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Schäferhund geeignet?Und überhaupt ein Hund?

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    Hii
    Also ich(12) und meine Familie überlegen ob wir uns einen Hund anschaffen sollen :D
    Ich habe 2 Geschwister die beide älter als ich sind.Ich habe 2 mal in der Woche Nachmittags ,meine Schwester (14) könnte dann mit dem Hund Mittags spazieren gehen.Wir wohnen in einer Wohnung im ersten Stock,ohne Lift.Ginge das noch oder würde das die Gelenke von dem Hund "kaputt" machen?
    Auch würde ich gerne den Hund dann Barfen.Ich habe mich schon sehr viel darüber informiert und finde es wirklich gut!Einen Plan habe ich auch schon erstellt.Also wann ich was mit ihm mache ,wann ich etwas für die Schule mache und so weiter...
    Mein Bruder(17) joggt auch gerne und könnte den Hund doch auch mitnehmen.
    Findet ihr wir können uns einen Hund holen und dass ich der Aufgabe gewachsen bin?
    Und jetzt eine andere Frage:
    Denkt ihr das ein Schäferhund zu uns passt?
    Ich habe mich nämlich in eine Hündin aus dem Tierheim verliebt.Sie ist ein Schäfermix.
    Auf Seiten habe ich gelesen das sie sehr viel Auslauf und "Unterhaltung" brauchen.Wenn das so ist wie kann ich ihn dann richtig Beschäftigen?


    Wenn ihr noch was wissn müsst um mir weiter helfen zu können,fragt^^


    LG Romi :smile:

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  • Was sagen denn eure Eltern zu dem Hundewunsch?


    Du dürftest mit dem Hund gar nicht rausgehen. Mit zwölf bist du dafür, versicherungstechnisch, noch zu jung.


    Und HD/ED ist bei Schäferhunden immer ein Thema das beachtet werden sollte, da sind Treppen einfach keine gute Sache.

    Ares und Arod


    Das mir der Hund das liebste sei, oh Mensch, du sagst sei Sünde, der Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal bei Winde.


    Mit einem Hund an einem herrlichen Nachmittag an einem Hang zu sitzen kommt dem Garten Eden gleich, wo Nichtstun nicht Langeweile war - sondern Frieden.

  • Hallo Romi,


    schön das du dir so viele Gedanken machst und dich informieren möchtest! Deinen Wunsch nach einem eigenen Hund kann hier wohl jeder verstehen!


    Ein paar Fragen hätte ich da noch an dich:


    Wie weit ist das ganze mit deinen Eltern abgesprochen? Wollen sie den Hund haben? Was haben sie zu deinem Wunsch gesagt?


    Wie arbeiten deine Eltern (beide Vollzeit, ist ein Elternteil die meiste Zeit des Tages zu Hause)?


    Wie schaut denn dein Plan zur Beschäftigung aus?



    Die große Problematik hat Tamaris ja bereits angesprochen! Zum einen ist ein Schäferhund ein recht großes Tier, da können Treppenstufen schon schwierig werden, bei der Haltung in einer Wohnung müssen hier auch die anderen Parteien im Haus meist zustimmen (was bei einem Schäferhund häufig schwieriger, als bei einem kleinen Hund ist) und mit 12 darfst du mit dem Hund nicht alleine raus gehen (zum einen aus Versicherungstechnischen Gründen und zum anderen musst du dich auch ganz ehrlich fragen, ob du 20-30 kg Hund überhaupt halten könntest)

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    Mit meiner Mutter habe ich schon ausführlich darüber geredet.Sie findet auch das ich schon alles wichtige "geregelt" habe(Haftpflichtversicherung,Tierarzt,Hundesteuer,...).Ihre Angst ist,dass ich nach einer Zeit keine Lust mehr habe mit dem Hund raus zugehen und mich mit ihm zu Beschäftigen.Ich verstehe ihre Angst ja und ich weiß leider nicht wie ich ihr zeigen soll dass ich auch später Freude daran finden werde.Auch wenn ich es nicht hundertprozentig weiß denke ich es schon.


    Meine Mutter arbeitet höchstens 6 Stunden meistens 4.Meine Schwester hat manchmal um 12.00 Uhr aus.
    Manchmal ist jemand auch am Vormittag beim Hund.


    Also der Plan:
    In der Früh eben 10-20 Minuten spazieren gehen.Dann Futter und dann muss ich in die Schule.
    Mittags dann eine Runde die ca. 2-3 Stunden dauert.Und eben danach Fressen.Dann mach ich etwas für die Schule während der Hund schläft und dann mit ihm spielen ,Kommandos beibringen,...
    Am Abend noch einmal so eine Runde um 22.00 Uhr.
    Samsatg dachte ich mir könnten wir in die Hundeschule gehen.


    Aufgeteilt habe ich den Plan noch nicht


    Bei mir im Haus ist sehr oft ein Rottweiler. Und gegen den sagt auch nie jemand etwas.Natürlich werde ich die Mitbewohner fragen ob sie etwas dagegen hätten.
    Das mit den Stiegen ist ziemlich blöd...
    Und das spazieren gehen:Wenn wir uns wirklich für einen Hund entschieden haben sehen wir ihn uns einfach an und gehen wir einfach mal mit ihr eine Runde und wen sie wirklich so zieht und wir sie nicht halten können,tja dann ist das wohl so.
    Müssen wir halt nach einem anderen Hund suchen.

  • Wer würde sich denn um den Hund kümmern, wenn du mal mit Freunden was Unternehmen willst?
    Oder du mehr für die Schule tun musst, oder in ein paar Jahren eine Ausbildung anfängst?
    Wer würde den Hund nehmen, wenn ihr in den Urlaub fahrt?
    Wären deine Eltern bereit auch mal höhere Tierarztkosten zu zahlen?


    Ich denke ein Hund geht nur, wenn deine Eltern dahinter stehen und sich auch um den Hund kümmern.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat von "Angelbeat1"

    .Ihre Angst ist,dass ich nach einer Zeit keine Lust mehr habe mit dem Hund raus zugehen und mich mit ihm zu Beschäftigen.Ich verstehe ihre Angst ja und ich weiß leider nicht wie ich ihr zeigen soll dass ich auch später Freude daran finden werde.Auch wenn ich es nicht hundertprozentig weiß denke ich es schon.


    Wie wäre es, wenn du den eigenen Hund noch ein bisschen schiebst und dir einen Gassihund suchst oder vielleicht im Tierheim hilfst. Ob die dich schon mit einem Hund alleine Gassi gehen lassen ist eher unwahrscheinlich, aber mache THs haben Jugendgruppen, oder du kannst mit einem Erwachsenen mit gehen.


    Du schlägst so zwei Fliegen mit einer Klappe, du sammelst praktische Erfahrungen und zeigst deinen Eltern, dass du am Ball bleibst. Oder du merkst, dass es doch nicht dein Ding ist bei jedem Wetter mit einem Hund raus zu gehen, wäre auch möglich. ;)

    Grüßle Andrea


    Yay, Pekingesenlady Nana ist da!


    "Da ist was Grünes in der Suppe!"


    Meine Definition von "Tut nix": "Der tut nix!" = "Guck selber wie du mit meinem Hund klar kommst, ich kann da eh nix machen!"

  • Hallo,


    also ich denke zeitlich kriegt ihr das schon geregelt. Ihr seid ja drei Kinder im Schulalter, noch dazu arbeitet deine Mama ja offenbar nicht Vollzeit. Also das müsste sich ja schon irgendwie machen lassen. Wir hatten auch unseren ersten Hund, da war ich 14 und meine Schwester 11. Da hat es gut geklappt, dass all hui mal einer daheim war und geschaut hat.


    Vllt könntet ihr einen Familienvertrag machen, wer welche Aufgaben übernimmt und was passiert, wenn diese vernachlässigt werden, das könnte zum Beispiel Taschengeldkürzung, Stubenarrest (Gassi mit Hund ist natürlich erlaubt) sein. Den unterschreibt ihr alle und dann ist die Sache geritzt. Ich weiß, das ist nich jedermanns Ding sowas, aber bei uns hat das immer gut geklappt.


    Wegen der Stiegen würde ich auch zu einem etwas kleineren Hund raten. So bis 15 oder 20 kg, damit man ihn notfalls auch mal hochtragen kann.


    Gruß,
    Rafaela

  • Leider bist du das Argument, dass du mit 12 Jahren zu jung bist um einen HUnd ausführen zu dürfen übergangen... wenn etwas passiert und da musst nicht mal du selbst Schuld sein, springt die Versicherung nicht ein. Es reicht wenn ein anderer Hund deinen belästigt wenn du ihn an der Leine hast und deiner aus "Notwehr zubeisst. Schuld bist du aber zahlen tut die Versicherung dafür nicht weil du zu jung bist. Ausserdem würde ich es ganz klar so sehen, dass du in deinem Alter einem so großen Hund körperlich nicht gewachsen bist. Dazu kommt noch, dass ich es einem Kind niemals zumuten würde eine unschöne Situation mit dem Hund zu erleben nur weil es alleine mit ihm Gassi geht. Her bei ns war mal ein 13jähriger der hilflos mit zuschauen musste wie sein Schäfermix einen Yorkie fast totgebissen hat. Körperlich und auch menthal hatte er einfach keine Chance da irgendetwas zu machen. Der Junge ist heute erwachsen und hat das eigentlich noch immer nicht 100% überwunden. Von daher würde ich als Elternteil dich noch eine ganze lange Weile nie alleine mit dem Hund losziehen lassen.


    Dann stellt sich mir noch die Frage wie du nach der Schule täglich bis zu drei Stunden raus möchtest. Ich bin als Musiklehrer tätig und von daher weiß ich ziemlich genau das keiner der Kids regelmäßig gegen 13.00 Uhr daheim ist. meist kommen sie so 14.00 Uhr oder wenn sie dann 14-15 Jahre alt sind auch erst 15.00 Uhr heim. Dann muss gelernt werden. Unter einer Stunde kommen die wenigsten weg, denn Hausaufgaben müssen nebenbei auch noch erledigt werden. Und oh Jubel dann ist es plötzlich mindestens 16.00 Uhr. Da willst du dann noch 3 Stunden Gassi gehen? selbst 2 sind da recht utopisch. Gerade wenn es im Winter schon früh dunkel wird, wird dir deine Mama da was husten. Gut du sagst, erst Hund und dann Schulaufgaben aber nach 2-3 Stunden Gassi, davor Schule usw wirst du zu müde sein um noch irgendwas zu lernen. Und du bist 12 und hast sicher spätestens um 21.00 Uhr im Bett zu liegen.


    Wenn es wirklich ein Hund werden soll, würde ich euch zu einem kleineren leichteren Hund raten, den ihr die Treppen hochtragen könnt und dann muss dir klar sein dass du die nächsten Jahre für so ziemlich jeden Gassigang auf deine Geschwister und deine Mama als Begleitung angewiesen sein wirst.

  • Noch eine Anmerkung von mir:


    Eine sehr gute Freundin meiner Tochter und ihre Schwester (fast schon wie meine 2.+3.Tochter für mich, da ich sie von kleinauf kenne und sie in der Kita- und Grundschulzeit vieeel Zeit bei uns verbracht haben) wünschten sich SCHON IMMER einen Hund.


    Nun, letztes Jahr bekamen sie dann "ihren" Hund (waren dann 13+14 Jahre alt), für den sie viel Verantwortung (manchmal zu viel wie ich finde in dem Alter, meine Tochter ist ebenfalls 12) übernehmen müssen:


    Erziehung, Gassi gehen vor der Schule (vormittags darf der Hund aber gelegentl.mit ins Büro des Stiefvaters), nach der Schule und Abends, Fütterung, usw.
    Wenn sie beim papa sind (Eltern leben getrennt), muß dann immer eine der Mädels zu Mama fahren um mit dem Hund Gassi zu gehen...


    Hast Du Lust darauf, wenn Du 13,14,15... bist?
    Die jüngere der Mädels ist immer noch "voll dabei", die Ältere hat jetzt etwas andere Interessen mit 15 und wälzt gern die Aufgaben auf die Jüngere ab, muß aber zb auch mehr lernen (10.Klasse Gymnasium).


    Da will man mal ins Fitneßstudio, mit Freunden abhängen, Schule darf aber auch nicht zu kurz kommen usw...


    Und was mir die Kleinere bereits mehrmals gesagt hat:


    Sie wollte eigentlich einen Hund wie unsere Abby (60cm Schulterhöhe, aber "nur" knapp 22kg schwer),
    ist aber mittlerweile ganz froh, daß ihre Mutter gesagt hat "höchstens kniehoch"
    (ist ein kniehoher Terriermix aus dem Tierheim geworden)


    Denn auch mit mittlerweile 14 Jahren hat sie bei ihrem Rüden manchmal Probleme ihn zu halten, wenn er dann doch mal beschließt zu pöbeln... oder ein anderer Hund pöbelnd angerannt kommt und sie dazwischen muß....


    ...und dabei ist sie total taff, konsequent und souverän im Umgang mit dem Hund, manchmal mehr als manch erwachsener Hundehalter.


    Meine Kinder (12+14) dürfen mit unserem Hund auch nicht allein rausgehen, weil es eben manch eine Situation geben könnte wo etwas "schiefläuft" (es muß ja nicht vom eigenen Hund ausgehen, aber wie reagierst Du zb wenn ein anderer Hund Euch anpöbelt und Dein Hund zurückpöbelt, mit 12 Jahren kannst Du Deinen Hund dann ggf.kaum halten)


    Also wenn Hund, dann bitte keinen allzugroßen, den Du rein gewichtstechnisch gut händeln kannst.

    LG Karo + Abby (Labrador-Schäferhund-Mix, *1.5.11)

  • huhu,


    zu den rechtlichen Sachen ist ja schon eigentlich alles gesagt worden...


    Ich mag Dir einige Bsp aus meiner Kindheit/Jugend nennen.
    Wenns dich net interessiert, ok


    mit knapp 11 haben meine ehemalige Klassenlehrerin und ich eine Übereinkunft getroffen...


    Ich bekomme Reitunterricht auf dem Pony ihrer Tochter, Ronja :herzen2: , allerdings nur, wenn ich alles von anfang an lerne.
    Also erstmal die unangenehmen Sachen wie: ausmisten, striegeln, hufe etc.
    An auffm Pony sitzen u reiten, war erstmal lange nicht zu denken, da es ganz klar hieß, erst wird Versorgung gelernt, daß is das wichtigste.
    Auch mal nen Anruf zum Pony rumführen, wegen Kolik.
    War alles kein Thema, ich war mit Feuer u Eifer dabei.


    Tja, dann kam die Weiterführende Schule und die Zeit wurde knapper und ich älter....
    Ich wollt nimmer so wirklich scheiße schaufeln auf deutsch gesagt, ich wollt, wenn dann hoch zu Ross durch die gegend traben :roll:
    (ich wäre garantiert runtergepurzelt, aber sehen wollt ich des nich)
    na ja, meine Lehrerin blien GsD bei Ihrem Vorsatz.
    Na ja, also hatte es sich erstmal erledigt.


    So, Thema Hund.


    ich wollte immer einen und hatte auch bei vielen Nachbarn immer die Hunde am Wickel.
    Tjoa, aber nen eigener käme niemals nich ins Haus, wollte eben mein Vater nicht.


    Also Pflegehund gesucht, den ich mittags gegen Entlohnung, damals 100 DM eine Stund Gassi führen Durfte und dann MUSSTE.
    MUSSTE ja, auch hier kam mir wieder die Schule in den Weg und meine eigene Entwicklung.
    Aus heutiger Sicht war Benni, damals 7 jähriger Irish Red Setter, einfach nur toll.
    Aberdamals war es mit weniger Zeit, mehr Streß in der Schule und dem erwachsen oder eher älter werdn unheimlich schwierig.


    Kurz gesagt, ich bin froh, daß meine Eltern, meinem Wunsch eines eigenen Hundes nicht nachgegeben haben.
    Damals hab ich Rotz u Wasser geheult und tobsuchtsanfälle bekommen, Recht hatten se trotzdem :D


    Baaaaaaaaaaaaaaaaaah, wat viel Schwafelei :roll:


    Ps: wir haben damals auffm Dorf gewohnt, war kein Thema als 12 jährige mit nem Irish Red Setter rauszugehen.
    Der war aber auch top erzogen

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