Wie erziehe ich konsequent meinen Hund?
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Ich finde die.. 'Methode Wasserflasche' bekanntlich ja grundsätzlich nicht sehr prickelnd (um mal die Netiquette zu berücksichtigen
), aber einen Hund
DER ANGST HAT (!! !!)
u sich deshalb so aufführt, einfach vollzuspritzen, u sich dann selbst lobend auf die Schulter zu klopfen a la '1. Woche nass spritzen, Schwupps, schon war der traumatisierte Auslands-Ts-(!!)-Hund repariert '.....
ohne Worte!! !! - Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
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Ich bitte mal um genauere Vorschläge!
Nur schreiben, das wäre die falsche Methode, hilft nicht weiter.
Vieleicht kann jemand auch mal eine Alternative erläutern?Bitte folgendes berücksichtigen:
Rüde, 70cm, 50kg, AngsthaseAlso bitte nicht mit Leckerlie oder abgeleint!!!!
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Ich habe einmal die Wirkung des Nass spritzens durch Zufall an meinem ansonsten recht aktiven und offenen Hund gesehen. Meine Schwester und Bruder haben sich im Hochsommer ein wenig gekabbelt und sich gegenseitig nass gespritzt. Einer hatte eine Flasche, der andere eine Wasserpistole. Poco ist zwischendrin gewesen, weil er mit getobt hat. Dann hat ihn ausversehen ein Strahl am Hinterkopf getroffen und er war so beeindruckt, dass er das mittoben sofort eingestellt hat und zu mir kam um sich zwischen meine Füße zu setzen. Er war so eingeschüchtert ,dass er wirklich aktiv dazu animiert werden musste, wieder herum zu laufen.
Das ist nicht meine Art von Erziehung. Klar sah es gut aus, das der Hund plötzlich ruhig und still war (wer Poco kennt, weiß dass es eher eine Ausnahme ist), aber ich möchte das nicht durch Einschüchterung erreichen. Nichts anderes ist es letztendlich.
Meine Hündin würde schon wegen dem Geräusch die es macht, wenn eine PET Flasche zusammen gedrückt wird, die Krise bekommen und das Weite suchen. Bloß weg von dem Geräusch. Und wenn dann auch noch Wasser raus käme... absolute Katastrophe. Ich weiß nicht, warum sie so ein Problem mit Flaschen hat (Auslandstierschutzhund), aber ich würde mir mit einer solchen Methode mehr kaputt machen, als das es was bringt.

Es mag effektiv sein. Hunde stecken es mehr oder weniger gut weg und ändern ihr Verhalten. Aber es ist nicht jedermanns Sache.
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Ich bitte mal um genauere Vorschläge!
Nur schreiben, das wäre die falsche Methode, hilft nicht weiter.
Vieleicht kann jemand auch mal eine Alternative erläutern?Bitte folgendes berücksichtigen:
Rüde, 70cm, 50kg, AngsthaseAlso bitte nicht mit Leckerlie oder abgeleint!!!!
Was spricht gegen Leckerlie? Es kommt ja darauf an womit ein positives Verhalten des Hundes am besten verstärkt werden kann.
Ein verfressener Hund würde von mir das Leckerchen was er am liebsten mag, ein Hund der Körperkontakt mag wird gestreichelt, ein Hund der auf Spielis steht bekommt für die Aufmerksamkeit auf mich eine kurze Spieleinheit als Belohnung.
Ableinen würde ich ihn natürlich auf keinen Fall denn dann fehlt die Leine als Kontrolle.
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Ich finde die Frage nach dem Wie? schwer zu beantworten, wenn man nicht einmal weiß Warum? der Hund ein Verhalten zeigt.
Es kann die bereits erwähnte Angst sein, aber auch ein Verhalten das aus der Jagd kommt und somit selbstbelohnend ist. Auch eine Art des Wachens/Aufpassens kann es sein. Da sind wegfahrende Radler und Motorradfahrer auch selbst belohnend.
Ich finde es daher nicht einfach, die Frage mit einem Schema F zu beantworten.
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Naja, dein Hund muss lernen dir zu vertrauen, auch in für ihn unbekannten, angsteinflößenden Situationen.
Bei uns hilft viel das absitzen, in der er aus für ihn sicherer Distanz z.b. den Radfahrer, Jogger o.ä. beobachten kann.
Dafür gibts was tolles (Leckerchen oder Dummy holen).Vielen hilft ja auch "Zeigen und Benennen". Das ist für uns nichts, da er automatisch gleich hochfährt, wenn er merkt da muss was besonderes sein. Für ihn ist ein ruhiges auftreten mit ignorieren der Situation (meinerseits) besser und er fragt eher nach, wie er sich verhalten soll (war aber viel arbeit ihn bis dahin zu kriegen).
Meist reicht jetzt ein ruhiges "Ist okay" oder "alles gut" von mir und er kann entspannt an der "Situation" vorbei.Aber jeder Hund ist halt anders. Es ist halt schwierig und DIE Methode für alle gibt es halt nicht.
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Ich lese gerade, dass das Warum? im ersten Beitrag schon beantwortet wurde. Von daher sollte man meinen letzten Beitrag überlesen. Ich bin einfach unkonzentriert im Moment.
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@Stupsichen: So mache ich das auch wenn mein Balou wenn es dunkel ist meint Fahrradfahrer anbellen zu müssen.
Man muss herausfinden was für den eigenen Hund richtig ist.
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Ich bitte mal um genauere Vorschläge!
Nur schreiben, das wäre die falsche Methode, hilft nicht weiter.
Vieleicht kann jemand auch mal eine Alternative erläutern?Bitte folgendes berücksichtigen:
Rüde, 70cm, 50kg, AngsthaseAlso bitte nicht mit Leckerlie oder abgeleint!!!!
Also die 70cm u 50kg bedeuten nicht, dass man nicht positiv arbeiten kann, bzw das man mit solchen Methoden arbeiten muss!!
Ich selbst lebe seit fast 20j mit Rottweilern. Kein einziger ist als niedliches kleines Baby von einem ordentlichen Züchter zu mir gekommen! (Die jüngste war knapp 3.) Alle hatten mehr od weniger große (zt massive!!) 'Aggressions-Probleme', u bei uns ist das 'böseste vom bösen' ein 'Hey, spinnst?!'.Vielleicht solltest du dich vorher mal ordentlich in das Thema einlesen bevor du so abschätzig bist.
Dein 'also bitte nicht mit Leckerlie' sagt mir nämlich schon recht deutlich, dass du das bisher nicht gemacht hast.Ach, Sadako war hier immer der Link Verteiler.
Ich schau mal schnell.. -
Alles anzeigen
Ich habs mal in eine passende Rubrik verschoben.
Zum Thema:Jemand mag keine Spinnen, er fühlt sich nicht wohl in ihrer Gegenwart, vor allem deshalb, weil er sie nicht wirklich einschätzen kann und das einzige, was ihm bisher dazu einfällt, ist die Spinnen sofort mit einer Fliegenklatsche platt zu machen. So als "lieber einen Freund weniger als einen möglichen Feind zuviel"-Masche.
Nun ist der Partner aber ein Spinnenfreund und findet das platt machen total doof.
Ergo - nimmt er sich eine Cola-Flasche, bohrt ein Loch in den Deckel und spritzt den vor-Spinnen-etwas-Angst-habenden jedesmal kommentarlos nass, wenn der die Fliegenklatsche in die Hand nimmt. Der vor-Spinnen-etwas-Angst-habende ist nun nass, traut sich nicht mehr die Fliegenklatsche zu nehmen und steht noch genauso ratlos vor der Konfrontation mit der Spinne wie vorher auch, eher noch ratloser, denn er weiss jetzt nur, was er nicht soll (Spinnen platt machen), aber was er stattdessen tun soll, wenns ihm unangenehm wird, weiss er immer noch nicht....
Meine Methode ist das nicht.
Warum?
Weil dabei nicht das gelernt wird, was vermitteln möchte - nämlich, dass Spinnen auch ihre Existenzberechtigung haben und man nicht alles gleich platt machen muss, was einem unangenehm/ungewohnt ist und einen deshalb vielleicht verunsichert.Man kann sich mit Hilfe des beschützenden Partners die Spinnen aus der Entfernung anschauen und feststellen, dass sie einem doch eigentlich gar nix tun.
Man kann jemanden bitten, die Spinne für einen nach draussen zu befördern.
Man kann lernen, dass Spinnen i. d. R. nicht darauf bedacht sind, hinter Menschen herzurennen und "Buh" zu rufen - man kann lernen, ihnen auszuweichen und man kann lernen, dass Spinnen soooo schlimm nun gar nicht sind und dass man es allmählich immer besser aushalten kann, sie in der Nähe zu haben. (Spinnen sind ein doofes Beispiel, ich meine jetzt natürlich keine Phobiker, sondern mehr die, die es unangenehm finden, wenn Spinnen in der Nähe sind)Jetzt kann man im Text Spinnen durch Fahrräder ersetzen.
Und dann weiss man, warum das Naß-Spritzen für mich in so einem Moment keine gut erscheinende Lösung ist.
LG, Chris
Perfekt beschrieben!
- Vor einem Moment
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