Für Jeden das Passende. :)
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frage kann man von ein Leinenruck reden, wenn der in selber verschuldet ?
Zb.
Fuß steht auf der Leine(bis dahin vollkommen locker) , Hund sieht anderen Hund springt 2 in die Leine.
Kann man da nach von ein Leinenruck reden ?Wie du es nennst ist eigentlich egal, jeden Falls ist es eine Strafe (ob positiv oder negativ kommt dabei auf den Hund an).
Das man den Hund nunmal nicht vor allen unangenehmen Situationen "schützen" kann ist denke ich irgendwo klar. Mir persönlich ist es nur wichtig wie häufig diese sind und was man dagegen tut.
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Hi,
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Ich verstehe ehrlich gesagt den Aufstand hier nicht so...
Wenn ich nur ganz sanft an der Leine zupfe, ist das für die wenigsten Hunde unangenehm, ergo auch keine Strafe. Möchte ich damit aber irgend etwas durchsetzen (bzw soll ein Verhalten weniger auftreten), muss es für den Hund ja (minimal) unangenehm werden, damit es als Strafe funktioniert. So einfach ist das.
Irgendwo wurde der taube Hunde angesprochen... Klar kann man ihm beibringen, dass er sich auf ein leichtes Zupfen umdrehen soll. Das kann auch absolut positiv aufgebaut worden sein, kann dann aber nicht als Strafe funktionieren (weil ja nicht unangenehm).
Das sind also zwei paar Schuhe!
Es ging beim Tauben Hund darum das ich meine zur Sicherheit (man weiß ja nie) drauf gelernt hab.
Und ja das war Postive jedes mal wen sie es hingekommen haben gab's Lecker.
So und ich hab hier eine Drama Queen(schnell am Boden zerstört und co) aber selbst die hat damit kein Problem.Des wegen verstehe ich auch nicht, wo das Problem ist.
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Wie du es nennst ist eigentlich egal, jeden Falls ist es eine Strafe (ob positiv oder negativ kommt dabei auf den Hund an).
Das man den Hund nunmal nicht vor allen unangenehmen Situationen "schützen" kann ist denke ich irgendwo klar. Mir persönlich ist es nur wichtig wie häufig diese sind und was man dagegen tut.Ja aber kann man das Überhaupt als Leinruck durch gehen lassen ?
Für mich ist ja ein Leinruck , das ich ein Ruck den Hund gebe.
Aber macht es der Hund selber, ist es den dann noch als Leinenruck zusehen ?Der Hund wird ja wisen was passiert wen er in die Leine springt(wir gehen von ein normalen Hund aus)
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@BoxerandSchäferhund
naja, ich denke darum geht es ja nicht...Wenn @RafiLe1985 das "Leinenzupfen" sozusagen als Umorientierungssignal aufgebaut hat, sagt denke ich kein Mensch etwas dagegen.
So wie ich das jetzt aber verstanden habe, sollte es schon eine (kleine) Strafe sein. An dem Punkt fängt es an schwierig zu werden, gerade wenn es um so etwas wie Leinenrucken/-zupfen geht, denn nicht selten gewöhnt sich der Hund dran und der "Impuls" muss immer kräftiger werden damit es als Strafe wahrgenommen wird.
Mal davon abgesehen, dass wenn man sich den 0815 Hundehalter anschaut, die wenigsten ein GEfühl dafür haben die leichteste Strafe zu verwenden. Da wird stärker geruckt/gezupft, einfach weil die Emotion gerade danach ist.Aber im Endeffekt drehen wir uns, wie schon in zahlreichen Threads zuvor, ewig im Kreis.
Im Endeffekt also, wie schon im Eingangspost festgestellt, jeder wie er mag.
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@sabarta
Das mit der Bestrafung unter schreib ich und was ich noch von mein Beobachtung sagen kann.
Ist ein Leinzupfen bei manchen Hunden ein guter "jetzt drehe ich richtig auf" Punkt in manchen Situationen.Ich denke ein Leinzupfer kann oder ist eine Sinnvolle Sache wen man weiß wie .
Wie dazu ein passender Spruch
Jedes Trainings Mittel ist so schmerzhaft, wie es genutzt wird. -
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frage kann man von ein Leinenruck reden, wenn der in selber verschuldet ?
Zb.
Fuß steht auf der Leine(bis dahin vollkommen locker) , Hund sieht anderen Hund springt 2 in die Leine.
Kann man da nach von ein Leinenruck reden ?Wir unterhalten uns doch über den "Leinenimpuls" als "Hilfsmittel" in der Erziehung und nicht über die täglichen "Shit happens-Situationen", die mir auch schon passiert sind.
Wie stark muss denn so ein Leinenimpuls sein, damit er Hund reagiert, wenn er für alles andere, wie zum Beispiel das "Super-Super-Leckerchen" oder andere bedürfnisorientierte Belohnungen nicht ansprechbar ist?
Mit einem leichten Impuls erziele ich eine Umorientierung, aber mit Umlenkung auf eine Belohnung nicht? -
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@BoxerandSchäferhund
naja, ich denke darum geht es ja nicht...Wenn @RafiLe1985 das "Leinenzupfen" sozusagen als Umorientierungssignal aufgebaut hat, sagt denke ich kein Mensch etwas dagegen.
So wie ich das jetzt aber verstanden habe, sollte es schon eine (kleine) Strafe sein. An dem Punkt fängt es an schwierig zu werden, gerade wenn es um so etwas wie Leinenrucken/-zupfen geht, denn nicht selten gewöhnt sich der Hund dran und der "Impuls" muss immer kräftiger werden damit es als Strafe wahrgenommen wird.
Mal davon abgesehen, dass wenn man sich den 0815 Hundehalter anschaut, die wenigsten ein GEfühl dafür haben die leichteste Strafe zu verwenden. Da wird stärker geruckt/gezupft, einfach weil die Emotion gerade danach ist.Aber im Endeffekt drehen wir uns, wie schon in zahlreichen Threads zuvor, ewig im Kreis.
Im Endeffekt also, wie schon im Eingangspost festgestellt, jeder wie er mag.
Das ist genau die Krux an der Geschichte. Der Impuls darf nicht zur Strafe werden. Wenn er es doch wird, dann ist man, wie du richtig geschrieben hast, ganz schnell drin in der Gewaltspirale. Das ist auf jeden Fall zu vermeiden. Dann wird nämlich tatsächlich ganz schnell aus einem Impuls ein Ruck. Und irgendwann braucht man dann ein Halti oder gar den Stachler...
Ein Impuls hat für mich einzig und allein die Aufgabe, dem Hund die richtige Richtung zu weisen bzw. klarzumachen, dass ich auf die Ausführung des Befehls bestehe, auch wenn er jetzt keine besondere Lust dazu hat. Natürlich kann ich reflektieren, warum der Hund jetzt gerade keine Lust hat und meistens findet sich auch direkt eine Erklärung. Aber das ändert nun mal nichts an der Tatsache, dass ich gerne heim fahren möchte und er dazu nunmal in den Kofferraum hüpfen muss.
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Mal ganz abgesehen von der Methode, die mal wählt (und hier wird ja kein Stachelhalsband benutzt oder mit dem Rohrstock verprügelt) - wenn diese doch funktioniert und man selbst so sehr davon überzeugt ist, wieso hat man dann so einen enormen drang, sein Handeln zu erklären und zu rechtfertigen, vor allem hier im Forum ggü Menschen, die man gar nicht kennt?
Ich meine das echt nicht böse, aber bei der "diskussion" um die "richtige" Methode kommt man mit so vielen Leuten, die sooooo viele Einstellungen und Meinungen repräsentieren doch eh nicht auf einen gemeinsamen Nenner. Und so lange ICH davon überzeugt bin, dass das was ich mit meinem Hund mache das Beste für ihn und uns beiden als Team ist, ist doch alles okay?!
Vllt blödes Beispiel, aber ich war im Januar mit Henry in einer Junghundgruppe hier in der Nähe, ich wollte diese laut Website "ausschließlich positiv" arbeitende Hundeschule kennenlernen, und Henry hatte nach ca. 3 Minuten den Strahl der "positiven Wasserflasche" im Gesicht, was wiederum bedeutete, dass diese Gruppenstunde nach 4 Minuten für uns vorbei war, denn ich bin mit ihm gegangen. Jetzt hätte ich über die Art und Weise noch diskurtieren können, aber wozu? die spritzen ihren Junghunden da Wasser ins Gesicht um "unerwünschtes Verhalten zu korrigieren", ich find das scheisse und weiß, dass es anders geht, aber wieso soll ich die missionieren oder die mich?!Ich glaube es ist manchmal auch ratsam, nicht den Austausch mit anderen HH über die eigene Hundeerziehung zu suchen. Ich rucke (bewusst) auch nicht an Henry rum, was wer weiß, was hier der Einzelne unter "Leinenruck"/"Leinenimpuls" überhaupt versteht, für mich ist das sehr verschwommen. Ich gehe zB ab und zu auch weiter, wenn Henry irgendwo schnuppert und ich es nicht sehe, das "ruckt" dann wahrscheinlich auch. Auf der anderen Seite lehne ich diese Wasserflaschenscheisse total ab, was evtl nicht so unangenehm ist wie ein Rück, der von mir ausgeht, wenn ich weiterlaufe während Henry schnüffelt... letztlich isses doch die eigene Philosophie der man treu bleibt.
ICH würde mich weder im Real Life auf der Hundewiese noch hie im df für meine Erziehungsmethoden rechtfertigen, vor allem nicht, wenn ich doch so sehr hinten ihnen stehe.
...weshalb ich nach wie vor den Sinn dieses Threads hier nicht verstehe
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Wir unterhalten uns doch über den "Leinenimpuls" als "Hilfsmittel" in der Erziehung und nicht über die täglichen "Shit happens-Situationen", die mir auch schon passiert sind.
Wie stark muss denn so ein Leinenimpuls sein, damit er Hund reagiert, wenn er für alles andere, wie zum Beispiel das "Super-Super-Leckerchen" oder andere bedürfnisorientierte Belohnungen nicht ansprechbar ist?
Mit einem leichten Impuls erziele ich eine Umorientierung, aber mit Umlenkung auf eine Belohnung nicht?Ich persönlich hab nur am Anfang gezuppelt beim zurück gehen wen sie vorbei kucken wollte.
Und ja da reichten ganz feine Impulse und sie schaute mich an.
Am Anfang gab's sofort ein lecker, nach einer Zeit hat sie mich sofort angeschaut beim zurück schicken.
Oder jetzt beim hinter oder neben mit gehen schaut sie mich an.Man muss nicht hart ziehen um den Hund dabei zu haben kleine Impulse wirken besser als starke
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Wie stark muss denn so ein Leinenimpuls sein, damit er Hund reagiert, wenn er für alles andere, wie zum Beispiel das "Super-Super-Leckerchen" oder andere bedürfnisorientierte Belohnungen nicht ansprechbar ist?
Ich kann hier nur für Newton sprechen. In seinem Fall reicht es sogar die Leine einfach zu blockieren, damit er ansprechbar wird. Da muss ich nicht mal einen Impuls geben.
Konkretes Beispiel: In der Ferne kommt ein anderer Hund auf uns zu. Newton an der kurzen Leine neben meinem linken Fuß. Ich sehe den Hund natürlich meist vor ihm und versuche, wenn er nach vorne geht, die Leine möglichst still zuhalten, sodass er nicht viel Spielraum hat um nach vorne zu gehen. Demnach ist das Ende der Leine schnell erreicht. Dann blockiere ich einfach und warte, bis er sich selbst zu mir umorientiert. Am Anfang dauerte das etwas, mittlerweile geht es super schnell. Sobald er sich umorientiert hat, bekommt er eine Belohnung. Diese Übung mache ich solange, bis er sich erinnert, dass man an der kurzen Leine ordentlich läuft, auch wenn man einen anderen Hund erblickt. Meist reichen drei Wiederholungen.
Mit einem leichten Impuls erziele ich eine Umorientierung, aber mit Umlenkung auf eine Belohnung nicht?
Nein, weil ich ihn nicht umlenken kann, wenn er nicht ansprechbar ist. Ich muss erstmal Ansprechbarkeit erreichen, bevor ich irgendwas irgendwo hin umlenken kann.
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