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Futterfindung

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    Hallo zusammen :)


    Unser kleiner Sam wird morgen 21 Wochen alt und nächsten Sonntag 5 Monate alt, bei uns ist er nun seit 2 Monaten. Leider sind wir bei dem Thema Futter noch nicht so ganz am Ziel angelangt und ich hoffe, dass man mir hier ein paar Tipps geben könnte ^^


    Wir haben das Futter in den 2 Monaten wo Sam bei uns ist nun 3 x umgestellt, einmal von dem Futter was er in seinem früheren zuhause bekommen hat, auf Premiere vom Fressnapf, davon dann auf Real Nature und davon dann auf Fertigbarf. In der Zeit haben wir festgestellt, dass Nassfutter aus der Dose nicht so gut verwertet wird, den seine Kotmengen waren enorm, dazu bekam er davon Flatulenzen von der ganz üblen Sorten, nicht nur hin und wieder ein giftiges Windchen, sondern dauerhaft. Bei Real Nature Nassfutter wurde das so schlimm, sobald er entspannte dauerte es keine 5 Minuten bis die gesamte Wohnung nach Hundeklo stank.
    Mit dem Fertigbarf wurde das schon durchaus besser, doch optimal ist es eben noch nicht, da immer noch kleine Problemchen auftauchen. Momentan bekommt er Morgens und Mittags eine Portion Fertigbarf (versch. Sorten, mal Rind, mal Huhn, mal Ente etc.) und Abends eine Portion Real Nature Wilderness Trockenfutter. Er stinkert zwar immer noch rum, aber es ist deutlich weniger geworden (und pupsen müssen wir ja alle mal ^^) allerdings hat er seit der umstellung nun öfter Probleme beim Kot absetzen, manchmal ist der Kot auch wie abgebrannte Holzkohle, hart und Brökelig, dazu kommt, dass er ab und an nach den Mahlzeiten sich übergeben muss und das so lange, bis alles raus ist (nur bei den Barf Mahlzeiten) da es bei verschiedenen Sorten vorkam, die er am Vortag oder am Tag danach wieder ohne Probleme vertragen hat, kann ich nicht sagen, dass es an einer bestimmten Sorte lag nur bei Fisch weiss ich sicher, dass er sie in zu großen Mengen nicht gut verträgt. Das Barf verfüttere ich nun seit gut 3 Wochen, die Probleme kommen nicht regelmässig, aber mittlerweile in kürzeren Abständen, was mir eben sagt, dass es wohl nicht so gut vertragen wird.


    Bei der Suche nach dem richtigen Futter, hat er das Trockenfutter am besten vertragen, Output normal, Pupse gering, keine Anzeichen von Unwohlsein etc. Frisches liebt er abgöttisch, aber in der Menge verträgt er es nicht so gut, wie gewünscht, ganz aus dem Futterplan streichen möchte ich es deswegen nicht.
    Jetzt habe ich mir überlegt, eine Mischfütterung einzuführen, wo der Hauptteil eben aus Trockenfutter besteht und er dann 2 - 3 x die Wochen eben auch was frisches bekommt, von Nassfutter aus der Dose möchte ich, wegen oben genannten Problemen, gerne abstand nehmen.
    Da ich ihm aber auch beim Trockenfutter etwas Vielfalt bieten möchte, dachte ich mir, könnte ich ja verschiedene Marken im wechsel verfüttern (rausgesucht hätte ich mir da Real Nature, Real Nature Wilderness, Markus Mühle und GranataPet) jetzt frage ich mich allerdings, ob das eine gute Idee ist, da ja auch häufig darauf hingewiesen wird, dass man das Futter nicht sooft umstellen soll und so wäre es ja quasi jeden zweiten - dritten Tag eine umstellung... oder sehe ich das Falsch?


    Habt ihr vielleicht sonst noch Tipps und Tricks die helfen könnten? Es sind ja sogesehen nur kleine Problemchen die optimiert werden müssten, wir sind ja Quasi schon fast am Ziel angelangt, es fehlt nur noch ein kleiner Schritt in die Richtige Richtung, so kommt es mir zumindest vor.


    Eine Sache wäre da noch, mein kleiner hat eine kahle Stelle am Hals, die hatte er schon von klein auf.

    Seit dem ich Frisch füttere sind da ein paar Härchen gewachsen, was mich erneut hoffen lässt, dass es vielleicht etwas gibt, dass dort den Haarwachstum anregen könnte, kennt ihr vielleicht einen Zusatz oder ähnliches (auf natürlicher Basis) was ich da mal ausprobieren könnte?

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  • Erst mal vorab, man muß die Fütterung an den Hund anpassen, das erreicht man durch austesten und beobachten.
    Ich würde das Dosenfutter nicht generell vom Speiseplan deines Hundes streichen, vielleicht hast du nur noch nicht das passende gefunden.


    Wenn ich so einen kleinen Hund hätte, würde ich diese Fütterung wählen.


    http://www.dogforum.de/topic179963.html oder so
    http://www.dogforum.de/topic158857.html


    Und zu der kahlen Stelle am Hals, hast du da mal einen TA drauf schauen lassen. :???:

    LG Anette
    (Mohikaner/Inventar)
    Diego *2004 - † 21.06.2018



  • Ich bin allgemein nicht so angetan von dem Nassfutter in Dosen, k.A wieso, dann lieber frisch, dass schmeckt ihm auch besser (zwischen seinem Fressverhalten bei der Nassfutter Pampe und der Frischfleisch Pampe lagen ehrlich Welten)
    Übers selber kochen habe ich, ehrlich gesagt, noch überhaupt nicht nachgedacht, werde ich mich mal schlau lesen, danke dafür :)


    Die kahle Stelle am Hals hatte er schon von klein an, dass weiß auch der TA. Ich hab auch gelesen, dass es bei Zwergpinscher durchaus vorkommen kann, darum habe ich mir da auch keine großen Hoffnungen gemacht, dass da jemals was wächst, bis ich eben paar Härrchen entdeckt habe, seit der Frisch Fütterung und dachte, vielleicht weiß jemand etwas, was man zugeben könnte, Kräuter, Öle, Zusätze, auf natürlicher Basis, was dem Wachstum da etwas helfen könnte ^^

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  • Also gutes Öl gehört für mich zur Fütterung dazu.
    Das wären z.b. kaltgepresstes Lein,-Weizenkeim,-Raps,-Leindotter,- Hanf,- Kürbiskern,- und Nußöl.
    Nachtkerzenöl gibt man kurweise, könntest du mal probieren, und ab und an mal ein rohes Eigelb. :smile:

    LG Anette
    (Mohikaner/Inventar)
    Diego *2004 - † 21.06.2018



  • So, ich glaube, ich habe das Problem gefunden, sicher bin ich mir noch nicht, aber es könnte die Wurzel des "Bösen" sein ^^ ich ja ein wenig im Internet über Ernährung gelesen, nun bin ich immer öfter darauf gestoßen, dass ein zuviel an Protein eben zu Flatulenzen führen kann, hab dann mal bei meinem Frischfleisch geschaut (verfüttere nur Huhn und Rind, da er das am besten vertragen hat) Rind hat 25 % Protein, Huhn hat 9 % Protein und mein TroFu (Real Nature Wilderness Junior) hat 39 % Protein und das ist ja schon ne gaaaaaanze Menge und ich glaube, da könnte durchaus das Problem liegen.


    heute morgen hat er erst mal ne Portion TroFu von Markus Mühle Black Angus Junior bekommen (28 % Protein) die ich als Probe bekommen habe. Mir gefällt dabei schon mal, dass er dabei nicht so schlingen kann, da die Bröckchen ja etwas größer sind und er dann auch eine Weile mit Essen beschäftigt ist (für seine Frischfleisch Portionen braucht er gerade mal 20 Sekunden) Jetzt muss ich dann nur noch schauen ob es damit besser wird und ob er das Futter verträgt (hab ja öfter gelesen, dass Kaltgepresstes TroFu nicht so gut vertragen wird) Wäre toll wenn es an der TroFu Marke liegen würde, sein Frischfleisch möchte ich ihn ungern nehmen, ist immer schön zu sehen wie er das mit Schmackes wegputzt :)


    Das Nachtkerzenöl habe ich mir nun auch mal geordert, wär schön wenn da am Hals noch was nachkommt, so ein wenig ist ja schon nachgekommen, ich hab also Hoffnung :D

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat von "Sinarie"

    Da ich ihm aber auch beim Trockenfutter etwas Vielfalt bieten möchte, dachte ich mir, könnte ich ja verschiedene Marken im wechsel verfüttern (rausgesucht hätte ich mir da Real Nature, Real Nature Wilderness, Markus Mühle und GranataPet) jetzt frage ich mich allerdings, ob das eine gute Idee ist, da ja auch häufig darauf hingewiesen wird, dass man das Futter nicht sooft umstellen soll und so wäre es ja quasi jeden zweiten - dritten Tag eine umstellung... oder sehe ich das Falsch?


    Hi :smile:


    Also die Vielfalt eines Trockenfutters definiere ich persönlich über Aromen und Geschmacksverstärker....und nicht über die tatsächliche Zusammensetzung ;)
    Ob nun mit Huhn, Lamm, Rind oder anderes Getier.....es riecht (fast) alles gleich "würzig", ansonsten würde kein Hund das Zeug nach so einem aggressiven Herstellungsprozess anrühren.
    Als Hauptmahlzeit wird es auf Dauer den Geschmackssinn des Hundes täuschen und vermutlich auch prägen. Wenn also Trofu.....dann eines mit wenigen (synthetischen) Zusätzen, möglichst schonend verarbeitet und nicht bis zur nächsten Eiszeit konserviert. Bei einem kleinen Hund lohnt sich Qualität auf jeden Fall( beim großen Hund natürlich auch, aber die hat dann auch ihren Preis ;) ).


    Ansonsten ist Mischfütterung für Hunde eigentlich optimal. Für die sensiblen Verdauungssysteme eignet sich auch (frische) gekochte Nahrung.....im Wechsel mit einem "guten" Trofu. Mehr Experimente würde ich nicht eingehen.


    Fehlgärungen im Dünn-und Dickdarm entstehen oftmals bei sehr einseitiger Ernährung mit Fleisch oder Schlachtabfällen, aber auch durch die Fütterung minderwertiger Getreideabfälle in hoher Konzentration.


    Wenn die Mengenverhältnisse von Protein, Fett, KH, Ballaststoffen, Vitamine/Mineralien gut auf den jeweiligen Hund eingestellt sind, erledigt sich auch so manches Verdauungsproblem :smile:


    LG

    Audrey.......aktuell ohne Hund, dafür mit Patenwölfin Yukon von Wolf Science Center Ernstbrunn

    Unvergessen:

    Ashley (DSH-Galgo-Mix), *2007 - † 2020 (Granada/Spanien)

    Gina (DSH-Husky-Mix), *1996 - † 2008 (Tierheim Berlin)

    Trixi (DSH-Labrador-Mix), *1994 - † 1997 (Privatabgabe)

  • Hallo,


    zu dem "nackigen" Hals würde ich sagen, das es fast normal ist. Meine ältere Hündin hat auch wenig Haare am Hals, als Junghund war er auch fast nackig


    Guckst du :D



    Zum Futter: ich würde es mal mit "Vollbarf" probieren. Ich halte die Kombi roh/Trofu für nicht so günstig. Gerade der harte Kot ist für mich ein Zeichen, das es für deinen Hund nicht optimal ist.
    Meine haben Fertigbarf von Happypets immer gut vertragen.


    LG
    Katrin

  • Zitat von "Sinarie"

    allerdings hat er seit der umstellung nun öfter Probleme beim Kot absetzen, manchmal ist der Kot auch wie abgebrannte Holzkohle, hart und Brökelig


    Das klingt doch nach "Knochenkot", oder habe ich jetzt ein ganz falsches Bild vor Augen?

  • Zitat von "anfängerinAlina"

    Das klingt doch nach "Knochenkot", oder habe ich jetzt ein ganz falsches Bild vor Augen?


    der müsste ja eigentlich hell sein. Ich vermute eher die Verbindung "Knochenanteil im Fertigbarf & "Stuhlverfestiger" im Trofu" führen zu dem harten Kot.
    Oder ist er hell ? Ich denke nur beim Vergleich mit Holzkohle sofort an dunkel ;)

  • Wegen dem festen brokeligen Kot, könntest Du z.B. Olewo-Karottenpellets dem Futter beifügen. Die werden mit lauwarmen Wasser aufgeweicht, Öl hinzugefügt und anschließend über das Futter darüber gegeben. Baut auch die Darmschleimhaut sehr gut auf!


    Was den nackten Hals anbelangt, so gibt es mehrere Möglichkeiten:
    1. erbliche Anlage - sehr oft bei Kurzhaarrassen,
    2. Hautprobleme (Milben, Allergien,...)
    3. Missverhältnis von Omega3 und Omega 6 Fettsäuren.


    Letzteres lässt sich leicht durch Fütterungsänderung beheben. Hochwertige Öle dem Futter zufügen - das wurde ja schon angesprochen.


    Zu 2. Hautstanze entnehmen und im Labor das Gewebe analysieren lassen.


    Zu 1. Da hilft dann keine der bisherigen Maßnahmen, das ist dann eben so.


    Ich denke, dass es an den fehlenenden oder zu wenig vorhandenen Fettsäuren liegt und würde da zuerst ansetzen. Bitte die Haut nicht durch Waschungen, Cremes etc. bearbeiten. Du würdest nur das Hautgewebe zerstören.

    Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
    Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
    Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
    Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben! ♡

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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