Außer Kontrolle in der Hundeschule
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Es ist eine Hundeschule... Vorher auf den Platz geht nicht, da sind andere Stunden...
Hundeschule ist Samstags um 13:30, ich habe sogar schon versucht ihn an dem Tag noch gar nicht zu füttern, er nimmt trotzdem die Leckerchen nicht... obwohl er erst am Abend vorher was zu essen bekommen hat...
Von Außen am Platz stehen könnte ich mal versuchen, hoffe nur ich bekomme da keinen Ärger, wenn ich die anderen Stunden störe, wenn mein Hundi bellt!?Impulskontrolle üben wir mit der Fütterung und das klappt super! Auch Leckerchen, die ich auf den Boden lege oder eben Spielzeug darf er erst nehmen, wenn ich es sage. Das klappt also schon recht gut!
Hundeverein wäre allerdings noch zu früh oder? Nehmen die auch so junge Hunde?
Eure Tips mit dem abwarten und am Rand stehen hören sich super an, ich frage mich dann nur, wie das ablaufen soll, wenn ich in die HuSchu komme und dem Trainer jetzt erstmal erkären muss, dass ich heute das so und so mache weil...
da denkt der sich ja auch, hey ich bin der Trainer!
Diese Situation wird wohl sehr unangenehm werden, vielleicht probiere ich wirklich mal eine andere HuSchu aus.Ich habe auch schon einmal während der Welpengruppe mich abseits gestellt und nichts gemacht außer zusehen, die Trainerin hat mich immer wieder aufgefordert dazu zu kommen und es zu versuchen! Ich habe immer gesagt, das bringt doch nichts, ich muss erstmal warten, bis er sich beruhigt, aber sie sagte ich soll wieder dazu kommen und es einfach immer wieder üben an den anderen hundis vorbei zu gehen...
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Hi,
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Ich sehe es genauso wie lightning88 und flying-paws.
Nutz einfach JETZT die Zeit Deinem Hund das beizubringen, was er ein Leben lang benötigen wird, gerade bei der Rasse.
Also, diese Hundeschule vielleicht eher meiden und entweder eine andere suchen oder ein paar Einzelstunden bei jemandem nehmen, der es kann und selbst die Dinge üben, die Du wirklich brauchst (Sitz und Platz und Fuß sind aus meiner Sicht in dem Alter total fehl am Platz) und such Dir gezielte Kontakte zu anderen Hunden, am besten erwachsene, die auch mal NICHT spielen, denn genau das sollte Dein Hund lernen.
Andere Möglichkeit wäre, die Erwartungshaltung so runter zu schrauben, dass Du mit Deinem Hund ordentlich auf den Platz gehen kannst. Das könntest Du jetzt in der Hundeschulpause gut üben, das würde aber richtig aufwändig werden und die Gefahr, dass in der ersten Stunde die Trainerin mit ihrer Vorgehensweise Dir alles ganz schnell wieder kaputt macht, ist einfach sehr groß.
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Letztlich soll eine huschu dir doch Werkzeuge in die Hand geben, aus deinem Hund einen angenehmen
Begleiter zu machen.. Das tut sie bisher nicht wirklich..Im Gegenteil, es puscht deinen Hund hoch..
Mag ja sein, dass es bei anderen Hundetypen so funktioniert wie die Huschu es macht-bei deinem aber nicht.
Hundevereine nehmen auch junge Hunde, natürlich, da fängt die Erziehung eben an. :)Stress, auch positiver,blockiert das Lernen-fressen geht in dem Moment bei vielen Hunden gar nicht.
Deshalb ist die Ruhe so wichtig, dann erst kannst du ihn auch belohnen. Ob dann leckerli oder ein kleines
(nicht zu wildes) Spiel die richtige Belohnung darstellt muss du rausfinden.Kannst ja vor der nächsten Stunde anrufen und Bescheid geben, dass du es nun so und so handhaben willst..
Dann kannst du an der Reaktion ja schon einiges ablesen.. Entweder begrüßt man diesen Ansatz, akzeptiert, dass nicht alle Hunde nach "SchemaF" zu trainieren sind und hilft dir so weiter-oder eben nicht. Dann weißt du,
dass eine andere Huschu/Verein vermutlich besser geeignet ist.. -
Die Frage ist halt auch... brauchst Du die Hundeschulsituation für den Alltag? Brauchst Du es in Eurem Alltag, dass Dein Hund sich auf einem eingezäunten Bereich mit vielen anderen Hunden befindet, der noch nach vielen mehr Artgenossen riecht (DAS ist ein riesiger Stressfaktor für viele Hunde!).
Also - steht der Aufwand das mit dem Hundeplatz jetzt mühsam zu trainieren überhaupt im Verhältnis zu dem, was gebraucht wird?
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Es ist eine Hundeschule... Vorher auf den Platz geht nicht, da sind andere Stunden...
Hundeschule ist Samstags um 13:30, ich habe sogar schon versucht ihn an dem Tag noch gar nicht zu füttern, er nimmt trotzdem die Leckerchen nicht... obwohl er erst am Abend vorher was zu essen bekommen hat...
Von Außen am Platz stehen könnte ich mal versuchen, hoffe nur ich bekomme da keinen Ärger, wenn ich die anderen Stunden störe, wenn mein Hundi bellt!?
Du sollst dich während deiner Stunde außen hin stellen. Es bringt nix Übungen mitmachen zu wollen, solange dein Hund nicht aufnahmebereit ist. Eine gute Trainerin würde das auch so sehen und dir Tipps geben wie du deinen Hund runterfahren kannst.
Impulskontrolle üben wir mit der Fütterung und das klappt super! Auch Leckerchen, die ich auf den Boden lege oder eben Spielzeug darf er erst nehmen, wenn ich es sage. Das klappt also schon recht gut!
Sehr schön. :) Weiter üben und den Schwierigkeitsgrad steigern. Sich bewegende Objekte (fliegendes Spielzeug z.B.) ist nochmal schwerer zu ertragen.
Hundeverein wäre allerdings noch zu früh oder? Nehmen die auch so junge Hunde?
Auch die meisten Vereine erwarten, dass der Junghund erstmal Erziehungskurse im Verein besucht und bieten passende Gruppen an. In den meisten Vereinen arbeiten diese Gruppen auf die BH hin. Es wird aber nicht zwingend erwartet, dass du die ablegst. Für Turniere später brauchst du sie aber.
Eure Tips mit dem abwarten und am Rand stehen hören sich super an, ich frage mich dann nur, wie das ablaufen soll, wenn ich in die HuSchu komme und dem Trainer jetzt erstmal erkären muss, dass ich heute das so und so mache weil...
da denkt der sich ja auch, hey ich bin der Trainer!
Diese Situation wird wohl sehr unangenehm werden, vielleicht probiere ich wirklich mal eine andere HuSchu aus.
Wie schon gesagt. Ein Trainer, der nicht von alleine auf diese Ideen kommt, ist eh sein Geld nicht wert. Das kannste den Geldschein auch gleich verbrennen, sorry.
Ich habe auch schon einmal während der Welpengruppe mich abseits gestellt und nichts gemacht außer zusehen, die Trainerin hat mich immer wieder aufgefordert dazu zu kommen und es zu versuchen! Ich habe immer gesagt, das bringt doch nichts, ich muss erstmal warten, bis er sich beruhigt, aber sie sagte ich soll wieder dazu kommen und es einfach immer wieder üben an den anderen hundis vorbei zu gehen...
Da merkst du doch schon selber, dass da was schief läuft. Dein Hund kann noch nicht mitarbeiten. Die Grundvoraussetzung fehlt einfach und das ist ein ruhiger Hund. Such dir ne andere Hundeschule, ehrlich. Dein Bauchgefühl ist vollkommen richtig. -
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Die Frage ist halt auch... brauchst Du die Hundeschulsituation für den Alltag? Brauchst Du es in Eurem Alltag, dass Dein Hund sich auf einem eingezäunten Bereich mit vielen anderen Hunden befindet, der noch nach vielen mehr Artgenossen riecht (DAS ist ein riesiger Stressfaktor für viele Hunde!).
Also - steht der Aufwand das mit dem Hundeplatz jetzt mühsam zu trainieren überhaupt im Verhältnis zu dem, was gebraucht wird?
Guter Einwand. Wenn sie aber irgendetwas Hundesportmäßiges mit ihrem Hund machen möchte und das möchten die meisten Leute, die einen Aussie besitzen, dann wird sie nicht drumrum kommen, es zu üben. Außerdem finde ich es auch eine sinnvolle Übung, da der Hund diese Lernerfahrung (sich beherrschen) sein ganzes Leben lang brauchen wird.
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Könnte man dann ja auch nach der Grunderziehung für den Alltag noch mal in Angriff nehmen. Ich finde es in dem Alter einfach wichtiger, dass der Hund erst Mal Alltagserziehung bekommt. Hundeplatz ist und bleibt eine Sondersituation.
Meine sind zum Beispiel absolut alltagstauglich und denen steht die Kotze im Gesicht, wenn sie einen "klassischen" Hundeplatz betreten. Sie schlucken es, sie benehmen sich, aber sie stehen da nicht drauf. (Ich auch nicht, das könnte das Ganze natürlich begünstigen
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Ich danke euch vielmals für eure Ratschläge! Genau so hatte ich es auch empfunden, nur schon langsam daran gezweifelt, da die Trainer immer sagten es sei normal für das Alter und es legt sich wieder...
Ich werde noch auf jeden Fall einmal mit der HuSchu reden nach den Ferien und dann weitersehen...
Athos soll mich in unbestimmter Zukunft einmal auf Horse&Dog Trail Prüfungen begleiten
daher werde ich wohl nach einem Verein Ausschau halten!Ich denke die Sommerpause wird uns gut tun...

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Die anderen haben schon ganz tolle Sachen geschrieben (und eh viel mehr Ahnung als ich), aber ich möchte in diesem Zusammenhang kurz von dem BC-Mix meiner besten Freundin berichten.
Nun kommt die aus dem TS und hatte mit 4 Monaten schon drei Besitzer hinter sich; es hat auch nicht geholfen, dass Herrchen wie blöd Ball gespielt hat - insgesamt also schon ein schlechter Start.Aber der Hund ist überdreht, hatte kaum Frustrationstoleranz und war/ist ziemlich frech.
Meiner Freundin wurde immer erzählt 'Das ist ein Arbeitshund! Die braucht Auslastung, ne Aufgabe!' und hat zwei Jahre versucht, dem Hund ein Programm zu bieten, dass ihn ruhiger werden lässt. Keine Chance. Die Kröte reagiert genau wie Deiner, wenn Aufregung ansteht: Überdreht und nicht mehr ansprechbar. Das Zusammenleben mit dem Hund war ein Plage - obwohl sie ein wunderbarer Hund ist.
Erst Anfang dieses Jahres, als de facto eine mögliche Abgabe im Raum stand, hat sie innerlich einen Schlussstrich gezogen und das Programm extrem runtergefahren. Vielleicht hilft es auch, dass die Kröte endlich etwas erwachsen zu werden scheint (im Alter von drei Jahren langsam auch mal Zeit) aber nach einem halben Jahr mit reduziertem Programm (bissi Radfahren, schwimmen (aber auch nur sehr reduziert, sonst tickt sie aus) und ein Mal die Woche mantrailing) scheint aus ihr langsam ein Hund zu werden, der im Alltag angenehm wird.Was ich mit der Geschichte sagen will: Ich persönlich würde in der Hundeschule vor allem das Runterkommen üben. Und ja, das heisst evt. auch einfach wieder wegfahren und gar nicht erst aussteigen - so hat es meine Freundin in Bezug auf das Schwimmengehen gemacht (ein Hund, der schreiend in der Leine hängt, weil er irgendwo Wasser sieht ist nicht so toll....) Mach vielleicht Dein eigenes Programm am Rand, wenn die andern HH das Theater aushalten.
Wenn Dein Hund erst Mal sein Gehirn einschaltet, wird der jeden Trick total schnell lernen - dafür musst Du nciht in die Hundeschule. Dogdancingtricks, an denen andere Wochen arbeiten lernt der Hund meiner Freundin oft in wenigen Minuten.
Aber die Triebigkeit runterfahren, damit der kluge Kopf überhaupt arbeiten kann - das ist mMn die echte Kunst in Bezug auf ein überdrehtes Hütetier. -
Ich will dir jetzt nicht mit dem üblichen "wechsel die HuSchu"Rat kommen. Das bringt nämlich Umständen garnix wenn in deinem Umkreis keiner ist. Ich kenne eure Trainersituation nicht

Aber ich kann dir nur empfehlen das Selbstbewusstsein zu haben zu sagen nein das und das mache ich nicht
Auch Trainer sind keine Herrgoetter und vermutlich bist du nur ne Nummer die man 1x die Woche sieht. Da kennst DU DEINEN Hund halt besser.Ich z.b. habe meine Hündin niemals spielen lassen und bin immer raus. 1 Versuch ganz am Anfang zeigte, dass sowas keinen Sinn hatte also gabs kein Gespiele. Is ja schließlich mein Hund

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