Unsere Junghunde...der alltägliche Wahnsinn Teil IV
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Gast41354 -
9. März 2015 um 21:47 -
Geschlossen
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Hier äußert sich Langeweile in unglaublich nervötendem, leisen, aber monotonen Fiepen von Nova.
Er liegt dann im Körbchen und fiept. Steht auf, geht in die Mitte des Raumes und fiept. Geht ins nächste Zimmer und fiept. Kommt wieder rein und legt sich ins Körbchen - und fiept natürlich :|
Dabei starrt er mich nicht man an oder so, aber er muss sein "Unwohlsein" direkt kommunizieren. So wie bei allem halt. - Vor einem Moment
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Hallo,
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@Lara004 Achso, ich glaube, wir haben ein bisschen aneinander vorbeigeredet. Natürlich hast du Recht, ein Hund muss auch mal das "Bis zum nächsten Baum"-Programm aushalten, aber ich erwarte dann nicht, dass sie die restlichen 23,5 Stunden schlafend im Hundebett verbringt und sich nicht rührt. Serij ist ja auch nicht wirklich lästig und wenn man sie nicht gut kennt, würde der Unerschied wohl auch nicht auffallen. Sie legt sich halt öfters um, schaut, was ich oder die Katzen machen, kaut mehr oder legt sich auf den Balkon und beobachtet die Nachbarn.
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Ich mach bewusst nicht so viel, unter einem gewissen Pensum nicht zufrieden hatten wir und fand ich furchtbar..
Ich muss den Zwerg loben!
Die hat seit Wochen keine Hundeplatz gesehen und pöbelt ja neuerdings gern. Sonntag sind wir auf Seminar und ich hatte echt Bammel.
Also hab ich sie heut zum Training mit Bonnie (auch das 1. Mal seit Ewigkeiten - sonst wär Ally ja auch am Platz) mitgenommen und geübt. Sie war super! 2x begonnen zu bellen bei nem Hund der in der Nachbarschaft am Zaun mitgelaufen ist und sich sofort runter holen lassen und an lockerer Leine weiter.
Dann still im Auto gewartet und im Anschluss warn wir noch ne knappe Stunde mit meiner Trainerin und insgesamt 4 Hunden spazieren, auch da war sie total brav.
Is halt doch manchmal schon ein ganz toller Hund! :) -
Dass sie nicht 23h schlafen ist ja nicht das Thema, aber wenn 1,5h das minimal Programm am Tag ist, um den Hund halbwegs ruhig zu halten, dann ist das in meinen Augen nicht gut und würde für meine Lebensplanung auch nicht passen. Mein Leben ist spontan und es kommt, wie es kommt. Entweder wir haben Zeit für dies und jenes oder wir haben sie nicht, dann ist das eben so.
Ich finde an der Problematik die Erwartungshaltung schlimm, dass ein neuer Tag für den Hund gleich bedeutet: Action, 5h vor die Tür und los gehts. -
Es geht gar nicht um Bewegung, so lange Strecken laufen wir (außerhalb der Wanderungen) nämlich nicht, wir machen einfach nur viel.
Ich beschreib dir mal einen normalen Tag und einen Action-Tag:
N-Tag: Aufstehen; Gassi-Runde auf der Weide (15 Minuten); Fressen; Kuscheln; 10 Minuten Spiel drinnen; 10 Minuten Spiel draußen (Ball, Reizangel, Zergel), Mittagsrunde (45 Minuten bis 1,5 Stunden) mit Buddeln, Unterordnung, Alltag, Nachmittags-/Abendrunde (1,5-3 Stunden) im Wald mit Durchs-Wasser-Rennen, toben, Hundebegnungen, Apportierspielen, Entdeckungstouren und viel entspanntem Geradeauslaufen; Futter; Schnüffelspiele am Abend, Nachtrunde (5-10 Minuten); Schlafenszeit.A-Tag: Aufstehen; Buddelrunde (30-45 Minuten) & Fährtensuche (15-20 Minuten); Futter; Mittags 10-20 Minuten spielen (Ball, Reizangel, Zergel); Mittagsrunde mit Buddeln und Unterordnung (45-1,5 Stunden); Abendrunde mit viel Erkundung/Entdeckung, etwas Apportieren, rennen/toben und entspanntem Laufen (2,5-3,5 Stunden); Nachtrunde (5-10 Minuten).
Meist laufen wir 6-8 Kilometer, rennen sind nur kurze Momente, wenn sie Lust darauf hat.
Wenn ich richtig krank bin, kümmert sich meine Mutter um den Hund, bis ich wieder mindestens drei Gänge à 15-30 Minuten gehen kann.
Wenn der Hund sich verletzt, wird er eben geistig beschäftigt (dann bin ich ja nicht krank) und kommt, wenn er in der Wohnung hetzen will, in einen Zwinger und draußen an eine kurze Leine.
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Wir waren jetzt auch in Österrich, unsere Touren hatten 8-15kg pro Tag, allerdings keine 800 Höhenmeter, sondern etwas weniger, die Jungs haben das gut weggesteckt und wären auch mehr gelaufen.
Wenn es dir Spaß macht, soviel zu laufen, ist das ja auch ok...aber ich bin da mit Lara total konform...ich hab ja auch 2 Rassen die gerne was tun und keine Schlaftablette sind...aber die sind irgendwie auch zufrieden wenn wir deutlich weniger machen, alles andere fände ich dann furchtbar und nervig und ICH würde schauen das ich es stetig vllt wieder abbaue.
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Also 3-5 Std täglich finde ich schon viel. Abgesehen davon, dass ich gar nicht soviel Zeit hätte (unter der Woche) würde das zumindest bei Dante dazu führen das er immer fordernder wäre. Normales Pensum ist hier 1,2 - 2 Std tägl am Wochenende/Ferien auch mehr. Ich hab mal ne zeitlang mehr gemacht, aber wenns regelmäßig über 2 Std hinaus geht wird der Herr unerträglich und dreht hoch. Aber der ist auch die Sorte Hund, die ruhig sein/entspannen lernen musste...
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Ich denke das bringt hier an dieser Stelle nichts mehr.
Ich kann mir das für mein Leben so nicht vorstellen und finde auch, dass es vom psychischen Aspekt her für die Hunde einfacher und auch fairer ist, wenn man ihnen nicht von Anfang an dieses Pensum antrainiert und sie vom Kopf her diese Erwartungshaltung und auch das Verlangen haben.
Dein Hund ist noch jung, der wird wenns gut läuft noch seine 15 Jahre leben und ich bezweilfe etwas, dass du das Pensum konstant über diese Zeit gewährleisten kannst. Denn wenn du dem Hund das dann verwehrst, dann wird das quasi wie ein Entzug.
Schließe mich hier Carina an und würde das Pensum langsam abbauen und auf ein gesundes Mittelmaß bringen. Das heißt ja nicht, dass man dann nie wieder 5h raus darf, aber nicht stetig.
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Smilla meckert nur, wenn es zu wenig war oder es zu laut/voll ist, z.B. in der Innenstadt oder bei bestem Wetter im Wald - da sucht sie dann ruhige Ecken, um zu schnüffeln oder zu spielen.
Ich mache auch nicht permanent was mit dem Hund - gerade liegt sie hier ganz ruhig, seit einer ganzen Stunde. Das geht jetzt bis morgen so, obwohl es heute gar nicht so abenteuerlich war, aber es war eben etwas Neues, das kommt immer gut an (wir waren etwa 2-2,5 Stunden unterwegs). Der Hund hat schon viel Ruhe, sie liegt bestimmt morgens von 8 bis 11 hier rum, dann gibt es mal 20 Minuten (oder auch länger) Action, dann liegt sie bis 14 Uhr, dann ab 15/15:30 wieder, bis es so gegen 18 Uhr rausgeht, die große Runde (die geht es manchmal auch mittags/nachmittags, dann wird getauscht).Ich sehe bloß, wie glücklich der Hund ist, wenn mal richtig was los war. Normalprogramm ist auch okay, aber das Funkeln, die Entspannung fehlt dann meist (ich mach es trotzdem nicht öfter, weil ich weder will noch kann).
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Dein normaler Tag wäre hier ein Actiontag und das bei 2 sportlich geführten Gebrauchsrassen.
Und grad bei Ally wars ne Heidenarbeit bis die mit 1.5h Gassi am Tag sich dann ruhig verhalten hat. Und noch mehr bis mal ein nix tu Ruhetag drin ist.
Ich kann eben so viel Bewegung auch nicht gewährleisten, Wanderungen stehen die trotzdem durch.
Ich will auch nix verteufeln, ich sag nur wie ich es halte.
Hier gibts zeischendurch bissl Training, mal etwas Obe-Aufbau, tricksere oder Spiel, 1 größere Runde (45-90 Minuten) und fertig.
Und wenn wir Zeit dafür haben mal Training am Platz. - Vor einem Moment
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