Rüde belästigt massiv Hündin - alle hier sind nur noch genervt :(

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    Moin zusammen :smile:


    Am 14.12.14 zog Basim, Chihuahua Rüde, 2 Jahre, intakt, hier ein. Es leben außer mir hier noch Luna, Pinschermix, 10 Jahre und Odett, Shih Tzu, 12 Jahre -beide auch intakt.


    Von Anfang an fand Basim Odett einfach toll.


    Luna wurde am 21.12. läufig - alles kein Problem, Basim durfte zwar schnuffeln, auch spielten die beiden, aber sonst war es auch kein Problem, die beiden zur Ruhe zu bekommen. Als Luna in die gefährliche Zeit kam - ist Basim vom 01.01. bis 8.01. bei meiner Freundin gewesen.


    Odett wurde eigentlich immer mit Luna zusammen läufig - aber dieses Mal nicht - noch immer ist keine Läufigkeit in Sicht.


    Basim kann es nicht lassen, Odett zu belästigen - steht Odett auf um zum Wassernapf zu gehen - Basim hinterher und leckt hinten. Wälzt sich Odett nach dem Fressen und säubert ihren Bart - will er sie bocken. Kommen wir vom Spaziergang - will er sie bocken. Er ist einfach immer hinter ihr her - und obwohl sie ihn auch anknurrt und wegbeisst, lässt er sich nicht wirklich beeindrucken. Ok - sie macht es leider nicht so massiv, wie ich es mir wünsche würde :/


    Odett war ein paar Tage über den Jahreswechsel nicht da - Luna ja zu der Zeit läufig - Basim hat aber auch nicht ansatzweise Luna so belästigt - sie ist aber sehr heftig in der Zurechtweisung - da versteht sie keinen Spaß.


    Natürlich gehe ich auch dazwischen, aber ich kann doch nicht 24 Stunden lang den Hund von Odett pflücken und ihn zurechtweisen. Auch Luna geht oft dazwischen - es hilft alles nichts - irgendwas ist an Odett, was den Rüden einfach nur auf die widerlichste Art aufdringlich sein lässt. :ugly:


    Odett ist mittlerweile völlig entnervt, reagiert mit Durchfall und Kotzen, Luna bekommt jetzt jeden Tag Krampfanfälle durch den Stress ( bekam sie sonst nur unregelmäßig und in großen Abständen) und ich möchte dem Rüden eigentlich nur noch den Hals umdrehen :omg:


    Gestern Abend habe ich ihn jetzt erstmal zu meiner Freundin gebracht und lasse ihn für ein paar Tage da - und heute ist es wunderbar ruhig hier - wir geniesen es alle drei - Luna hat keinen Krampfanfall, Odett ist richtig gut drauf und auch ich.


    Wie kann es sein, dass ein Rüde so fixiert auf eine Hündin ist, die noch nicht mal läufig ist und sie ums Verrecken nicht in Frieden lassen kann und Luna, als sie läufig war, nicht über das natürliche Maß hinaus belästigt hat - man könnte schon fast sagen, er war gar nicht so richtig doll an ihr interessiert.


    Woran kann es liegen - dass Odett allgemein gut riechten könnte ( ehemalige Zuchthündin ) oder daran, dass sie sich nicht vehement genug wehrt?


    Der Rüde ansich ist nicht als hypersexuell zu bezeichnen - ist er nur mit Luna zusammen - ist es ein wunderbares Miteinander - sie liegen zusammen und alles super. Ist Odett da, knurren sich Luna und Basim oftmals über Odett hinweg an - ich hole dann Odett zu mir, Luna und Basim machen dann große Augen, kuscheln sich aneinander und gut ist - aber wehe Odett geht dann wieder von mir weg - sofort ist der Rüde wieder da :lepra:


    Trennen kann ich sie hier nicht - geht wohnungstechnisch nicht.


    Würde das Verhalten denn aufhören, wenn ich den Rüden kastrieren lasse?


    Ich halte sein 20 Jahren Hunde - aber immer nur Hündinnen - Basim ist mein erster Rüde und wirklich ein Traumhund, wenn er Odett in Ruhe lassen würde.

    Lieben Gruß Susanna


    Das Licht am Ende des Tunnels kann auch ein Idiot mit ´ner Kerze sein

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  • Im Grunde kennst Du ja die Antwort.


    Wenn Du selbst feststellst, dass alles viel entspannter ist, wenn der Rüde nicht da ist, dann wäre da ja die Lösung. Manchmal muss man sich über seine eigene Empfindlichkeit hinweg setzen.


    Andere Möglichkeit wäre, wenn Du dauerhaft immer dazwischen funken würdest und dem Rüden auch einmal eine Auszeit gönnst. Das könnte vielleicht ein Laufstall sein. Auf jedem Fall trennen, wenn Du die Hunde nicht kontrollieren kannst!


    Wie eine Kastration sich auswirkt lässt sich im Vorfeld nicht sagen. Du könntest es auch einmalig mit einer chemischen Kastration probieren, um zu sehen, wie der Rüde reagiert.

    Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
    Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
    Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
    Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben!

  • Also kastrieren allein wird nicht zu 100% helfen.
    Typische Verhaltensweisen eines Rüden, z.B. bei einer läufigen Hündin, wird er wahrscheinlich trotzdem zeigen, aber in abgeschwächter Form. Testen könntest du auch erstmal den Hormonchip, würde aber in deinem Fall, wo die Hündinnen so ein Verhalten zeigen, nicht lange mit der Kastra warten.
    Um zusätzlich das Verhalten des Rüden zu unterbinden, würde ich einen Zimmerkennel besorgen, wo er dann rein kommt wenn du nicht da bist. Für einen Chi lässt sich da ja gut was finden, wo er auch Platz hat.
    Und dann würde ich noch überlegen wie du ihn effektiver abbrechen kannst, damit er zumindest in deiner Gegenwart nicht mehr versucht die Mädels zu belästigen.


    Wenn es die so belastet, würde ich tatsächlich etwas rabiater werden. Muss man natürlich gucken, dass die Hündinnen nicht dadurch verschreckt werden. Wie hast du das bisher genau gemacht? Ihn nur runtergepflückt?

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  • Wenn er sonst nicht dazu neigt andere Hündinnen zu belästigen, würde ich die Hündin auf Entzündungen umkrempeln lassen.


    Viele Grüße
    Corinna

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  • Meine Freundin hatte einen Pflegehund der unkastriert aus dem Tierschutz kam und ca. 2 Jahr alt war (Pinschermix)


    Er belästigte alle Hündinnen im Haushalt und auch meinen Rüden, wenn er zu besuch kam (juckelte an seinem Bein und hörte auch nicht auf, als er derben Ärger von ihn bekam...) sowie ganz viele Hunde draußen. "Rabiater" als das Feedback, was er so von anderen Hunden bekam (hat auch schon mal geblutet..) hätte ich als Mensch niemals geben wollen (man hätte schließlich aktiv dem Hund wehtun müssen...)


    Nach der Kastrationwaren sämtliche Probleme dieser Art gänzlich vom Tisch, er konnte normal mit anderen Hunden kommunizieren und hatte enorm weniger Stress.


    Cih würde den Hund chippen lassen.

    Patrick, you're a genius!" "Yeah, I get called that a lot." "What? A genius?" "No, Patrick." <Spongebob>

  • @flying-paws - ja am Dienstag gehe ich mit Odett erstmal zu meiner TÄ - denn deinen Verdacht hat auch meine Freundin geäußert. Odett zeigt zwar keinerlei Unwohlsein - sie ist völlig normal drauf - aber ich lasse es trotzdem abchecken - reicht ein großer Bluttest - sie ist eh damit mal wieder dran oder vielleicht noch irgendwas spezielles?


    @AnjaNeleTeam
    Zimmerkennel wurde mir auch schon von jemanden angeraten - wird auch in Angriff genommen - muss mal nach einem gucken, der nicht zu groß ist - zum Glück ist Basim ja ein Chi ;) Aber einen Chip kann ich nicht setzen lassen, dafür ist er zu leicht - hat nur 2,2 kg.


    Das Problem mit den Zurechtweisen ist halt, dass sich meine Hündinnen teilweile mit angesprochen fühlen - Luna beschwichtigt mir dann - und dann kommen eben oftmals die Krampfanfälle :(


    Ich war auch schon massiver zu Basim - aber wirklich genützt hat es nicht - nur für kurze Zeit.


    Er ist aber wirklich nicht so zu allen Hündinnen - und wenn es anders zu händeln ist, möchte ich eine Kastration wirklich als letzte Maßnahme wählen - nur so wie es bis gestern lief geht es auf keinen Fall weiter - somit sind also Untersuchung bei Odett und Kennel die ersten Maßnahmen die ich gleich in Angriff nehmen werden ;)

    Lieben Gruß Susanna


    Das Licht am Ende des Tunnels kann auch ein Idiot mit ´ner Kerze sein

  • Ich wusste gar nicht, dass es für den Chip eine Mindestgröße, bzw. Gewicht gibt.
    Wenn deine Hündinnen sich angesprochen fühlen, dann ists natürlich schwierig. Dann hilft wohl nur konsequent runterpflücken und ihn durch den Kennel einzuschränken wenn du nicht aufpassen kannst.


    So richtig als Dauerzustand stell ich mir das aber schwer vor. Wenn Odett gesund ist, würde ich vielleicht doch nochmal ernsthaft über die Kastra nachdenken oder wenn gar nichts hilft über die Abgabe von Basim. Der dauernde Stress ist ja für keinen von euch gut.
    Bei Rüden bin ich eher kein Kastrations-Befürworter, aber in deinem Fall finde ich, dass die Vorteile überwiegen.

  • Meines Wissens gibt es keine Gewichtsuntergrenze für den Suprelorin Chip, der wird sogar für Frettchen verwendet, die sind noch leichter als Chihuahuas.


    <a href="http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?tak/05000000/00059061.01?inhalt_c.htm" class="externalURL" rel="nofollow" target="_blank">vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?t…/00059061.01?inhalt_c.htm</a>


    Zitat

    Vor der Verwendung des Implantats bei Hunden mit einem Körpergewicht unter 10 kg oder über 40 kg sollte vom Tierarzt eine Nutzen-/Risikobeurteilung durchgeführt werden, da dazu begrenzt Daten vorliegen. Bei den klinischen Versuchen mit Suprelorin 4.7 mg war die durchschnittliche Dauer der Testosteronsuppression bei kleineren Hunden (< 10 kg) verglichen mit der grösserer Hunde 1,5mal länger.


    Das steht da in der Beschreibung ;) Es gibt nur einen Chip für alle Hunde und ich werde keinem 2,2 kg leichten Zwerg sowas setzen lassen ;)


    Wenn mit Odett alles in Ordnung ist - dann kommen die Eier ab!


    Abgeben ist keine wirkliche Option - er ist ein wirklich toller Hund. Da lasse ich ihn lieber kastrieren - bin ich zwar kein Fan von, aber dann muss es eben sein.

    Lieben Gruß Susanna


    Das Licht am Ende des Tunnels kann auch ein Idiot mit ´ner Kerze sein

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