Ich möchte es richtig machen!!!

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    entschuldige bitte aber du weißt schon das hier die Rede von einem 12 Wochen alten Baby ist? Und dann empfiehlst du solch ein Programm? Das ist jetzt nicht dein Ernst oder?

    Bin zwar grad noch nicht durch mit dem lesen aber ganz ehrlich ich hab mich bewusst auch nicht dran gehalten und bin froh darüber

    Zur Geschichte: ich bekam Amy wüsste aktive Rasse, aber darf nicht viel laufen ist ja noch klein. Hundeschule hies es so viele min am Stück wie der Hund alt ist ( in Wochen 13 Wochen = 12 min am Stück )

    Nach 2-3 Wochen hatte auch ich einen Welpen der total unterfordert war, die biss ständig und drehte in der Wohnung auch nur noch auf. Daraufhin hab ich mich noch mal im Internet belesen und mir würde der Rat gegeben den Hund draußen mehr auszulasten und die Wohnung nur als ruheort zu nehem.

    Gut ich bin dann mit ihr 30 min am Stück erst mal gelaufen und war bei schönen Wetter den halben Tag auf der Wiese bzw Garten ( hab sie frei laufen erkunden gelassen, aber dich suchen und Spitzern sowie den Abruf trainiert, aber sich kuscheln und andere Hunde wie Menschen hat die dadurch kennen gelernt ) wenn sie sich hingelegt hat bin ich ins Haus dort dann auf den Platz und schlafen.

    Dabei merkte ich wie lang die Power hat wann sie Müde wurde und hab auch immer mehr Gassi gehen gemacht, die Uhrzeiten hab ich dabei nie ernst genommen sondern den Hund war er aktiv gingen wir ... Später dann musste die auch mal warten wenn aktiv aber so war der Anfang.

    Da ich mein Hund zu 100% immer beobachtet hab wüsste ich wann sie müde würde und wieviel Energie die hatte und brauchte. Daher waren wir nach kurzer zeit auch bei 45-60 min an Stück Wiese oder Feld und dazwischen auch viel am laufe. Und im Garten. Da wir auch so sehr aktiv sind waren wir eh oft Unterwechs ( nachdem ich einfach sagte der Hund bestimmt nicht mein Ganzes leben sondern muss dieses kennen lernen ) wenn die müde war schlief sie in ihrem Rucksack ( geht nicht mit allen Welpen das ist mir klar aber sie ist ja nur 46 cm heute )

    Beißen naja dazu muss ich sagen ich hab schnelle Reaktionen ich hab die ruckartig von mir geschoben und bin weg ( sie ist mir nie nach aber der Pflegehund Tat dies und den nähen wir dann immer und raten ihn auf dem Platz) das ganze wurde mit einem aus und nein unterstützt.

    Gelernt hat Amy in diesem alter auch recht viel aber nur im Spiel und immer mal kurz wenige Wiederholungen

    Rückruf
    Sitz
    Nein
    Ruhen ( beruhigen denn sie dürfte nur im ruhigen Zustand ans Futter und Wasser und Spielzeug eca.)
    Apportieren ( das hat sie aber eher selbst gemacht und ich hab es einfach aufgegriffen )

    Futter gab es bei uns nicht aus der habd da die nassfutter bekam, ich würde aber das Futter nicht für Sitz usw aus der habd geben sondern beim entspannen und evt für das nein Training

    Heißt Hund ruhig ( sitzen oder stehen oder liegen das ist egal ) wartet dann bekommt er was

    Nein Training heißt du sagst nein während du die Hand mit Futter öffnest geht der Hund hin machst du die Hand zu der Hund kommt somit noch ans Futter. So lernt auch nein kennen und du kannst das dann auch wenn er was falsch macht benutzen ( bei einem mein gugt Amy mich immer an und fragt im Grunde und was soll ich dann machen )

    Soviel dazu und Sorry bin muss grad schnell los ist vom Handy hoffe ohne Fehler von t9

  • Zitat

    der Pflegehund Tat dies und den nähen wir dann immer und raten ihn auf dem Platz

    :???:

  • ich kann mich den Vorrednern nur anschließen .
    mit 12 Wochen kommt ein Welpe normal erst in die Familie. du machst mit ihm schon das volle Programm.
    ich habe auch gerade einen neuen - der ist jetzt 8 Monate , richtig groß aber im kopf noch ein Baby.
    nur Blödsinn im kopf. das ist anstrengen aber normal - später wirst du über diese zeit lachen.
    natürlich mußt du ihm grenzen setzen - aber denke immer , dein Hund ist noch ein Baby. das schicktst du doch auch noch nicht in die schule sondern läßt es spielen.
    zur hundeschule - würde ich mal sagen -Hände weg- . erstens gehört ein 12 Wochen alter Welpe keineswegs in einen erziehungskurs wo er was " machen soll " , bestenfalls , wenn überhaupt , in die welpenspielgruppe.
    zweitens zeugt die Bemerkung der Lehrerin von gefährlich wenig Ahnung.
    übrigens - mein Bengel ist auch ein " beißer ".
    aus perfekter zucht . mein 6. Hund , also , etwas Ahnung hab ich schon . aber er beißt mich , so wie du es beschrieben hast. auch mit 8 Monaten noch . nur ist es da weniger schlimm, weil die welpenzähne weg sind. aber meine arme sehen aus , als würde ich von meinem mann mißhandelt :D
    der züchter sagt , dieses spielhafte beißen wäre in der Linie.
    also - bei " ernstem " kontakt ist er völlig brav und zeigt keinerlei agression.
    aber er ist auch schon " freudig lachend " in mein Schlafzimmer gekommen um mich zu wecken und hat dabei an meinem ohr gezogen......
    genieße die welpenzeit. du wirst es schon richtig machen.

  • Ab wann ist es für den Welpen zuviel und ab wann zu wenig? Fakt ist, man kann es nicht Pauschal sagen, weil jeder Welpe anders gestrickt ist, selbst zwei Welpen aus dem selben Wurf können da Verschieden, wie Tag und Nacht, sein.
    Man kann einen Richtwert vorgeben (5 Minuten pro Lebensmonat) aber ob das nun zuviel/zuwenig für den kleinen ist, darauf muss der Halter achten. Einen Welpen die extra Bewegung zu verweigern, weil man sich Zwanghaft an einen Richtwert halten möchte, finde ich genauso falsch, wie einen Welpen, der nach 5 Minuten ganz klar zeigt das er keinen Bock mehr auf Bewegung hat, einfach weiter zu zerren.
    Genau so ist es auch mit den Übungen, man kann es machen, man muss es aber nicht. Für einen Welpen, der gerne mitarbeitet, sind 1 - 2 Minuten Üben über den Tag verteilt keine Überforderung (wenn man auch bei den Grundkommandos bleibt) wenn der Welpe daran überhaupt kein Interesse zeigt, dann ist das so und sollte man dann auch akzeptieren. Manche Sachen sollte man aber auch mit einem Trainingsfaulen Hund üben, wie z.B Abruf, Sitz an der Straße etc. Das sind Dinge, die der kleine sein ganzes Leben lang brauchen wird und auch seiner eigenen Sicherheit dient, die sollte man, Situationsbedingt, dann auch antrainieren.

    Pauschal zu sagen "Hände weg von Hundeschule" finde ich jetzt auch nicht richtig. Klar, in dem Fall von dem TE würde ich über einen wechsel nachdenken, da hier die Kompetenz anscheinend nicht stimmt. In einer guten Hundeschule wird in einem Welpenkurs nicht "gedrillt" da werden Altagssituationen geübt, gespielt etc. Bei meiner Hundeschule wird mehr mit dem Menschen, als mit dem Hund gearbeitet. Beim spielen erklärt die Trainerin diverse Situationen, ob ein Hund gerade gemobbt wird, ob das spielen noch spielen ist, ab wann man merkt das die Situation kippt etc. Dazu eben die Alltagsübungen, wie Jogger der am Hund vorbei läuft, wie man selber richtig darauf reagiert, oder es wird ein Stock oder Rollator ausgepackt und am Hund vorbei geführt etc. Eine gute Hundeschule ist eine berreicherung für Halter und den Welpen, man muss halt nur die richtige finden.

    Im Allgemeinem kann man einfach sagen, hör auf dein Bauchgefühl und achte darauf, was deinem Welpen gut tut. Richtwerte sind durchaus praktisch, sollten aber immer nur als Anhaltspunkt genutzt werden, es gibt kein Richtig oder Falsch, was auf alle Welpen zutrifft, man muss selber schauen ein Gesundes mittelmaß zu finden, was dem kleinen gut tut und ihm zu einem ruhigen, ausgelassenen und Zufriedenen Hund heranwachsen lässt.

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