Vergiftung mit Todesfolge
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wuffidreams -
11. August 2014 um 06:44
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käme evtl. so etwas wie eine Nekrotisierende Fasziitis in frage bzw. ein Streptokokken-induziertes Toxic schock Syndrom?
ZitatSchädigung der Nieren (verringerte Harnausscheidung), Koagulopathie (Blutungsstörungen), Leberfunktionsstörungen, Hautausschlag (der sich ausweiten kann, insbesondere 1–2 Wochen nach Ausbruch der Krankheit), Atembeschwerden, Gewebsnekrosen (Myositis, Nekrotisierende Fasciitis, Gangrän)
http://de.wikipedia.org/wiki/Toxisches_Schocksyndrom
und hier noch ein von Bakterientoxinen indiziertes Syndrom
http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4mo…misches_Syndrom - Vor einem Moment
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Hallo,
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Dort wird jeder fündig!-
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An die Mistviecher habe ich auch schon gedacht. Infektionsmöglichkeiten gäbe es sicher (gerade in abgelegenen Gegenden) einige.
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Meine Güte, wie schrecklich ist denn das
mir wurde ganz anders beim Lesen.Mein ganzes Mitgefühl und viel Kraft

Meine Maus wurde letztem Sommer von was Unbekanntem gebissen, in der Klinik hat man eine Schlange vermutet, allerdings keine giftige gsd, oder wenn dann nur ein leicht giftige.
Wir haben den Biss erst bemerkt, als sich ein Abszess gebildet hat. Man bemerkt den wirklich erstmal nicht. Der Biss war hinter dem Ohr, und der Kopf ist auf der Seite honorent angeschwollen, sie bekam Gleichgewichtsstörungen und wurde völlig apathisch.
Ich bin mir heute ziemlich sicher, daß es am Vorabend passiert sein muß im Garten. Mit AB wurde es aber sehr schnell besser.
Bei giftigen Schlangen ist die Überlebenchance meines Wissens nach nur sehr kurz, 3 Wochen überlebt das glaub ich kein Hund, wenn er nicht sofort behandelt wird.
Man bemerkt den Biss zwar unbedingt nicht sofort, aber ich meine, man hätte ihn spätestens 1-2 Tage später bemerken müssen. Eine Schlange würde ich demnach eher ausschließen.
Total furchtbar das ganze, ich verstehe, auch, daß Du wissen musst, was da los war. Leider bin ich auch ratlos

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Moin,
die Schlangenbisse schwellen sehr kurzfristig sehr stark an - jedenfalls die der Kreuzottern in Schweden, da sieht dann gleich jeder, was der Hund hat, wenn er heulend aus dem Busch heraus kommt.
Das kann man nicht übersehen, sie gehen auch einher mit wirklich starken Schmerzen, bei denen die betroffenen Hunde stark jammern - und das tun sie nur, wenn es wirklich schlimm ist....die meisten Hunde leiden ja leider stumm vor sich hin, aber bei den Bissen wird von jammern berichtet.
Auch wenn eine Allergie Zeit braucht, um sich zu entwickeln, es könnte schon etwas in die Richtung sein, Ist ja leider auch so, das jeder Körper auf jedes Gift unterschiedlich reagiert. Für mich hört sich das beinahe nach ABC Waffen an, ich frag mich nur, wie ein Hund damit in Berührung kommen sollte. Kann auch einfach etwas völlig Unbekanntes sein?
Mir tut es nur unsagbar leid....
Sundri
P.S. hätte man Bakterien bei der Blutuntersuchung nicht erkennen müssen?
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Also bei uns war es so:
am Abend war noch alles ganz normal, am Morgen war sie dann schon etwas komisch, wirkte apathisch, wollte nicht fressen (für meine Maus als sehr verfressener Hund immer besorgniserregend), war aber noch nicht geschwollen. Ich hab dann gleich beim TA angerufen, und einen Termin gemacht für den Nachmittag. Im weiterem Verlauf des Vormittags, innerhalb von ca 3 Std kamen dann Kopfschiefhaltung, Gleichgewichtsstörungen dazu und die Seite wo der Biss war ist honorent angeschwollen.
Das sah dann etwa so aus, bei uns aber ums Ohr und einseitig:
http://www.cedarcitydogpark.info/blog/assets/0_…796193662202756
http://images.shibashake.com/wp-content/blo…06/P1000005.jpg
da hab ich dann auch den Abszess bemerkt, total panisch wieder beim TA angerufen, der hat uns dann gleich in die Klinik geschickt.
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Es tut mir leid.
(Die Symptome erinnern mich an die Auswirkungen einer Verstrahlung.
Das ist nicht möglich. Sorry, als ich 15 Jahre alt war, hatte ich in der Schule "Zivilverteidigung". Die Krankheit deines Hundes hat mich an die Folgen einer Verstrahlung erinnert.)
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Erstmal Vielen Dank euch allen dass ihr mir helft die Ursache zu finden !!
Eine bakterielle Infektion schliessen die TA aus, da in der Biopsie (Ohren+Lefzen) lediglich Hefepilze nachgewiesen werden konnten. Nach Rücksprache mit den behandelnden Tierärzten in der Klinik, als auch mit dem Laborarzt können Hefepilze einen derart dramatischen Verlauf mit Todesfolge definitiv NICHT auslösen.
In der Biopsie wurde letztlich nichts nachgewiesen, das ist ja das Seltsame und der Grund weshalb ich von einer Vergiftung ausgehe. Streptokkoken/Staphylokokken etc. hätte man wohl bei einem derart extremen Verlauf in jedem Fall im Gewebe nachweisen können müssen... ?! Das Blutbild war die erste Woche ja auch total unauffällig, lediglich erhöhte Entzündungswerte und eine leicht geschwollene Milz - sonst nichts ! Da hatte mein Hund schon 1 Woche lang sehr hohes Fieber und starke Körperschmerzen, ist nur noch gelegen und wollte gar nicht mehr aufstehen bis ich ihn in die Klinik bringen musste weil das Fieber auch mit Novalgin nicht mehr runter ging.
Laut Aussage der TA's wäre jede Viruserkrankung nach 10 Tagen höchster Antibiose/Doxiciclyntherapie ausgeräumt. Die Antibiose wurde mehrfach umgestellt, da sich bei meinem Hund keinerlei Verbesserung einstellte, ganz im Gegenteil es wurde alles immer schlimmer. Dann hat die Klinik auf hohe Cortisontherapie umgestellt, weil eine Überreaktion d. Immunsystems vermutet wurde welche angeblich die Gefässentzündung/DIC ausgelöst haben soll. Mein Hund war definitiv kein Allergiker und wenn das Immunsystem so extrem reagiert hat war da auch ein Grund !! Jedes Immunsystem wird überreagieren wenn sich ein Feind im Körper befindet ?!
Meines Erachtens zeigte sich auch auf die Cortisontherapie keinerlei Veränderung, somit kann man jede allergische Reaktion vergessen. Die Ohren waren unerträglich und der Gesamtzustand meines Hundes war nach 2 Wochen Therapie i.d. Klinik eine Katastrophe ! Lediglich die Bluttransfusionen brachten zu Beginn noch eine leichte Verbesserung, bis mein Hund dann nach der letzten Transfusion keine roten Blutkörperchen/Plättchen mehr bildete. Man muss sich mal vorstellen dass er mein Leckerli vor dem Einschläfern noch genommen hat, dieses aber gar nicht mehr schlucken konnte, ich hab es dann nachher beim Eingraben immer noch in seinem Maul entdeckt. Ihr könnt euch nicht vorstellen was für ein Horror das ist, ich habe ihn so sehr geliebt und er musste so elend leiden Ich kann damit überhaupt nicht umgehen, es zerreisst mir das Herz !
Ich frage mich immer wieder nach der Ursache und dem warum, was ist da passiert um Himmels willen ??? Irgendetwas hat die Blutgefässe aufgefressen, so etwa wie bei Blutkrebs. Nur dass es kein Krebs war (wurde in der Biopsie ausgeschlossen), sondern mein Hund hatte regelrecht einen Feind im Körper den er nicht loswerden konnte und zu schwach war ihn zu bekämpfen. Welches Gift (Rattengift ausgeschlossen) wirkt schleichend über einen Zeitraum von 3-4 Wochen?? Welche Infektion die ggf. in einer Biospie nicht gefunden wurde?? So bitter das klingt aber ich hatte gehofft Vergleichsfälle zu finden damit ich endlich weiss was da los war und warum ich ihm nicht helfen konnte.
Ich verstehe das alles nicht... vielleicht fällt euch noch etwas ein, vielen lieben Dank !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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Och menno
man spürt Deine große Verzweifelung und ich wünsche Dir von Herzen, das Du irgendwann heraus finden wirst, was Deinem Hund das Leben gekostet hat.Man wünscht sich nach solchen Vorfällen einfach, man könne so etws vermeiden, aber manchmal war es einfach ein unglücklicher Einzelfall, und man selbst war einfach nur das Opfer. Es tut mir so leid, um Deinen Hund und das was Ihr erleben musstet.
Mir fällt nicht wirklich etwas ein...... fühl Dich einfach getröstet.
Sundri
P.S. Bakterien, Viren und all das Gedöns wäre nachgewiesen worden, das denke ich bestimmt. Klinkärzte denken ja sowieso weiter und ob es am Ende "nur" eine Unverträglichkeit auf irgendein Gift war - wenn man das nicht findet, kann man wenig tun. Wir sind hier ja leider nicht beim CSI - schön wär`s.
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Zuerst einmal möchte ich dir mein Beileid aussprechen. :solace:
So wünscht sich keiner, seinen besten Freund zu verlieren.
Was ich eventuell machen würde, wäre, deinen Bericht (wenn du hast, auch Unterlagen von der Klinik) an andere Tierkliniken zu schicken und dort nachzufragen, ob sie von so einem Fall schon mal gehört haben.
Manchmal gibt es so seltene Erkrankungen, die nicht jeder TA bzw. jede Tierklinik kennt.Ich wünsche dir bei deiner Suche viel Erfolg und dass du bald Ruhe finden kannst.
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Was für ein Alptraum... Es tut mir unendlich leid!
ZitatWas ich eventuell machen würde, wäre, deinen Bericht (wenn du hast, auch Unterlagen von der Klinik) an andere Tierkliniken zu schicken und dort nachzufragen, ob sie von so einem Fall schon mal gehört haben.
Manchmal gibt es so seltene Erkrankungen, die nicht jeder TA bzw. jede Tierklinik kennt.Helfen kann ich leider nicht, aber das halte ich für eine sehr gute Idee

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