MiniBulli als 4.Hund?

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    Hallo , habe mich gerade angemeldet um ein paar Tips oder Denkanstöße von euch zu bekommen zum Thema 4. Hund.
    Bisher haben mein Mann und ich 3 Hunde , 2 kleinere Mixrüden und einen kastrierten Galgorüden.
    Schon länger träume ich von einem Mini Bullterrier , eigentlich war das die Rasse die ich "als nächstes" gerne hätte , wenn einer meiner Schätze mal irgendwann nicht mehr da ist. Durch Lebensumstände die sich ergeben haben , hätten wir nun genug Platz und auch Zeit für einen 4. Hund.
    Ich habe dann angefangen mich über meine Wunschrasse zu informieren und lese/höre immer wieder , dass M.Bullterrier nicht zur Rudelhaltung geeignet sind. War bisher immer der Meinung das es von der Sozialisierung abhängt aber selbst eine Züchterin dieser Rasse meinte das würde früher oder später Probleme geben...
    Vier Hunde wollte ich eigentlich sowieso nie ... aber wieso eigentlich nicht , wir haben seid kurzem ein Eigenheim mit genug Platz/Garten direkt am Wald perfekt für ausgedehnte Gassirunden. Zeit habe ich auch genug , arbeite in freier Zeiteinteilung von zuhause und mein persönlicher Hundesitter (Schwiegervater ) wohnt mit im Haus. Meine anderen 3 sind verträglich und unkompliziert (2 davon aus dem Tierschutz). Wenn dann käme aber nur ein MTB Welpe aus einer seriösen Zucht in Frage mit dem ich natürlich auch eine Hundeschule besuchen würde ect.


    Was meint ihr dazu , gibt es hier Leute die 4 Hunde halten? Könnt ihr mir Erfahrungen mit MiniBullis berichten ? Kann jeder Hund in Rudelhaltung integriert werden? Oder würdet ihr mir komplett abraten ?


    Dankeschön und liebe Grüße

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Hey :)


    Vier Hunde habe ich zwar nicht, aber zwei =)


    Was für ein Züchter hat das denn gesagt? Hatte der nur eine Hündin oder wie?


    Meine Mini Bulli Hündin liebt andere Hunde, sie ist mega verspielt, verkuschelt, lustig, ein bisschen doof :smile:


    Sie ist jetzt 13 Monate alt und ich kann mir nicht vorstellen das sich ihr Verhalten anderen Hunden gegenüber jemals ändern wird. Sie mag einfach jeden, ist aber sehr distanzlos und es kann sein das deine anderen Hunde das nicht mögen. Meine kapiert leider nicht wenn ein Hund das nicht mag, bzw. kann sie einfach nicht anders.


    Meine ist eher unterwürfig und hat sich noch nie gezofft. Es kommt bestimmt ein wenig auf den Charakter des hundes an aber wenn ein Welpe in ein Rudel gesetzt wird sollte es doch eigentlich funktioniern.

  • Hey :)



    Was für ein Züchter hat das denn gesagt? Hatte der nur eine Hündin oder wie?


    Hätte ich auch fragen wollen. :pfeif:


    Habe zwar selber keinen Bulli, aber eine Bekannte hat zwei Stück, anfangs war auch noch ein BC dabei, und es klappt schon jahrelang.

    Gruß
    Hanne


    Erfolg ist die Fähigkeit,von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren. Winston Churchill

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  • Hast du zufällig eine Züchterin im Raum Berlin angefragt?


    Es ist halt so das die Minis lange brauchen zum Erwachsenwerden. Wirklich lange. Mein Arren wird jetzt 3 und von fertig sein ist der Herr noch ein ganzes Stück entfernt.
    Vom "Ich liebe euch alle und schmeiß mich euch ins Gesicht vor lauter Lebensfreude" als Welpe ist er inzwischen zum "Ich liebe euch alle und bremse immerhin kurz vor euch ab" geworden, aber ich weiß von anderen das es Minis gibt die so ab 3, 4 Jahren plötzlich sagen: Keinen Bock auf andere Hunde.
    Und wenn Minis von etwas überzeugt sind dann sind sie da auch sehr ernsthaft dabei.
    Es ist also wie immer ein "kann so sein", aber ganz sicher kein "muss so sein". Es soll wohl in einigen Linien öfter vorkommen, aber das habe ich nur gerüchteweise gehört.


    Ich hab ja so ein Miniteil, mein kleiner Sonnenschein und Sargnagel...
    Und er ist nicht allein, sein "kleiner Bruder" ist ein Whippet. Die 2 lieben sich abgöttisch, sind todtraurig wenn sie mal getrennt sein müssen, fressen, spielen, schlafen zusammen.
    An deiner Stelle würde ich explizit nach Züchtern suchen die mehrere Minis zuhause haben und bei denen anfragen ob es passen könnte.


    Als erstes würd ich aber mal gucken ob du Mini kompatibel bist. ;) Die Eiernasen sind schon sehr speziell und je nach Typ kannst du die Hundeschule nur als "Wir gehen hin und erheitern alle anderen" nutzen.
    Wie sagte mir einer aufm SoKa-Run? "Kennt seinen Namen, kann Sitz und Pfote? Da hat er ja schon fast das Abitur!" :lol:

    Troublemakers, die tun nix! Die wollen nur spielen!
    Prinz Arren: 03.04.2012* Mini Bullterrier
    Prinz Hamilton: 26.09.2012* Whippet


    Vorgegangen, unvergessen: Trolly † 2002, Löle †2012 und die anderen

  • Ich habe fünf Hunde.
    Aber ich habe auch schon öfter gehört, das ein MiniBulli nicht wirklich zur Rudelhaltung geeignet ist, ua. weil sie einfach ihre ganz eigene Art haben, die anderen Hunden leicht auf den Geist gehen kann, und weil sie eben auch eine etwas andere Art zu spielen haben, was auch nicht jeder andere Hund mitmachen will.
    Eine MBZüchterin erzählte mir bspw, das sie ihre Minis immer vom Rest des Rudels trennen müsse, wenn sie zum einkaufen geht und auch sonst immer ein Auge und Ohr offen haben muss.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • So ganz unrecht hat die Züchterin da nicht. Der MB stand eine Zeit lang auch auf meiner Zweithund Liste, u.a. aus diesem Grund habe ich jedoch damals Abstand (nach ähnlichen Informationen aus Züchterhand) genommen. Terrier an sich sind, Hand aufs Herz, nicht die rudeltauglichsten Hunde. Natürlich kommt es immer auch auf die jeweilige Persönlichkeit des Hundes an und es gibt selbstverständlich nicht wenige Terrier, die völlig unkompliziert mit Artgenossen sind.


    Im Schnitt sind diese Hunde aber oft selbstbewusst, eigenständig und lassen sich nicht die Butter vom Brot nehmen und da bringt dann auch die beste Sozialisation nichts. Ausgewachsen tritt oft eine Abneigung gegen gleichgeschlechtliche Artgenossen ein (wobei nach meiner Erfahrung Hündinnen diesbezüglich "schlimmer" sind als Rüden). Ich kenne mehrere Fälle in Bezug auf Bullis, wo es aufgrund plötzlicher Unverträglichkeit (entwicklungsbedingt) Probleme mit dem Erst/Zweithund gab und letztendlich einer der Hunde abgegeben werden musste. Will dir aber da jetzt auch um Gottes Willen keine Angst machen, Probleme kann es selbst mit der friedfertigsten Rasse geben, hundertprozentige Sicherheit hat man eh nie und allein hier im Forum gibt es gleich mehrere Fälle von MB's, die sehr gut verträglich sind.

  • Hallo,


    hier leben 3 Hunde und alles klappt hervorragend. Wenn es mal Gezicke gibt ist aber garantiert unsere Kleinste beteiligt. Schätzungsweise ist sie zum größten Teil Basenji, aber ein Terrier war mit Sicherheit bei den Ahnen.
    Durch den Hundesport kenne ich wirklich viele Mehrhundhalter, auch Bullies sind dabei. Richtig Rudelkompatibel sind die Terrierköppe wohl hauptsächlich untereinander wenn sie denn mal ausgewachsen sind, oder sie leben mit größeren Rassen zusammen.
    Ich denke die Züchterin hat wohl gar nicht so unrecht. Es gibt viele Rassen die mit dieser Sorte Hund nicht so klar kommen. Die sind schon speziell.
    Ich mag sie, aber hatte auch immer Bedenken was wohl in einem Rudel auf Dauer passiert.
    Alleine das Spielverhalten käme hier nicht so an. Unterwegs kein Problem, aber die Bullies sind da irgendwie anders. Da macht sogar meine spielverrückte DSH den Rückwärtsgang rein.


    LG Terrortöle

  • Naja...dieses "habe gehört.." ist schwierig, wie bei vielem anderen auch. Es gibt seeehr viele Mini Züchter und viele sind einfach...schräg ;)
    Ich habe aber noch nie von einem Züchter gehört das Minis nicht mit anderen Hunden zusammen leben können, eher im Gegenteil.


    Ich kenne einige Minis, das sind alles tolle Hunde die überall mit hin genommen werden können. Wie bei jeder anderen Rasse auch, gibt es Hunde die sich mit allem vertragen und welche, die nicht mit jedem können.


    Ja sie sind sehr stur, lebhaft und setzen gerne ihren ganzen Körper ein, aber sie sind auch extrem sensiebel...
    Das finde ich das schwierige bei der Erziehung. Auf der einen Seite wollen sie alles richtig machen, sie bemühen sich sooo sehr...auf der anderen geht es eben einfach nicht immer, man braucht viel Geduld und vorallem Verständniss. Ich sage oft das meine Maus ein wenig doof ist, aber das liegt einfach daran das sie manchmal so lustig ist, kopflos |)


    Sie kann aber alles was die anderen Hunde auch können in der HuSchu, sie kann sitz, platz, bleib, Fuss apportieren usw. Sie ist total aufmerksam :smile:


    Ich denke man kann sie nur verstehen wenn man selbst einen hat. Sie sind eben ein wenig anders, aber ganz sicher nicht schlechter als andere Rassen.

  • Danke schonmal für die Antworten. Hatte bei einem Züchter in RLP angefragt , der hat selbst mehrere Bullies , riet mir trotzdem davon ab einen in mein Rudel aufzunehmen , weil er wohl die Erfahrung gemacht hat das es häufig zu Unverträglichkeiten kommt nach der Geschlechtsreife.


    Wie ist denn das Spielverhalten von Bullies?


    Danke für den Purzelbulli-Tip , da werde ich mal anrufen .


    LG

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