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Was muss ein Hund sich gefallen lassen?

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    Guten Morgen!


    Ich habe mal eine Frage zu dem Verhalten des Hundes meiner Freundin. Wir sind viel zusammen unterwegs, sie hat eine 2 jährige Hündin. Diese ist meiner Meinung nach sehr selbstsicher und sagt Hunden auch mal die Meinung im Gegensatz zu meiner Maus. Kommt ein anderer Hund wenn unsere Beiden spielen, wird dieser von Elli weggebellt, bzw es wird erst gedroht. Meiner ist das alles egal, Hauptsache spielen. Es gibt nur wenige Ausnahmehunde, die mitspielen dürfen.


    Elli droht auch schnell mal wenn ein Rüde sie zu sehr belästigt. Finde ich ansich ok. Wenn der dann nicht aufhört wird wild gebellt, hinterhergerannt und in die Seite geschnappt (bisher nur angetäuscht). Wir haben da auch nie was gesagt, weil es nie kritisch aussah.


    Nun wurde Elli aber vor ein paar Wochen von einem Rüden gejagt und unterworfen. Er packte ihr an die Kehle und ließ auch nicht los bis meine Freundin die Beiden erreicht hatte. Elli schrie. Seitdem scheint ihr Verhalten immer schlimmer zu werden.
    Kommen Hunde ihr zu nah und wollen sie beschnüffeln wird sie sehr schnell „wütend“. Nicht mal mehr nur bei Rüden sondern auch bei anderen Hündinnen. Sind viele Hunde auf einen Haufen wird’s auch schnell schlimm. Bisher hat sie nur gedroht und weggejagt aber ich hab Angst, dass das ausarten könnte. Mit manchen Hunden spielt sie auch aber wird es ihr dann zu wild kippt die Stimmung.


    Jetzt ist halt die Frage: Was macht man? Akzeptiert man, dass sie fast keine anderen Hunde mehr an sich rankommen lassen will oder sollte man ihr irgendwie zeigen, dass das eigentlich gar nicht so schlimm ist? Aber wie? Ich mein, ich will ja auch nicht gezwungen werden andere Leute zu mögen…
    Als sie das nur bei den aufdringlichen Rüden machte, dachte ich noch, dass das ja ihr gutes Recht ist. Aber jetzt mache ich mir was Sorgen, dass es immer schlimmer wird und sie irgendwann doch mal beißt wenn sie sich zu sehr bedrängt fühlt. Und es scheint sie nunmal auch selber zu stressen.


    Meine Freundin kann sie ohne Probleme in solchen Situationen abrufen aber die anderen HH ihre Hunde oft nicht, so dass sie dann versuchen muss Elli bei sich zu halten und den anderen Hund loszuwerden.


    Ich bin gespannt, was ihr davon haltet. Wir sind jetzt erstmal eine Runde unterwegs. Grad kommt sogar die Sonne raus!

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  • Deine Freundin hat ihre Hündin die Sache bisher selber regeln lassen und dann ist die Hündin an einen Hund geraten, der sich so etwas:


    Zitat von "Baily83"


    Elli droht auch schnell mal wenn ein Rüde sie zu sehr belästigt. Finde ich ansich ok. Wenn der dann nicht aufhört wird wild gebellt, hinterhergerannt und in die Seite geschnappt (bisher nur angetäuscht).


    halt nicht gefallen lässt und sie mal ordentlich niedergebügelt hat...
    Für mich persönlich klingt das Ganze im Konzept nicht danach, als sei die Hündin zu Beginn sehr selbstsicher gewesen.
    Denn eine solche Auseinandersetzung hätte dem Selbstbewusstsein nicht wirklich geschadet. Für mich klingt es eher so, als hätte die Hündin sich von Anfang an schnell unwohl gefühlt und sich deshalb andere Hunde so deutlich vom Hals gehalten.


    In Zukunft würde ich da mehr regulierend eingreifen und mich nicht drauf verlassen, dass die Hündin das allein regelt. Zum einen weil sie ohnehin unsicher ist und zum anderen, selbst wenn sie ihr früheres Verhalten wieder findet, besteht immer die Gefahr, dass man bei so einem Benehmen einen anderen Hund findet, der sich das eben nicht bieten lässt.

    LG Raphaela

    "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem." Cpt Jack Sparrow

    "Das ist der Weg" Din Djarin

    Mr Ekko, Cardassia & Azog

  • Ich bin mir nicht sicher, ob sie wirklich unsicher ist, bzw war. Früher hat sie sich gewehrt wenn ein Rüde sie besteigen wollte. Und ansich finde ich es ok wenn sie sich dann wehrt und wenn sie das alleine regelt. Normal verstehen es die Rüden dann auch und ziehen ab. Ihre Trainerin war auch der Meinung, dass sie sehr selbstsicher ist.


    Der Vorfall mit dem Rüden war schon extrem. Ist auch nicht das 1. Mal, dass dieser sowas macht. Es waren noch 2 Hündinnen dabei, die während Elli am Boden unter ihm lag, immer mit den Pfoten auf sie drauf hüpften. Leider kamen die 3 unvorhersehbar um die Ecke geschossen - keine Chance da vorher einzugreifen.


    Mittlerweile bin ich mir aber auch nicth mehr sicher, ob sie das nicht jetzt aus Unsicherheit macht.


    Wir versuchen jetzt immer vorher einzugreifen aber das ist mit den ganzen freilaufenden Hunden natürlich nicht so einfach. Ich frage mich halt, wie man sie wieder "sicherer" machen kann. Denn leider wird meine Freundin dadurch immer unsicherer...


    Letztens wurde Elli von einem jungen Boxer (der ürbigens ein verstecktes Stachelhalsband trug) massiv belästigt und er wollte einfach nicht abhauen. Die Besitzer haben nur aus der Ferne gerufen. Ich hab dann versucht ihn wegzujagen, denn an das Halsband packen wollte ich nicht. Darüber haben die Besitzer sich dann sogar beschwert ("wie weg da? Tun sie ihre Hunde doch weg da!" dabei waren unsere Hunde direkt an uns ran!?).

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  • Ich würde mit der Hündin vorläufig solche Hundeansammlungen meiden. Du sagst selber, daß sie immer "explosiver" wird - laßt das doch nicht drauf ankommen das es mal richtig rappelt.


    Es ist ihr eindeutig zu viel, die anderen zu aufdringlich, zu nahe, zu distanzlos - also bringt sie doch nicht in diese Situationen. "Spielen" kann sie auch mit einem einzelnen Hund, dazu brauchts keine Hundewiesen oder so. Diese Hundeansammlungen sind eh meistens nur eine vom Menschen völlig unterschätzte Sparringsbude für gestresste Hunde......... nicht immer, aber immer öfter ;)

    Es grüßen: Birge & der Hüterich

  • Zitat von "Dächsin"


    Es ist ihr eindeutig zu viel, die anderen zu aufdringlich, zu nahe, zu distanzlos - also bringt sie doch nicht in diese Situationen. "Spielen" kann sie auch mit einem einzelnen Hund, dazu brauchts keine Hundewiesen oder so. Diese Hundeansammlungen sind eh meistens nur eine vom Menschen völlig unterschätzte Sparringsbude für gestresste Hunde......... nicht immer, aber immer öfter ;)


    Aber das ist ja die Sache: Vorher war es ihr nicht zuviel. Und ich meine hier keine Hundewiesen sondern halt so klein Gruppen von 3-6 Hunden, die im Wald schonmal schnell entstehen. Bis vor kurzem fanden beide sowas super. Definitiv nicht stressig. Und jetzt sieht es bei Elli halt anders aus... Und hier ist es schwer die Beiden alleine spielen zu lassen weil früher oder später immer wer dazu kommt. Und für meinen Hund möchte ich das ja auch! Sie soll ja auch zu anderen Hunden Kontakt haben wenn sie das mag.


    Klar meiden wir sowas im Moment. Aber soll man da jetzt immer aus dem Weg gehen oder nicht eher versuchen es wieder hin zu kriegen!? Ich weiß nur nicht wirklich wie!

    • Neu

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  • Das Vertreiben von Rüden, die Aufsitzen wollten war jetzt nicht sonderlich "bedrohlich". Halt so wie viele Hündinnen das machen. Nix was mMn irgendwie Besorgnis erregend wäre. Meist ein kurzen Brummen. Reicht das nicht aus dann einen Beller und nen Satz in die Richtung. Da hab ich mir oft gewünscht Lilly würde das mal machen. Denn sie lässt sich alles gefallen und ich muss dann hindackeln und die Rüden runterziehen. Oder sie lässt sich einfach fallen, auch eine Strategie ;)

  • Meine Befürchtung ist, dass wenn die Trainerin dabei eingeschaltet wird, der Hund Duschen abbekommt. Denn sie ist ja der Meinung, dass Elli selbstsicher ist und würde ihr Verhalten daher evtl. als Rumpöbeln einschätzen, das man "maßregeln" muss. Aber genau dabei bin ich mir nicht sicher... Und da habe ich echt Angst, dass der Hund "kaputt" gemacht wird.


    Eine andere Situation: Am Trainingsgelände. Elli ist am Zaun angebunden. Die andern Hunde, auch Lilly, laufen frei auf der anderen Seite des Zauns. Kommt Elli ein Hund zu nahe knurrt und bellt sie außer bei Lilly. Es kann aber ja kein Hund an sie ran. Wenn sie da knurrt bekommt sie eine Dusche. :/


    Ich finde es einfach sehr schwer einzuschätzen wann man so ein Verhalten unterbinden sollte. Vor allem mit Wasser. Ansich ist es ja gut wenn der Hund anzeigt, dass er eine Situation doof findet. Man müsste ihm halt eher zeigen, dass die Situation eben gar nicht SO doof ist.


    Wir haben für Lilly auch zweimal Wasser angewendet aber da war die Situation ganz anders. Es hat auch super geholfen aber der Hintergrund war ein anderer. Und sie war in den Situationen null ansprechbar. Elli hört super. D.h. Frauchen kann die Situation auflösen wenn denn der andere Hund auch hört. Das konnten wir damals nicht.

  • Meine große ist so ähnlich.
    Mmn ist macht sie das aber nicht weil sie so selbstbewusst ist, sondern weil sie nie gelernt hat wie man anständig mit anderen Hunden kommuniziert, darum weiß sie nicht was sie eigentlich machen soll, darum ist sie unsicher, u darum explodiert sie zu schnell.
    Mit fremden Hunden gibt's so gut wie nie Kontakt.
    Wenn einer kommt ruf ich sie zu mir u wir stellen uns ganz zur Seite das der andere vorbei kann (od wir machen einen Bogen, je nachdem). Kommt der andere trotzdem zu uns (weil die Leute nicht aufgepasst haben, der Hund nicht hört, oä), sag ich dem das er besser Abstand hält.
    Seit ich das so mache ist sie deutlich sicherer/ruhiger u fährt nicht mehr so schnell aus dem Pelz wie zuvor.
    Dadurch hat sie auch gelernt das sie auch erst drohen kann u den anderen nicht gleich sofort verprügeln muss. U wenn es so wäre, bis es zum verprügeln kommen würde, bin ich ja schon längst dort u verscheuch den anderen!
    Bis zu einem gewissen Punkt lass ich sie schon auch selbst machen, aber das sind dann eher Situationen mit bekannten Hunden die 'zwischendurch kurz lästig werden', u nicht fremd-Hunde von denen ich vorher schon weiß das es vielleicht krachen könnte!!


    Ich an deiner Stelle würde also Kontakt mit fremden Hunden sein lassen u sie gar nicht mehr in solche Situationen bringen.
    Spielen u sozial Kontakte pflegen kann sie mit ihren Freunden, fremde Hunde braucht sie dazu nicht!
    U wenn es doch passieren sollte weil zb ein fremder Hund um's eck auftaucht, dann kümmer du dich drum (bzw halt deine Freundin) das der andere Abstand hält!
    (Um sowas zu vermeiden nehme ich meine Hunde übrigens an die Leine wenn wir in die Nähe von Kurven oä kommen)

  • Edit:
    Eine Trainerin die mir meinen Hund an einem Zaun anbinden lässt, dann fremde Hunde knapp dran vorbei laufen lässt, um meine dann mit Wasser anzusprühen, die hätte mich das letzte mal gesehen!! (Aber ganz sicher nicht bevor ich sie nicht geduscht hab! :censored: )
    Was soll sie denn sonst machen außer knurren wenn sie sich dort unwohl fühlt??
    Weg kann sie nicht, schließlich ist sie ja angebunden!!

  • Zitat von "dAlis"

    Edit:
    Eine Trainerin die mir meinen Hund an einem Zaun anbinden lässt, dann fremde Hunde knapp dran vorbei laufen lässt, um meine dann mit Wasser anzusprühen, die hätte mich das letzte mal gesehen!! (Aber ganz sicher nicht bevor ich sie nicht geduscht hab! :censored: )
    Was soll sie denn sonst machen außer knurren wenn sie sich dort unwohl fühlt??
    Weg kann sie nicht, schließlich ist sie ja angebunden!!


    :gut: Genauso!!!



    Sowas geht ja wohl gar nicht - was soll der Hund denn dabei lernen?? *fassungslos*

    Es grüßen: Birge & der Hüterich

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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