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Fleisch kochen für Senior

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    Hallo,


    den ganzen Sommer über haben wir gerätselt warum Balou ständig so einen aufgeblähten, schmerzhaften Bauch hat.
    Auf einem Röntgenbild sah seine Milz verändert aus, bei dem Ultraschall im Juli sowie dem vor zwei Wochen konnte aber nichts festgestellt werden.


    Nun vermuten wir, dass Balou (12 Jahre) das rohe Fleisch beim Barf einfach nicht mehr verträgt. Um es auszutesten habe ich ihm jetzt eine Woche lang Dosenfutter von Royal Canine (ein Diätfutter) gegeben. Und es geht ihm wirklich etwas besser, wenn die Besserung auch nicht gerade der absolute Wahnsinn ist.
    Auf Dauer möchte ich dieses Futter aber nicht geben. In der Zeit zwischen Ultraschall (war in einer Tierklinik, nicht bei unserem TA) und dem TA-Besuch bei dem ich das Futter bekam, habe ich Balou das Flesich einfach gekocht und nur Kartoffeln und Möhren als Gemüse gegeben. Daraufhin war er schon etwas fitter (komischerweise war er genau ab dem Moment, in dem wir aus der Tierklinik raus sind, besser drauf und da hatten wir ja noch nichts gemacht ...).


    Nun würde ich es gerne so machen, dass ich Balou das Flesich einfach koche und an Gemüse eben bei Möhren, Fenchel und Kartoffeln bleibe.
    Ich bin mir nur ein wenig unsicher: Gebe ich die Zusätze weiter wie beim Barf auch? Wie koche ich da Fleisch am besten damit nicht zuviele Nährstoffe verlorengehen? Oder geht das überhaupt was verloren?
    Knochen werden natürlich durch Pulver ersetzt; behalte ich aber ansonsten alles bei? Also die Menge an Innereien.


    Wahrscheinlich ist es alles gar nicht so kompliziert, aber mir gehen gerade hundert Fragen durch den Kopf :roll:

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  • auch wenn es böse klingt - ich lache mich schlapp , daß immer mehr Hunde kein barf vertragen :headbash:
    also , ich koche mundgerechte stücke rind , lamm , kalb - was ich halt beim metzger bekomme mit wenig salz im Schnellkochtopf. kurz , also nicht solange , das es für menschen fertig wäre.
    Gemüse im extratopf. was so da ist oder auch TK Suppengemüse bis es weich ist.
    dazu was sich ergibt . Kartoffeln , nudeln , Couscous, reis. öl und ab und zu ein Eigelb.
    bei uns ist das allerdings nur das " zweimal die Woche " Mahlzeit. sonst gibt es krokketten oder dose.

    viele grüße louisa

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  • Dankeschön =)


    Zitat von "xaragon"

    auch wenn es böse klingt - ich lache mich schlapp , daß immer mehr Hunde kein barf vertragen :headbash:


    Beim Barf kann man, denke ich, auch einfach vieles falsch machen.
    Wobei es bei Balou in meinen Augen eher daran liegt, dass ich ihn erst vor einem Jahr umgestellt habe. Das heißt er hat sein leben lang Fertigfutter bekommen (ich bin jetzt auch kein Fertigfutter-Gegner, finde nur Barf "schöner") und da könnte ich mir gut vorstellen, dass sein Magen einfach die Umstellung auf komplett-roh nicht mehr mitmacht. Im Alter ist ja die Verdauung sowieso nicht mehr so gut wie bei einem jungen Hund.


    Ich wäre auf jeden Fall froh, wenn das bereits die Lösung unseres Problems wäre :gott:

  • Wir Kochen das Fleisch ganz normal mit Wasser & etwas Salz, meist Pute, Hähnchen, Rinderherz usw. Gemüse wird hier auch gekocht da ich einen Hund mit Bauchspeicheldrüsenproblemen habe und so das Gemüse leichter zu verdauen ist. Das Selbe gilt auch fürs Fleisch, roh wäre es schwerer verdaulich, deshalb gibt es hier kein BARF.
    Wir geben hochwertige Öle dazu, Frischkäse, Magerquark usw. Ab und zu ein Ei.
    Ab und zu Nudeln, Reis und oftmals Kartoffeln, meist einfach das was es bei uns Menschen gab, Rest kommt zum Hundefutter dazu. Muss man hat schauen was der Hund verträgt.

    Sam mit Emma & Lotte


    Emma, Galgo-Podenco-Mix *15.04.12
    Lotte, Podenco-Mix *01.03.13



    Unser Fotothread


    ★Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es,daß das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste.
    T.Heuss

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat von "xaragon"

    auch wenn es böse klingt - ich lache mich schlapp , daß immer mehr Hunde kein barf vertragen :headbash:


    Ich weiß nicht warum dich das erheitert und finde es kindisch. Ich lache mich auch nicht schlapp, das zig Hunde kein Fertigfutter vertragen ;)
    Aber das ist ja nicht das Thema...


    Flügelfrei: ich hatte mit meiner Chili (7 Jahre alt) auch das Problem, das sie rohes Fleisch scheinbar nicht mehr vertrug.
    Sie hat ständig Gras gefressen, sie hat Schleim gebrochen und hat sich sichtlich unwohl gefühlt.
    Die THP tippte auf Übersäuerung und riet zu Basenpulver in Verbindung mit Dosenfutter, bzw. gekochten Mahlzeiten.
    Ich habe dann angefangen, das Barffleisch (natürlich ohne Knochen) kurz in Wasser zu kochen.
    Das Gemüse habe ich vorher eh schon immer kurz gedünstet, weil meine Hunde das lieber mögen.
    Dazu gabs dann Lachs- und Leinöl im Wechsel und Knochenmehl.
    Chili hat das super vertragen und es ging ihr sofort besser.
    Ich hatte immer Probleme, das Basenpulver in Chili reinzubekommen und irgendwie hat es mir auch widerstrebt,
    das ich Pülverchen geben muss, damit der Hund das Futter verträgt.
    Für mich war Dosenfutter in Verbindung mit Selbstgekochtem die Lösung.
    Meine junge Hündin habe ich weiter gebarft.
    Dann habe ich einfach mal versucht, Chili rohen Lammpansen zu geben, weil ich davon zuviel aufgetaut hatte... kein Problem, wurde problemlos vertragen
    Bei einer Rohfleischbestellung habe ich dann mit einer Besitzerin eines Barfladens telefoniert, die auch "Ernährungsberatung" macht und Futterpläne erstellt.
    Wir kamen dann auf Chilis Problematik zu sprechen und sie meinte, das es häufiger vorkommt, das ältere Hunde (wobei ich Chili nicht für alt halte ;) ) mit rohem Rindfleisch nicht mehr gut zurechtkommen, sie meinte das es wohl mit der Aufspaltung des Eiweißes :???: zu tun hat und diese Problematik bei gekochtem Rindfleisch aber auch bei rohen anderen Fleischsorten nicht vorkommt.
    Ich habe dann für Chili immer mehr ausprobiert, was an "roh" geht. Und ich muss sagen, es gibt keine Probleme mehr, sie bekommt seit 3 Wochen wieder ausschließlich roh. Lamm, Ziege, Lachs und Huhn mit Gemüse, Öl, Knochen-oder Eierschalenmehl und auch mal ein Eigelb (roh) und gekochte Hirse (die "übersäuert" nicht)


    Ich meine nicht, das man unbedingt barfen muss, aber ich war jahrelang total glücklich damit, besonders weil ich meiner futtersensiblen Dobermannhündin damit ein beschwerdefreies Leben bieten konnte.
    Ich weiß, wie doof es ist, wenn man meint, man füttert eigentlich das beste, was es für den Hund gibt und trotzdem geht es ihm schlecht damit.
    Vllt. hilft eine Futterplanumstellung auch deinem Hund ?
    Ansonsten kochst du halt ;)


    Gute Besserung


    Katrin

  • Koch ruhig. Habe ich bei meinem alten Quarus in seinen letzten Wochen auch gemacht, und der hat sein ganzes Leben lang rohes Fleisch prima vertragen. ABER Fleischverdauung ist auch anstrengend, man kann es nicht erzwingen, wenn ein alter oder kranker Hund die Kraft nicht aufbringt.


    Das Gemüse wurde ich auch leicht dünsten. Was ich in kleinen Mengen nach Moeglichkeit noch roh geben würde, ist Leber. Aber wenn es nicht geht, dann eben auch die Leber kochen.

  • Dankeschön, dann ist es also wirklich kein Hexenwerk =)


    Ich muss sagen, da Balou 12 Jahre alt ist will ich nicht mehr herumprobieren. Wenn es ihm mit dem gekochten Fleisch gut geht, dann werde ich das so beibehalten. Wäre er jetzt fünf Jahre jünger würde ich das wohl nochmal anders sehen. Aber so bin ich einfach nur froh, wenn für ihn endlich die Bauchschmerzen aufhören würden :smile:


    Gemüse dünste ich sowieso immer, auch für meinen anderen Hund.
    Bei Balou würde ich aber dann wahrscheinlich bei Kartoffeln, Karotten und Fenchel bleiben - zumindest mal die nächste Zeit. Vielleicht ist es ja zusätzlich was am Gemüse, was er nicht verträgt. Hier gibts sehr viel Gemüsesorten, weil ich noch zwei Kaninchen hier habe und für die ja auch immer mehrere Sachen brauche.

  • Hallo,


    es ist wirklich kein Hexenwerk! Ich musste auch von Barf auf gekocht umstellen und das einzige, was eben neben dem Kochen an sich anders ist, ist das Salz. Das hab ich beim Barf nicht zugeführt, jetzt beim Kochen schon. Was ich auch einfacher finde ist das verarbeiten von Gemüse. Was hab ich geschwitzt Karotten zu pürieren (ja, hab halt keine Super-Luxus-Küchenmaschine). Jetzt einfach kleinschnipeln und weich kochen - fertig.
    Ich koch immer für 2 Tage - somit muss ich auch nicht jeden Tag in der Küche stehen und vergess auch nicht, dauernd Zeugs auftauen zu müssen.
    Liebe Grüße,

    Manu mit
    Chester *5.7.2013

  • mein Sam hat auch mit über 12 Jahren nach über 5 Jahren Frischfütterung das rohe Fleisch quasi von heute auf morgen nicht mehr vertragen. Geendet hat es mit einer Magenaufgasung nachts in der Notaufnahme der Tierklinik.
    Denke das liegt einfach daran, dass die Verdauung/ Magensäureproduktion nicht mehr so gut funktioniert.
    Ich habe das restliche Zeugs aus dem Gefrierschrank noch gekocht bzw. verschenkt und füttere mittlerweile Sensitiv-Dosen bzw. Sensitiv-Trockenfutter mit den restlichen Barf-Zusätzen.


    Wenn du dir wegen Nährstoffen beim Kochen Sorgen machst, füttere das Kochwasser einfach mit, bzw. erhitze nur einmal kurz und nimm es dann vom Herd und lass es durchziehen. Die Zusätze würde ich nach dem Kochen dazumischen.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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