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Katzenbabys gefunden

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    Hallo,


    ich wende mich an euch, weil sich bei uns im alten Hühnerstall eine Katze mit ihren Babys angesiedelt hat und wir nicht so viel Ahnung von Katzen haben und daher nicht sicher sind, wie wir weiter vorgehen sollen.


    Mama Katze bekommt, seitdem wir von den Katzen wissen, jeden Tag Futter. Sie ist auch sehr zahm und anhänglich (nachher schaue ich mal mit einem Lesegerät nach, ob sie nicht vielleicht gechipt ist).
    Die Babys wirken nicht schlecht genährt, die Mutter ist ziemlich dürr, holt jetzt aber wohl so langsam auf.


    Nun ist die Frage, was man in Zukunft am Besten macht.
    Grundsätzlich können die Katzen gerne hier bleiben, wir hatten sowieso schon überlegt, Katzen hierfür zu holen.
    Nur wäre es da wohl sehr sinnvoll, wenn wir die Kleinen halbwegs zahm bekommen könnten, allein schon, um sie entwurmen zu können und ähnliches.
    Bis jetzt sind die Babys aber extrem scheu und es ist sehr schwierig, diese gepackt zu bekommen, in dem alten Stall können sie sich auch viel verkriechen.
    Kann es sein, dass die Kleinen irgendwann von selber zum Fressen kommen, wenn sie älter sind, und sich so an uns etwas gewöhnen oder müssen wir sie immer wieder fangen und in die Hand nehmen, was aber dem Zutrauen auch nicht gerade förderlich erscheint?


    Hat jemand vielleicht eine Ahnung, wie alt die Kleinen sein könnten?
    Ich kann es nämlich absolut nicht einschätzen, ob die z.B. eher 5 Wochen oder vielleicht schon eher 8 Wochen alt sind.
    Hier sind Bilder, die wir heute mal gemacht haben:





    Und ab wann wäre eine Kastration/Sterilisation sinnvoll/notwendig? Freigänger sollen und werden es bleiben, wild vermehren sollen sie sich aber ja auch nicht, daher wäre das wohl notwendig, wenn sie hierbleiben.


    Viele Grüße

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  • Hallo,


    ich würde versuchen sie alle ein zu sammeln, inkl. der Mama, und sie einem Tierarzt vorstellen. Das Alter kann ich nicht so einschätzen, aber sie scheinen ja schon ziemlich mobil zu sein. Wenn sie jetzt schon sehr scheu sind ist es dringend nötig sie an Menschen zu gewöhnen. Ansonsten bleiben sie später so auf Abstand das es kaum mehr möglich ist sie zu nehmen.
    Wende dich doch mal an den örtlichen Tierschutzverein. Hier unterstützen sie mit Kastrationen und Behandlungen von Findlingen und geben gute Tipps.


    LG Terrortöle

  • Huhu, also das Alter schätze ich mal so auf 8-10 Wochen. Bin aber kein Experte. Kastrieren lassen (und chippen!) würde ich sie spätestens mit 6 Monaten, aber das würde ich mal mit dem Tierarzt besprechen. Notwendig ist es auf jeden Fall, es ist bloß eine Frage des Zeitpunkts.

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  • Uff...


    das ist mit den Handschuhen etwas schwierig :D aber älter als 8 Wochen "schätze" ich?!


    Könnt Ihr die DREI (sind das auch wirklich alle?) einfangen und in einen Raum "verfrachten"?


    Wenn die Mutter sooo zahm ist wird sie zu ihren Kindern wollen und hoffentlich auch in dem Raum bleiben wollen...


    Eigentlich ist es zum "zahm" werden schon zu spät aber wenn sie jetzt sofort immer Menschenkontakt haben und sich nicht mehr total verstecken können werden sie wenigstens nicht völlig scheu?!


    Das ist ein Problem mit der "Scheuheit" - auch eine ganz zahme Mutter sagt ihren Kindern ja nicht "Menschen sind gut, die geben uns Futter und Kontakt ist schön" sondern die Kätzchen "lernen" in der Prägephase was normal+gut ist!


    Die Mutter bekäme Vollpension mit einem Katzenklo und könnte sich erholen und die Kätzchen hätten die Chance relativ normal mit Menschen aufzuwachsen und eben nicht total scheu zu werden.


    Ihr müsstet sofort loslegen weil "jeder Tag ist ein verlorener Tag" und noch lassen sie sich greifen und hochnehmen... das kann in zwei Wochen schon ganz anders aussehen :hilfe: dann fließt Blut und sie sind sich spätestens dann absolut sicher "Menschen sind grauenhaft und wollen uns an's Leder" und dann müsstet Ihr sie später mit Lebendfallen abgreifen und zum TA bringen.


    Kastration - so ab 6 Monaten?!


    Sind Weibchen dabei... bei den GlücksKatzen würde ich ja auf Mädchen tippen bzw. wetten?!


    Fressen die Kleinen denn auch von dem "Mutter-Futter" - dann könnte man sie mit Thunfisch+DoFu als Pampe vermanscht (mit heißem Wasser, das duftet unwiderstehlich) vielleicht alle zusammen in einen großen Kennel locken und dann gaaanz vorsichtig die Tür zu und mit dem Teller (im Kennel) in den Raum tragen und dann einfach Tür wieder auf und im Raum stehen schon zwei, drei andere SuperTeller?!


    Die Mutter ist eigentlich nicht das Problem, die vertraut Euch doch schon?!


    Viel Erfolg und lieber gestern als heute - Erika!

    KONNY und Denia

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich würde auch alle einmal einfangen und dem Tierarzt vorstellen. Wenn die Mutterkatze so anhänglich ist, könnte sie vielleicht jemanden gehören, der sie vermisst? Jedenfalls sollte der TA nach einem Chip schauen. Die Mutterkatze solle, wenn sie keinen Besitzer gehört, sofort kastriert werden.
    Es wird wahrscheinlich sehr schwierig, die Kätzchen zahm zu bekommen, wenn sie in der Scheune sind. Es kann klappen, braucht aber sehr viel Zeit.
    Ich würde sie vor 6 Monate kastrieren, Katzen können schon mit 3 - 4 Monaten geschlechtsreif sein und dann hast du bald viel mehr Katzen. Eine Frtühkastration ist an sich nicht schlimmes, es gibt sogar Studien die besagen, dass sie sich später nicht auf die Gesundheit oder Verhalten auswirkt. Besser als wilde Vermehrung ist es aber auf jeden Fall.

  • Danke für die Antworten und Tipps :smile: .


    Wir haben schonmal versucht, einen Teil umzusetzen und einen alten Raum freigeräumt und soweit dicht gemacht.

    Allerdings hatten wir dann nur Mama Katze sowie ein Baby gefunden und gefangen und die Mutter ist leider durch eine Stelle wieder raus, die wir übersehen hatten :verzweifelt:


    Im Moment stromert sie wieder beim alten Stall rumher und wir wollten sie nicht gleich wieder so belästigen, deshalb haben wir sie jetzt erstmal in Ruhe gelassen.
    Außerdem turnen die anderen Babys ja auch noch irgendwo draußen rum, da wissen wir z.B. gar nicht, ob es gut ist, wenn die ohne ihrer Mutter draußen sind, also eigentlich gar kein Futter haben.


    Unser Dosenfutter haben die Kleinen bisher wohl gar nicht angerührt, das hat wahrscheinlich alles immer die Mutter gefressen.
    Jetzt hoffen wir, dass das eine Kätzchen, das wir haben, wenigstens am Fressen drangeht.


    Zitat von "Itundra"

    Fang die Mama bitte sofort ein und schau, dass sie sofort kastriert wird! Sie kann bereits wieder tragend sein!!


    Uff, wo ich das lese, könnte ich mir vorstellen, dass sie schon wieder tragend ist :/ . Zumindest habe ich mich schon gewundert, dass sie einerseits sehr, sehr dünn ist, andererseits aber immer Bauch hatte, nur dachte ich bisher eher an Würmer.


    Morgen versuchen wir dann mal das hiesige Tierheim zu erreichen und schauen, ob wir vielleicht auch mehr Glück haben und die anderen Babys und die Mutter wieder erwischen.

  • Zitat von "Itundra"

    Finds super, dass du dich so engagierst!!! :gut:


    Danke :ops:, wobei mein Freund heute viel mehr gemacht und geleistet hat, der hat ganz schön geackert, um den Raum katzentauglich zu machen.


    Ach, was mir noch einfällt, gechipt ist die Mutter leider nicht. Ich konnte bei ihr nirgendwo einen Chip finden und das Lesegerät funktioniert definitiv, da ich das vorher noch an unseren Hunden getestet hatte. Wenn, dann müsste der Chip schon an einer sehr, ungewöhnlichen Stelle sein, da ich eigentlich alles abgesucht habe.


    Und ist es sehr schlimm, wenn die eine kleine Katze erstmal alleine ist?
    Und was machen wir am Besten, wenn wir auch morgen die anderen Jungen nicht finden? Die Mutter lieber draußen lassen, damit sie die versorgen kann oder lieber die Mutter reinholen?

  • Ich würd die Zwerge auf ca. 10 Wochen schätzen (kann der TA aus der Nähe besser). Dass sie bei euch drinnen nicht fressen wollen, kann am Stress durchs Einfangen liegen; noch dazu ist der Zwerg jetzt von Mama und Geschwistern getrennt und verunsichert. Ich würd das Futter in einen ruhigen Raum stellen und abwarten, über Nacht und ohne Störung frisst der Kleine bestimmt.


    Ganz zahm (dass man sie problemlos hochnehmen und zB entwurmen kann) werden sie vermutlich nicht mehr, wenn sie jetzt schon so misstrauisch sind. Aber sie können daran gewöhnt werden, sich in eurem Umkreis aufzuhalten.


    Denkt daran, den Fund anzuzeigen (OA oder Tierheim), dazu müssen die Tiere nicht abgegeben werden. Wenn ihr die Mama samt aller Babies bekommt, müsst ihr auch nicht zwingend ins TH; Tierärzte bekommen gewöhnlich Kontingente für die Kastration wildlebender Katzen; auch Privatpersonen können wilde Katzen zur Kastration bringen und sie anschließend im gewohnten Revier auswildern. Da müsst man mal beim TA des Vertrauens anrufen und nachfragen (macht wohl auch nicht jeder; es bekommt nicht jeder Gelder bewilligt).


    Dass die Mama so dünn ist, ist normal, besonders, wenn sie möglicherweise wieder tragend ist. Es dauert, bis sie sich von der Aufzucht ihrer Jungen erholt hat. Gerade, wenn sie sich noch nicht erholt hat, würd ich sie beizeiten kastrieren lassen. Je weiter sie in der Trächtigkeit ist, umso mehr Probleme können bei der Kastration auftreten (ist nicht schön, die möglicherweise bereits bestehenden Kitten zu entnehmen, aber wenn sie sich noch nicht vollends erholt hat und die Geburt nicht übersteht oder die weitere Aufzucht nicht schafft, hat auch keiner was gekonnt).


    Die Jungtiere würd ich auch frühkastrieren lassen. Wie gesagt, ganz zahm werden sie wohl nicht mehr und wenn nun doch zwei Mädels dabei sind, die mit etwas Pech früh gedeckt werden (vielleicht noch vom eigenen Bruder), habt ihr noch einen größeren Haufen Jungtiere, deren Eltern so scheu sind, dass ihr niemals alle Kitten einfangen könnt.


    Wenn ihr die Kleinen nicht bekommt, lasst die Mutter erst einmal draußen. Lieber nach und nach die Jungen einkassieren und die Mutter (die ja recht zahm ist), erst am Ende einfangen.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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