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Gassi gehen wird zur Qual ...

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    Hallöle,
    Ich habe ein starkes Problem mit unserem unkastriertem Rüden Jack. Er ist nun 16 Monate alt uns sonst lief alles wie am Schnürchen. Mein Freund und ich sind seine Bezugspersonen und als dieses Jahr die richtig heißen Tage kamen, fing alles an. Jack drehte durch .. er bellte jeden auf der Straße an, ist einmal beim Freilauf ausgetickt und fong dann an, schon eine Frau mit der Nase anzustupsen (was ja meist die Vorwarnung vom beißen ist). Dann lief er bei meinem Freund wieder normal an der Leine, machte bei ihm nichts mehr, doch bei mir wurde es immer schwieriger. Er bellte wieder alles an, wollte dann immer auf die Person zu rennen, was mir bei einer 50 kg schweren American Bulldog Probleme beim halten bereitet. Wir wissen schon mal, dass es für ihn eine Beschützer-Funktion ist. Nur wie hält man ihn davon ab??? Wir überlegten über ein Anti-Bell-Halsband, jedoch kommt das mir sehr unmenschlich vor, auch wenn es als meist gut befunden wird. Ich würde auch niemals handgreiflich werden, jedoch möchte ich gern mal problemlos mit ihm runter gehen.


    Helft mir bitte-
    Vielleicht war es ja bei euch genauso und ihr könnt mir verraten wie ihr das in den Griff bekommen habt.


    Liebe Grüße
    Lisa :)

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  • Hi Lisa!


    Zitat von "lischhen"

    Jack drehte durch .. er bellte jeden auf der Straße an, ist einmal beim Freilauf ausgetickt und fong dann an, schon eine Frau mit der Nase anzustupsen (was ja meist die Vorwarnung vom beißen ist).


    Inwiefern sah denn dieses Anstupsen aus?
    Ich hab jetzt nur einen Hund im Kopf, der da rumsteht, jemanden anstupst und blöd anschaut.
    Denn das macht mein Rüde manchmal wenn er meint gerade besonders toll an der Leine zu laufen,
    das Personal möge doch bitte einen Keks werfen. ;)


    Zitat von "lischhen"

    Wir wissen schon mal, dass es für ihn eine Beschützer-Funktion ist. Nur wie hält man ihn davon ab??? Wir überlegten über ein Anti-Bell-Halsband, jedoch kommt das mir sehr unmenschlich vor, auch wenn es als meist gut befunden wird. Ich würde auch niemals handgreiflich werden, jedoch möchte ich gern mal problemlos mit ihm runter gehen.


    Woher wisst ihr das denn? Hat euch das ein Trainer gesagt oder was das eine Selbstdiagnose?
    Je nachdem wie du dich dem Hund gegenüber verhälst, verhält er sich auch.
    Bist du unsicher, fahrig und unberechenbar (rumbrüllen, Handgreiflichkeiten, etc) tippe ich mal stark darauf,
    dass der Hund eher unsicher ist. Allerdings ist das aus der Ferne immer sehr schwer zu beurteilen.
    Trittst du aber souverän auf, bist für den Hund nach zu vollziehen und behälst in schwierigen Situationen
    einen kühlen Kopf, vermittelst du dem Hund Sicherheit.


    Wie genau verhälst du dich denn, wenn er meinetwegen jemand an der Leine anbellt.
    Mensch kommt euch frontal entgegen, es geht los & du machst?


    Das mit den Handgreiflichkeiten will ich jetzt mal überlesen haben - denn sowas geht GAR NICHT
    und macht den Hund nur unsicherer. Beziehungsweise wird er irgendwann körperlich wenn ihr auch
    sehr körperlich mit ihm umgeht. Und damit meine ich jetzt nicht die Körpersprache sondern unfreundlicher
    Körperkontakt!


    Die Idee mit dem Anti-Bell-Halsband kannst du gleich in die Tonne treten.
    Die Dinger sind Müll & bearbeiten null die Ursache des Problems.

    Liebe Grüße von
    Lore , Barney & Trixi!


    Barney *12.05.2013 || Dackel-JRT-Mix
    Trixi *12.07.2004 || Malinois/Herder-Mix

  • Ein Antibell Halsband ist in diesem Fall nicht das Mittel der Wahl.


    Denn es geht nicht darum, dass der Hund nicht bellen soll, sondern nicht beissen/anstupsen/Leine brettern/aggressiv sein...


    Ein Antibellhalsband unterbindet nur das Bellen.
    Und das ist ja gar nicht das Problem,


    Ihr habt einen Leinenpöbler.
    Sucht euch einen Trainer vor Ort.

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  • Zitat von "lischhen"

    und fong dann an, schon eine Frau mit der Nase anzustupsen (was ja meist die Vorwarnung vom beißen ist).


    Echt? Bei uns ist das immer die Vorwarnung vorm "ich will jetzt niedergeschmust werden und wenn Du nicht sofort auf meinen Nasenstupser reagierst, dann schmeiß ich mich mit vollem Körpereinsatz an Deine Beine" :D


    Und das ist bei uns Anstups-Grund Nr. 2:

    Zitat von "Löffel"

    das Personal möge doch bitte einen Keks werfen. ;)


    Wenn Anstupsen die Vorstufe des Zubeißen ist, dann haben wir aber Glück, dass wir noch nicht völlig zerfetzt sind :D


    Das Ausüben einer Beschützerfunktion sehe ich jetzt ehrlicherweise auch nicht.


    Ich würde mal aus der Ferne, als Laie und ohne den Hund gesehen zu haben folgendes behaupten:
    Der Hund ist mitten in der Pubertät.
    Der Hund ist unverschämt.
    Der Hund ist unerzogen.
    Warum ich das einfach so behaupte? Weil das in der Regel die Gründe sind warum sich ein 16 Monate alter Hund so verhält.


    Ihr habt einen relativ großen Hund bei Euch aufgenommen. Der ist ein ziemlicher Spätentwickler.
    Das ist jetzt auch ein Alter wo Ihr dringend erzieherisch einwirken müsst.
    Ich würde Euch auch dringend raten einen Trainer vor Ort zu suchen. Lasst auf jeden Fall solche Experimente wie Anti-Bell-Halsband. Damit könnt Ihr das Problem erheblich verschärfen. Wer bitte soll das für gut befunden haben - ein Trainer, Euer Freundeskreis, das Internet? Tatsache ist, dass es beim Einsatz eines solchen Hilfsmittels ganz schnell zu Fehlverknüpfungen kommen kann. Und dann lernt Dein Hund nicht "Bellen ist doof", sondern "immer wenn fremde Menschen auf mich zukommen, werde ich bestraft - fremde Menschen sind also doof". Und dass das ganz schön in die Hose gehen kann, erklärt sich von selbst.


    Außerdem: beim Einsatz dieses Halsbandes wird der Hund nur für sein Fehlverhalten bestraft, ohne überhaupt zu lernen was genau er nun falsch gemacht hat und welches Alternativverhalten er zeigen soll.

    • Neu

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  • Zitat von "Sabberbacke"

    Sucht euch einen vernünftigen Trainer der sich mit dieser Art von Hunden auskennt. AB sind nicht die einfachsten was die Erziehung angeht.


    Das würde ich auch dringend raten.



    Ich denke der Hund ist seit dem Sommer einfach im tollsten pubertären Alter.

  • Ja bei uns war es genau so. Allerdings wiegt mein Hund mal so 30 kg weniger als Dein 50 kg Bulldog. Trotzdem war es manchmal ein Horror Trip mit ihm zu laufen.


    Wir haben intensives Training betrieben und das machen wir heute noch.


    Ich finde es naiv dass der Gedanke aufkommt, daß es mit einem Anti-Bell Halsband getan wäre.


    Sorry aber Dein Hund ist eine Gefahr und er gehört gesichert. Warum er sich so verhält (aus den von Dir beschriebenen Schutzinstinkten oder weil er die Welt retten will) spielt keine Rolle. Er darf es nicht.


    Allein aus Liebe zum Hund hätte ich längst einen geeigneten Trainer aufgesucht. Bevor er sich selbst oder der Umwelt schaden kann.

  • Klar, die Pubertät geht an keinem Hund spurlos vorüber. Sie testen aus und genau das tut eurer jetzt auch. Wenn man dem nicht mit der nötigen Gelassenheit und Konsequenz begegnet (auch wenn das verdammt schwer ist, wenn man das Gefühl hat gegen eine Wand zu reden), dann kann das echt ziemlich blöd ausgehen und die Verhaltensweisen verfestigen sich.


    Wart ihr mal in einer Hundeschule? Wenn nicht, würde ich dringend jetzt eine suchen oder auch einen Einzeltrainer empfehlen (der nicht mit Bellhalsbändern usw. arbeitet....).


    Wie habt ihr sonst erzogen? Vielleicht müsst ihr auch, je nachdem, eure Trainingsmethoden überdenken und gucken, ob das zum Hund passt oder nicht.

  • Also .. wir wissen schon dass es eine Beschützerfunktion von ihm ist, da habe ich mich schon beraten lassen und zwar sehr professionell. Ich habe hier nicht weder gesagt, dass ich begeistert von einem Bellhalsband bin, noch dass ich handgreiflich werden will. Bei egal welcher Peron läuft er perfekt an der Leine nur bei mir spinnt er halt rum. Ich versuche schon konsequent durchzugreifen, jedoch ist mein Problem, dass meine Reaktionszeit nicht mit der meines Hundes übereinstimmt. Wenn er richtig losrennt, liege ich und ich habe schon so viele Wunden gehabt, weil ich ihn einfach nicht mehr halten konnte.


    Und ebenso mag ich mir nicht sicher durchlesen, dass mein Hund unerzogen ist. Ich trainiere jeden Tag, mindestens eine Stunde mit ihm und das versuche ich auch bein Gassi gehen durchzusetzen.


    Bezüglich der Frage, was ich mache wenn ich auf fremde Menschen/Hunde zugehe: wenn ein Hund kommt, lasse ich ihn Sitz machen und spiele mit Leckerlies mit ihm. Dann ist er auch ruhig und der andere Hund geht ihm sonst wo vorbei.
    Gehe ich auf fremde Menschen zu, beachte ich weder den Hund- noch die fremde Person. Wenn er dann aber anfängt zu bellen, wechsel ich mit ihm die Straßenseite und lasse ihn auch wieder für ein paar Minuten Sitz machen (Natürlich ohne Belohnung).


    Als unser Hund diese Frau mit der Nase angestupst hatte, wollte er weder spielen, noch gestreichelt werden. Er knurrte laut, bellte stark und forderte sie durch sein stupsen halt immer wieder auf, zu gehen. :p

  • Ich gebe den anderen recht, dass es schwierig ist etwas dazu zu sagen, wenn man den Hund nicht sieht...


    Aber ich kann mir auch vorstellen, dass es etwas mit Unsicherheit/Beschützen, etc. (+ ein aufmüpfiges Alter :D)zu tun hat.
    Einfach aus dem Grund, dass er bei deinem Freund prima läuft. Kannst du da genauer darauf eingehen?
    Bellt er bei deinem Freund fremde an, wirkt er entspannt?
    Ist dein Freund beim Gassigehen entspannt?


    Wie ist der Hund denn mit dir unterwegs? Wirkt er angespannt, locker (wenn niemand da ist).
    Wart ihr schon mal zu zweit mit dem Hund unterwegs?



    Ich sag mal so, es gibt zich Tipps, die du hier bekommen kannst- wenn es aber schon darum geht, dass er wirklich aggressiv auf andere wirkt und du Angst hast ihn nicht händeln zu können- solltest du dir persönliche Hilfe von einem Trainer, Hundeschule, Hundeverein holen.... Da ist jemand vor Ort und kann sich besser auf euch einlassen.
    Falls es wirklich daran liegt, dass er dich beschützen möchte, solltet ihr ganz schnell ihm beibringen, dass DU(+Partner) das sagen habt und er sich um Konflikte und "möglichen" Gefahren nicht kümmern muss.

    Sally- mein Seelenhund - Chow-Chow-Border-Kleinspitzmix 31.10.99-17.1.2015
    Ronja Räubertochter - Balsam für meine Seele - Ostsibirscher Laika-Mix 14.08.2014

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    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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