Hinten laufen, was ich gestern sah.
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Bitte, in diesem Forum wird sich doch in jedem zweiten Thread über das (vermeintliche) Fehlverhalten anderer ausgelassen (Was nervt euch an....).
Jetzt plötzlich isses ein Eklat. - Vor einem Moment
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Wenn das Verhalten so schlimm war, dass es alle möglichen Leute für 15 Minuten erschrocken angestarrt haben, dann wundert es mich doch, dass da offenbar niemand eingeschritten ist. Man hätte es ja auch in dein angesprochenen Thread packen können.
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Stimmt, hätte man.
Man kann aber auch einfach mal nichts dazu schreiben, wenn man es überflüssig findet (damit mein ich nicht dich). -
Also, langsam krieg ich hier echt das Kotzen. Wenn das wirklich über 15 Minuten war im Stau. Da steigt man dann ja wohl aus oder ruft wenigstens was oder oder?
Falls das wirklich ne Misshandlung war - ich kann das immer noch nicht beurteilen aus der Schilderung. Dann frag ich mich echt, wen ich schlimmer finde. Die misshandelnde HH oder die TS, die alles 15 Min. lang beobachtet, nix tut und anschließend aber in einem Forum noch Mitleid will und Bestätigung, wie grausam das war, was sie mit ansehen musste.
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Ich wundere mich halt immer, wie man in kurzen Zeiten ganze Verhaltensketten erkennen will. Ich bin in diesem Fall von einer Durchschnittswartezeit im Innerörtlichen Stau ausgegangen. Ich persönlich habe nie 15 Minuten Zeit da irgendwas zu beobachten und ich stütze mein Urteil nicht mehr auf wenige Minuten in denen ich einen Hundehalter mit seinem Hund sehe. Ja, manchmal denkt man sich: Der Hund hat vielleicht Schiss vor seinem Halter.
Dann denke ich an Poco und seine Angstphasen, die er manchmal hat. Sind zwar selten geworden, aber wenn, dann ist fast jeder Augenkontakt mit mir schon mal zuviel gewesen und er hat Kartenhaus gespielt. Vorallem dann, wenn ich noch einen schlechten Tag hatte (Sorry, bin halt nur ein Mensch
). Dann konnte ein einfacher Befehl auch schon Mal aussehen, als würde der Hund im jeden Moment eine heftige Sanktion erwarten.Und ja, auch ich würde blocken. Im Falle meiner Rosie als Beispiel. Sie ist sensibel genug meine Senioren auf Arbeit nicht anzuspringen. Würde sie das aber tun, müsste ich die Bewegung auch sofort Blocken. Ich kann es nicht riskieren, dass die da einen anspringt. Und normalerweise springt sie gern an. Sie hat es so von klein auf gelernt (nicht bei mir) und es ist einfach aus ihr nicht raus zu kriegen. Der Körperkontakt in dem Moment mit dem Menschen an dem sie hoch springt, ist für sie wichtiger als alles andere. Ich müsste also sehr massiv einwirken um sie davon abzuhalten. Und das will ich nicht (weil eben sensibel). Dummerweise finden es die Leute immer toll wenn sie hoch springt. Was die Erziehung in der Richtung echt schwer macht.

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Und weil man es 15 Minuten lang beobachten kann, es so schlimm ist das man es in einem Forum breit tritt und nicht vor Ort handelt, wo es ja was gebracht hätte?
Es sind Gedanken von mir zu einer gesehenen Situation.
Das Tier wurde drangsaliert, aber es war in der Situation eben kein akuter Handlungsbedarf.
Meine Gedanken waren und sind: Ich sehe jetzt im Jahr 2015 solche Bilder im Strassenbild.
Vor einigen Jahren sah ich höchstens ältere Männer Leinerupfend, heute sehe ich junge Frauen: BLOCKEND/DRANGSALIEREND
Ich finde beides unangenehm.
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Also, langsam krieg ich hier echt das Kotzen. Wenn das wirklich über 15 Minuten war im Stau. Da steigt man dann ja wohl aus oder ruft wenigstens was oder oder?
Falls das wirklich ne Misshandlung war - ich kann das immer noch nicht beurteilen aus der Schilderung. Dann frag ich mich echt, wen ich schlimmer finde. Die misshandelnde HH oder die TS, die alles 15 Min. lang beobachtet, nix tut und anschließend aber in einem Forum noch Mitleid will und Bestätigung, wie grausam das war, was sie mit ansehen musste.
Nö, ich will kein Mitleid.
Musst jetzt aber auch kein Mobbing anfangen.
Auch wenn dir dabei wohler sein sollte -
Ähm Mobbing?

Naja, jedenfalls habe ich, glaube ich, verstanden. Du willst sagen, dass es früher Leute gab die ihre Hunde Scheiße behandelt haben und es heute Leute gibt die ihre Hunde Scheiße behandeln, nur auf eine andere Weise. Wir gehen jetzt mal davon aus, dass der Hund tatsächtlich wie Du sagst sinnlos drangsaliert wurde. Damals wie heute gibt es in solchen Fällen zwei Optionen, mit den Leuten sprechen und zeigen dass es anders geht oder vergessen. Denn vielleicht, ganz vielleicht, war die junge Frau kein von Grund auf böser Mensch, sondern es wurde ihr von jemandem der Rat gegeben so vorzugehen wie sie es tat, oder sie hat es im Fernsehen gesehen, oder in einem Erziehungsratgeber gelesen und einfach nur falsch umgesetzt. Möglicherweise hatte sie Probleme mit ihrem Hund und wäre hilfesuchend einem vernünftigen Gespräch offen gegenübergestanden. (Mit Gespräch meine ich nicht ein gebrülltes 'Lass es!', sowas sage ich wenn jemand seinem Hund im Einkaufszentrum eine knallt weil dieser auf Grund eigener Unaufmerksamkeit Leute belästigt.)
Wenn Du allerdings keinen Handlungs-, sondern nur anschließend Redebedarf gesehen hast, gehe ich davon aus, dass die ganze Situation vielleicht ein bisschen unglücklich rüberkam, aber keinen Anlass zu der allgemeinen Annahme gibt, dass blocken das neue rucken ist und das ist doch eine gute Nachricht.

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"Geht dein Hund mal wie am Schnürchen, freu dich drüber und trink ein Bierchen.
Geht ein andrer Hund mal schlechter, steh nicht da mit hohem Gelächter
Hilf dem Führer, hilf dem Hund
und vor allem Tratsch nichts rund".Hab ich in einer Hundeschule mal gelesen
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Ich glaube Liv wollte nur zum Ausdruck bringen, dass sie das gesehene für ihre Auffassung von Hundeerziehung völlig daneben fand und den Eindruck hat, dass das Blocken die neue Wasserflasche ist.
Mal gesehen und nachgemacht.
Ihre Art das zu beschreiben ist (für mich persönlich) auch etwas sehr überspitzt und überheblich dargestellt, aber die Kernaussage ist ja gar nicht so falsch.
Viele probieren ohne Plan einfach Dinge aus, die sie mal gesehen haben oder als Tipp bekommen haben, ohne sich vorher damit weiter zu beschäftigen und die fallen im normalen Alltag einfach aus der Reihe und der Norm und damit unangenehm auf.
Wobei mir die übertriebene Moralapostelmenalität heutzutage schon gehörig auf die Nerven geht.
Natürlich darf und sollte man nicht immer wegsehen, aber ständig mit erhobenem Zeigefinger durch die Welt zu laufen, ist schon arg übertrieben.
Momentaufnahmen bleiben immer nur Momentaufnahmen und der Beobachter ist niemals objektiv. Kann er gar nicht ohne die Begleitumstände zu kennen. Aber genau deshalb sollte er fair und auf dem Boden bleiben.
Also, durchatmen und immer dran denken:“nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird“ - Vor einem Moment
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