Unser Welpe ist "zu freundlich"!
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Erstmal will ich sagen, es ist ja gut das unsere kleine freundlich ist und bei welpen ist es ja auch normal, aber lest es euch mal durch.
Also unsere kleine bald 5 Monatige Boxerhündin will immer alles und jeden begrüßen,(ist ja normal), jedenfalls ist das beim spazierengehen etwas anstrengend, weil solang wir alleine sind geht sie super an der Leine, aber sobald ein anderer Hund, Mensch, radfahrer,... Kommt will sie die jenigen ausnahmslos begrüßen und fängt stark an zu ziehen und die ganzen leute machen es einen ja auch nicht einfacher wenn sie dann alle herkommen und sie streicheln wollen, dadurch wird sie ja nur mit ihrem verhalten hinzuziehen bestätigt...
Was soll ich da am besten machen, das sie nicht so zieht? Stehen bleiben bringt da nicht viel, da sie dann einfach weiter hinzieht.
....und noch was: ich habe eben angst dass das so bleibt, aber sollt das normal besser werden wenn sie älter ist, also das sie jeden so begrüßen will?
Die leute meinen alle immer nur "die ist doch noch jung, die will nur spielen!"
Ja sie will spielen und so, aber wenn sie als erwachsener auch noch zu jedem hin will, kann ich nicht haben!Ps. Wenn man zb bei uns am feldweg geht und wem sieht fängt sie schon ca. Geschätzte 50-100m (eher 50 denk ich) davor an hinzu ziehen und es wird halt mehr umso näher wir kommen, aber sobald wir 2meter hinter dem "objekt" sind kanns zwar sein das sie kurz noch nach schaut, aber sie geht wieder normal mit mir weiter
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Hi,
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In dem Alter ist das noch normal.
Lenk ihn ab, wenn er seine Aufmerksamkeit auf andere richtet und zieht.
Bei meinem geht das sehr gut mit Leckerchen , man kann auch dann mit ihm üben, sitz platz usw.
Immer schön loben, wenn er das erwünschte Verhalten zeigt und schön bei dir läuft ohne zu ziehen.Man kann auch die Richtung wechseln.
Bei meinem hat es geholfen diese Situationen zu provozieren, sprich ich bin EXTRA mit ihm dort spazieren gegangen, wo Betrieb war. Beim ersten mal war das sehr anstrengend, aber dann wurde es langsam besser.
Heute waren wir z.b. wieder in der Fußgängerzone und es lief schon erstaunlich gut.Ich hatte mal einen Welpen, der flippte bei Radfahrern völlig aus. Mit dem hab ich mich dann mal 20 minuten an eine Bushaltestelle gestellt an der ein gut frequentierter Radweg vorbei führte.
Kam ein Rad, zeigte ich ihm ein Leckerlie ließ ihn absitzen. Das Leckerlie gabs aber erst, wenn das Rad vorbei war und der Hund ruhiggeblieben war.
Es kamen echt viele Radfahrer
Danach haben ihn Radfahrer nicht mehr interessiert, nie wieder -null. -
Hallo,
dein Junghund ist 5 Monate alt. In diesem Alter muss man mit solchem Verhalten noch rechnen, aber normal finde ich das in diesem Ausmaß nicht. Er wird ja auch schon einiges an Gewicht haben.
Meiner Meinung nach wurde vmtl nie Impulskontrolle oder Frustrationstoleranz trainiert. Eine gute Übung hierzu: Such dir einen belebten Ort zum Üben. Knie dich auf den Boden und setze ihn mit dem Rücken zu dir zwischen deine Oberschenkel. Halte ihn mit beiden Händen an der Brust fest. Solange er ruhig sitzt, kannst du ihn streicheln. Wenn er irgendwo hin los spurten will, hältst du ihn fest und hörst auf zu streicheln. Wenn er sich wieder zurücknimmt, weiter streicheln. Dabei redest du nicht mit ihm.
Diese Übung würde ich jeden Tag mehrfach machen, damit es sich schnell bessert. In drei Monaten wird er nahezu sein Endgewicht haben. Wenn er dann noch so zieht, Prost Mahlzeit.

Was übrigens auch noch hilft: An der Leine gibt es keinerlei Kontakte zu anderen Hunden oder Menschen. Das Ziehen an der Leine darf nie zum Erfolg führen.
Lg,
Rafaela -
Zitat
Also unsere kleine bald 5 Monatige Boxerhündin will immer alles und jeden begrüßen,(ist ja normal), jedenfalls ist das beim spazierengehen etwas anstrengend, weil solang wir alleine sind geht sie super an der Leine, aber sobald ein anderer Hund, Mensch, radfahrer,... Kommt will sie die jenigen ausnahmslos begrüßen und fängt stark an zu ziehen und die ganzen leute machen es einen ja auch nicht einfacher wenn sie dann alle herkommen und sie streicheln wollen, dadurch wird sie ja nur mit ihrem verhalten hinzuziehen bestätigt...Du hast das schon richtig erkannt, dein Hund wird durch jedes Streicheln eines Fremden in ihrem Verhalten bestätigt. Deshalb wird sich das Verhalten eher verstärken, als von alleine aufhören.
Ich würde sie nicht mehr zu fremden Menschen hinlassen. Leine kurz, Bogen laufen, die Leute anweisen, den Hund zu ignorieren. Wenn Leute von sich aus auf euch zukommen und sie streicheln wollen, würde ich freundlich und bestimmt sagen, dass ich das nicht möchte. Wenn du besonders nett sein willst, kannst du den Leuten noch erklären, dass es zu Erziehungsproblemen führt. Ich persönlich bin allerdings der Meinung, dass fremde Menschen nichts an meinem Hund zu suchen haben - hab hier eher das umgekehrte Problem, denn meine Hündin mag fremde Berührungen überhaupt nicht. Ich werde da auch recht deutlich, wenn einer im Grabbel-Modus auf uns zusteuert.
Vermutlich wird deine Hündin anfangs noch stärker zu anderen Menschen hinziehen, wenn du ihr den Kontakt nicht mehr gestattest. Vielleicht wird sie sogar anfangen zu jaulen oder in die Leine zu beißen, weil sie frustiert ist. Deshalb ist es immer gut, ein Alternativverhalten anzubieten und zu belohnen. Bei so einem jungen Hund finde ich es nicht so sinnvoll, mit einem Kommando wie "Sitz" oder so zu arbeiten, weil man damit möglicherweise das Kommando kaputt macht. Ich würde sie also einfach freundlich mit ihrem Namen ansprechen und jede Umorientierung zu mir belohnen... also, wenn die Leine kurz locker hängt = Leckerli. Wenn sie sich vom fremden Menschen abwendet = Leckerli. Wenn sie dich anguckt = Leckerli - so dass sie lernt: ich darf da eh nicht hin, aber hier gibts Kekse.
Wenn sie keine Erfolgserlebnisse mehr hat, wird sich das Verhalten abmildern und schließlich verschwinden. Dafür ist es aber wichtig, dass sie wirklich nicht mehr von Fremden gestreichelt wird.
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In dem Alter ist das noch normal.
Lenk ihn ab, wenn er seine Aufmerksamkeit auf andere richtet und zieht.
Bei meinem geht das sehr gut mit Leckerchen , man kann auch dann mit ihm üben, sitz platz usw.
Immer schön loben, wenn er das erwünschte Verhalten zeigt und schön bei dir läuft ohne zu ziehen.Man kann auch die Richtung wechseln.
Bei meinem hat es geholfen diese Situationen zu provozieren, sprich ich bin EXTRA mit ihm dort spazieren gegangen, wo Betrieb war. Beim ersten mal war das sehr anstrengend, aber dann wurde es langsam besser.
Heute waren wir z.b. wieder in der Fußgängerzone und es lief schon erstaunlich gut.Ich hatte mal einen Welpen, der flippte bei Radfahrern völlig aus. Mit dem hab ich mich dann mal 20 minuten an eine Bushaltestelle gestellt an der ein gut frequentierter Radweg vorbei führte.
Kam ein Rad, zeigte ich ihm ein Leckerlie ließ ihn absitzen. Das Leckerlie gabs aber erst, wenn das Rad vorbei war und der Hund ruhiggeblieben war.
Es kamen echt viele Radfahrer
Danach haben ihn Radfahrer nicht mehr interessiert, nie wieder -null.Das problem ist nur, sie ist zwar ziemlich verfressen und ich trainiere auch viel mit leckerlis, aber sobald sie etwas für sie interessanteres entdeckt, kann man sie damit auch nicht gut ablenken
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Sehr guter Beitrag von Dir! Genauso geht es.
- Kostet allerdings sehr viel Konsequenz und Durchhaltevermögen. Nur durch die Konfrontation mit vielen Gelegenheiten lernen die Hunde langsam, dass es alles normal ist. -
Zitat
Du hast das schon richtig erkannt, dein Hund wird durch jedes Streicheln eines Fremden in ihrem Verhalten bestätigt. Deshalb wird sich das Verhalten eher verstärken, als von alleine aufhören.
Ich würde sie nicht mehr zu fremden Menschen hinlassen. Leine kurz, Bogen laufen, die Leute anweisen, den Hund zu ignorieren. Wenn Leute von sich aus auf euch zukommen und sie streicheln wollen, würde ich freundlich und bestimmt sagen, dass ich das nicht möchte. Wenn du besonders nett sein willst, kannst du den Leuten noch erklären, dass es zu Erziehungsproblemen führt. Ich persönlich bin allerdings der Meinung, dass fremde Menschen nichts an meinem Hund zu suchen haben - hab hier eher das umgekehrte Problem, denn meine Hündin mag fremde Berührungen überhaupt nicht. Ich werde da auch recht deutlich, wenn einer im Grabbel-Modus auf uns zusteuert.
Vermutlich wird deine Hündin anfangs noch stärker zu anderen Menschen hinziehen, wenn du ihr den Kontakt nicht mehr gestattest. Vielleicht wird sie sogar anfangen zu jaulen oder in die Leine zu beißen, weil sie frustiert ist. Deshalb ist es immer gut, ein Alternativverhalten anzubieten und zu belohnen. Bei so einem jungen Hund finde ich es nicht so sinnvoll, mit einem Kommando wie "Sitz" oder so zu arbeiten, weil man damit möglicherweise das Kommando kaputt macht. Ich würde sie also einfach freundlich mit ihrem Namen ansprechen und jede Umorientierung zu mir belohnen... also, wenn die Leine kurz locker hängt = Leckerli. Wenn sie sich vom fremden Menschen abwendet = Leckerli. Wenn sie dich anguckt = Leckerli - so dass sie lernt: ich darf da eh nicht hin, aber hier gibts Kekse.
Wenn sie keine Erfolgserlebnisse mehr hat, wird sich das Verhalten abmildern und schließlich verschwinden. Dafür ist es aber wichtig, dass sie wirklich nicht mehr von Fremden gestreichelt wird.
Hm du hast eh recht,
Ich muss mich endlich mal dazu überwinden den leuten zu sagen dass ich das nicht will, den damit tu ich mir recht schwer, vorallem, wenn die Leute einfach so auf einen zugesteuert kommen ohne nur zu fragen oder sonstiges. Selbst meine eltern meinen, schlimm ist es in der stadt,da kommen echt leute von hinten auf den hund zu und streicheln ihn -.-Bogen machen ist auf manchen wegen schwer, da sie leider nicht so breit sind
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Typisch Boxer

Bei unserer Hündin war das Ziehen anfangs ziemlich extrem, hat sich mittlerweile aber gebessert.
Bleib trotzdem immer stehen, auch wenn sie sich in die Leine hängt und warte einfach ab. Manchmal dauert das etwas länger, aber irgendwann wird sie dich anschauen und die Leine lockern. Dann gibt es ein Lob, eventuell ein Leckerchen und du gehst weiter. Dieses Spiel wiederholst du dann immer wenn sie beginnt zu ziehen.
Falls es mal schnell gehen musste, hatte ich immer noch ein Spielzeug dabei, mit dem ich sie ablenken und so in eine angenehme Position, in der Nähe von meinem Bein bringen konnte. Wenn wir so an Passanten vorbeigehen konnten, und ihre Aufmerksamkeit bei mir blieb, gab es immer ein kurzes Zerrspiel, quasi als Belohnung.
Wenn es besonders heftig war (also wenn sie durch Rufe und Schnalzen gelockt wurde), habe ich die Richtung gewechselt, oder sie absitzen lassen und dann nach Absprache und Möglichkeit (also nicht unbedingt an einer stark befahrenen Straße) abgeleint und freigegeben, damit sie zur Person laufen konnte.
Davor habe ich aber immer Anschauen und Konzentration auf mich eingefordert.
Wenn sie sich dann schon ein bisschen beruhigt hat, und es ein wenig besser geworden ist, finde ich kurze Ausflüge in die, etwas vollere Stadt, nicht verkehrt.
Unsere war bei dieser Art der Reizüberflutung erst Mal erstaunt, da sie ja nicht zu den gefühlt 1000 Menschen um sie herum hinrennen konnte und blieb nah bei uns, wofür sie dann sofort gelobt wurde. Ob sowas möglich ist, ist aber vom Hund abhängig.
Das wichtigste ist aber Geduld, bei uns hat es schon einundhalb Jahre gedauert, und ihre Leinenführigkeit ist noch immer nicht perfekt. -
Zitat
Hm du hast eh recht,
Ich muss mich endlich mal dazu überwinden den leuten zu sagen dass ich das nicht will, den damit tu ich mir recht schwer, vorallem, wenn die Leute einfach so auf einen zugesteuert kommen ohne nur zu fragen oder sonstiges. Selbst meine eltern meinen, schlimm ist es in der stadt,da kommen echt leute von hinten auf den hund zu und streicheln ihn -.-Bogen machen ist auf manchen wegen schwer, da sie leider nicht so breit sind
Dann wuschel doch mal dem nächsten, der ungefragt streichelt, auch mal ungefragt durch die Haare...
Das zeigt Wirkung... 
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ich würde sie einfach reizüberfluten . dazu brauchst du dich auch nicht auf den boden zu setzen
nimm sie mit in die Fußgängerzone / markt . wie heißt es so schön " viele hasen sind des jägers Tod ". setz dich in ein Kaffee , irgendwann wird sie feststellen nicht alle leute begrüßen zu können.
auch wenn es anstrengend ist - lieber so einen freundlichen , neugierigen Hund als einen Angsthasen. - Vor einem Moment
- Neu
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