Welpen wie lange alleine lassen - ist es verwerflich?
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Hallo,
ja, mir ist es schon klar, dass die Situation nicht "perfekt" ist.
Plan B: Der Lebensgefährte von meiner Mutter ist den ganzen Tag zu Hause und würde mit ihm bleiben. Das wäre allerdings nicht in meiner Wohnung.
Ich würde diese Situation bevorzugen.
Wenn du den Welpen mit 8 Wochen bekommst ist er erst 11 Wochen alt wenn er alleine blieben muss, das ist für so ein Baby viel zu lange, selbst wenn du direkt mit Trainieren anfängst.
Es kann fatal sein wenn ein Hund erstmal Verlassensängste hat weil man ihn eben als Welpen zu früh alleine gelassen hat, vielleicht wird er dann immer Probleme mit dem alleine bleiben haben, deshalb lieber ganz langsam und dauerhaft trainieren als zu schnell.
Ich finde es nicht schlimm wenn der Hund in einem Anderen Haushalt betreut wird, nur muss sich der Betreuer klar sein was es heiß einen Welpen zu sitten. Er muss ja oft mir ihm raus, es kann Dreck in der Wohnung geben usw. - Vor einem Moment
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Der einzige Unterschied: bei einem erwachsenen Hund weisst du es vorher, die Tierschutz Mitarbeiter können dir das schon sagen. Bei den meisten TH-Hunden ist die Vorgeschichte ja bekannt.Möchte auch noch einmal unterstreichen, was Monili sagt. Ich wollte auch, nachdem ich einmal schlechte Erfahrungen gemacht habe, keinen Hund aus dem TS. Ich dachte damals "nur noch Welpe- da weiß ich wenigstens wer Schuld ist, wenn der Hund ein Chaot wird".
Aber: Wenn du eine tolle Orga findest, die ihre Hunde kennt, kannst du dir viel "Stress" und "Ärger" sparen. Ich habe so meinen Traum-Junghund aus dem Ausland bekommen. Ich war was die Optik, Alter und Geschlecht angeht, nicht festgelegt, habe aber Charakterzüge genannt, die mir wichtig sind. Außerdem habe ich angegeben, was ich gerne mit dem Hund alles machen möchte und was ich ihm bieten kann. Es kamen viele Vorschläge und es waren soviele bildhübsche Hunde dabei. Bei deiner Situation würde ich wirklich im TS schauen. Da wartet mancher Jackpott, bei dem man schon sieht, wohin die Reise geht.
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Als Kaya bei uns einzog, war sie neun Wochen alt und auch ich hatte nur drei Wochen Zeit das Alleinesein zu üben. Anschließend sollte sie vier Stunden alleine bleiben. [...] Es hat vom ersten Tag an geklappt. Kaya hat, wenn sie alleine ist, nicht das ganze Haus zur Verfügung, sondern nur das Wohnzimmer. Dort fühlte sie sich von Anfang an sicher und geborgen und hat sich wohl gefühlt. Nicht ein Möbelstück ist ihren Welpenzähnchen zum Opfer gefallen. [...]
Heute ist Kaya fast fünf Jahre alt und für mich der tollste Hund der Welt.Ich finde es immer wieder bemerkenswert, wenn solche Ideal-Abläufe als Orientierung angeboten werden. Okay, dann ist es in eurem Fall tatsächlich perfekt gelaufen. Aber jemand anderem dieses Szenario in Aussicht stellen? Finde ich ehrlich gesagt unverantwortlich. Wenn man einen Hund aufnimmt, sollte man meiner Meinung nach mit dem Worst-Case rechnen und der wäre hier nunmal, dass der Hund nach drei Wochen nicht alleine bleiben kann und auch darunter leiden würde. Wenn man die realistischen Eventualitäten durchkalkuliert und auf eine gute Lösung kommt, kann natürlich in dem hier geschilderten Fall ein glücklicher Beagle-Welpe einziehen. Aber wenn man sich auf ein Ideal einstellt und das dann nicht eintrifft, steht man dumm da.
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Bei uns hat das auch geklappt. Mach es doch einfach, und wenn es nicht klappt, tritt eben Plan B in Kraft. Wenn das abgesprochen ist, ist das doch kein Problem.
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Ich finde es immer wieder bemerkenswert, wenn solche Ideal-Abläufe als Orientierung angeboten werden. Okay, dann ist es in eurem Fall tatsächlich perfekt gelaufen. Aber jemand anderem dieses Szenario in Aussicht stellen? Finde ich ehrlich gesagt unverantwortlich. Wenn man einen Hund aufnimmt, sollte man meiner Meinung nach mit dem Worst-Case rechnen und der wäre hier nunmal, dass der Hund nach drei Wochen nicht alleine bleiben kann und auch darunter leiden würde. Wenn man die realistischen Eventualitäten durchkalkuliert und auf eine gute Lösung kommt, kann natürlich in dem hier geschilderten Fall ein glücklicher Beagle-Welpe einziehen. Aber wenn man sich auf ein Ideal einstellt und das dann nicht eintrifft, steht man dumm da.
Das der Welpe unter der Situation nicht leiden darf versteht sich von selbst und für den Fall das es nicht klappt, hat die TS ja einen sehr guten Plan B. Deshalb finde ich es nicht besonders fair wenn hier mit allen Mitteln versucht wird ihr einen Welpen und sogar die Rasse auszureden und nur Worst Case als Orientierung angeboten wird. Was ist so schlimm daran auch mal zu äußern, dass es durchaus auch positiv laufen kann?
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Also ich persönlich würde eher von einem Welpen absehen, da ich da ein schlechtes Gewissen hätte und mir das Herz bluten würde, wenn ich den Kleinen alleine lassen müsste.
Wir haben bisher sehr gute Erfahrungen gemacht mit Hunden aus dem Tierschutz. Einer aus dem Tierheim vor Ort und die andere aus dem spanischen Tierschutz. Beide waren nach kurzer Zeit gut angekommen und sind problemlos alleine geblieben. Sie waren Beide unglaublich Anpassungsfähig und extrem dankbar.
Einfach weil wir keine drei Monate am Stück Urlaub nehmen konnten, haben wir uns gegen einen Welpen entschieden und zwei Hunden aus dem Tierschutz ein gutes Leben bei uns gegönnt. Bereut haben wir es keinen Tag.
Aber ich denke jeder muss da auch seine Entscheidung treffen unc seinen Weg gehen.
Wir hatten für unseren ersten Hund am Anfang auch einen Plan B, weil wir ihn nicht alleine lassen wollten, nur leider hatte Tom totale Angst vor meinem Vater, so dass wir ihn dort nicht lassen konnten und Plan B dann futsch war. -
Ich bekam meinen mit 8,5 Wochen und habe ihn nun 3 Wochen und ganz ehrlich: Alleine lassen geht da kaum.
Rekord war 45 Minuten, während ich mich im Hausflur 2 Etagen tiefer versteckte. Als ich ihn dann mal so alleine ließ unter Höraufsicht des Nachbars hat er 45 Minuten gejault bis er zu müde war. Ich war total erschrocken, weil ich das ja schon so oft mit ihm geübt habe (auch mal 20 Minuten zum Supermarkt).Seit dem habe ich das Gefühl wieder bei null anfangen zu müssen...
Aus meiner Erfahrung würde ich dir abraten einen Welpen zu holen, wenn du "nur" 3 Wochen Zeit hast.
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Deshalb finde ich es nicht besonders fair wenn hier mit allen Mitteln versucht wird ihr einen Welpen und sogar die Rasse auszureden...
"Fair" ist nicht das Wort, das ich verwenden würde, aber verstehen kann ich die Tendenz hier auch nicht wirklich. Da hat jemand drei Wochen Urlaub, ist danach gerade mal drei bis vier Stunden außer Haus und hat noch dazu jemanden, der bereit ist, sich in der Zeit um den Hund zu kümmern, und da soll man sich keinen Welpen holen? Welpe, älterer Junghund, erwachsener Hund, Tierschutz - in so einer Situation kann man sich m.E. überall umsehen, auch beim Züchter nach einem Welpen, wenn das die Präferenz ist.
Was die Frage betrifft, wann und wie und wie lange man den Kleinen dann allein lässt, denke ich, dass da einfach oft viel zu viel Heckmeck drum gemacht wird anstatt das als Selbstverständlichkeit zu behandeln, die dann auch schnell zur Routine wird. Nicht falsch verstehen: Ich habe kein Problem damit, wenn jemand Herzschmerz und ein schlechtes Gewissen bekommt, sobald der Welpe meckert, und deshalb es nicht über sich bringt, den Hund länger allein zu lassen, aber mein Ding wäre das nicht und meiner Meinung nach ist das oft genug weniger ein Problem des Hundes als ein Problem des Menschen.
Ich kenne wirklich zahlreiche Mehrhundebesitzer, die den Nachwuchswelpen ziemlich schnell auch mal ein, zwei Stunden allein lassen, wenn sie mit den erwachsenen Hunden eine größere Strecke laufen oder beim Training sind - so habe ich das ja auch gemacht. Da gehört das einfach zum Leben dazu und die Welpen, die ich kenne, haben sich alle schnell daran gewöhnt.
Das soll nicht heißen, dass ich für einen 11 Wochen alten Welpen drei bis vier Stunden für komplett problemlos halte, allein schon wegen der Stubenreinheit; so lange läuft oder trainiert in meinem Bekanntenkreis keiner, der einen Welpen zuhause hat, ohne den Welpen entweder im Auto zu haben und zwischendurch mal rauszulassen oder zuhause für Betreuung zu sorgen. Aber hier gibt es ja auch eine Betreuungsperson für diesen Zeitraum.
Viele Grüße
Schnuffeltuchler -
Bine67 Ist es fair dem Hund gegenüber,nicht auf eventuell bzw nicht unwahrscheinlich auftauchende Problem hinzuweisen?
Ist es richtig immer zu sagen..alles supi, mach mal?
Ist besser später zu sagen: Such dir nen Trainer wie es im Forum schon Gang und Gebe ist?
Es gibt sicher Rassen, die mit der Situation besser zurechtkommen können als ein Beagle.
Natürlich kann alles ganz wunderbar werden,aber eben nur ganz, ganz vielleicht.......... -
Der TS hat ja schon gesagt, dass er sich erwachsene Hunde ansehen wird. Aber auch bei denen ist drei Wochen verdammt wenig.
Andererseits gibt es jemanden in direkter Nähe, der willens ist sich zu kümmern - vielleicht sogar eher um einen süssen Welpen als einen etwas verstörten weil frisch umgetopften erwachsenen Hund?Warum manche versuchen, den Beagle auszureden, verstehe ich auch nicht ganz. Es gibt viele Hunde mit Jagdtrieb. Wenn man die off-line laufen lassen will muss man halt unter Umständen irrsinnig viel Arbeit reinstecken. Aber ich sehe wirklich oft Beagle - mit und ohne Leine - also scheint ja durchaus Potential zum Familienhund da zu sein.
- Vor einem Moment
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