Ich möchte es richtig machen!!!
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Hallo ich habe einige Fragen denn ich denke ich hab es mit meinem Hund von anfang an falsch gemacht
Erst mal erzähle ich wie ich an Balu gekommen bin.
Also ich bin im April mit meinen Freund zusammen gezogen. Wir beide lieben Tiere über alles. Ich habe noch 2 Katzen mit denen ich regelmäßig Clickere.
Mein Freund wünscht sich schon seit Kind an einen Wolfspitz. Ich wünschte mir auch gerne einen Hund aber die Rasse war mir immer egal hauptsache er war mind. Kniehoch.
Wir haben uns dann auf die Suche gemacht, haben in versch. Tierheimen geschaut aber da gab es keinen Wolfspitz. Privat haben wir geschaut aber die Hunde die wir uns angeschaut haben möchten entweder keine Katzen, keine Männer oder sonstiges. Also auch nicht das richtige was zu uns passt. Ich war schon am verzweifeln bis ich eine Anzeige gelesen hab "Wolfspitzwelpen zu verkaufen". Wir haben uns echt gedanken gemacht ob es ein Welpe sein soll oder nicht. Ein Welpe macht viel arbeit und braucht die richtige erziehung. Wir haben überlegt und haben uns dafür entschieden. Ich bin dann zu der Adresse gefahren. Es war ein Bauernhof der super gepflegt war. Ich habe auch die beiden Elterntiere gesehen ( alles Tippi Toppi ). Es gab 4 Welpen und einen hab ich dann adoptiert. Ich habe geschaut welcher Welpe sich an ruhigsten verhält ( das hab ich mal im TV gesehen )So kam der kleine Balu ins Haus. Die ersten tage waren so super. Er ist so lieb. Ich habe mit meinem Freund klare Regeln aufgestellt damit balu nicht irgendwann macht was er will.
Und seit 2 Wochen ist aus dem ruhigen Balu ein anstrengender Welpe geworden. Ich denke das ich einiges falsch gemacht habe obwohl ich viel über Welpen gelesen hab. Jetzt hoffe ich das ihr mir hier weiter helfen könnt damit ich mit Balu nochmal die kurve kriege.
Ich erzähl euch einfach mal ein paar Situationen.Sitz und Platz kann er schon super aber sobald wir das draußen machen reagiert er gar nicht mehr auf mich. Ich belohne ihn immer mit Wurst, Käse, Hähnchenherzen oder Leberwurst. Aber alles ist ihm egal. Zuhause macht er es Top und draußen gar nicht.
Zuhause beißt er immer in die Hose, Wade oder Schuhe. Es tut langsam sau weh. Ich sag immer nein und lenke ihn mit etwas anderen wie spielzeug ab.
Draußen beißt er mittlerweile auch in die Hose oder Leine. Ich halte ihn dann am Halsband fest geh in die Knie und sage laut "Schluss" dann hört er auch auf. Sobald ich ihn wieder los lasse fängt er wieder an.Ich wohne ( noch ) in der 3 Etage und muss den kleinen ja tragen. Beim runtertragen knurrt er seit paar Tagen immer und 2x hat er mir schon ins gesicht gebissen ( Kratzer im Kinn und am Hals ) sieht nicht schön aus und tut auch echt weh. Ich hab ihn dann sofort auf den Boden gesetzt und hab "Nein" gerufen.
Die Tapete im Flur hat er schon ordentlich angefressen. Ich habe eine Dose mit centstücken und wenn ich ihn auf frischer tat ertappe schüttel ich die einmal neben ihn sodass er sich erschreckt. dann rennt er auch weg.
Meine beiden Katzen fängt er an zu jagen und hat eine auch schon ins ohr gebissen. Ich habe nur schreie von der katze gehört. Es ist zum glück nichts passiert. Eine katze wohnt seit 14 tagen unterm bett und wurde schon unsauber.
ich übe oft mit meinem freund ( immer mal 5 min lang ) Sitz, platz, schau, komm und bleib. in der wohnung klappt es supi aber auch nur wenn Balu das Leckerlie sieht.
Wir gehen seit 2 Wochen in die Welpenschule und schon bei der 2 Stunde hatte ich einen nervenzusammen bruch.
Balu hat nichts gemacht außer mich zu beißen und an der leine zu ziehen. Alle hunde waren so artig
Die Trainerin sagte zu mir das Balu ein schwieriger fall ist aber auch das ist zu meistern. er braucht halt eine starke erzieherin.Aso jetzt zu meinem Tagesablauf...
Morgens 6 Uhr gassi. ca 5 min je nach dem wie lange balu braucht sich zu lösen.
Dann gibt es frühstück, eine hand TroFu, die gibt es aber nur aus meiner hand d.h er muss sitz platz bleib etc machen. klappt immer super. Dann gehen wir die nächte runde so um halb 10. da gehen wir einmal um den block wir sind ca 10 min unterwegs. ich verusche immer mit ihm zu üben klappt leider nicht so. gegen mittag gibt es nassfutter auch da muss balu vorher sitz machen. nach dem essen schläft er erst mal. halb 2 geht es wieder vor die tür. wieder einmal um den block. danach fahre ich meistens arbeiten. mein freund geht mit ihm so 17 18 uhr auf eine große wiese dort wird ordentlich getobt und geübt. zuhaus eist balu erst mal müde und schläft. gegen 21 uhr bin ich wiederzuhause und wir gehen eine kurze runde 5 min dann bekommt er noch mal eine hand TroFu. Danach spielen wir etwas und dann ist schlafenszeit.
Balu ist jetzt 12 wochen. ich weis er ist noch ein baby aber ich brache dringend tipps wie ich das ganze besser machen kann - Vor einem Moment
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Hallo,
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Wenn du es richtig machen willst - mach dich viiiel lockerer, und freue dich an einem ganz normal lebhaften Welpen!
Übertreibe es nicht so mit den Drillübungen, dafür ist noch ganz viel Zeit später. Unterstütze ihn lieber bei Erkundungen, das ist wichtiger als toben zwischen den Drills.Es ist völlig normal, dass ein Welpe in der ersten Welpenstunde aufgeregt ist und daher an der Leine zieht. Eine Trainerin, die sowas gleich als schwierigen Fall apostrophiert, würde mir zu denken geben - besonders da du ja wohl alles andere als entspannt warst, und somit deinen Knirps noch tüchtig verunsichert hast.
Clickern kann toll sein mit Welpen, aber betrachte es als Spiel - der Welpe muss nicht funktionieren, und draussen schon alles so wie drinnen können. Geh mit ihm auf eine einsame Wiese, und geniesse einfach die Zeit mit ihm. Auch wenn er sich erst auf Erkundung macht - das ist richtig und wichtig. Er wird sich dir schon wieder zuwenden. Beim üben war meine erste Priorität immer der Rückruf - aber unendlich lustbetont, nie krampfhaft. Sitz hatten wir auch im Programm, weil das eigentlich jeder Welpe anbietet, aber sonst nicht viel.
Mach dich frei von Erfolgsdruck und Zeitplänen, vergleiche nicht ständig mit anderen Welpen, und entspann dich. Wenn du das tust, wird dein Welpe es auch tun.
Wegen dem Tragen: nimm auch da den Druck raus, lieber mal eine Pfütze aufwischen. Viele etwas ältere Welpen mögen das Tragen nicht sehr, besonders wenn es überfallsmässig und evt. auch nicht sachgemäss geschieht. Mach keinen Ringkampf daraus, bleibe ruhig und gelassen. -
Zitat
Balu ist jetzt 12 wochen. ich weis er ist noch ein baby aber ich brache dringend tipps wie ich das ganze besser machen kann
Ich schließe mich dem an: Lass ihn Welpe sein.
Es reicht völlig, wenn Du mit "Sitz, Platz, Fuss usw" anfängst, wenn Dein Welpe 5-6 Monate alt ist.
Der Welpe verfolgt von alleine seinen genetischen Plan und lernt durch Spiel, Bewegung und Neugierde alles, was er als Hund braucht. Je mehr positive Anregungen ein Welpe erhält, umso mehr Synapsen verknüpfen sich im Gehirn und seine Lernfähigkeit wird gesteigert.
Dafür sollte er draußen in der Natur seinem Erkundungstrieb nachgehen können.Auch das Spielbeissen gehört zu einem Welpen. Er muss die Beisshemmung lernen.
Lass ihn darum möglichst oft mit anderen Welpen spielen. -
Liebe Zeit, du erwartest viel zu viel. Und das falsche! jetzt geht es erst mal um Vertrauen und Bindung und nicht um Gehorsam!
Und meiner Meinung nach hat der Hund viel zu wenig Gelegenheit, sich zu bewegen und die Welt zu erforschen. Die runden um den Block - finden die an der Leine statt?
Eine ganze Stunde Toben am Stück ist ziemlich lang, die anderen Runden sind sehr kurz, ich würde das anders verteilen.
Freu dich doch mal an deinem Hund. Der arme spürt doch deinen Frust.
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Das sie die ersten Wochen noch ruhig sind ist ganz normal . Neue Umgebung, keine Geschwister und Mutter mehr. Deiner scheint halt jetzt aufzutauen.
meine ist bald 5 Monate und in der Wohnung klappt auch alles super draußen wird es langsam. Aber das ist normal dein hund ist noch ein baby und draußen ist nun mal viel was ihn ablenkt. Da braucht man viel viel Geduld. Am Anfang hat meine mich auch gezwickt habe ihr dann immer die schnauze zu gehalten und laut Nein gesagt mit Spielzeug ablenken ist quatsch so denkt er ja das zwicken ist für dich ein Spiel. Wie füttert ihr ihn denn? Meine muss sich ihr fressen verdienen entweder mit Kommandos oder den futterbeutel bringen. Das klappt super mittlerweile. Und wenn sie sich mal nicht konzentrieren kann dann lasse ich Sie vor den napf Sitz machen und auf Wort friss darf Sie dann fressen.Ja wegen den Katzen das ist ne Klärung der Rangordnung unter den tieren. Die Katzen müssen den kleinen mal zeigen wie weit er gehen darf

Ansonsten viel viel Geduld, kleine Erfolge erzielen :)
Gruß silbernine
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Gut ist auch wenn ihr zusammen was unternehmt. Ich war mit meiner zb im Tierpark , an der landeskrone , am berzdorfer See
Dein kleiner will die Welt erkunden und zusammen .Macht das Spaß und stärkt die Bindung :) -
Ich hatte selber nie einen Welpen aber für mich hört sich das nach einem SEHR vollem Programm für so ein kleines Baby an! Als Lilly zu uns kam (7 Monate; aus dem Tierheim) haben wir sie die ersten Tage in Ruhe gelassen und ihr Zeit gegeben sich etwas einzugewöhnen. Für sie war schließlich alles neu, in einem Haus wohnen kannte sie nicht. Und dein Welpe kennt soooooo viel noch nicht. Lass ihn doch vlt draußen einfach nur mal erkunden.
Und nicht an den Welpen anderer orientieren! Das frustriert bestimmt nur. Und wer weiß was dafür bei denen Zuhause abgeht, oder was den Kleinen in einer Woche so einfällt!
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Bitte lass dies Rangordnungsegschichte nicht wie oben geschrieben von den Tieren klären.............und mach dich frei davon,wie toll es bei anderen klappt. Hinter jeder Tür ist was;-) Auch vom Schnauzengriff würde ich absehen, du bist kein Hund, und dein Hund weiß das genau. Dinge wie sitz sidn keien Erziehung,das sind Kunststückchen,die kann er später früh genug lernen. Zeig ihm die Welt, Stück für Stück. Mit Gelassenheit;-)
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Ich schließe mich dem an: Lass ihn Welpe sein.
Es reicht völlig, wenn Du mit "Sitz, Platz, Fuss usw" anfängst, wenn Dein Welpe 5-6 Monate alt ist.
Jepps. Das Wichtigste in dem Alter ist, dass er lernt auf Zuruf zu dir zu kommen (und auch das dauert ein Weilchen) und "nein" zu verstehen.
Alles andere, wie Sitz, Platz, Fuss, Pfötchen oder sonstiger Schickimicki kommt (viel) später!Du hast in der Schule ja auch erst Buchstaben gelernt, bevor du angefangen hast, Aufsätze zu schreiben, richtig?
Dass er draußen noch nicht so reagiert wie zu Hause, ist völlig normal! Draußen gibt es viel mehr Eindrücke, Gerüche etc. - auch hier wieder die Frage: Wenn du als Kind deine Hausaufgaben machen musstest - hat deine Mutter dabei nebenbei das Radio laufen lassen und den Fernseher angestellt?
....Warum wohl nicht? 
Einfach mal ein bisschen lockerer sein - man sagt, es braucht so ungefähr 2.000 Wiederholungen, bis ein Kommando wirklich "sitzt" - also bleib cool, humorvoll, geduldig und hab ein bisschen Verständnis für den kleinen Wutz, für den die Welt doch jetzt erst mal sooooo groß ist.

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Ich würde sagen: Hör auf Deinen Welpen zu ärgern

Er ist kein "schwerer Fall", er zeigt Dir lediglich, dass Du gerade auf dem Holzweg bist. Sei froh, dass er es jetzt schon tut und sich das ganze nicht hochsteigert bis zur Pubertät. Spitze sind tolle Hunde, die eine unfaire Behandlung gar nicht ab können. Wenn er also randaliert, dann, weil er mit Deinen Erziehungsmaßnahmen und dem Umgang nichts anfangen kann, nicht, weil er ein Arschloch ist

Nun mal konkret: Hör auf ihn damit zu drangsalieren, dass er für sein Frühstück Kadavergehorsam präsentieren soll. Gönne es ihm, einfach so, aus dem Napf, damit der erste Hunger des Tages schon mal gestillt ist.
Ich würde dann die dritte Mahlzeit aus der Hand füttern, nicht, um den Hund zu ärgern und ihm zu zeigen, dass ich über eines seiner elementarsten Bedürfnisse verfügen kann, sondern, einfach, weil ich unheimlich viele tolle Aktionen belohne bei einem Welpen und das einfach eine immense Belohnungsmenge ist, die sich da über den Tag ansammelt und bei zusätzlicher Leckerchenfütterung das Tierchen ja aufgehen würde wie ein Hefekloß.
Das Sitz und Platz-Fünf-Minuten-Drill-Programm würde ich ersatzlos streichen. Das macht den Zwerg nur fertig und nützt Euch für Eure wirklichen Alltagsprobleme überhaupt nichts. Der weiß nicht, wenn er Platz geübt hat, dass man dann nicht an der Leine wild wird oder die Katzen nicht jagt.
An diesen Punkten würde ich übrigens beginnen die guten Aktionen zu belohnen. Dein Fokus scheint sehr auf Strafen zu liegen in der wirklichen Alltagserziehung. Das lässt sich ein Spitz langfristig nicht gefallen (wie Du ja jetzt schon merkst). Du solltest lieber dazu übergehen es nicht als selbstverständlich zu nehmen, wenn er brav ist und es ganz, ganz viel belohnen.
Und wenn eine Hundetrainerin Dir nicht mehr sagen kann als "Das ist ein schwerer Fall", wenn ein Welpe an der Leine randaliert, dann schau Dich mal nach einer anderen um.
Viele Grüße
Corinna - Vor einem Moment
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