Reisen mit Hund - Ausrüstungs-Beratung

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    Weil ich die Klamottenberatung echt klasse fand, versuche ich was ähnliches mal zum Thema Ausrüstung/Outdoor/Reisezubehör :)
    Meine Trekkingzeiten sind schon echt lange her. Und zudem wurde mir auf meiner letzten größeren Tour mein Rucksack und ein Teil der Ausrüstung geklaut.
    Jetzt habe ich was größeres vor :) Ich werde 6 Monat unterwegs sein. Mit zwei Hunden Richtung Shetland. Ich fahr mit 'nem kleinen Auto, in dem man auch schlafen kann. Platz für viel Gepäck ist nicht. Ob und wieviel ich zu Fuß unterwegs bin ist offen. Deshalb schwanke ich bei allen möglichen Anschaffungen. Wenn ich nicht viel "Trekke", dann brauch ich keine supertolle, superleichte Ausrüstung. Wenn ich aber zu schweres Zeug hab, werde ich nicht viel zu Fuß unterwegs sein, weil es keinen Spaß macht....
    Ich versuch immer, mich an den Tipp zu halten: "Pack nicht, was Du brauchen kannst sondern nur, worauf Du nicht verzichten kannst".


    Also: worauf könnt Ihr nicht verzichten? (Und welche Ausführung könnt Ihr empfehlen?)


    Isomatte: Bei der letzten Kurztour habe ich gemerkt, daß die Zeiten mit dünner Alu-Isomatte echt vorbei sind. Ich werd mir also eine Termarest kaufen.
    Zelt: Ich habe ein 2-Mann Iglu-Zelt. Da schaue ich nach 'nem Einpersonenzelt ....
    Rucksack: Werde ich brauchen. Mein guter Macpac ist ja weg. Was ist denn eine gute Größe für Solotouren?
    Kocher: Ich brauch Kaffee! Da wird ein einfacher Spirituskocher mitkommen.
    Schlafsack: Brauche ich noch. Ich mag ja Daunenschlafsäcke aber der erwarteten Witterung ist das eher nix. Ich überleg auch, ob ich statt Mumienform nicht 'nen Deckenschlafsack nehme. Einer meiner Hunde kriecht nämlich gerne rein. :D
    Regensachen: Brauch ich auch noch. Ich kann Plastikgeraschel nicht leiden und hab so 'ne tolle, dünne Fjällräven-Jacke. Aber dazu brauch ich noch was richtig wasserdichtes, dünnes. Das darf dann auch rascheln. Wäre da ein Poncho was, der auch über den Rucksack geht?


    Was habt Ihr so an unverzichtbaren "Kleinkram"?


    Und was nehmt Ihr für die Hunde mit bei Touren? Ich denke da eigentlich nur an Wasser, Futter, Faltnapf.... Und Leinen in idealer Länge, um sie an den Rucksack zu tüddeln.

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  • Nylonmaulkorb, Booties, erste Hilfe Set (für Mensch und Hund)

  • Ich lese hier gern mit :)
    Vielleicht könntest du nen Mod fragen, ob er das Thema in "Urlaub mit dem Hund" verschiebt, dann lesen es bestimmt mehr die Erfahrungen beisteuern können!

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  • Ich mach zwar keine Touren, sondern fahr quasi mit dem Auto zum Zeltplatz, aber ich kann ja trotzdem mal schildern, was ich so hab und nicht mehr missen möchte!


    Isomatte: Thermarest
    Zelt: Tatonka Arctis 3 (das geb ich niiiiiieeee mehr her, außer ich hab irgendwann Geld für ein Hilleberg)
    Kocher: Primus Eta Power (teuer, groß, aber genial)
    Schlafsack: "Durchschnittsschlafsack" von Meru (Globetrotter-Eigenmarke)


    Als Rucksack nehme ich in der Regel den Haglöfs Shosho. Kann nichts (hat nur ein einziges großes Fach), wiegt dafür aber auch wenig. Und da ich damit ja keine wirklich langen Touren mit viel Gepäck mache, reicht mir der auch.


    An Kleidung nehme ich meine Fjällräven Karla mit, ein oder zwei Jeans und/oder - im Sommer - Shorts. T-Shirts "ganz normal" und dann Fleecejacken. Recht dünne als Pulloverersatz und eine dickere bzw. eine die winddicht ist für obendrüber. Als Regenjacke hab ich eine ganz einfache von The North Face (die Fleecejacken sind auch alle von TNF). Ich hasse Raschelkleidung zwar auch, aber manchmal muss man halt Abstriche machen. Immerhin kann man die Regenjack in einem kleinen Packbeutel stopfen und dann mit recht geringem Packmaß mitnehmen. Ansonsten kommt auch immer noch eine Jogginghose mit - die kann man auch im Zelt fix anziehen, "richtig" ankleiden tu ich mich nämlich lieber im Stehen bzw. dann eben nach dem Duschen.


    An "Kleinkram" nehme ich mit: Wenger Ranger 55 Taschenmesser, Taschenlampe Ledlenser P7 (die große Maglite wohnt eh im Auto), Stirnlampe von Petzel, Teller, Tasse, Besteck, eine kleine Flasche Spüli plus Kosmetiktücher zum Brilleputzen, Schlafmaske, Ohrenstöpsel, Mückenabwehrspray, 1.-Hilfe-Kram inkl. Aspirin, Taschentücher, Sonnencreme, Ersatzbatterien, Isolierband, Seil (okay, liegt eh immer im Auto), Trinkflaschen, Decke und bestimmt noch ein paar Dinge, die ich vergessen habe.


    Außerdem kommt noch immer eine Lagerkiste in 60*40*20 mit Deckel mit. Darin kann ich den ganzen Kleinkram easy vom Auto ins Zelt und retour transportieren, außerdem kann man die auch noch als Tischchen benutzen.

  • Hi,


    entgegen meines Vorsatzes, die Packliste meiner Kochelseetour auf jeden Fall zu behalten, weil die einfach absolut perfekt war, habe ich das Teil natürlich verschmissen. :roll:


    Für Ausrüstungstipps wäre es auf jeden Fall hilfreich, wenn dein Plan schon etwas konkreter wäre. Bist zu viel zu Fuß unterwegs, brauchst du eine leichte Ausrüstung und kommst damit deutlich teurer weg, bist du eigentlich hauptsächlich mit dem Auto unterwegs, kannst du auf's Gewicht so ziemlich pfeifen und dir unglaublich viel Kohle sparen. Allerdings finde ich persönlich, dass Rucksacktouren einfach besonders sind.


    Ne Therm-a-Rest-Matte hab ich auch. Schön daran ist, dass man darauf eine lebenslange Garantie auf Verarbeitungsfehler hat.


    Du willst mit zwei Hunden und nem Trekkingrucksack in einem 1-Personen-Zelt schlafen? Also ich weiß ja, dass man Ego extrem viel Platz im Zelt braucht, aber MIR wäre das zu eng!
    Ich hab mir vor zwei Jahren das Vaude Hogan UL 2P gekauft. Mit meiner Rennsemmel und meinem großen 65l-Rucksack passe ich mit meinem Ego grade so rein. Ein Freund von mir (1,90m) hat das Zelt dann auch gekauft und findet, wenn er mit einem Hund darin schläft, sei da noch massig Platz. :ugly: Die Ansichten sind also durchaus unterschiedlich.


    Sind die Witterungsbedingungen auf Shetland vergleichbar mit Island? Dann bist du gut damit beraten, in ein wirklich gutes Zelt zu investieren.


    Das mit der Größe des Rucksacks ist auch so ne Sache. Ich bin mit Übernachtung immer mit dem 65l-Rucksack unterwegs, weil ich ansonsten gar nicht wüsste, wo ich das Gerümpel von mir und meinem Hund verstauen sollte (Packesel wär nicht schlecht ;)).


    Apropos Rucksack und Hund. Ich bin immer gut damit gefahren, meinen Hund seinen Scheiß selbst tragen zu lassen - zumindest einen Teil davon. Die Rennsemmel hat das Wasser, den Wassernnapf, ein paar Reisflocken und seine Decke getragen. Das ist zwar nicht viel, aber 2kg mehr oder weniger merkt man halt doch.


    Auf den Kocher könnte ich auch nicht verzichten, wobei ich tatsächlich nur einen brauche, der Wasser heiß macht und deshalb bei einer Aktion des Primus Eta Solo zugeschlagen habe (für 54€, wer hätte da nein sagen können? ;)). Nichts ist mehr wert, als die lustigen Kommentare von Menschen, die mit dir auf dem Herzogstand sind und sich den A*** abfrieren - nur mit dem Unterschied, dass du dir nen schönen Kaffee aufbrühen kannst. Ich bekam schon den Vorschlag dort oben ein Café zu eröffnen, aber irgendwie fand ich das dann doch zu kompliziert. :D
    Den Eta Solo kann ich empfehlen, wenn du nicht großartig kochen willst. Ansonsten gibt es geeignetere Modelle.


    Es gibt leichte Ponchos, die man auch als Tarp benutzen kann:
    http://www.outdoortrends.de/be…LP44Prp9cMCFWfmwgoduR8AYg


    Ich hab für die Hunde jetzt nicht viel dabei, spontan fällt mir ein:

    • Faltnapf
    • Wasser
    • Futter (Trockenfleisch und Flocken)
    • Energiespender (Butter und Cal-o-Pet für Ali)
    • Erste Hilfe Set (inkl. Gelatinekapseln und Sekundenkleber für eingerissene Krallen)
    • Booties
    • Zeckenzange (!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!)
    • leichte Leine
    • zusätzlich zum HB ein Ersatz-HB (hab immer Paranoia, dass die Steckschnalle bricht)
    • Maulkorb für Bahnfahrten

    Das war's erstmal.


    Ach ja: Ohne mein GPS-Gerät wäre ich verloren!


    Tourenvorbereitung! :applaus:


    Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.
    ~°~°~


    Liebe Grüße von Shalea,
    Ali (Deutsch Kurzhaar-Sib. Husky-Mix, *11/2003 - †26.02.2016),
    Ebby (Golden Retriever, *26.07.2007),
    Bones (Hound, *06.05.2014),
    Teilzeit-Hund Porti (*2006 - 27.05.2018) &
    Chanda (Rotti) im Herzen

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Danke für die Tipps! Das Reiseforum hab ich komplett übersehen!
    Konkreter werden meine Pläne wohl nicht.... :D Ich werde "in Sachen Schaf" reisen. Ich hab mal einen Bericht gesehen, in dem die Bewohner von Fair Isle ihre Schafe - die zusammen auf der Allmende weiden - zusammengetrieben und geschoren haben. Das war einfach toll! Dort wird noch mit der Handschere geschoren und das kann ich :smile: - und so war die Idee geboren. Eine Reise zu den Wikingerschafen. Hebriden, Orkney, vielleicht noch Isle of Man aber auf jeden Fall Fair Isle, Foula und Mainland Shetland.
    Und neben den "nordischen kurzschwänzigen Heideschafen" fasziniert mich noch die Musik. Eigentlich die irische aber Shetland Fiddle ist auch super cool.
    Ich will gar nicht zu konkret planen. Wenn es mich weitertreibt, dann geht es weiter. Wenn ich irgendwo hängenbleibe, dann mach ich halt das.
    Also mit dem Auto durch England und Schottland (mit ein paar Besuchen bei Internet-Schafsbekanntschaften und der ein oder anderen trad music Session) und dann über Orkney nach Shetland. Faröer wär auch geil aber darauf werde ich wohl leider verzichten ...evtl. mach ich "Sommerurlaub" in Irland und treff Leute auf der ein oder anderen Summer School (Musik)
    Bei dieser Planung werde ich eher kein Vermögen in eine super high tech Outdoorausrüstung stecken. Außerdem bin ich nicht aus der Welt und kann Zeug kaufen. Aber was ich clever und platzsparend mitnehme, das hab ich halt schon dabei :) und ich hab jetzt noch etwas Zeit, nach Angeboten zu gucken.
    Mein kleines Zweimann-Vaude Zelt hatte genug Platz für zwei Leute mit Gepäck und drei Hunde - da guck ich mal, ob es kleiner geht.


    An ein Hundepfotenreperaturset hätte ich ja gar nicht gedacht. Ich werde wohl gleich 'ne Liste anfangen!
    Über die Ausrüstungsreperatur/ -Pflege muß ich mir auch mal Gedanken machen.

  • Hi,


    Ich bin begeistert von deinen Plänen. Shetland klingt total spannend als Reiseziel und vorallem 6 Monate reisen mit Hunden... Respekt ;) Da braucht es natürlich einiges an Ausrüstung bzw. eben so viel wie eben in das Auto reinpasst :D


    Ich finde es gut, dass du nicht mehr konkrete Pläne machen willst, als schon bestehende. Es kann immer etwas kommen auf der Strecke was dich anzieht und wo du ein Weilchen länger verweilen magst, als es irgendein Plan vorschreibt.


    Bei der Planung, was mit soll hast du ja eigentlich schon einiges essentielles genannt. Wir waren letztes Jahr für 5 Wochen mit dem Auto quer durch Europa unterwegs. An Bord waren ebenfalls Hund und Kinder aber das war alles super machbar. Anfangs dachte ich, das Auto wird nie ausreichen an Stauraum und dass wir nie fertig werden mit packen aber das ging eigentlich dann ganz flott, wenn man nicht zu viel nachdenkt. Zur Sicherheit kannst du dir hier auch diese Hundeurlaub Infos durchlesen, das hat mir damals ein Stückchen weiter mit Einreisebestimmungen und Checkliste geholfen..


    Auch wegen einem Gesundheitscheck schon alles geschaut? Wichtige Impfungen für Hund und Tier sind bei solch einer Reisedauer unbedingt notwendig.


    Ich wünsche jetzt schon mal viel Spaß und Erfolg! Es wäre super cool wenn du mal berichtest :) LG

  • Uih Danke!


    Mit der Einreise nach GB sollte es ja keine Probleme geben. Ich muß schauen, wo ich die Entwurmung innerhalb von 24h vor der Überfahrt herbekomme. Ich werde nicht innerhalb eines Tages dort sein also brauche ich noch einen Tierarzt "näher" an der Fähre.


    Da die Impfungen meiner Hunde kurz vor der Rückfahrt verfallen, werde ich demnächst alles auffrischen.


    Hundereise"apotheke" ist noch ein Thema. Ich hab keine Ahnung, was ich da mitnehmen sollte! Da komm ich evtl. ja nicht so schnell zum nächsten Tierarzt!


    Und wie ich in mein Auto alles reinpacke, so daß ich trotzdem unterwegs noch drin schlafen kann - das wird spannend!
    Und vor allem: Ich werde sicher bergeweise Zeug kaufen in dem halben Jahr! Wolle, Tweed, Stricksachen auf jeden Fall. Plus, was ich sonst noch so sehe und toll finde. Das muß ja auch alles mit..... :)

  • Ich schwöre auf die Esbitkocher von der Bundeswehr. Winziges Packmass, reicht zum Kaffeekochen locker und ist leicht. Früher habenwir Gaskocher mitgeschleppt, heute bin ich fauler.
    Für mich sind die heißen Momente (also die Desserts, die man nur mit Heisswasser aufgießt, sehr wichtig- und Schoka Kola. Gerade an Regentagen hält das die Laune oben. Ponchos kaufe ich im Reitsportbedarf- die sind wasserdicht und man kann damit auch nachts 'ne Menge trocken aufbewahren.
    Für die Hunde ist mir eine lesbare Handynummer mit Auslandsvorwahl sehr wichtig, falls doch mal einer verloren geht. Für Leinenzwanggebiete sind Flexis toll, clickt man vorne in den Bauchgurt ein, hat die Hände frei und die Hunde haben Auslauf im Rahmen.

  • Deine Pläne klingen großartig. Ich will auch :rollsmile:


    Ohne Planung ist's aber echt schwierig, dir da was zu raten ... ich mach Trekkingtouren in nördliche bzw. hochalpine (oder beides^^) Gebiete und ich find, an ein paar Sachen sollte man nicht sparen. Aber je nach Einsatzgebiet halt.


    Zelt: Wenn du im Notfall immer ins Auto kannst, wohl vernachlässigbar, wenn nicht, dann würde ich da schon schauen. Ich hab ein Salewa Denali II - für eine Person plus Gebäck plus Hund völlig ausreichend. Bei zwei Personen muss das Gepäck in die Apsis. Für den Preis ein ordentliches Zelt, recht robust, aber hat definitiv Grenzen, was Sturm und Regen angeht.


    Rucksack: Größe hängt davon ab, wie lang die Solotour werden soll. Bei wenigen Übernachtungen würde mir persönlich ein 40l-Rucksack reichen, wenn's länger geht kommt man eher in die 60+10l-Sparte. Lieber etwas zu groß als etwas zu klein, find ich. Dann kann man wenigstens ordentlich packen (und im Zweifelsfall Mitbringsel transportieren). Wichtig: gutes Tragesystem.


    Schlafsack: Daune lieber nicht. Die ist schnell feucht, klumpt und verliert fast die ganze Isolationswirkung. Und die ganze Nacht frieren ist echt beschissen ;) Ich hab den Klassiker, Ajungilak Kompakt Winter, kann da aber noch nicht viel zu sagen, weil noch nicht ausgiebig getestet. Ich gehe aber mal von zufriedenstellend aus ... Zum Deckenschlafsack: Mit Hund gleicht sich das evtl. wieder aus, hat aber ne geringere Isolationsleistung, je nach Witterung evtl. wichtig.


    Regenkleidung: Ich kann nur sagen, was ich bevorzugen würde, das wäre kein Poncho. Denn wenn es anstrengend wird und du schwitzt, ist's schnell genauso nass dadrunter, als wenn du ihn gar nicht anhättest^^ Deswegen würde ich, wenn es denn auch anstrengend wird, nach einer guten Hardshell-Jacke mit Atmungsaktivität schauen und beim Rucksack nach einem mit Regenhülle. Die Jacke wird je nach Gewicht des Rucksacks aber nicht unter 300€ kosten, fürchte ich. Ich hab von Berghaus die Antelao mit der neuen Gore-Tex-Pro-Membran. Super Jacke, einziger Nachteil: raschelt.


    Zum Hund: ich war erst einmal mit Hund unterwegs. Neben Futter, Wasser, Napf und kleiner Decke hab ich mich stark an dem Buch orientiert:
    Trekking mit Hund: Basiswissen für draußen (Outdoor Handbuch) (Preis: 9,90 €) (Affiliate-Link)

    . Gibt auch Tips zur Apotheke. Das hat auch super gepasst für uns. Wenns kälter war, gab's noch meine Fleecejacke und ein zurecht geschnittenes Stück alte Isomatte als Isolation für den Hund dazu. Dann noch eine Ersatzleine und -halsband.


    Für die Einreise muss die Bandwurmbehandlung 1-5 Tage vorher abgeschlossen sein, soweit ich weiß.
    Hier gibt's auch Wanderempfehlungen: http://www.drivingwithdogs.co.uk/

    Teddy, Terrier-Mix - *Dez. 2012


    "From the day they arrived on that planet. As they turned to the sun. There's more to see than can ever be seen. More to do than can ever ... wait. Hold on ... Sorry, that's 'The Lion King'. But the point still stands!"

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