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Wie trainiert ihr mit Euren Hunden ohne Leine zu laufen?

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    Hallo Ihr Lieben,
    ich habe seit 6 Wochen einen Chihuahua-Jack Russel Mischling, der sich bei uns sehr gut eingelebt hat. Er ist 11 Monate und aus dem Tierschutz. Er ist ein sehr schlaues Kerlchen und lernt ziemlich schnell. So kann er mittlerer weile schon sehr gut bei Fuß laufen und kommt an der Schleppleine, wenn gerufen, immer zurück. So dachte ich....klappt ja alles super...ich versuch`s mal ohne Leine und ließ ihn jetzt öfter mal ohne Leine laufen. Ging auch alles ganz gut, bis jemand mit Fahrrad und Hund vorbei fuhr, da war mein Hund weg und hörte nichts als ich ihn rief. Erst als der Fahrradfahrer wieder zurück kam konnte ich ihn einsammeln. Trotzdem habe ich es wieder versucht und beim nächsten mal lief er dann immer weiter auf einer Wiese weg. Ich rief und rief, aber er ignorierte mich komplett und lief ca. 300 m weit weg. Natürlich bin ich dann in seine Richtung gelaufen und erst als ich fast vor ihm stand kam er. Ich möchte trotzdem weiter mit ihm ohne Leine laufen üben. Wie habt ihr Euren Hunden beigebracht nicht weg zu laufen wenn sie ohne Leine sind?

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  • Nicht hinterher laufen (wenn die Sicherheit es zu lässt), nicht dauernd rufen. Stattdessen verstecken - der Schreck wirkt oft Wunder. Wenn meine nicht hört, rufe ich 1 x Tschüß und gehe dann weg (in der Regel gemeinsam mit dem Hund ...)
    Vor der Fütterung bzw. hungrig hören sie oft besser.


    Und das Zurückkommen hochwertig belohnen (Würstchen, Brie, Fisch).

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  • Zitat von "Bretonlotte"

    Nicht hinterher laufen (wenn die Sicherheit es zu lässt), nicht dauernd rufen. Stattdessen verstecken - der Schreck wirkt oft Wunder. Wenn meine nicht hört, rufe ich 1 x Tschüß und gehe dann weg (in der Regel gemeinsam mit dem Hund ...)
    Vor der Fütterung bzw. hungrig hören sie oft besser.


    Und das Zurückkommen hochwertig belohnen (Würstchen, Brie, Fisch).


    So machen wir das auch, bzw. wollen es so machen. Das Weglaufen/Verstecken ist aber (v.a. beim ersten Mal) ein kleiner Nervenkrieg für mich. :verzweifelt:


    Wir haben zudem vor Emma auf die Pfeifen-Leberwurst-Kombination zu konditionieren, für besonders schwierige/ablenkungsreiche Situationen, wo Rufen nix bringt, bzw zu leise ist.

  • Nachdem ich meine Hündin wieder an die Schlepp gehängt hatte (die hat ihren Radius bei den ersten Freilaufversuchen auch von 0 auf mehrere hundert Meter vergrößert :muede: ), habe ich an ihrer Aufmerksamkeit gearbeitet und jede Umorientierung zu mir (anfangs schon wenn ein Ohr nach hinten ging, später nur für direkten Blickkontakt) belohnt. Erst mit Futter, später meist nur noch verbal.


    Dann habe ich angefangen sie während des Spaziergangs für ein paar Minuten abzuleinen. In dieser Zeit habe ich sie dann mit Tricks, Dummysuche, Leckerlisuche, Baumstamm klettern, etc. beschäftigt. Danach gings wieder an die Leine zum Schnüffeln.


    Nach und nach habe ich sie dann immer mehr frei laufen lassen und die Umorientierung zu mir wieder hochwertiger belohnt - in meiner Nähe ist es immer toll! Es passiert immer etwas Aufregendes, mal gibts Futter, mal einen Ball oder eine gemeinsame Mäusesuchaktion.


    Den Rückruf hat sie damals noch nicht beherrscht, nur ein Stoppkommando, so dass ich sie einsammeln konnte, weil ihr das einfach mehr liegt, als das Zurückgerenne.


    Mittlerweile braucht sie das Beschäftiungsprogramm natürlich nicht mehr, sondern bleibt auch bei ruhigen Schnüffelrunden immer in meiner Nähe. (Wild ausgenommen, aber da ist sie eh an der Leine^^)

    Your Love is like a Soldier, loyal till you die. James Blunt


    * Finya - serbische Terpitzprinzessin * Frodo - Überflieger Kleinpudel *


    Finya & Frodo im Wunderland

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wir haben das ähnlich trainiert wie oergano!


    Zu Anfang haben wir sie für Aufmerksamkeit an der Schlepp belohnt mittels Klicker! Dann wurde sie auf frei einsehbarem Feld und wo wir wussten, dass wenig Ablenkung herscht frei gemacht und mit ihr gespielt! Sobald wir sie frei hatten, wurde sie auch beschäftigt! Ging es wieder in Richtung Wald oder Straße wurde sie frühzeitig wieder angeleint und dann noch kurze Zeit auch an der Schleppleine weitergespielt (damit sie nciht verküpft "anleinen ist doof").


    Aktuell läuft sie auf Feldwegen frei, jedoch arbeiten wir viel mit dem Futterbeutel. Zum Anfang eines Spazierganges wird mittels Futterbeutel, oder normal mit Leckerlies ein paar Übungen mit ihr gemacht..einfach damit die Aufmerksamkeit von Anfang an bei uns ist! Wenn sie frei läuft und uns mal wieder zu vergessen scheint (kein Umdrehen zu uns, zu weiter Abstand) dann lassen wir im Gras den Futterbeutel fallen und rufen sie zu uns und lassen sie den Beutel suchen und bringen, zu Fressen gibt es dann bei uns! Danach ist sie dann für Gewöhnlich wieder eine ganze Zeit lang bei uns, hierbei wird sie für Aufmerksamkeit zwar belohnt, aber nicht für aufdringliches neben uns heropsen, jaulen, fiepen oder betteln! So können wir mittlerweile gut auch mal 10 Minuten durch die Gegend laufen und sie hält sich von alleine in einem Radius von 5m um uns herum auf und schnüffelt, so wie wir uns das wünschen! Wird sie wieder dolle unaufmerksam, gibts von uns wieder das abrufen und dann darf sie danach wieder suchen...


    Wo wir noch vermehrt dran üben, ist die volle Aufmerksamkeit trotz Fahrradfahren etc.! Wenn wir merken, dass mehr los ist auf unserem Spaziergang, dann lassen wir sie noch an der Schlepp- oder spielen frei mit ihr! So merkt sie, dass bei uns viel mehr Party ist als bei den Menschen um uns herum..


    Wir trainieren so jetzt seit März diesen Jahres, da war sie ca. 6 Monate und hat sich langsam zu sehr für ihre Umwelt interessiert! Bs wir die Schlepp oder Flexi ganz weglassen können, dauert es sicher noch mindestens 1 Jahr..aber lieber so in kleineren Schritten als zu schnell und mit vielen Rückschlägen!

  • Bringt es was, wenn ich einfach einen Pfiff aufkonditioniere? Also "Pfiff"- Cervelat in den Mund stecken? so ca. 1 Monat daheim üben und dann draussen? Meiner läuft nur an der Schlepp (ca. 5m, auf dem Boden schleifend) und kommt auch immer wieder, aber nicht, wenn ich ihn rufe.

    Viele Grüsse von winks mit den beiden Jackys Nico (*5.9.2010) & Mia (*16.8.2014)

  • Wenn das erste Training jetzt so gut gelaufen ist, solltest Du da an der Stelle auf jeden Fall erst mal noch weiter machen, bevor Du ableinst.


    Also erst mal würde ich unter steigender Ablenkung den Rückruf an der Schlepp weiter trainieren, von leicht bis schwer. Je nachdem, worauf der Hund reagiert, kannst Du im Alltag alles mögliche nutzen, aber auch selbst Ablenkung einbauen, zum Beispiel den Hund an Futter/Spielzeug vorbei abrufen oder ihn rüfen während ein Ball fliegt usw. Der Phantasie sind da ja keine Grenzen gesetzt.


    Wenn das alles richtig gut klappt, würde ich vor dem Ableinen erst mal die Schleppleine fallen lassen, so dass Du im Zweifel noch drauf treten kannst, somit lernt der Hund auch seinen Radius und ist erst mal noch gesichert.



    Dann weiter so üben und erst dann ableinen bzw. Du kannst auch die Schleppleine nach und nach verkürzen, so dass immer noch ein Erinnerungsstück am Halsband bleibt.

  • Aufmerksam bleiben, die Gegend abscannen und wenn sich etwas am Horizont regt, den Hund rechtzeitig heranrufen.


    Am Anfang sind die Hundespaziergänge für den HF ziemlich anstrengend, später kann man auch relaxt durch die Gegend ziehen und Tagträumen nachhängen. Aber anfangs heißt es Aufpassen, Aufpassen, Aufpassen und Vorbeugen.

    Es grüßen Schneewittchen und die beiden Zwerge
    Silver, die stets gut gelaunte wilde Aussi-Hilde
    Pumuckl & Amun, das quirlige Schopfi-Power-Duo

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