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2 Chip, Kastration oder was ganz anderes?

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    Wir haben unseren Rüde vor 8 Monate chippen lassen da uns bis jetzt 2 Trainer und zwei TA geraten haben ihn zu kastrieren.


    Wir hatten folgende Probleme er ist draussen nicht mehr ansprechbar er sabbert, grunzt, zieht hört nicht mehr und frisst auch nicht mehr versucht nach dem Spazierganng zu rammeln und ist total gestresst, er schüttelt dann ständig den Kopf leckt Pfoten und ist ein totales Nervenbündel.


    All das war zwar mit em Chip nicht weg aber wir konnten wieder daran arbeiten und man merkte ein deutliche Verbesserung. Schütteln, rammeln, sabbern, weinen war fast ganz weg und am Leine laufen konnten wir Arbeiten. Auch hat er zugenommen was positive war.


    Nachteile er ist eheer ein änglsicher Hund und ich hatte das Gefühl er war mit dem Chip ein wenig unsicherer :verzweifelt: Das ist auch der Grund warum eigentlich kastrieren für uns keine Option war.


    Nun fährt der Chip aus und wir haben rund um unser Haus unkastrierte Damen die auch bei Läufigkeit grosszügig um unser Grundstück spazieren gehen.


    Jetzt fängt das ganze wieder an, wenn ich morgens um 5 bei strömendem Regen rausgehen klappt es recht gut und er ist ansprechbar, sabbert ein wenig aber kann sich konzentrieren. Wenn die ersten Damen unterwegs waren geht nichts mehr. Er ist nur noch am Jammern, Zieht wie ein Esel wenn ich dann stehen bleibe rennt er gestresst um mich rum jault, schreit und weint :( : Er zieht fäden wie ein Dogge schüttelt die ganze Zeit den Kopf und nach dem Spaziergang brauch 1-2 Stunden um runter zu kommen.


    Er ist nun 2,5 Jahre alt würdet Ihr einen zweiten chip setzten oder gleich kastrieren oder gibt es noch eine andere Möglichkeit? Homöpatisch wird er behandelt seit zwei Wochen und es hilft ein wenig aber reicht nicht!


    Ich möchte einfach nicht das er so ein Stress hat :verzweifelt: Aber möchte auch nicht das er durch eine kastration wieder ängstlicher wird...

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  • Schwierige Situation, finde ich.


    Vor allem, wenn man ja nie mit einplanen kann, wann Hündinnen im Umkreis läufig sind und diess zukünftig ja auch immer da sein werden.


    Was genau habt ihr denn unter der Chipwirkung geübt?
    Auch prophylaktisch Dinge, die ihr brauchen könnt, wenn der Hund "wieder intakt" ist?
    Also sprich, Erhöhung der Frusttrationstoleranz, Abbruchsignal, Alternativverhalten?


    Nur Sitz, Platz und Fuß üben (als Beispiel) hätte ja mit dem später wieder auftretenden Konflikt nichts zu tun und würde somit nichts bringen. Leinenführigkeit ja auch nicht, weil das mit dem Problem ja in erster Linie nichts zu tun hat.


    Arbeitet ihr sonst irgendwas mit dem Hund?


    Ich glaube, ich persönlich würde noch mal einen Jahreschip riskieren und dann sehr gezielt in Stellvertreterkonflikten daran arbeiten, dass er auch unter der Ablenkung eines guten Geruchs noch ansprechbar bleibt plus dem Hund eine richtige Arbeit anbieten, wo er sich kopfmäßig verausgaben kann und darüber Glückshormone bekommt.


    Wenn das alles nicht funktioniert, würde ich in diesem Fall doch kastrieren, weil es sonst dauerhaft die Lebensqualität des Hundes verringert, wenn er permanent wegen der gut riechenden Hündinnen im Stress ist und damit nicht umgehen kann.
    Wenn die Frequenz der läufigen Hündinnen in eurem Umfeld so groß ist, wird man da womöglich auch gar nicht raus kommen, weil es einfach was anderes ist, als wenn der Hund ab und an mal eine läufige Hündin trifft. Wenn er die guten Gerüche aber permanent vor der Haustür hat, ist man ja jedesmal direkt mittem im Konfliktbereich. Da würde es dann dauerhaft evtl. nur helfen, wenn man nur noch woanders spazieren geht.


    Ansonsten wäre ja nur noch die Möglichkeit eines Umzugs:-)

  • Vielen Dank für Deine antwort.


    Umzug kommt nicht in Frage wir haben die Ranch gekauft und in der Schweiz hat es wenige bezahlbare Immobilien mit Halle und genug Platz für die Pferde.
    Dann lebt noch meine Mutter (75Jahre) bei uns und ein erneuter Umzug wäre total schlimm für sie.


    Wir haben um Grundstück 4 Hundedamen die nicht kastriert sind und mehr oder weniger im Garten leben direkt an unserer Grundstückgrenze plus ein Spazierweg führt rund ums Grundstück da gehen pro Tag zwischen 25 und 30 Hunde laufen da es nicht viele Möglichkeiten hat in der Nähe.


    Wir machen impulskontrolle und lernen mit einer Privattrainerin die spezialisiert ist auf unsicher und Hunde mit niedriger frustrations Toleranz sie hat selber 3 Hütehunde.


    Dann geht unser Dalatiner 4 mal täglich laufen im ganzen 1-2,5 Stunden. 3 mal pro Woche kommt seine Freundin zum toben danach geht es ihm am Besten da er es da richtig rauslassen kann (sie ist kastriert ein Ridgeback und 1,5 Jahre alt)!


    Kopfarbeit machen wir zurzeit hauptsächlich in der Halle da es ihn drausen nicht interessiert er lässt auch seine lieblings Spielsachen draussen sofort liegen und auch leckerli interessieren ihn gar nicht.


    Wir machen Trail mit ihm mit und ohne Pferd da hat er Spass aber auch da funktioniert es nur in der Halle auf dem Reitplatz ist er zu abgelenkt.


    Abruchsignal funktioniert drin und in der Halle bedingt daussen nicht mehr so wie auch die alternative Angebote.


    Er ist ein sehr lieber und gutmütiger Hund, er ist überhaupt nicht dominant auch gegenüber unkastrierten Rüden total sozial.


    Das mit dem Leinelaufen hab ich nur erwähnt das wir da seit 1,5 Jahren am üben sind und es eben nur mit dem Chip ging so bald er die Damen riecht probiert er zwar wenn ich zum Beispiel stehen bleibe dreht er sich zu mir fängt aber an zu jammern und zu quängeln und ich muss wirklich alle zwei Meter ihn korigieren das er nicht zieht :-(


    Wir hatten ein Jahreschip drin leider hielt er bei ihm nur c a 6 Monate.

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  • Bringt euch mehr ein. So wie es sich anhört ist wirklich alles interessanter als ihr. Beim kleinsten Reiz von aussen seit ihr abgemeldet. Das wiederum schürt auch seine Unsicherheit, da ihr nicht wichtig genug seit um sich an euch zu orientieren.


    Kopfarbeit mit euch zusammen wäre auch mein Tip. Mit anderen Hunden toben ist schön und gut, aber ihr seit da aussen vor. Lasst ihn auf euren Spaziergängen kleine
    Aufgaben lösen und nicht er entscheidet ob er mitmacht.

    Sabine mit Sandro, Yorkshire-Terrier, geb. Juli 2008
    und Bungee, Biewer-Yorkshire-Terrier, geb. 2009

  • Ab einem gewissen Punkt finde ich eine Kastration vernünftig, bzw. das kleinere Übel - es kann ja nicht sein, dass man als Halter ständig den Kasper und einen riesen Beschäftigungsaufwand veranstalten muss, um den Hund von den lockenden Damendüften abzulenken. Die sind nun mal spannend und das ist Natur.


    Ihr lebt scheinbar in einem tollen Umfeld mit vielen Möglichkeiten für den Hund, die Natur und die Freiheit zu genießen. Er hat bestimmt ein tolles Hundeleben. Noch gelassener könnte das alles für alle sein, wenn da der Trieb nicht wäre ...


    Die intakten Hündinnen sind da, die bleiben da und der Hund wittert sie viele Kilometer weit. Ein gesunder intakter Rüde interessiert sich für Sex bis an sein Lebensende, erst recht dann, wenn dann auch noch mehrere paarungsbereite Damen in seinem Umfeld leben.


    Alt genug für die Kastration ist Eurer Rüde, er ist ausgewachsen, von daher würde ich persönlich nicht allzulange überlegen. Auch wenn ich eine pauschale Kastration ganz sicher nicht befürworte (wir sind ja auch im hadern, der Chip lässt langsam aber sicher bei unserem Rüden in seiner Wirkung nach - der Zirkus fängt im wahrsten Sinne tröpfchenweise wieder an) - aber es gibt Umstände, die sind wie sie sind und da führt es früher oder später eh zu diesem Eingriff, spätestens dann, wenn z.B. die Prostata verrückt spielt, warum also ewig warten?


    Einen Rüden nur mit Chip immer wieder in Schach zu halten, wäre für mich auf Dauer jedenfalls keine Alternative.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Er tobt nicht auf den Spaziergängen sondern 3 mal Woche am Abend bei uns Zuhause mit seiner Freundin entweder in der Reithalle oder im Garten.


    Wir haben ihm drausen fährten gelegt ( Trainer war dabei) wir haben seine Spielzeug was er sonst selten bekommt und er liebt Zuhause über alles mitgenommen. Es interessiert ihn nicht und wenn ich seine Aufmerksamkeit kurz habe dann mit gewinsel und viel gesabbert und kopf geschüttel es ist dann wie ein anderer Hund.


    Mit dem Chip ging er manchaml auch riechen aber er war bei mir und auch abrufbar. So trau ich mich gar nicht mehr die Schleppleine abmachen :-(


    Ich bin einfach total unsicher unser letzte Dalmatiner wurde nicht kastriert und er interessierte sich zwar für Damen ( hatte auch gedeckt) aber war immer händelbar und hatte nie so ein Stress! Aber er war total selbstsicher und das macht mir halt Angst das er nach der kastration unsicher werden könnte?


    Er hat mit mir zusammen keine schiss aber wenn er zum Beispiel frei ist und schiss hat hängt er mir am Rockziepfel ;-)

  • Ja, und das toben mit euch sollte einen höheren Stellenwert bekommen als
    das toben mit fremden Hunden. Ich weiß das ist schwer zu verstehen und auch
    zu erklären. Wenn ihr nicht die Aufmerksamkeit bekommt könnt ihr auch nichts ausrichten.
    Ihr seit nur interessant wenns nichts besseres zu sehen, riechen oder zu erleben gibt. Was für eine Art Fährtenarbeit habt ihr denn probiert? Und wie habt ihr seine
    Mitarbeit eingefordert wenn er euch den Stinkefinger zeigt?
    Vielleicht setzt ihr da noch mal an und versucht es noch einmal mit einem Chip.
    Immer mit dem Bewußtsein, dass der nicht ewig euch die Arbeit erleichtert und ihr die Zeit nutzen müßt.

    Sabine mit Sandro, Yorkshire-Terrier, geb. Juli 2008
    und Bungee, Biewer-Yorkshire-Terrier, geb. 2009

  • Wie schon gesagt er tobt nicht mit fremden Hunden aber ich finde Sozialkontakt sehr wichtig vor allem da wir auf einer Ranch leben und auch mal wild fremde Hunde mit neuen Pensionären vorbei kommen da ist ein unsozialisiertr Hund ein No Go! Wir hüten Mo Mi und Sa 3 Stunden seine Freundin und da müssen sie auch Ruhe Phasen einhalten was überhaupt kein Problem ist er reagiert ja nur auf unkastrierte läufige Hündinnen.


    Und wir können ihn ja auch nicht 24 Stunden ablenken wenn der Nachbarshund läufig ist und die Besitzer sperren den nicht weg sondern die Sitzt dann angrenzend an unser Grundstück im Garten;-) Und unser Rüde leidet dann 24 Stunden vor sich hin ist ja nicht nur draussen so dann verweigert er auch jegliches Fressen und nimmt schnell ab!


    Er zeigt uns auch nicht den Stinkefinger sondern hat extrem Stresst er haart und schuppt und sabbert und winselt er versucht dann auch zu hören aber funktioniert halt nicht.


    Wir arbeiten mit positiver verstärkung und viel Lob und Ruhe. Die FährteArbeit haben wir langsam aufgebaut zuerst im Garten dann Reithallte dann drausen er war auch immer voll dabei bis er 1 Jahr alt was und dann wieder als er gechipt war jetzt reagiert hypernervös gestresst unkonzentriert. Ich kann ihn ja schlecht zwingen?!


    Oder normalerweise geht er schön frei bei Fuss neben dem Pferd Schritt und Jog und alleine und mit dem Pferd über die Stangen wenn sie aber draussen ist rennt an den Zaun und dreht fast durch.


    Wie würdest Du YorkieFan den die Aufmerksamkeit bekommen? Ein konkretes Beispiel?!

  • Ich würde noch einmal einen Chip setzen und wenn der optimal wirkt, kastrieren lassen. Und dann stärke sein Selbstbewusstsein mit gezielten Übungen, damit sich seine Unsicherheit legt :-), viel Glück! Liebe Grüsse aus der Schweiz Irène

    Ohne meine Hunde ist mein Leben nicht vollständig.

  • Ja, und das toben mit euch sollte einen höheren Stellenwert bekommen als das toben mit fremden Hunden.

    Mag sein, dass dies von manchen Hundehaltern so gewollt und von Anfang an, akribisch trainiert und verfolgt wird, ja sogar soziale Kontakte regelrecht vermieden werden.


    Ich persönlich allerdings bin froh und glücklich über jeden positiven und ausgelassenen Sozialkontakt unseres Hundes. Ich fördere das täglich und fahre auch gerne regelmäßig einige Kilometer unserem Charly das Vergnügen zu gönnen, mit Artgenossen zu toben, raufen, schwimmen und rennen. Käme nie auf die Idee, dass er mit mir den gleichen Spaß haben kann, wie mit einer Rasselbande anderer Hunde.


    Ehrlich? Das wollte ich auch gar nicht. Die braune Kugel hängt schon genug an uns, der kann ruhig mal lossprinten und eine Stunde oder länger nix anderes machen, als mit anderen Hunden nach Herzenslust zu aggieren. So lange er sich zwischendurch, sollte es notwendig sein (Radfahrer, Spaziergänger, fremde Hunde), abrufen lässt, genügt mir das vollkommen.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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