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    Hallo!


    Unser felliger Familienzuwachs zog vor drei Wochen bei uns ein und hat sich auch inzwischen gut eingewöhnt. Vielleicht zu gut, denn nach anfänglichem Welpen-Nachlauf ist er inzwischen relativ ignorant uns gegenüber, d.h. er kommt sehr oft nicht, wenn ich ihn rufe. Seinen Namen kennt er sehr gut und wenn er gut drauf ist, kommt er auch ganz zügig - aber ganz oft eben auch nicht. Er schaut uns dann an und bleibt sitzen. Basta.


    Leider ist er auch nicht sonderlich verfressen, so dass locken mit Leckerli nur bei grossem Hunger funktioniert. Dann eher noch mit Spielzeug (also ich spiele damit, schaue ihn aber nicht an sondern tue das nur 'für mich' - da will er dann dabei sein).


    Ist mein Hund stur oder habe ich vergessen ihm etwas beizubringen?


    Hab ich so auch noch nicht erlebt und das ist nicht mein erster Hund...


    family

    * Lebensfreude lässt sich am besten vom Hund lernen *

    Nina Sandmann

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  • vergessen ihm was beizubringen?? Der Bub ist ein Baby!


    Aber unabhängig davon frag dich doch mal warum er aus seiner Sicht zu dir kommen sollte. Was bietest du ihm ausser ein olles Leckerlie? Würdest du ihm ein Ü-Ei aus Spannung, Spaß und Spiel bieten würde er ganz sicher kommen. Wenn du das coolste auf der Welt bist dass er kennt dann muss man eigentlich keinen Rückruf üben. Also sei nicht so vorhersehbar, macht zusammen spannende und spaßige Dinge und immer wenn du ihn rufst folgt auch so etwas.

  • tja, daran hängt's wohl.. ich bin ihm zu langweilig! *g* Ich versuche ja schon spannender zu sein, bastle Mega-Leckerlis in Form von Hähnchenfleisch & Käse, nehme Spielzeug mit, renne mal ein Stück , etc., doch irgendwie klappt das nicht wie erwartet.


    Er wirkt oft so von der Umgebung 'eingefangen' dass er kaum Zeit hat oder Anlass sieht auf mich zu achten.


    Gerade schläft er.. werde später mal ganz genau hinschauen und ausprobieren, wie ich ihn draussen für mich gewinnen kann...


    Drück mir die Daumen :)

    * Lebensfreude lässt sich am besten vom Hund lernen *

    Nina Sandmann

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  • Huch, du solltest das natürlich nur und ausschliesslich wirklich nur üben wenn er nicht abgelenkt ist. Also erstmal drinnen. Draussen soll er sich ruhig alles angucken und zwischendurch spielst du draussen mit ihm, such dir da anfangs wirklich eine ruhige Wiese.


    Ich selbst habe so einleitende Worte und Handlungen für meine so dass sie wissen dass hier gleich die Post abgeht. Dem Großen fange ich die Füsse oder klopf ihm auf die Brust, den Kleinen kniep ich sanft in den Po. Da fahren sie von klein auf voll drauf ab dazu "Spielie Spielie" und die Jungs sind total verrückt, egal wo wir sind. Aber angefangen haben wir auch klein und ohne Ablenkung.

  • Ich selbst habe so einleitende Worte und Handlungen für meine so dass sie wissen dass hier gleich die Post abgeht.

    Das ist eine super Idee. Für meinen Großen habe ich damals das Signalwort "Tricksen" eingeführt, wenns ans Tricktraining ging. Er hatte auch immer seine Probleme "in Stimmung" zu kommen und war erst nach mehreren Minuten (also quasi dann, wenn wir schon wieder aufhörten) voll da und hat kapiert was Sache ist. Das Signalwort hat bei ihm dann schon Interesse geweckt und ihn in eine Erwartungshaltung versetzt.Würde ich vielleicht mal probieren.

    LG, Kathrin und Bliss

    Für immer im Herzen das Seelenhundrudel Tex, Joy und Luna

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Er wirkt oft so von der Umgebung 'eingefangen' dass er kaum Zeit hat oder Anlass sieht auf mich zu achten.

    Wie alt ist der Kleine und wo kommt er her?


    Also prinzipiell ist es schon so, dass Welpen schon von einem fliegenden Blatt abgelenkt sein können. Aber in der Regel sind sie schon sehr darauf bedacht immer zu schauen wo ihre Sozialpartner sind, egal wie gefangen sie in den Eindrücken aus ihrer Umgebung sind.


    Gleichzeitig kann natürlich ein Welpe, der aus widrigen Umständen kommt (z.B. aus einer Beschlagnahmung wo die Hunde nur einem Verschlag gehalten wurden) von den Umgebungsreizen so überfordert sein, dass er tatsächlich so ein bisschen in anderen Spähren unterwegs zu sein scheint.


    Ich würde in erster Linie versuchen herauszufinden, was für den Kleinen von Interesse ist und eine Belohnung darstellt - Bewegungsreize, hohe Quietschtöne o.ä.



    PS: Ich hatte mal einen Artikel über Autismus bei Hunden gelesen (ich weiß leider nicht mehr wo). Im Endeffekt könnte - wohlbemerkt "könnte" - das von Dir beschriebene Verhalten damit zusammenhängen. Auch autistische Menschen wirken oft ignorant weil sie keinen Bezug zu anderen Menschen herstellen können.
    Daher würde ich überlegen ihn mal bei einem Tierarzt vorstellen, der verhaltenstherapeutisch arbeitet oder einen entsprechenden Hundetrainer mit einem solchen Background.

    Ich will Dir jetzt beileibe keine Angst machen, aber dass man einen neugierige Welpe nicht mal mit einem plötzlichen Sprint oder Unsinn machen beeindrucken kann, finde ich schon ungewöhnlich. Dass er Hähnchen und Käse nicht so interessant findet, habe ich zwar persönlich nie erlebt, aber da gibt's doch genügend hündische Beispiele für die solche Leckereien nur minder interessant sind ;)

    Dass er in den ersten Tagen durchaus ein "normales" Interesse an Euch gezeigt hat, spricht ja eher gegen meine Vermutung. Ich wollte diese nur mal an Denkanstoß geben.

  • Es dauert eine ganze Weile bis du für den Hund interessant bist.
    Wenn er auf Spielzeug/Spiel gut reagiert motiviere ihn damit.


    Geduld ist wichtig und viele positive Erlebnisse für den Hund.
    Er merkt schnell, wenn du gelangweilt, genervt, ungeduldig bist.
    Warum sollte er dann zu dir laufen?


    LG, Friederike




  • Eigentlich ist jetzt eine prima Voraussetzung geschaffen, mit dem Hund das Alleine bleiben üben zu können. Der Hund "bietet" ja die Distanz schon von sich aus an.




    Ansonsten, ist jetzt nur ein Gedankenspiel von mir:
    Kann es sein, daß der Hund viel zu viel von Dir als Person hat?
    Jetzt nicht in Form, von "du gehst mir auf den Keks", sondern, eher in Form von "du bist ständig da - kenne ich schon!".



    Was mir beim Lesen aufgefallen ist, daß Du anscheinend mehrmals rufst.
    Lasse das mal weg.
    Rufe den nur, wenn Du dir wirklich sicher bist, daß er auch kommt.


    Und, nachdem Du gerufen hast, und er nicht kommen will, dann bitte nicht in einer Form locken.
    Ich konnte schon ein paar mal beobachten, daß die Hunde dann erst recht beim Rufen "abschalten", weil sie dann ganz bewußt darauf warteten, daß die Halter "sich zum Affen" machen.
    Irgendwie scheint dies auch so eine Art "Belohnung" für die Hunde zu sein.





    Was würde passieren, wenn Du Dich ein bißchen rar machst?
    Ihn nicht mehr ständig im Auge hast?
    Ihn jetzt nicht bestrafst, aber doch weitgehend ignoierst? Sollte ja leicht gehen, wenn er selbst die Distanz sucht.




    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

  • Du schreibst der Welpe kommt aus der Nothilfe. Da wird vermutlich die Aufzucht des Kleinen nicht so optimal verlaufen sein, daß er Bindung zu Menschen aufbauen konnte.


    Nun ist er seit drei Wochen bei euch, also auch noch eine sehr kurze Zeit. Alles, was er jetzt draußen erlebt ist natürlich viel spannender als der Mensch. Ihn mit Spielzeug zu locken ist doch schon mal ein guter Versuch. Bleib dabei, aber wechsel das Spielzeug sonst wird es langweilig.


    Manchmal kann es auch nicht Schaden, wenn man sich selbst zum Affen macht. Ich z. B. habe einen meiner Welpen, als er nicht mehr auf Spielzeug reagierte, erst mit weglaufen und dann mit Indianergeheul zu mir gelockt :D


    Ein bißchen Kreativität kann bei solch einem kleinen Sturkopf nicht schaden.


    Ansonsten wünsche ich viel Spaß mit dem Knirps.


    Gaby, ihre schweren Jungs und Finn

    Lieben Gruß Gaby, ihre schweren Jungs und Finn

    Bruno

  • Warum rufst du den Hund überhaupt? Nur zum üben?


    Ich habe meine beiden Hübschen in den ersten Wochen nur dann gerufen, wenn wirklich was war. Gerade in den ersten Wochen lernt ein Welpe doch unheimlich viel, er muß eine völlig fremde Umgebung erforschen und auch damit vertraut machen, dann ist es für einen Welpen lebensnotwendig, mit seiner neuen Familie klar zu kommen, die haben auch Gewohnheiten und Tagesabläufe, mit denen er sich vertraut machen muß. Außerdem ist man ja doch ständig irgendwie mit dem Kleinen beschäftigt und er lernt diesen Umgang. Es stürzt so viel Neues auf ihn ein. In meinen Augen reicht das für die ersten Wochen.


    Erst nach einigen Wochen bin ich sehr sparsam und kurz damit angefangen, mit dem Frischling zu üben. Und den Rückruf übe ich immer noch sehr sparsam, weil der unbedingt erfolgreich sein muß und sich nicht abnutzen soll. Theo ist nun 13 Monate und Bambi 7 Monate alt und mein Komm-Ruf ist immer hundertprozentig erfolgreich.


    Aber ich denke, jeder muß da seinen eigenen Weg finden, wichtig ist das Ergebnis.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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