur das eine MalNur meinen Mann.. nun den nimmt sie noch immer nicht ernst ...
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