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Training mit dem Futterdummy

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    Leider sind scheinbar in der Dummyabteilung nicht so viele Leser unterwegs, darum will ichs hier nochmal probieren ne Antwort zu kriegen. Hier mein Problem:


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    Guten abend an alle,


    ich möchte mit meinem gar nicht mehr so kleinen Schatz anfangen mit dem futterdummy zu trainieren. Ziel ist es, dass er später so viel Spaß daran hat, dass er den dummy an fremden Hunden als alternativverhalten für leinenaggression vorbeiträgt.


    nun hab ich heute angefangen, ihn erstmal schnuppern zu lassen und erstmal ein paar Stückchen drazs gegeben, damit er weiß was drin ist.
    Dann hab ich den Beutel ein bisschen über den Boden gezogen und wenn er reingebissen hat, Beutel aufgemacht und Leckerli razsgeholt und ihm gegeben.
    leider hat er dann total aufgedreht und in den Beutel gebissen und gezerrt wie ein wilder, sodass der dummy schon fast kaputt gegangen ist. :(
    jetzt weiß ich nicht wie ich das ganze weiterhin am besten angehe und wäre heilfroh über gute Tipps.


    liebe grüße. :)
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    Habe gestern auch auch nochmal versucht ihm zu zeigen worums geht, aber ich konnte werfen wie ich will, irgendwann ist er nicht mal mehr hinterher gelaufen und hat auch mehr reingebissen.
    :verzweifelt:
    was kann ich jetzt noch machen? Er soll ja Spaß dran haben... :fear:

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  • Unsere Trainerin fand das für ihn eine gute Beschäftigung während der hundebegegnung, damit er was zu tun hat und körperlich und geistig ausgelastet wird. Sie stellt es sich wohl so vor dass er den dummy dann trägt und sich somit darauf konzentrieren muss und keine Chance zum bellen hat...


    neun wir wir clickern nicht.
    Eigebtlich nimmt er alles in den Mund, aber leider meistens das was er nicht soll :D


    jetzt nachdem ichs 2 mal mit ihm probiert hab glaub ich fast dass dies nicht der richtige weg für uns ist...:(
    ich möchte ihn nichts aufdrängen, er soll ja auch Spaß drab haben. Oder kann sich das auch erst später entwickeln?


    ich schätze meine Bindung zu ihm eigentlich recht gut ein, aber trotzdem steht er nicht so drauf sein futter zu mir zu schleppen. :D

  • Ein bisschen Zeit musst du ihm (und dir) schon lassen.... Du hast zu schnell Beutespiele gemacht mit dem Beutel, manche Hunde drehen da enorm hoch. Denen muss man erst klarmachen, dass der Futterbeutel dem Menschen gehört. Der Hund wird einige Tage nur noch aus dem Beutel gefüttert, aber immer hat der Mensch den Beutel in der Hand, auch beim Spiel. Futter daraus gibt es nur, wenn Hund sich manierlich verhält, und nicht, wenn er sich drein verbeisst und zerrt. In dem Fall wird das Spiel ruhig abgebrochen, auf Zerrspiele wird nicht eingegangen. Erst wenn der Hund beim ruhigen gemeinsamen Spiel den Beutel loslässt, damit man ihn öffnen kann, kann man zum nächsten Schritt mit dem an der Schnur gesicherten Beutel gehen.

    Rhian - Welsh Springer Spaniel Hündin *24.6.2006

    Splash - Welsh Springer Spaniel Rüde *1.6.2010

    Emrys - Welshie-Zwärgli *27.6.2020

    Welsh Springer Spaniels Reloaded!

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wir bauen den Beutel auch gerade als Alternativverhalten auf (zwar nicht für die Leinenaggression sondern gegen Stress wenn mein Freund oder ich draußen weggehen) und ich habe folgende Vorgehensweise:
    Anfangs habe ich ihm den Beutel hingehalten und wenn er reingebissen hat - click und Belohnung (bei uns gabs die Belohnung nicht aus dem Beutel weil ihn das ziemlich gepuscht hat: also oh oh oh wieviel bekomm ich denn jetzt... und dann war erstmal nichts mehr mit arbeiten). So hat er sich ganz schnell für das Ding interessiert. Ich habe auch ein Start- und Endkommando eingeführt damit er weiß jetzt ist Arbeitszeit.
    Als er kapiert hat was Sache ist habe ich den Beutel losgelassen und erst geklickt als er ihn kurz gehalten hat. Dann bin ich mal losgelaufen und er hat ihn mir 1-2 Schritte hinterhergetragen. Königsdisziplin war dann nicht mehr auf dem Teil rumzukauen während er ihn trägt, das hat aber mit verbaler Rückmeldung von mir ganz gut geklappt. Jetzt machen wir verschiedenste Übungen während er das Teil Halten muss. Ich lasse ihn z.B. absitzen gehe ein paar Schritte zurück und er bringt es mir usw. Geworfen wird der Beutel bei uns erst, wenn er wirklich verstanden hat, dass dieses Ding Arbeit bedeutet und nicht blindes hinterherjagen und Hochfahren. Da würde ich einfach deinen Hund beobachten wie er auf geworfene Sachen reagiert.
    Vielleicht kannst du nochmal nen neuen Beutel besorgen. Hilft oft Wunder, da der Hund mit dem anderen nun schon das Beutespiel verbindet. Mit nem Neuen umgeht man häufig die Problematik das wieder grade zu rücken.

  • Ok, das sind schonmal super Tipps, vielen dank :)
    und wirkt es denn wirklich gegen den stress? Wird er dadurch echt ruhiger?


    ivh hab im Moment ein paar Bedenken ob uns dieser Weg wirjlich ans Ziel führt, weil wir das Thema hund ja gar nicht in Angriff nehmen...:(

  • Jupp es wirkt :applaus: ! Er hat dem "Weggeher" immer nachgebellt und war komplett unansprechbar und jetzt hat er 1. den Beutel in der Schnauze bellen geht also nicht und 2. hat er sein festes Ritual und freut sich auf seine Belohnung. Wir üben in kleinen Schritten aber wir machen gute Fortschritte. Wahrscheinlich hätte es jeder andere gut aufgebaute Trick auch getan aber wir haben Spaß und es ist eine tolle zusätzliche Beschäftigungsform für den Alltag :D

  • Ach das ist super mal sowas positives zu hören. Ich meine, in der Theorie isr alles so toll, aber man hat ja irgendwie doch immer Zweifel dass es gar nicht so wirksam ist. Gerade weil man selbst immer denkt dass das eigentliche "Problem" das der Hund hat viel interessanter für ihn ist als der Futterbeutel...aber wenn man sie da so scharf drauf machen kann, wäre das natürlich genial, gerade weil damit ja so viel möglich ist was man üben kann. :)

  • ich finde den Ansatz super, nur kann ich mir nicht vorstellen, wie der Beutel meinem Hund waehrend des Alleine bleibens helfen kann. Er darf ja, wenn ich nicht da bin den Beutel bekauen. und ich glaub nicht, dass Beto ihn die ganzen 2 Stunden im Maul halten will xD


    fuer die Begegnung mit Hund find ich das schon eher eine Loesung, bzw mal einer Ueberlegung wert.

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