Hund blutet aus After!

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    Hallo an alle hier im Forum, ich habe leider ein Problem mit Sirius :-(


    Es hat angefangen vor ca 3 Wochen als er anfing richtig übel zu riechen, also ab zum TA! Dieser meinte es würdé an den analdrüsen liegen, sodass wir aufgrund der Entzündung Antibiotika und Entzündungshemmende Tabletten bekamen, für 7 Tage. Es war dann auch zum Glück wieder alles gut, allerdings nicht lange, nach ca 3-4 Tagen fing er wieder an am Popo verschmiert zu sein, also wieder zum TA, nochmal Antibiotika.... Er bekam die Tabletten jetzt nochmals für 1 Woche, doch es wurde nicht wirklich besser, stinken tut er nicht mehr! Jedoch kommt nach seinem Geschäft meistens noch etw wässriges Blut mit raus. Ich soll ihm jetzt nochmals für 12 Tage Antibiotika geben, wenn es dann nicht Weg ist, möchte er die Drüse unter Narkose durch Spülen....
    Was meint ihr? Ich bin zZ etw ratlos, weil es erst so gut angeschlagen hat, und jetzt einfach nicht aufhören will, ob sich Resistenzen gebildet haben? Ich hab Angst, dass es doch was schlimmeres sein könnte, aber er ist total fit und aktiv, also sonst nix auffälliges, und der TA sagt ja auch es sind die drüsen?!?

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  • Hol dir mal lieber eine zweite Meinung von einem anderen TA, vllt sogar aus einer Tierklinik. Den Hund jetzt mit soviel Antibiotikum vollzupumpen ist nicht gerade schön.


    Grüße

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  • Ok, ja ich ärgere mich, dass wir damals vll nicht einfach noch 2-3 Tage länger Antibiotika gegeben haben, dann hätte es wohl keinen Rückschlag gegeben....
    Ich habe am Samstag auch noch mit meiner hundetrainerin gesprochen, sie hat auch mit dem Kopf geschüttelt und gesagt, sie kennt was gutes homöopathisches, das werde ich jetzt heute gleich in der Apotheke holen.
    Soll ich das Antibiotika jetzt einfach absetzen?


    Sirius bekommt morgens Trockenfutter, und zwar von real nature. Abends meist Pansen mit gemüseflocken und Kartoffeln oder Reis.

  • Hi,
    hat deine Hundetrainerin Tiermedizin studiert?


    Wenn nein, würde ich doch einfach nochmal zu einem anderen Ta gehen, wenn du deinem nicht vertraust.


    Ich meine eine Entzündung der Analdrüse könnte in ZUKUNFT durch eine ander Art der Fütterung vermieden werden.


    Hunde benötigen (im GESUNDEN!!!!) Zustand keine solche Kost, wie du sie beschreibst. Die Analdrüse wird mechanisch durch natürlich festen Kot entleert. Füttert man nun immer solchen Brei, wie du plus Trockenfutter dann kommt es bei Hunden, die da eine Veranlagung haben immer wieder zu Problemen.


    Ich würde jetzt zu ende behandeln lassen und dann umstellen auf Barf oder selbstgekochtes. Aber keinen Brei mehr abends.


    LG Heike

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Nein das nicht, aber sie ist tierheilpraktikerin.


    Danke für eure Antworten, ich werde gleich nochmal beim TA anrufen.


    Er bekommt abends doch kein Brei?!? Er bekommt Pansen, also wird er abends gebarft :-)
    Und festen Stuhlgang hat er :-D

  • Zitat von "Sirius05"

    Nein das nicht, aber sie ist tierheilpraktikerin.


    Zitat von "Sirius05"


    Ich habe am Samstag auch noch mit meiner hundetrainerin gesprochen, sie hat auch mit dem Kopf geschüttelt und gesagt, sie kennt was gutes homöopathisches, das werde ich jetzt heute gleich in der Apotheke holen.


    Und das ist nun eine richtige Behandlung?



    Zitat von "Sirius05"


    Abends meist Pansen mit gemüseflocken und Kartoffeln oder Reis.



    Ist für mich BREI. Und hat mit "BARF" nicht wirklich was zu tun...
    Wer abends kein Fleisch und keine Milchprodukte esse, ist noch lange kein Laktovegetarier :lol:

  • Zitat von "Sirius05"

    Soll ich das Antibiotika jetzt einfach absetzen?


    Nein. Zumindest nicht bevor Du eine Zweitmeinung von einem Tierarzt hast.


    Wenn man einmal mit der Antibiotika-Gabe begonnen hat, ist es sowohl bei Mensch als auch Tier absolut kontraproduktiv das Antibiotika zwischendrin abzusetzen. Außer das AB schlägt nicht an oder die Nebenwirkungen beeinträchtigen über die Maße.


    Die lange Gabe von unterschiedlichen Antibiotikas ist natürlich für den Körper (vorallem für die Leber) extrem aufreibend. Daher würde auch ich Dir dringend zu einem zweiten Tierarzt oder noch besser in eine Tierklinik zu gehen. Aber bitte nicht vorher einfach so absetzen.


    Dass Deine Trainerin THP ist, ist ja toll. Sagt aber nichts aus. Es ist schon ein Unterschied zwischen Ärzten die über Jahre in ihrem Fachgebiet studieren und THP sowie Hundetrainern, die theoretisch mit einem Wochenendkurs einen "Abschluss" in der Tasche haben.


    Gute Besserung für Deinen Hund!

  • Ich dachte, dass wäre mein Thread, denn im Oktober hatte ich auch diesen Hilferuf hier geschrieben.


    Mein Hund blutete auch plötzlich aus dem After, er hatte auch eine Blutspur hinten am Fell.


    Ich war beim TA, er hatte eine Magenschleimhautentzündung mit deutlichen Entzündungen im Dickdarm.
    Er versuchte auch ständig , durch die Reizungen , zu Koten.


    Er bekam Tabletten zur Beruhigung und Hemmung der Entzündungen.


    Eine Userin hier gab mir den Rat, Naturjoghurt zu füttern, damit sich die Darmflora wieder aufbauen kann.
    Und natürlich Schonkost, Kartoffeln mit Hühnerbrühe.


    Nach drei Tagen war es besser.


    Natürlich hatte ich auch darauf geachtet, dass mein Hund sich nicht zu oft zum Koten hinsetzt.


    Guten Besserung

  • Zitat von "Liv"


    Hunde benötigen (im GESUNDEN!!!!) Zustand keine solche Kost, wie du sie beschreibst.


    :???: Also nur Pansen ist etas einseitig, aber in Kombination mit Trockenfutter mMn noch ok. Ich finde die beschrieben Fütterung gar nicht so schlecht - zumindest deutlich besser als das was die meisten Hunde bekommen.


    Antibiotika soll man immer zu Ende geben, bei Mensch und Tier.
    Ich finde es nicht schlecht eine Tierheilpraktikerin zu Rate zu ziehen, wenn sie qualifiziert und gut ist. Die kann dann auch in punkto Ernährung beraten, denn Magen-Darm probleme (falls es eins ist) sind ja oft 'hausgemacht' weil ein Hund eine unerkannte Unverträglichkeit oder Allergie hat.


    Trotzdem würde ich zuerst zu einem anderen Tierarzt gehen und eine zweite Meinung einholen.
    Wenn es die Drüsen sind, würde ich das akute Stadium behandeln lassen und dann versuchen mit angepasster Füttterung und Naturheilkunde den Hund wieder fit zu bekommen, damit das Problem in Zukunft nicht mehr auftaucht.

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