Austausch: Halter mit (vollständig) unverträglichen Hunden

  • Seit dem Seminar vor ein paar Wochen, machen wir stetig Fortschritte bezüglich zusammen Spazieren mit anderen Rüden und entgegenkommenden Hunden Kreuzen.

    :applaus: :bindafür:
    Freu mich für euch

  • Hi Leute

    Bei uns ist alles wie immer. Nicht besser aber auch nicht schlechter....

    Vor 2 Wochen hatte ich ja ein Begegungstraining mit meiner Trainerin und vielen anderen Hunden.
    Ich war mit Leo alleine dort.....das ist für ihn ja schon immer nicht so leicht. Er hat das aber sehr gut mitgemacht, hat auch kaum gebellt weil er ja schon weiß was da erwartet wird.

    Es war schon sehr anstrengend für ihn und als dann noch die Tierheimhunde dazu kamen (groß, schwarz und ziemlich wild) war er trotzdem tapfer und ganz ruhig aber ich hab gemerkt das er fertig ist. Ich übrigens auch....viele große Hunde um mich herum :flucht:
    Also hab ich den Abschlussspaziergang vorzeitig beendet und bin heim gefahren.....dort war er dann erstmal wieder enspannt und hat sich über Samu gefreut.

    Leider war mir nicht bewußt wie hart dieser Tag für ihn war. Er hat dann abends, als ich beiden einen Kong zum auslecken gegeben hab, überreagiert.....Samu schnupperte an seinem Kong nachdem Leo damit fertig war und da ging er Samu aufs übelste an....so extrem hab ich es noch nie erlebt.
    Samu war mega verstört und hatte Angst.....ich hab Leo abgebrüllt....na ja, lief halt einfach schei.... :verzweifelt:

    War mein Fehler....nach anstrengenden Tagen muss ich beim füttern genau aufpassen!
    Nichts desto trotz lass ich solch ein Training jetzt sein....das überfordert Leo einfach.....ich bleib beim normalen social walk mit beiden Hunden und üb dann entspannt die Hundebegegnungen.

    Ich glaub nicht das Leo jemals ruhig an Hunden vorbei kommt (außer auf meinem Arm), damit müssen wir uns abfinden. Aber somit entfällt schon mal die Erwartungshaltung :smile:

    :winken:

  • Bei uns ist es auch unverändert.
    Manchmal klappt es, manchmal nicht so gut... die Erzfeinde - da wird's nie klappen.

    Zoey hat letztens wieder einen 'Feind' nur gerochen und war schon ganz geladen und hat geknurrt.

    Ich denke, dagegen werde ich auch nichts machen können.

  • Hallo in die Runde, meine Parson Russel Terrier Hündin ist 8 Jahr alt und verträgt sich nicht mit anderen Hunden.
    Wir haben sie nicht von klein auf bei uns. Sie kam als Welpe in eine Familie, wo es schon einen älteren Hund gab.
    Das führte wohl zu großen Problemen, sie wurde vom älteren Hund ziemlich geknechtet und es gab einige üble Rangstreitigkeiten, weil sie sich nicht unterordnen wollte. Nach einem Jahr hat Familie sich dann von ihr getrennt. Sie sollte ins Tierheim, deshalb haben wir sie übernommen.
    Bis heute verträgt sie sich nicht mit anderen Hunden, sie spielt nicht mit ihnen und macht immer ihr eigenes Ding.
    Zuhause ist sie total lieb und verschmust und gehorcht aufs Wort. Natürlich muss man ihr immer wieder klar machen, wer der Chef ist, sie ist halt ein Terrier und testet gern ihre Grenzen aus.
    Gassigehen mit ihr ist allerdings alles andere als entspannt, man muss immer auf der Hut sein. Sie markiert extrem häufig, eigentlich alle paar Meter und steckt ihr Revier großzügig ab.
    Kommen uns andere Hunde entgegen, sträubt sich gleich ihr Rückenfell und sie geht ganz steifbeinig.
    Zeigt der andere Hund Interesse, knurrt sie sofort. Zieht sich der andere Hund dann zurück, ist alles gut. Bedrängt er sie trotzdem, fängt sie sofort an zu schnappen. Kleinere Hunde packt sie an der Kehle, drückt sie auf den Boden und will nicht mehr loslassen.
    Bei größeren Hunden, die sich das nicht gefallen lassen, gibt es dann einen Kampf, das hat schon zu einigen Löchern geführt...
    Ich führe sie fast immer an der Leine und lasse sie nur frei laufen, wenn ich auf einem Feld gute Sicht habe und weit und breit kein anderer Hund zu sehen ist. Zum Glück ist sie gut abrufbar und kommt sofort, wenn ich sie rufe weil andere Hunde sich nähern.
    Leider habe ich immer wieder Probleme mit unangeleinten Hunden, die sich von ihrem Knurren nicht abschrecken lassen und sie bedrängen.
    Besonders die ganz kleinen Rassen sind oft extrem hartnäckig und aufdringlich. Ich bitte die Hundhalter immer darum, ihren Hund zu sich zu nehmen, weil meine mit anderen Hunden nicht klar kommt. Leider nehmen viele mich nicht ernst und sind dann erschrocken, wenn meine Hündin agressiv reagiert.
    Ich habe auch schon versucht, sie nur noch mit Maulkorb auszuführen. Allerdings ist das für einen Hund dieser Rasse eine Qual, weil sie für ihr Leben gerne ihre Nase in Mause- oder Maulwurfslöcher steckt und gräbt. Das geht mit Maulkorb natürlich nicht.
    Wir hatten in früheren Jahren Schäferhunde, die kamen immer als Welpen zu uns, wurden konsequent erzogen und waren absolut problemlos und gutmütig im Umgang mit anderen Hunden. Von daher weiß ich, dass die Leute vor Schäferhunden mehr Respekt haben und ihre eigenen Hunde eher zurückrufen. Bei einem so niedlichen kleinen Terrier meinen wohl viele, der muss harmlos sein und vermuten nicht, dass er sich binnen weniger Sekunden in eine Kampfmaschine verwandeln kann.
    Obwohl ich in Sachen Hundeerziehung nicht unerfahren bin, merke ich doch, dass ein Terrier eine besondere Herausforderung ist.
    So lieb ich unsere "Kleine" habe, sehne ich mich doch manchmal nach unseren problemlosen Schäferhunden zurück.
    Ich habe noch nicht alles in diesem Thread gelesen, bin aber erleichtert, dass ich mit meinem Problem nicht allein bin.

  • Die Nase überall reinstecken kann Hund mit dem Baskerville Ultra, da sie Nase nicht vom Maulkorb umschlossen ist. Leckerlie und unerlaubte Dinge aufsammeln geht auch, sofern sie nicht zu groß sind.

  • Ich habe mir den Baskerville Ultra angeschaut, müsste im Notfall gehen. Aber ein Terrier schnüffelt in Erdlöchern nicht nur, er nimmt auch die Zähne zu Hilfe um Wurzeln rauszureißen und tiefer graben zu können, das geht mit Maulkorb nicht.
    Ich habe einen Maulkorb von Trixi, der ist aus Nylon und auch vorne offen. Trotzdem ist die Hündin damit todunglücklich, weil sie eben damit "nur" schnüffeln kann. Graben ist unterwegs ihre Lieblingsbeschäftigung, irgendwann kommt sie in Australien raus...
    Ich werde den Maulkorb weiterhin hauptsächlich in Verkehrsmitteln nutzen und muss ansonsten wachsam sein.

  • :ventilator: Nach über einem Monat muss man hier mal wieder abstauben.


    Wie läuft es bei euch so?

    Bei uns läuft es erstaunlicherweise seit dem Umzug zu gut :skeptisch: .
    Ok, bei Distanzen unter 5m wird noch gern ausgelöst und Frontalbegegnungen fallen da auch drunter (und sind ja dann auch eist die, wo ich dooferweise mal an einer Stelle nicht ausweichen kann). Aber alles andere läuft erstaunlich gut.

    Der Abbruch klappt nach der Auffrischung mit dem Trainer auch gut und wird gut angenommen, auch auf Distanz.

    D.h. die Kröti darf inzwischen in übersichtlichem Gelände tatsächlich in den Freilauf :shocked: (nach 1.5 Jahren Leinenknast) und mit bekannten Hunden (bzw. Zusammengeführten Hunden) klappt es auch Problemlos frei laufen zu lassen.
    Sie wird da auch immer aufgeschlossener.

    Ins Begegungstraining gehen wir auch nicht mehr, weil die Distanzen zu klein wären und die Übungen zu "schwer" für die anderen Teilnehmer.

    Irgendwie gehören wir nicht mehr so richtig hier hin.
    Aber ich fänds schön, zu hören, wie es den anderen so geht. Freu mich immer mit über Fortschritte und Leide auch mit, an doofen Tagen. =)

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