Ich möchte es richtig machen!!!
-
-
Zuerst einmal solltest du den Wunsch, alles richtig machen zu wollen, ganz schnell ablegen. Mach es so gut wie du es kannst, mehr kann man nicht von dir erwarten und das tut auch keiner.
ZitatSitz und Platz kann er schon super aber sobald wir das draußen machen reagiert er gar nicht mehr auf mich. Ich belohne ihn immer mit Wurst, Käse, Hähnchenherzen oder Leberwurst. Aber alles ist ihm egal. Zuhause macht er es Top und draußen gar nicht.
Kommandos müssen nach und nach aufgebaut werden, erst in einer absolut Reizarmen Umgebung (zuhause) dann in einer Reizarmen Umgebung draußen, z.B bei der Pipirunde, die er kennt, wenn nicht viel los ist. Je mehr draußen los ist und je unerforschter die Umgebung ist, wo ihr übt, desto unwahrscheinlicher ist es, dass der kleine sich auf dich konzentriert. Es ist ein langer Weg, bis der Hund irgendwann in einer sehr Aufregenden Umgebung Kommandos annimmt, hier ist Geduld das einzige was hilft.
ZitatZuhause beißt er immer in die Hose, Wade oder Schuhe. Es tut langsam sau weh. Ich sag immer nein und lenke ihn mit etwas anderen wie spielzeug ab.
Draußen beißt er mittlerweile auch in die Hose oder Leine. Ich halte ihn dann am Halsband fest geh in die Knie und sage laut "Schluss" dann hört er auch auf. Sobald ich ihn wieder los lasse fängt er wieder an.Kennt er die bedeutung von Nein und Schluß? Habt ihr diese "Kommandos" auch antrainiert? Wenn nicht, ist es Sinnlos ihn damit zu "bestrafen" da er den Sinn dahinter ja gar nicht kennt. Hier wird dann einzig auf die Stimmlage reagiert (in dem Fall vermutlich ärgerlich/bedrohlich) wenn du ihm nach diesen "Atacken" dann aber ein Spielzeug gibst, ist das für ihn keine Ablenkung, sondern eine Belohnung für das, was er gerade getan hat, also dir in die Wade zu zwicken oder in die Schuhe zu beissen. Welpen erkunden ihre Welt mit dem Maul, entsprechend spielen sie auch damit. Die sogenannte Beisshemmung lernen sie nicht, in dem man mit ihnen Schimpft oder ähnliches, sondern in dem man ihnen deutlich zeigt, dass sie zu weit gegangen sind. Wenn Welpen z.B mit ihren Geschwistern spielen und zu fest zwicken, jaulen sie und brechen das Spielen ab, der Welpe hat also gelernt, dass es nicht gut ist wenn er zu fest zwickt, da es das ende des Spielens bedeutet, so lernt er vorsichtiger mit seinen Zähnen umzugehen. Genau so solltest du es auch machen, er darf mit seinen Zähnchen spielen, wird er zu doll, quitscht du und brichst das Spiel ab und ignorierst ihn für kurze Zeit. Ob das bei der Leine auch funktioniert, weiß ich nicht, meiner hat noch nie an der Leine rumgekaut.
Zitatich übe oft mit meinem freund ( immer mal 5 min lang ) Sitz, platz, schau, komm und bleib. in der wohnung klappt es supi aber auch nur wenn Balu das Leckerlie sieht.
Bis die Kommandos sitzen, sollte erst mal nur einer mit dem kleinen Üben, es ist einfacher für ihn, wenn die Übungseinheiten immer Konstant sind und allein die Stimmlichen Unterschieden können ihn in der Hinsicht überfordern. 5 Minuten am Stück sind für 12 Wochen fast schon zu lang, für den kleinen bedeuten solche Übungseinheiten volle Konzentration und so ein kleiner Racker kann sich nun mal noch nicht so lange konzentrieren. Ich übe mit meinem kleinen z.B (14 Wochen alt) 3 x am Tag je 2 - 3 Minuten und das reicht völlig aus.
Wenn er nur auf das Leckerchen reagiert, habt ihr falsch konditioniert. Wenn man eine Übung aufbaut wird das Leckerchen nur benutzt um ihn auf die richtige Position zu locken. Beim Sitz z.B: dem Welpen wird das Leckerchen so über den Kopf gehalten das er sich hinsetzt, ist der Hintern am Boden, sagt man das Hörzeichen, in dem Fall "Sitz" clickert und gibt das Leckerchen (ich gehe davon aus, dass ihr den kleinen Clickert, da ihr es bei den Katzen auch macht, ansonsten gibts das Markwort "Fein" z.B und dann das Leckerchen) wenn der kleine nun auf das Hörzeichen reagiert und sich setzt, wird das Leckerchen nicht mehr offen gezeigt, sondern in der verschlossenen Faut verborgen oder erst aus der Tasche geholt, wenn er belohnt werden soll. Später wird auch in der Regel nur noch Varriabel belohnt, also mal gibts was, mal gibts nichts.ZitatWir gehen seit 2 Wochen in die Welpenschule und schon bei der 2 Stunde hatte ich einen nervenzusammen bruch.
Balu hat nichts gemacht außer mich zu beißen und an der leine zu ziehen. Alle hunde waren so artig
Die Trainerin sagte zu mir das Balu ein schwieriger fall ist aber auch das ist zu meistern. er braucht halt eine starke erzieherin.Schwieriger Fall? Eher nicht, ihr habt halt ein Aufgewecktes Kerlchen zuhause, zumindest sehe ich das so von dem was du hier so schreibst. Als wir ganz am Anfang unseren kleinen bekommen haben, wurde uns von allen Seiten gesagt, wie schwer das werden wird. Zwergpinscher stehen in keinem guten Ruf, sind als Aggresive Kläffer verschrien und entsprechend wurden wir auch "vorgewarnt" Heute werden wir regelmässig in der Welpenstunde gelobt weil mein kleiner und ich so ein Entspanntes Team sind, egal welche Übung auf dem Programm steht, beim Slalom um die anderen Hunde rum läuft er brav neben mir her und egal was er macht, er Orientiert sich zuerst an mir. Also, mach dir da keinen großen Kopf, konzentriere dich nicht an anderen Welpen, sondern auf deinen, dann wird das alles :)
ZitatMorgens 6 Uhr gassi. ca 5 min je nach dem wie lange balu braucht sich zu lösen.
Dann gibt es frühstück, eine hand TroFu, die gibt es aber nur aus meiner hand d.h er muss sitz platz bleib etc machen. klappt immer super. Dann gehen wir die nächte runde so um halb 10. da gehen wir einmal um den block wir sind ca 10 min unterwegs. ich verusche immer mit ihm zu üben klappt leider nicht so. gegen mittag gibt es nassfutter auch da muss balu vorher sitz machen. nach dem essen schläft er erst mal. halb 2 geht es wieder vor die tür. wieder einmal um den block. danach fahre ich meistens arbeiten. mein freund geht mit ihm so 17 18 uhr auf eine große wiese dort wird ordentlich getobt und geübt. zuhaus eist balu erst mal müde und schläft. gegen 21 uhr bin ich wiederzuhause und wir gehen eine kurze runde 5 min dann bekommt er noch mal eine hand TroFu. Danach spielen wir etwas und dann ist schlafenszeit.Euer kleiner steckt voller Energie wie es scheint, hochgerechnet geht ihr über den gesamten Tag (ohne die Tobestunde da ich nicht weiß ob dein Freund zwischen 17 - 18 Uhr mit ihm toben geht oder von 17 - 18 Uhr ^^) 30 Minuten mit ihm raus, wirkliche Kopfarbeit (wie z.B Leckerchen suchen) bekommt er anscheinend auch nicht, ich persönlich würde dann eher davon ausgehen, dass der kleine schlicht weg gelangweilt und unterfordert ist und entsprechend ein Ventil dafür sucht.
Ich habe auch so ein Energiebündel zuhause, alleine die Löserunden gehen über den Tag verteilt 1 1/2 Stunden (mit schnuppern, beobachten, Geschäft machen etc.) je nach Wetter, Lust und Laune gibt über den tag verteilt auch mal ein oder zwei erweiterte Runden von 20 Minuten, 1 x am Tag gibts eine größere Runde von 30 - 60 Minuten (im wechsel heute z.B 30 Minuten, morgen 60 etc.) dabei achte ich immer genau darauf, wie mein kleiner an dem Tag so drauf ist. Am Montag z.B war er noch ziemlich fertig vom Sonntag (da war ganz schön viel los) da bin ich auch nur die Löserunden gelaufen und hab ein wenig Kopfarbeit gemacht und habe ihn sonst schlafen lassen, gestern war er dann wieder Fit und entsprechend habe ich ihn beschäftigt.
Versucht einfach mal, die Runden etwas auszuweiten, erst mal langsam um zu schauen wie er darauf reagiert, streut etwas Kopfarbeit in den Tagesablauf oder auch in die Gassizeit, z.B Leckerchen suchen, einer von euch versteckt sich etc. vielleicht wird er dann, wenn er Körperlich und Geistig mehr auslastung erfährt, dann auch etwas ruhiger. Meiner würde hier die Wände hochgehen, wenn ich nur so wenig mit ihm machen würde ^^ - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Zitat
Euer kleiner steckt voller Energie wie es scheint, hochgerechnet geht ihr über den gesamten Tag (ohne die Tobestunde da ich nicht weiß ob dein Freund zwischen 17 - 18 Uhr mit ihm toben geht oder von 17 - 18 Uhr ^^) 30 Minuten mit ihm raus, wirkliche Kopfarbeit (wie z.B Leckerchen suchen) bekommt er anscheinend auch nicht, ich persönlich würde dann eher davon ausgehen, dass der kleine schlicht weg gelangweilt und unterfordert ist und entsprechend ein Ventil dafür sucht.
Ich habe auch so ein Energiebündel zuhause, alleine die Löserunden gehen über den Tag verteilt 1 1/2 Stunden (mit schnuppern, beobachten, Geschäft machen etc.) je nach Wetter, Lust und Laune gibt über den tag verteilt auch mal ein oder zwei erweiterte Runden von 20 Minuten, 1 x am Tag gibts eine größere Runde von 30 - 60 Minuten (im wechsel heute z.B 30 Minuten, morgen 60 etc.) dabei achte ich immer genau darauf, wie mein kleiner an dem Tag so drauf ist. Am Montag z.B war er noch ziemlich fertig vom Sonntag (da war ganz schön viel los) da bin ich auch nur die Löserunden gelaufen und hab ein wenig Kopfarbeit gemacht und habe ihn sonst schlafen lassen, gestern war er dann wieder Fit und entsprechend habe ich ihn beschäftigt.
Versucht einfach mal, die Runden etwas auszuweiten, erst mal langsam um zu schauen wie er darauf reagiert, streut etwas Kopfarbeit in den Tagesablauf oder auch in die Gassizeit, z.B Leckerchen suchen, einer von euch versteckt sich etc. vielleicht wird er dann, wenn er Körperlich und Geistig mehr auslastung erfährt, dann auch etwas ruhiger. Meiner würde hier die Wände hochgehen, wenn ich nur so wenig mit ihm machen würde ^^entschuldige bitte aber du weißt schon das hier die Rede von einem 12 Wochen alten Baby ist? Und dann empfiehlst du solch ein Programm? Das ist jetzt nicht dein Ernst oder?
-
Du wirst NIE alles richtig machen, das kann kein menschliches Wesen.
Also schüttel doch um Gotteswillen diesen Perfektionismus ab,der euch schon beide verrückt macht, atme tief durch und FREU dich auch einfach mal an dem Riesengeschenk, das du da hast: einem ganz normalen, munteren Welpen/Junghund der seine Welt entdeckt.
Mehr als ihm dabei zu helfen, steht in Moment doch noch gar nicht auf dem Stundenplan, und bei "Deutschland sucht die Supermutter" braucht ihr auch nicht mitzumachen!
-
Ich wollt auch schon sagen. Es ist die Rede von einem 12 Wochen alten Welpen, der kein schwieriger Fall ist. Er benötigt in seinem Alter mit Sicherheit nicht weiter ausgedehnte Laufrunden.
Ansonsten ist der Ansatz schon gut, den dir Sinarie versucht zu vermitteln.
Und ohne wirklich die Situation in deiner Welpenschule einschätzen zu können, ich kann ja nur von dem Sprechen was du geschrieben hast, würde ich mir Gedanken machen, ob diese Schule geeignet ist. Ein Trainer, der mir nur sagt, dass das ja ein schwieriger Fall ist, dem würde ich was sagen. Ob du in eine Hundeschule gehst oder in einen Hundeverein, dir sollte man helfen können und sich mit deiner Problematik auseinandersetzen.
Erwarte auch wirklich nicht zu viel von deinem jungen Hund, er kommt nur die paar mal am Tag raus und möchte dann ganz normal die Welt erkunden. Spiel mehr mit ihm und baut eine Bindung auf, dann wird das in Zukunft schon klappen. Aber nicht mit spielen belohnen, wenn er dich zwickt. Und auch wenn es nicht angenehm ist, ihn nicht herunter heben, wenn er dich versucht zu zwicken, wenn er auf dem Arm ist. So bekommt er ja seinen Willen. Immer ruhig bleiben, das wird schon alles. Und man kann eh nicht alles immer richtig machen. Das ist auch nur menschlich, dass man Fehler macht.
-
Zitat
entschuldige bitte aber du weißt schon das hier die Rede von einem 12 Wochen alten Baby ist? Und dann empfiehlst du solch ein Programm? Das ist jetzt nicht dein Ernst oder?
ich empfehle hier überhaupt kein Programm, ich habe lediglich geschildert, wie ich es mit meinem kleinen mache. Ich bin einfach der Meinung das 30 Minuten draußen unterwegs sein, für den gesamten Tag etwas wenig sein könnten, auch für einen 12 Wochen alten Welpen. Der TE soll jetzt keine Tagesausflüge mit dem kleinen machen oder Zwanghaft 60 Minuten am Stück mit ihm laufen gehen, sie soll einfach mal schauen ob die mehr Bewegung vielleicht dazu führt, dass der kleine etwas ausgelassener und ruhiger wird.
-
-
Vielen vielen danke für die ganzen antworten das macht mir wirklich wieder richtig mut. Ich merke nun das ich den kleinen mit übungen überforder. Das werde ich nun sofort ändern. Lieber weniger üben und dafür mehr erkunden.danke danke danke
-
Was sich bei unserem kleinen Temperamentsbolzen bestens bewährt hat, war regelmäßig etwa eine Stunde am Tag draußen trödeln. Also wirklich nur das schöne Wetter nutzen, irgendwo gemeinsam über die Stoppelfelder stromern und den Welpen sowohl mal tragen als sich gemeinsam zu einer längeren Ruhepause hinsetzen. So etwa - da ist der Zwerg 10 Wochen alt und hat ständig was zu erschnüffeln, was als "Auslastung" dicke reicht:
Externer Inhalt img5.fotos-hochladen.netInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Das Programm macht eigentlich bloß der Hund, mit Erkunden und Ausruhen. Das drehte nicht so auf wie die regelmäßigen Toberunden, und das einzige, was wir im ersten Vierteljahr wirklich intensiv geübt haben, war eine fixe und positive Resonanz auf das Wort "Komm!", erst mit Häppchen, dann mit Weglaufen meinerseits plus Häppchen für immer schnelleres Folgen (mich jagen!) - und schon kann so ein Neunwochen-Welpe fliegen:
Externer Inhalt img5.fotos-hochladen.netInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Das war aber auch so ziemlich das einzige Programm mit "ernstem" Hintergrund - ansonsten war es ein reines Rumtrödeln mit der großen Freude, wieder mal einen so entzückenden kleinen Hund um sich zu haben und einem entspannt pennenden Welpen danach. Der Unterschied war schon auffallend: nach Toben mit anderen Hunden brauchte sie immer ewig, um runterzukommen - so nicht.
Auch wenn das nach Phrase klingt: Genieß die Zeit jetzt, sie ist so schnell vorbei!
-
das ist genau die richtige Dosis terriers4me
und die Kleine ist ja nur knuffig....*hinschmelz*
und ja sie werden so schnell groß und erwachsen...hach
-
Zitat
......
Die Trainerin sagte zu mir das Balu ein schwieriger fall ........
....
Balu ist jetzt 12 wochen.......So - jetzt darf aber schonmal ganz laut gelacht werden, oder?? Also, ne Trainerin, die einen 12wöchigen Welpen als "schwierigen Fall" bezeichnet und das damit sozusagen das Handtuch wirft, das wär ab dem Moment keine Trainerin mehr für mich......
Dein hundi macht nix, was nicht vollkommen normal wäre in dem Alter!
Draußen ist es doch viel spannender und aufregender in der Wohnung - deswegne klappen Dinge in der Wohnung oft mal recht schnell, und draußen braucht Welpi halt etwas länger, um sich nimmer ablenken zu lassen von der Fliege, dem Passanten, anderen Hunden oder dem Schmetterling, der da vorbeifliegt..... Vollkommen normal. Da hilft nur eines: weiterüben daheim, und draußen erstmal nicht direkt neben der Hundespielwiese üben, sondern mit wenig Ablenkung! Ist doch klar.....
-
Ein "Winzigwelpe" (altersmäßig), der Sitz und Platz kann. Klar, kann schön sein, aber in meinen Augen gibt es keinen schöneren Augenblick mit einem Welpen (und Hund insgesamt) als wenn man sich etwas entfernt, ruft, und der Wuffel freudig angerannt kommt!
Das ist Bindung und Vertrauen - je stärker diese ausgeprägt sind, desto leichter wird später sämtliche Erziehung gehen.
Also auch von mir der Tipp: mach Dich locker. Alles, was der Kleine jetzt können/lernen sollte ist, dass es nichts tolleres gibt, als zu Frauchen/Herrchen rennen, wenn die rufen, weil's dann ne prima Party gibt :)
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!