Ich mag meinen Hund nicht?
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Teilweise nervt er mich, weil er so lieb und anhänglich ist.
Das kenne ich.
Aber mittlerweile weiß ich die Vorteile sehr zu schätzen.
(Dafür habe ich über ein Jahr gebraucht.)
Anhänglichkeit kann man auch "wegtrainieren" , überhaupt könntest du euch beiden ein anspruchsvolles Hobby suchen, bei dem ihr beide so richtig glänzen und Lob einheimsen könnt. - Vor einem Moment
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Hallo,
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Ich weiß halt auch nicht, was ich gegen ihn habe. Teilweise nervt er mich, weil er so lieb und anhänglich ist. Mensch, ist das ein schlimmer Hund. Ich habe ein schlechtes Gewissen und habe das Gefühl ihn gar nicht zu verdienen.Stimmt, du verdienst ihn nicht !
Er zeigt dir Liebe, Zuneigung und Dankbarkeit und du nimmst es nicht an.
Gebe ihn in gute Hände, wo er das erhält, was er auch zu geben hat....Liebe, Zuneigung und Dankbarkeit.
Ein Hund spürt so etwas und er buhlt um dich....unfassbar.
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Ich hoffe, das ist gut getarnte Ironie. Okay, wir sind hier in einem Hundeforum, aber irgendwo muss auch mal eine Grenze gezogen werden. Man sollte eine Mensch-Hund-Beziehung nicht romantisieren; und das meine ich in jedem denkbaren Sinne des Wortes.
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Hallo @anfängerinAlina
Ich habe mir den Hund mit Hinblick auf eine Sportart geholt, deswegen war mir auch wichtig, dass er gesundheitlich ok ist. Wir fangen damit aber noch lange nicht an, erstmal soll er sich an den Alltag mit uns gewöhnen und hier richtig ankommen.
Außerdem stehen da noch andere Baustellen an, die aber alle nicht so arg sind: Alleinebleiben üben, nicht aufs Sofa oder Tisch, Leinenführigkeit und derlei Kleinigkeiten, eigentlich nichts dramatisches.
Danke euch allen. Ich schlafe mal eine Nacht oder mehr drüber und schaue, wie sich die Lage ändert. Im Kopf habe ich allerdings schon eine Deadline. Manchmal wollen Kopf und Herz nicht zusammen gehen. Ich hoffe sehr, dass ich anfangen kann ein bisschen Sympathie für ihn zu empfinden.
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Ich hoffe auch mal, der Beitrag von RedPaula war ironisch gemeint...
Erstmal finde ich es total mutig vom TE, eine solche Frage zu stellen, zumal die Frage auch noch zeigt, dass da ein selbst-reflektierter Mensch an der Tastatur sitzt.
Ich würde auch sagen, gib dem Ganzen Zeit.
Ich muss ehrlich sagen, in der ersten Woche mit Echo dachte ich auch sehr häufig "eigentlich ist er mir zu klein" oder ähnlich abträgliche Dinge...
Aber er wächst mir mit jedem Tag mehr ans Herz.
Geduld (die so schwer ist manchmal)...
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Nochmal ich,
So abwegig finde ich den Gedanken von RedPaula nicht. Genau das geht mir ja durch den Kopf, wenn ich daran denke, dass er lieber in ein Zuhause kommen sollte, wo man ihn vom ganzen Herzen lieb hat.
Ich habe auch das Gefühl, dass er auf jeden Fall checkt, dass er nicht "meins" ist, und um mich wirbt, sich noch enger an mich schließen will. -
Vielleicht hab ich auch zu hohe Erwartungen gehabt.
An Dich selbst. Der Hund macht doch alles richtig.
So, und was ist, wenn da nichts mehr kommt?
Warum sollte das so sein?
Steh doch zu Deiner Entscheidung. Du findest den Hund gut, er gibt Dir keinen Grund, ihn abzulehnen.nun hat sich alles besser und schneller erfüllt als gedacht.
Und das ist jetzt beängstigend?
Ist doch toll!Aber ein bisschen Empathie braucht man schon, oder?
Das ist Dein Problem, nicht das des Hundes.
Und wenn Du so einem leichtführigen Hund schon keine Bindung aufbauen kannst und Dir keine Zeit nehmen möchtest, dann wird es mit einem Zweithund sowieso schwierig. -
Wenn man darüber nachdenkt, ihn an ein anderes Zuhause zu vermitteln, wenn der Funke dann so gar nicht überspringen mag (nach einiger Zeit natürlich, nicht nach kurzer Zeit), finde ich das völlig okay, denn klar spürt der Hund den Abstand.
Aber ich denke halt nicht, dass man jemandem ein schlechtes Gewissen machen muss, der sich gut um einen Hund kümmert und erstmal abwartet, was da noch kommt, nur weil da eben nicht Liebe auf den ersten Blick herrscht...
Das finde ich etwas über's Ziel hinausgeschossen.
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Ich habe die Erfahrung noch nicht machen können, einen Zweithund aufzunehmen. Wenn es ein Zweithund irgendwann werden sollte, dann wahrscheinlich auch ein erwachsener Hund, dem man eine Chance auf ein "besseres" Leben gibt..... "besseres" Leben weil: Warum wird ein erwachsener Hund auf einmal halterlos..... meist stimmen die Lebensumstände des vorherigen Halters nicht, so dass er nicht genügend Zeit und Muse findet, mit dem Hund richtig zu arbeiten, ihm das zu geben, was er wirklich brauchen würde. Meist. Gibt auch andere Faktoren.....
Ich kann TE verstehen, dass sie sich Sorgen macht. Schließlich hat sie sich dem Hund angenommen, um ihm ein "besseres" Leben zu bieten, als zuvor. Der Hund war da, die Zeit/Zuwendung/ Erziehung/das Geld etc. beim Vorbesitzer anscheinend nicht.
Klar macht man sich da als neuer Halter Gedanken, ob man dem Hund nun etwas "Besseres" bieten kann, als das, was der Hund zuvor hatte.
Liebe TE, ich denke dass das nur so ne Art "Welpenblues" ist. Dein neuer Hund ist zwar kein Welpe mehr, dennoch bedeutet sein Einzug eine Veränderung für Dein Leben. Auch wenn er leichtführig ist, anhänglich etc. und Du somit zumindest mit diesen Dinge keine Arbeit an sich hast, ist es dennoch eine Veränderung, dass aufeinmal ein "zweites Objekt" der Zuwendung und Pflege in Deinem Hause wohnt, Aufmerksamkeit einfordert und auch logistisch gesehen kann das anfangs eine Herausforderung sein.
Setze Dich nicht unter Druck. Wie schon viele vor mir geschrieben haben: Gib euch die Zeit.
Dieser Hund lässt sich voll und ganz auf Dich ein. Er nimmt Dich an. So wie Du bist. Ohne wenn und aber. Er ist unvoreingenommen und frei. Er konnte eine Bindung zu Dir aufbauen, sonst wäre er nicht "anhänglich". Er sucht Schutz bei Dir.
Vielleicht fehlt Dir einfach der letzte "Kick" dazu, sich auch auf ihn einzulassen.....
Setz Dich mal vor ihm auf den Boden hin und betrachte ihn intensiv. ganz still. Versuch in seine Augen zu sehen, ihn zu betrachten. Frage nichts und erwarte keine Antwort von Dir selbst. Schau Dir dieses Wesen, welches Du aufgenommen hast, mal genau an. Nimm dir die zeit dazu. Kein pro und contra im Kopf. Schenke ihm einfach nur ein paar Minuten intensiver, unvoreingenommener Zuwendung. Kein Schwarz, kein Weiß. ..... Dein Unterbewusstsein wird Dir klar antworten, ob es mit DIESEM Hund funktioniert, oder eben nicht. Wenn nicht, liegt es wohl an Dir, was aber nicht schlimm ist. Es ist dann halt so. Keiner muss sich quälen. Du Dich nicht mit einem schlechten Gewissen, dass Du dem Hund nicht bieten kannst, was er verdienen würde und der Hund nicht mit einem Halter, der ihn nicht "annehmen" kann.
Der Hund wird sich bestimmt niemals ne Platte drüber machen. Aber, je mehr Du ein schlechtes Gewissen ihm gegenüber aufbaust, desto mehr lässt du es blitzen und desto mehr geht die Beziehung in die Gleichgültigkeit. Das interessiert den Hund vielleicht nicht, weil, wenn er gut behandelt wird, dann nimmt er es einfach an und lebt. Aber, DU bleibst....
Ich denke jedoch, dass das alles nur ne Phase ist. Es ging schnell. Vielleicht hättest Du etwas mehr "Einstimmung" gebraucht, denn eigentlich war ja ein Zweithund Dein Wunsch. Lass Dich doch einfach auf dieses Spiel ein. Fröhlich sein. Annehmen. Nichts ist verloren.
Viele Grüße
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Ich find wichtig, was Du von der Leere nach der Wunscherfüllung schreibst.
Das kennen wohl Viele - das kann nach dem Einzug des neuen Hundes so sein, nach dem Abi, nach der Geburt des Babys, nach dem Hauskauf.... Das gibt's. Weil, was nun? Wohin nun? Das Ziel ist plötzlich weg. Das kann schon eine schwierige Lebenssituation sein, grad wenn man sich lang damit beschäftigt hat.
Wenn Du ihn für eine Sportart gewählt hast, dann wart doch mal ab, bis ihr damit beginnt. Gemeinsam was erreichen verbindet sehr. Ich finde Deine Gefühle jetzt wirklich recht normal bzw nachvollziehbar.
Dass der Hund deswegen unglücklich ist, halte ich für Unsinn.
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