Unsere Junghunde...der alltägliche Wahnsinn Teil V

  • Huhu, wollte nochmal auf meine Frage zurückkommen, was wohl zu viel für mein Baby ist, der ja Ruhe lernen soll. Wie lange habt ihr mit einem 4-monatigen Hund geübt, gespielt und seid Gassi gegangen? Damit ich mal eine Idee habe? Je nachdem wie ich zuhause bin mache ich mehrere kurze Übungseinheiten pro Tag, immer so 7/8 Minuten, dann wird ein bisschen gespielt. Je nachdem wie ich zuhause bin. Werfen soll ich ja nix, wegen den Bewegungsreizen, auf die er eh so anspringt. Wir zergeln beide gerne.
    Dann sind wir 30- 45 Min etwa die große Runde unterwegs (eigentlich ein bisschen lang für den Kleinen, aber sonst rast er ja zuhause wie begast rum). Da wird aber nicht straight gelaufen, sonder in verstecke Leckerchen, lasse auf Baumstämmen balancieren, was er sich bislang nicht traut :ugly: , macht nur die Hündin, oder verstecke mich selber vor den beiden.

    Er bekommt manchmal regelrecht neurotische Anfälle, mache mir ein bisschen Sorgen. Wenn das nicht wieder aufhört muss ich mir einen in dem Thema versierten TA suchen. Gestern war ich unterwegs, mein Mann hat ihn in den Garten gelassen und er kläfft wie wild Nachbarn an, oder auch nur die Hecke :???: . Mein Mann hat ihn rein geholt, damit er sich beruhigt, da schmeißt er sich hektisch auf den Boden, auf die Seite, manchmal beißt er sich auch in die Seite, und zittert am ganzen Körper. Mein Mann hat ihn ne Weile beruhigt, dann ist er in die Küche, Emil kam hinterher und das gleiche wieder. Zittert, wirft sich auf die Seite, mein Mann hat ihn dann auf den Arm genommen, was er erst nicht wollte (kann er eh nicht so leiden) und sich mit ihm ans Fenster gestellt. Da hat er die Autos vor dem Haus beobachtet und sich beruhigt. Eine halbe Std später das gleiche wieder. Das erste Mal hat er das Hinwerfen gezeigt, als meine Trainerin hier war (allerdings ohne zittern) und dann ganz kurz Samstag in der Huschu. Mache mir schon Sorgen. Scheint mit Stress zu tun zu haben. Also epileptisch sieht es nicht aus, das kenne ich. Kein Krampfanfall.
    Kennt das jemand?

  • @physioclaudi mein Welpi ist auch Ca 4 Monate alt. So richtig Programm habe ich nicht. Wenn er und ich Lust haben, machen wir was zusammen. Das sind aber eher spiele. Übungen, Aufgaben gibt es nicht wirklich, bzw nur in den Alltag eingebaut. Beispielsweise sitzen und warten wenn es Futter gibt, bevor er aus dem Auto aussteigt, wenn ich die Leine dran oder ab mache...
    Mal gehe ich mit beiden Hunden raus, dann können sie spielen und laufen. Mal nehme ich nur den kleinen mit und fahre zB in den Futterladen oder in den Ort, damit er sich das mal angucken kann.
    Mehr gibt's eigentlich nicht :ka:

  • Na so richtig "arbeiten" ist das auch nicht. Halt "Sitz", "Platz" und "geh auf deinen Platz". Handtarget haben wir gestern angefangen. Aber wirklich immer nur wenige Minuten. Und er liebt das. Wenn er hektisch wird, dann bringt gerade das "Handtarget" ihn ganz gut runter. Im Gegensatz zu meiner Hündin, die hektisch wird, wenn man was mit ihr übt setzt er sich hin und guckt genau zu, was ich von ihm will. Naja, jedenfalls muss ich mir wohl keine Sorgen machen, dass ich zu wenig mache.

    Falls jemandem etwas zu den Anfällen einfällt würde mich das freuen. Ist irgendwie beängstigend. Und da ich es nicht wirklich einordnen kann weiß ich auch nicht, was ich unternehmen soll.

  • Huhu, wollte nochmal auf meine Frage zurückkommen, was wohl zu viel für mein Baby ist, der ja Ruhe lernen soll. Wie lange habt ihr mit einem 4-monatigen Hund geübt, gespielt und seid Gassi gegangen? Damit ich mal eine Idee habe?

    Andersrum gefragt, wie viel schläft/ruht er denn insgesamt?

    Wenn ich so überlege, war das Programm bei uns in dem Alter wohl auch so ähnlich, also so halbe bis dreiviertel Stunde als größeren Programmpunkt, zwischendrin kurz raus zum Lösen und 1, 2 Mal täglich ein paar Minütchen ein bisschen "üben", zwischendrin mal ein Spiel. Man darf halt nicht vergessen, dass in dem Alter aber eigentlich alles noch spannend und aufregend ist, selbst so alltägliche Dinge wie Staubsaugen oder nur eine kurze Löserunde im Garten. Das sind ja alles neue Eindrücke, die verarbeitet werden wollen, dafür braucht es Zeit und Ruhe. Von daher habe ich das Tierchen durchaus regelmäßig zur Ruhe "gezwungen", mit 'nem Kong in die Box und keine fünf Minuten später war Tiefschlaf angesagt. Von selber hat/hätte er sich diese Ruhezeiten aber nicht genommen.

    Bei deinem klingt es ja schon recht heftig - inkl. Autos jagen, wenn ich es richtig im Kopf habe? Ich glaube, da würde ich mal probieren, ganz runterzufahren, kurze Löserunden und ansonsten mal ein paar Tage "nichts", bzw. eben normaler Alltag ohne extra üben oder größere Runden.

  • @ mairi mit dem Schlafen ist ganz unterschiedlich. Sonntag hatte er einen Schlaftag. Da war er nur am pennen. Da kommt er dann auch gut runter und schafft es selbstständig einzuschlafen, das ist aber von Tag zu Tag anders. Gestern, als es so heftig war mit dem Zittern und hinschmeißen, meinte mein Mann er hätte wenig geschlafen. Aber er arbeitet dann ja auch und guckt nicht die ganze Zeit, was der Hund macht. Ich übe ja gerade das Aufsuchen seinen Platzes in der Gitterbox. Vllt muss ich ihn da wirklich mal einsperren. Wollte sie erst möglichst positiv verknüpfen. Er lernt gerade auf Kommando hin zu gehen und wenn er drin ist entferne ich mich und bewerfe ihn aus der Entfernung mit Leckerlies :roll: . Er findet die Box momentan ganz prima und geht abends zum Schlafen rein.
    Das abendliche Bellen haben wir echt weg gekriegt. War so einfach, dass man sich ärgert, es nicht früher angegangen zu sein. :headbash: . Einfach nur bellen ignorieren, auch beim Spielen sofort aufstehen und gehen, hat er innerhalb von einem Tag quasi gelassen. Im Haus bellt er nicht mehr, dafür gerne im Garten. :verzweifelt: Und da er da nicht mich anbellt, sondern den Zaun, oder vllt auch den Nachbarn, oder im Dunkeln die Schatten, hilft ignorieren da nichts. Ich lasse ihn sich jetzt nur noch kurz lösen, wenn er zwischendurch muss und dann muss er gleich wieder rein. Aber auf Dauer natürlich keine Lösung.
    Das Autojagen umgehe ich momentan, indem ich ihn vor dem Haus sofort ins Auto werfe und wir mit Auto in den Wald fahren. Nachts vor dem schlafengehen kann ich dann in den Park gegenüber, bei nur einzeln fahrenden Autos kann ich ihn auf mich konzentrieren. Er flippt erst aus, wenn eine gewisse Reizschwelle erreicht ist scheint mir. Also eben ein Auto nach dem anderen vorbei fährt.

  • Darf ich meine Frage auch hier bei euch noch mal loswerden?

    Thema Welpenstunde: was passiert dort so bei euch? Was erwartet ihr?

    Ich war gestern zum ersten Mal und weiß nicht recht, ob wir wieder hingehen. Das einzige, was ich positiv mitnehme, ist, dass Felix dort lernt trotz aller Ablenkung bei mir zu sein. Also er lernt dort, Kommandos auszuführen obwohl er dort ist und nicht weil er dort ist. Er war gestern dort ziemlich überdreht, hat aber gegen Ende kapiert, dass er bei mir Schutz findet. Ich hab mich hingehockt und er hat sich unter mir hingelegt und geschaut. Er ist ja nicht ängstlich, aber ein Raum voller Hunde und er darf mit keinem spielen ist echt schwer für ihn.
    Und dann war da auch noch so ein Teacup Chi, der seinen Jagdtrieb geweckt hat. Ehrlich mal, der war so groß wie ein Eichhörnchen ohne Schwanz. Felix hätte den am liebsten gefressen!

    Alles in allem - nichts gelernt. Ein wenig Impulskontrolle und die Erkenntnis, dass Frauchen der Nabel seiner Welt ist. Wobei ich das wirklich gut fand. Die Trainerin hat ihn mal an der Leine ein Stück weggeführt und dann sollte ich rufen. Der hat mich schon beim wegführen nicht aus den Augen gelassen und kam dann auf die erste geflüsterte Ansprache. Obwohl er die anderen Hunde natürlich super fand.
    Najaa... was meint ihr? Weiter hingehen und es als Impulskontrolle und Training unter erschwerten Bedingungen sehen oder lassen?

    Ich bin unsicher, ob es uns was bringt oder nicht. :ka:
    Leider hab ich nicht allzu viel Auswahl...

    @physioclaudi: unsere Kleinen sind ja gleichalt.
    Wir beginnen früh mit dem Gang zur Schule (15 Min.) an der Leine. Dort wartet er im Rucksack bis die Kinder drin sind. Dann geht's in den Wald für 20-45 Min. Die Strecke an sich bringt nur 20 Min. aber meist treffen wir andere Hunde und der kann spielen. Daheim angekommen pennt er. Gegen mittag geht's evtl. mal 5 MInuten in den Garten ein wenig Clickern, Kommandos, Futterbeutel oder Suchspiele. Und als Abschluss spielen 5 Min. Manchmal bleibt er danach noch draußen und tobt ein wenig rum, buddelt oder so. Nachmittags geht's wieder zur Schule also zweimal 15 Min. mit Pause im Rucksack. Und abends noch eine kleine Runde von 10 Min. Lösen kann er sich zusätzlich nach Bedarf im Vorgarten.
    Was hier wirklich Ruhe reingebracht hat, war das Lernen des Kommandos "Decke". Und dort wird er nun immer wieder hingeschickt, wenn wir zu Hause sind. Also wenn er nicht frisst und wir anderweitig etwas von ihm wollen, liegt er zu 90% auf seiner Decke.
    Übrigens: ich hab mal versucht, weniger mit ihm zu machen, weil mir hier zu noch mehr Ruhe geraten wurde, aber das hat mit ihm nicht funktioniert. Der muss sich mind. einmal täglich echt auspowern (Rennen und Spielen), sonst nimmt der mir das Haus auseinander. Ruhe findet er nur, wenn er körperlich und geistig mal gefordert war.

  • Wieviel 'gearbeitet' wird, haengt vom Hund ab. Aber es sind nie mehr als ein paar Minuten am Stueck.
    Auch beim spielen kommt es auf den Hund an.


    Welpenstunde kennen meine nicht :ka:


    Thema dum rumrennen

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