Einstein macht nur auf Fliesen

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    "Guten Morgen" allerseits. Heute ist unser kleiner Labbi (knapp 12 Wochen) Einstein eingezogen. Und schon die erste Frage. Jedenfalls habe ich heute gemerkt, dass er sich draußen (im Schnee) nicht löst, auch nicht auf dem Stück freigeschaufeltem Rasen, da er aber doch mal müssen muss, habe ich ihn dann testweise auf den Balkon gelassen und da ging das sofort und wunderbar. Kann es sein, dass er sich im Tierheim, in dem die Innenzwinger gefliest waren, als Untergrund zum Lösen glatte bzw. geflieste Untergründe angewöhnt hat? Und die Frage ist nun, wie kriege ich die Marotte weg? Einfach Beharrlichkeit zeigen? Viele Grüße Jürgen.

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  • Jürgen, ich denke mal,das dein Baby auf vertrautem Terrain pieselt.
    Also da wo er sich wohl fühlt.
    Draussen ist alles so schrecklich aufregend da kann man nicht pieseln!(denkt er)
    Du bist bei ihm und zwar ohne große Action, mit rausgehen und heitatei.
    Er hat sich das noch nicht angewöhnt,er läßt es halt laufen,wo er entspannt seiin kann.(auf Fliesen)
    Laß ihm Zeit, das ist die Wunderwaffe an sich in jedem Bereich!
    Ich hoffe ich hab mich jetzt klar ausgedrückt?

    Hallo



    Für das lange Schweigen gibt es einen Grund:
    Leider muß ich euch Mitteilen, das am 20.02. Gabriele auf dem Weg zum Arzt einen Herz- und Atemstillstand erlitt und ins Koma fiel, aus dem Sie nicht wieder erwachte.
    Am 18.03. wurde Sie dann erlöst und ihre Stimme verstummte für immer.
    Für euch alles Gute.



    Ralf

  • Wie schon gesagt wurde: Lass ihm Zeit.
    Alles neu, alles anders, alles total aufregend und anstrengend gerade. Ich würde ne ruhige Kugel mit ihm schieben, zu Hause bleiben und erst Mal ein paar Tage nix machen ausser immer wieder ein paar Minuten raus auf ne ruhige Wiese (oder Hinterhof. Je langweiliger desto besser)
    Drinnen auch nicht so viel hochdrehen, sondern eher Ruhe, Ruhe, Ruhe. (Und auch nicht dauernd Besuch, die jetzt alle unbedingt den Welpen bespassen wollen. Er soll sich ja erst Mal an Euch gewöhnen)
    Auch kein langes Gassi. Man sagt etwas 5 Mintuen pro Lebesnmonat. Da muss man sich sicher nicht sklavisch dran halten, aber zur Orientierung finde ich es ganz gut.
    In einer Woche (oder bissi früher, wenn es passt. Das merkt ihr am Hund) könnt ihr dann langsam anfangen dem Lütten die Welt zu zeigen.


    Nicht auf solche Sachen hören wie: Welpe muss man auslasten, Zeig, dass Du der Rudelführer bist. etc. Es wird seeeehr viel veralteter Mumpitz von anderen Hundebesitzern erzählt.


    Viel Spass mit dem Wutz.

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  • Vielen lieben Dank für eure lieben Worte. :) Ich habe ihm heute Nacht die Fliesen auf dem Balkon gelassen, hat jetzt alles wunderbar geklappt alle zwei Stunden, ohne Unfall drinnen. Und morgen gehen wir alles in Ruhe an. Ich bleib die erste Woche eh drin mit ein paar kurzen Spiel- und Übungsminuten und ein paar Langeweile-Pipi-Garten-Runden und nächste Woche werden wir dann mal die Nähere Umgebung anschauen. Ist ja alles da in 5 Minuten Entfernung, sowohl kleine Einkaufspassage, als auch Wald und Wiese, gibt also viel zu entdecken. So werd mir jetzt zusammen mit Einstein noch ne halbe Mütze Schlaf gönnen, bevor Frauchen aufwacht und Herrchen ein bisschen ablöst zum Entspannen. Frauchen schläft ihre Erkältung im Bett vollends aus, während Einstein und ich es uns im Wohnzimmer gemütlich gemacht haben. ;)

  • Hallo,


    Glückwunsch zum Nachwuchs. :winken:
    Hier ist vor über einem Jahr auch ein Welpe eingezogen. Sie wog mit 9 Wochen schon fast 7 kg und mal eben bis zur nächsten Lösestelle tragen war ganz schön anstrengend. Die Kleine hat viel getrunken und war der reinste Durchlauferhitzer.
    Als sie etwa 2 Wochen hier war stand die Balkontüre auf und schwubs war sie draußen und hat gepullert. Ich war total baff, denn so etwas hat hier noch kein Hund gebracht. Allerdings war das auch super praktisch. Das Wetter war nämlich alles andere als schön und mal so eben ohne Jacke raus war auch nicht drin. da ging dann schon mal schnell was in die Wohnunng. Also wurde die hintere Balkonecke zum Hundeklo für dringende Fälle. Eine Gießkanne stand bereit und Kackbeutel lagen auch da.
    Meine Familie war entsetzt, aber nach kurzer Zeit sahen sie die Vorteile ein. Da wir trotzdem viel mit der Kleinen raus sind, hat sie natürlich das Meiste draußen gemacht. Allerdings durfte sie immer auf den Balkon wenn sie an der Balkontür stand. Dann war es schon so dringend das ich es mit dem Anziehen nicht mehr geschafft hätte. Die Wohnung blieb fast vollständig von Unfällen verschont.
    Klar habe ich mir Gedanken gemacht ob das für immer so bleibt. Als wir das Futter auf Adult umgestellt haben war sie 4 Monate alt. Sie trank weniger und hat von dem Zeitpunkt an nie mehr auf den Balkon gemacht. Sie lief zur Eingangstür und ließ mir sogar Zeit mich an zu ziehen. Für 2 Wochen ging dann noch der ein oder andere Bach auf den Gehweg, aber unsere Nachbarn waren tolerant. :pfeif: Ich hab dann auch immer einen Eimer Wasser darüber gegossen. Den Weg zur Wiese haben wir danach aber geschafft, im Dauerlauf. So hatte sie keine Chance.


    Last dem Zwerg viel Zeit und freut euch das es so klappt. Ich denke Hunde kapieren schnell das ein Balkon auch zur Wohnung gehört wenn man viel mit ihnen rausgeht. Ich habe auf dem Balkon immer kommentarlos sauber gemacht, draußen aber viel gelobt.


    LG Terrortöle

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich würde sie gar nicht mehr auf den Balkon lassen, da das Verhalten sich dann nur mehr verfestigt.


    Wenn sie einen See gemacht hat, wisch es auf und lege das Wischtuch draußen im Garten in einen Bereich, wo sie gut und schnell hinkommt und wo es wenig Außenreize gibt. Dann zieh Dich warm an, geh mit ihr raus zu diesem Tuch und warte...


    Wenn sie gepieselt hat, lobe sie sanft, gib ihr einen Leckerli, zeige ihr einfach, dass sie DAS nun ganz prima gemacht hat :)


    Keine Sorge, das wird, am ersten Tag kann man keine Wunder erwarten ;)

  • Selbstverständlich gehe ich raus mit ihm, er hat aber trotz Hilfmittel (mit Pipi getränker Lappen vom letzten Unfall) draußen nichts gemacht, sonder immer erst als wir nach 10-15 Minuten wieder rein sind sofort auf dem Fliesenboden im Esszimmer. Deswegen hab ich ja den gefliesten Balkon ausprobiert und da hat es geklappt. Einstein hat sein ganzes kurzes Leben bisher im Tierheim verbracht und hat sich oft auf Fliesen gelöst, deshalb fühlt er sich da wohl sicher und ich habe es ihm in der ersten Nacht einfach gegönnt. Ich geh ja trotzdem ihm Raus und warte schon bis ich draußen auf dem Rasen Party machen darf (auf dem Balkon wird selbstverständlich nicht gelobt).

  • Herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs. Verstehe ich das richtig: Das Tierheim hat den Zwerg in der immergleichen Umgebung aufwachsen lassen?


    Ich würde an Deiner Stelle keine ganze Woche verplempern und möglichst schnell mit der eigentlich schon längst fälligen Gewöhnung an fremde Umgebungen und Reize beginnen. Auch Kontakte zu anderen Hunden sollten regelmäßig stattfinden. Eine Woche ist für ein Hundekind eine sehr lange Zeit. Wenn es einen so langen Zeitraum ohne Kontakte mit Seinesgleichen verbringt, dann wird das Defizite mit sich bringen.


    Bewährt hat sich meiner Erfahrung nach ein kleiner Spaziergang, der immer gleich ist (morgens zum Beispiel) und jeden zweiten bis dritten Tag fremde Umgebung, die der gewohnten möglichst wenig ähnlich ist ;) Sprich: Neue Eindrücke bietet!


    Viele Grüße
    Corinna

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