Wie reagieren, wenn andere Hunde angebellt werden? (7 Monate alter Hund)
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wir haben heute einen kleinen Stadtausflug gemacht und einfach mal auf eine Parkbank gesetzt und die Gegend beobachtet. Anfangs war unser Hund ziemlcih unruhig und hat auch gebellt, weil er unbedingt was machen wollte und nicht da rumsitzen wollte. Wir haben das einfach ignoriert. Dann sind andere Hunde vorbeigelaufen und die hat er dann angebellt und wollte zu denen hin. Ich hab ihn einfach festgehalten (Leine) und ebenso ignoriert. Jetzt befürchte ich, dass er sich das dadurch nicht abgewöhnen lässt. Jeder kennt ja Hunde aus der Nachbarschaft, die andere Hunde anbellen. Das soll aus unserem auf Dauer nicht werden.
Habt ihr irgendwelche anderen Vorschläge? - Vor einem Moment
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Hi,
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Versuch es mal mit an der Bank anbinden.
Anderer Hund kommt vorbei, deiner bellt und du/ihr steht auf und geht weg. -
Ich würde früher anfangen. Also nicht unerwünschtes Verhalten bestrafen sondern erwünschtes Verhalten belohnen.
Wisst ihr genau warum er bellt? Aus Frust, weil er unsicher ist...?
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Ich würde es ähnlich machen wie conny06. Allerdings würde ich den Hund mitnehmen und außer Reichweite gehen. Sobald er sich wieder beruhigt hat wieder hingehen.
Lg,
Desiree -
Ich würde früher anfangen. Also nicht unerwünschtes Verhalten bestrafen sondern erwünschtes Verhalten belohnen.
Wisst ihr genau warum er bellt? Aus Frust, weil er unsicher ist...?
eher aus Frust, weil er unbedingt spielen will. Er wedelt teils auch dabei. Wenn er andere Hunde erblickt, reagiert er gar nicht mehr auf Leckerlies. Deswegen kann ich auch schlecht erwünschtes Verhalten belohnen.
Ich würde es ähnlich machen wie conny06. Allerdings würde ich den Hund mitnehmen und außer Reichweite gehen. Sobald er sich wieder beruhigt hat wieder hingehen.
Lg,
DesireeDas gefällt mir eigentlich ganz gut. Werde ich vielleicht mal ausprobieren :)
ihn alleine an der Bank lassen würde ich ungern -
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Belohnung ist aber doch so viel mehr als Futter!
Ich schreib dir morgen ausführlicher, sorry
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Vllt könnte man zunächst mal mit etwas weniger starken Reizen trainieren. Ich denke ihr verlangt da schon sehr viel. Oder fährst du gleich die schwarze Piste, wenn du den ersten Tag auf den Skiern stehst.

Ich würde Impulskontrolle und Frustrationstoleranz erstmal mit Leckerlie oder Spielzeug trainieren, bevor ihr euren Hund direkt vor andere Hunde setzt.
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Du hast dich erst einmal auf diese Bank gesetzt oder? Also falls die Methode was brongen soll, passiert es nicht bei einem Mal. Ich glaub die Frage ist hier einfach, warum dein Hund so reagiert. Bei Unsicherheit vor dem fremden Hund würde ich nicht gehen und den Hund so alleine lassen. Damit würde ich zB bei meiner Hündin erst recht Unsicherheit und Frustration hervorrufen und alles nur noch verstärken.
Was funktionieren würde, wäre öfter hinsetzen und einfach ruhig sitzen bleiben. Keine Ansprache, keine Reaktion, bis der Hund sich irgendwann beruhigt hat. Dann wird belohnt (durch Ansprache, Streicheln oder Leckerli).Mein Mittel der Wahl wäre allerdings vorzeitig reagieren und es erst gar nicht zu dem Verhalten kommen zu lassen. Meine Hündin zeigt ein typisches Verhalten mit unterschiedlichen Stufen und ich weiß, bei welcher Stufe ich sie noch rausholen kann.
Zitat
Wenn er andere Hunde erblickt, reagiert er gar nicht mehr auf Leckerlies. Deswegen kann ich auch schlecht erwünschtes Verhalten belohnen.Du bist wahrscheinlich einfach zu langsam.
Er wedelt teils auch dabei.
Bist du dir da ganz sicher? Das heißt leider gar nichts. Schon gar nicht, dass er sich wirklich freut. Meine hebt fast ab, wenn sie zB ne Katze sieht, vor lauter Schwanzwedeln. Aber spielen will sie mit der Katze ganz bestimmt nicht und freuen tut sie sich schon gar nicht. Im Gegenteil, die findet die richtig Sch*. Das ist reine Erregung, keine Freude.
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Du bist wahrscheinlich einfach zu langsam.
Versteh ich nicht. Wenn ich vorher belohne, verbindet er das nicht mit dem Hund. Sobald er die Situation mit dem Hund verbindet, ist er sehr fixiert.
Mein Mittel der Wahl wäre allerdings vorzeitig reagieren und es erst gar nicht zu dem Verhalten kommen zu lassen. Meine Hündin zeigt ein typisches Verhalten mit unterschiedlichen Stufen und ich weiß, bei welcher Stufe ich sie noch rausholen kann.
Ich weiß leider nicht, wie ich da vorzeitig reagieren soll.
Bist du dir da ganz sicher? Das heißt leider gar nichts. Schon gar nicht, dass er sich wirklich freut. Meine hebt fast ab, wenn sie zB ne Katze sieht, vor lauter Schwanzwedeln. Aber spielen will sie mit der Katze ganz bestimmt nicht und freuen tut sie sich schon gar nicht. Im Gegenteil, die findet die richtig Sch*. Das ist reine Erregung, keine Freude.
Er ist 7 Monate und will mit jedem Hund spielen, den er trifft. Kann mir nicht vorstellen, dass er sie "wegbellen" will oder ähnliches.
Er versucht generell gerade, seine eigenen Interessen durchzusetzen, und bellt viel, wenn er beschäftigt werden möchte.
Damit möchte ich ja Frustrationstoleranz und Impulskontrolle trainieren. Leckerlie erst auf Freigabe nehmen und aus dem Spiel "Sitz" machen klappt wunderbar. Nur sonst ist es halt verbesserungsbedürftig. Es war halt auch das erste Mal wieder seit langem Stadt, wir wollen das jetzt demnächst öfter machen, vielleicht so 2 mal die Woche jeweils ne halbe Stunde. -
Gerade wenn der Hund unbedingt zu anderen hinmöchte, kann man das wunderbar als Belohnung einsetzen. Man kann ein Stück hinterher gehen (natürlich im Abstand), man kann ihn schnüffeln lassen, gucken lassen.... all das kann man als Belohnung einsetzen. Mein Wolfsspitz wollte auch kein Futter, wenn er andere Hunde gesehen hat. Also habe ich ihn wie beschrieben belohnt und sein Frust ließ schon bald nach. :)
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