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Anzeichen für Gehirntumor ?

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    Hallo zusammen,


    wir haben einen knapp 2,5 Jahre alten Mischling. Er lebt bei uns seit er 5 Monate alt ist. Davor war er in einer Tierauffangstation in Osteuropa.


    Wir haben mit ihm bereits 2 Hundekurse absolviert. Er war immer sehr folgsam, leider war nach der Kastration sein Gehormsam wieder völlig vergessen. Mit der Schwangerschaft meiner Freundin wurde er auf einmal viel ängstlicher und folgte noch weniger. Freilaufen ist nicht mehr möglich. Diesbzgl. haben wir aktuell Einzelstunden bei einem Hundetrainer.


    Ein weiteres Problem ist, dass er seit das Baby da ist zunehmend aggressiver gegen Besuch vorgeht. Selbst Personen die er schon lange kennt werden angebellt bzw. hat er auch schon 2x versucht zu schnappen. Danach war er zu den Personen wieder lammfromm und hat sie abgeschleckt.


    Beim Tierarzt haben wir das Problem das er schnappen möchte. Eine Untersuchung ist nur mit Maulkorb möglich. Beim vorletzten Besuch war sogar eine Beruhigungsspritze nötig.
    Aufgrund des aggressiven Verhaltens hat der Tierarzt sogar kurz erwähnt das dies ein Verhalten ist welches Hunde mit einem Gehirntumor aufweisen. Auf das Thema wurde damals aber nicht genauer eingegangen.


    Nun zu meiner eigentlichen Frage. Seit 2 Tagen schwirrt mir nun das Thema Gehirntumor im Kopf rum. Habe auch schon im Internet gestöbert und werde immer unsicherer.


    - unser Hund schnappt bzw. ist aggressiv gegen Besuch bzw. teilweise auch im Freien


    - ansonsten ist er total friedlich, anhänglich. es kommt uns als so vor als seien es 2 Hunde
    - Im schlaf zuckt er ab und zu. Normalerweise gehen wir davon aus, dass er träumt, aber seit ich das mit dem Gehirntumor im Kopf habe, bin ich da nicht mehr so sicher.


    Ich hoffe stark das ich auf dem Holzweg bin.


    Könnt ihr mir helfen ?


    LG

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  • Warum wurde er denn kastriert? Wie alt war er da?


    Wie alt war er als die Freundin schwanger war?


    Welche Mischung ist das? Was steckt drin?


    Abschlecken von Besuch ist kein Zuneigungsbeweis. Lammfromm wäre also was anderes.


    Wenn Hunde träumen, dann zucken die halt...


    Was habt Ihr für einen Trainer? Wie "gut" ist er geschult? Vielleicht sogar ein verhaltentheprapeutisch arbeitender Tierarzt?


    Viele Grüße
    Corinna

  • Ich kann jetzt ehrlicherweise keine typischen Anzeichen für einen Tumor erkennen.


    Vielmehr würde ich einem relativ unsicheren Hund vermuten dessen Leben sich stark geändert hat (seien wir ehrlich, ein Baby ist schon ne völlig neue Situation), der zwischenzeitlich erwachsen geworden ist und dessen Wach- und Schutztrieb durchkommt und dem bisher noch nicht gezeigt wurde, dass es dahingehend Grenzen gibt (z.B. Baby beschützen).


    Die Situation beim Tierarzt würde ich nicht als typisch betrachten. Für manche Hunde ist der TA-Besuch ein riesen Stressfaktor.

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  • Für mich hört sich das auch eher so an, als müßte er unsicherer Hund einen Bewachungsjob wahrnehmen, der ihn vollkommen überfordert, weil er von Euch diesbezüglich keine Grenzen gesetzt bekommt.


    Ich würde ihn, wenns klingelt etc., in seinen Korb schicken, Ihr regelt das selbst, und geht zur türe (ohne ihn!). Wenn Besuch kommt, bleibt Hund in seinem Korb - er hat da nichts zu entscheiden, wer da sein darf und wer nicht.


    Wenn er in Gegenwart des Kindes anfängt, zu bewachen etc - deutliche Grenze ziehen! Du bewachst Deinen Nachwuchs selbst gut genug, das muß beim Hund ankommen. Je weniger ein unsicherer Hund selbst regeln muß, desto entspannter ist er, und je entspannter er ist, desto weniger wird er sich in unsicheren Situationen hochspulen.


    Hat er dagegen dauernd Streß, weil er meint, bewachen zu müssen, dann wird ihn die hustende Fliege an der Wand schon zu nem Bellanfall animieren, weil er halt eine Grund-Anspannung immer schon in sich hat.


    Was für mich komplett gegen einen Tumor spricht: wie´s sich liest, sind es immer wieder Überforderungs-Situationen, die Reaktionen hervorrufen. Bei nem Tumor würden sich Verhaltensweisen unabhängig vom Drumherum zeigen, also auch Bellanfälle ohne Anwesenheit von Fremden oder vermeintliche "Bedrohungen", unabhängig davon, ob Ihr da sein oder nicht, ob Besuch da ist oder nicht etc.

    Biene, Zwergpudelmix, *7.02.2007, Flächensuchhund - Bossi, DJT-Fox-Mix, *4.06.2006

    Faro, DJT, *14.08.2013 - Moritz, roter Kater, * 2008

    Frieda, DJT, 2001-30.07.2019 - Mogli, Norweger-Mix, Aug. 2010 - 29.05.2019

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo zusammen,


    vielen Dank erstmal.


    Wir werden heute nochmals mit unserem Hundetrainer sprechen und evtl. den TA aufsuchen.


    Unser Hund hat starke Stimmungsschwankungen und wird von Tag zu Tag aggressiver.


    Gestern Abend habe ich leider das Halsband nicht richtig verschlossen, sodass er abgehauen ist. Er ist zwar immer in unserer Nähe geblieben aber wir haben über 1/2 Stunde gebraucht um ihn wieder einzufangen. Leider blieb es nicht beim abhauen, er ist einen Fussgänger angegangen und hat ihn ins Bein gezwickt. Ich mußte mich zwischen den Fussgänger und den Hund stellen damit nicht mehr passiert. Wobei eh schon viel zu viel passiert ist. Er ist immer wieder gegen ihn gegangen, bis dieser sich in seinem Haus in Sicherheit bringen konnte. Danach ist er wie wild in den Gärten der angrenzenden Häuser rumgerannt. Es war wie ein anderer Hund, wir haben ihn nciht wieder erkannt.


    Liebe Grüsse

  • Ich finde es gut, dass Ihr abklären wollte, ob was ist.


    Vielleicht wäre ein Tierärzt, der sich auf Verhalten spezialisiert hat eine gute Wahl? Solche findet man hier:
    http://www.gtvt.de/10/verhalte…aerzte-in-ihrer-naehe.htm


    Ansonsten könnte es natürlich auch mit der Veränderung wegen des Babys und gleichzeitigem Erwachsenwerden zu tun haben, aber das sollte ein solcher Tierarzt auseinanderdröseln können.


    Viele Grüße
    Corinna

  • Hallo zusammen,


    wollte euch nur einen kurzen Zwischenstand geben. Wir haben nochmals ausführlich mit unserem Hundetrainer gesprochen. Ihm konnten wir es natürlich besser erklären als es hier zu schreiben.


    Ein Hirntumor bzw. eine ähnliche Erkrankung wäre denkbar. Wir haben nächste Woche einen Termin beim TA für eine Untersuchung.


    Ich halte euch auf dem Laufenden.


    Liebe Grüsse
    Thorsten

  • Hoffe das es nur der Stress ist und das läßt sich Regeln.
    das Verhalten kenne ich von einer alten hündin, die durch den Tumor verwirrt war und dadurch überängstlich wurde.


    was noch evtl. auffällig wäre,
    - verwirrt
    - pupillenreaktion
    - Appetit
    - unsauber
    - krämpfe
    -Atmung
    unsicher im gangbild
    sind jetzt zwar so unsere Symptome die auftreten können , aber denke das ist ziemlich gleich

    Jessi


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