Sterilisation Hündin
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Gast67804 -
16. Juni 2014 um 22:44
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Das Krebsrisiko sinkt nur erheblich wenn man vor der ersten läufigkeit kastriert was hier aber keine Empfehlen würde vermute ich mal...
Wieso willst du denn überhaupt Operieren lassen?
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Hi,
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Ganz ehrlich?
Ich würde Dir raten, die Bücher zum Thema zu lesen.
Es gibt da auch jemanden, der zu diesem Thema einen Vortrag hält.
Ist sehr informativ.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Das Problem könnte darin liegen, dass viele Leute - zumindest hier - bei Hündinnen von sterilisiert reden, wenn sie eigentlich kastriert meinen. Manchmal sogar TAs.
Bei der Sterilisation einer Hündin ist zu bedenken, dass sich dass Risiko, dass die Eierstöcke entarten deutlich erhöht, und dadurch eine 2. OP mit richtiger Kastration notwendig wird. Und Pyo kann sie auch immer noch kriegen. Sie hat eine Bauch-OP ohne die gesundheitlichen Vorteile einer Kastration.
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Noch steht noch gar nicht fest, OB ich ÜBERHAUPT operieren lasse ;-)
Mein Gedanke ist halt, das ich in allererster Linie eine Trächtigkeit verhindern will und ich einfach Bammel hab, das ich eine Sekunde unaufmerksam bin und es dann eben doch passiert, nicht nur hier mit meinem Rüden, sondern auch draußen. Wir haben ein paar Hofhunde in der Gegend, die zu gern mal ran an den Speck wollen.....
In zweiter Linie möchte ich ihr und meinem Rüden den ganzen Stress gern ersparen, das "Gefühls"chaos. Würde ich nur Hündinnen halten, würde ich mir vermutlich wegen der ganzen Sache noch nicht mal so einen Kopf machen.naijra, genau sowas meinen die Leute, nämlich das ich später dann nochmal "richtig"operieren lassen muss und somit die erste OP praktisch total sinnlos ist.
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Wie das mit Deinen eigenen Hunden sein wird, kann niemand sagen.
Ist ein wenig von ihren Charaktern und von Deiner Erziehung abhängig.Was die Fremdrüdenbegegnung betrifft, so kann ich Dich verstehen.
Ich hatte damals auch große Sorgen deswegen gehabt.
So schlimm, wie ich es mir vorgestellt habe, war es dann doch nicht.
Bisher hat es bei den seltenen Fällen mit Abblocken gereicht.Ob es bei Dir, weil Du ja noch drei weitere Rüden hast, überhaupt soweit kommen wird, ist ja nicht mal gesagt. Es könnte ja schon sein, daß Deine drei erst dafür sorgen, daß "ihre" Hündin nicht belästigt werden kann.
Schöne Grüße noch
SheltiePower -
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Zitat
Mir sagen jetzt halt irgendwie alle, wenn ich schon operieren lasse, dann wenigstens gleich gscheit.Sehe ich ehrlich gesagt auch so. Während ich Sterilisation beim Rüden als Absicherung absolut i.O. und gut finde, halte ich es bei einer Hündin für komplett schwachsinnig. Sie wird weiterhin läufig und damit interessant für deine nicht kastrierten Rüden. Auch wird sie ganz normal Scheinschwanger und das Risiko einer Pyometra bleibt bestehen. Da stimmt für mich das Kosten/Nutzen Verhälniss überhaupt nicht, denn anders als bei der Sterilisation eines Rüden ist es ein ähnlich großer (habe sogar mal gelesen größerer) Eingriff wie eine Kastration.
Dass man zwei mal im Jahr auf seine Hündin aufpassen muss sollte man halt vor der Anschaffung bedenken, besonders wenn man auch noch intakte Rüden hält.
Ich möchte nicht, dass meine Hündin von meinem Rüden gedeckt wird, und von fremden schon gar nicht. Daran würde sich auch nichts ändern wenn sie steril wäre. Das Risiko dass sie sich dabei eine Infektion einfängt die dann in einer Entzündung resultiert wäre mir viel zu hoch.
Trenne bzw. beaufsichtige deine Hunde während der Läufigkeit und gehe ggf. Getrennt spazieren. Ist halt einen Monat Leine und Schleppleibe angesagt und man muss entgegenkommenden Hundehaltern eben sagen was Sache ist. Mit vier Hunden würde ich es mir allerdings nicht zutrauen einen fremden, liebestollen Rüden abzublocken.
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Was auch nicht grad meine Wunschvorstellung ist
gerade bei Mozart kann ich mir gut vorstellen, das er "Mädchen" beschützen würde. -
Ich würde mir da auch nicht so viele Gedanken machen. Du kannst du ja auch in den Stehtagen nur das nötigste Laufen also nur Pipirunden sind ja nur 3-5 Tagen.
Wenn du selbst Rüden hälst würde ich später eher vorziehen diese Serilisieren zu lassen als die Hündin
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Zitat
naijra, genau sowas meinen die Leute, nämlich das ich später dann nochmal "richtig"operieren lassen muss und somit die erste OP praktisch total sinnlos ist.Ich halte das für ein Gerücht, dass sterilisierte Hündinnen mehr zu Entartungen der Eierstöcke neigen.
Warum informierst Du Dich nicht selbst? Hier im Forum wird man immer viele unterschiedliche Meinungen hören. Die wenigsten sind aber wirklich informiert.
Ich würde die Hündin unversehrt und intakt lassen. Wenn Du unbedingt einen Eingriff machen willst, dann ist die Sterilisation ganz klar der Kastration vorzuziehen.
Die Kastration kann nur den Eierstockkrebs, den Gebärmutterkrebs und Entzündungen der Gebärmutter verhinden, weil diese Organe dann nicht mehr da sind. Allerdings gibt es auch eine Entzündung des Gebärmutterstumpfes bei kastrierten Hündinnen.
Die Gefahr von Gesäugetumoren wird durch eine Kastration nicht!!! deutlich gesenkt.
Von 1000 Hündinnen, die nicht kastriert sind, erkranken gerade mal 0,2 bis maximal 1,8% an einem Gesäugetumor. Nach der ersten Läufigkeit kastrierte Hündinnen tragen ein Risiko von 0,14 %. Das ist nur ein minimaler Unterschied. Außerdem entstehen nur wenige Gesäugetumore überhaupt hormonell bedingt. Auf die anderen Tumore kann man darum keinen Einfluss nehmen.
Die Liste der möglichen negativen Folgen einer Kastration ist sehr lang.
Die Probleme treten auch nicht gerade selten auf, das kann man hier im Forum immer wieder sehen. Greift man in den Hormonhaushalt ein mit einer Kastration, kann das auf das gesamte Hormonsystem Auswirkungen haben (z. B. Schilddrüsenprobleme nach einer Kastration).
Auch Kreuzbandrisse oder Gelenk- und Knochenprobleme kommen hauptsächlich bei kastrierten Hündinnen vor.ZitatAlles anzeigen
Nachteile der Kastration:
- wenn vor einem alter von 1 Jahr durchgeführt, steigt das Risiko für Osteosarkom (Knochenkrebs) erheblich an; dies ist ein häufiger Krebs bei mittelgroßen bis großen Rassen mit schlechter Prognose.
- sie erhöht das Risiko für Hämangiosarkom (Blutgefäßkrebs) in der Milz um das 2,2-fache und im Herz um das über 5-fache; dies ist ein häufiger Krebs und Haupttodesursache bei einigen Rassen
- verdreifacht das Risiko für Schilddrüsenunterfunktion
- erhöht das Risiko für Fettleibigkeit um das 1,6-2 -fache, ein häufiges Gesundheitsproblem bei Hunden, mit vielen damit zusammenhängenden anderen Gesundheitsproblemen (z.B. HD, aus einer anderen Studie)
- sie verursacht Inkontinenz bei 4-20% der Hündinnen
- sie erhöht das Risiko für ständige oder chronische Harnwegsinfekte um das 3-4 - fache
- sie erhöht das Risiko für eine nach innen Wölbung der Vulva, vaginaler Dermatitis und Vaginitis, besonders für Hündinnen, die vor der Pubertät kastriert werden
- sie verdoppelt das geringe Risiko (< 1%) für Blasenkrebs
- sie erhöht das Risiko für orthopädische Erkrankungen
- sie erhöht das Risiko für Impfnebenwirkungen (um 30%)http://www.naiaonline.org/pdfs/LongTermH…euterInDogs.pdf
Zitat
Mastzellenkrebs trat bei intakten Hündinnen nicht auf, betraf aber sechs Prozent jener Hündinnen, die nach Vollenden ihres ersten Lebensjahrs kastriert wurden. Und HSA, ein bestimmter Blut-(gefäß)krebs, trat bei diesen Hündinnen viermal häufiger auf (acht Prozent) als bei intakten oder frühkastrierten. Fazit: Frühkastration schädigt die Gesundheit, und auch die spätere Kastration ist insbesondere im weiblichen Geschlecht problematisch.http://diepresse.com/home/meinung/w…atio-darstellen
Die weiblichen Hormone haben vielfältige Aufgaben im Körper. Es gibt keine Hormone, die man ohne Folgen einfach wegschneiden kann.
Zitat
Progesteron und Estradiol sind die Haupthormone des weiblichen Organismus. Lange Zeit glaubte man, dass diese Hormone nur der Reproduktion (Fortpflanzung) dienen.Heute weiß man aber, dass sie ein breites Wirkungsspektrum haben und fast alle Organfunktionen beeinflussen.(!!!!) Deshalb werden sie auch als „Multifunktionelle Hormone“ bezeichnet.
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falls es dich interessiert: ich kannte 1 einzige Hündin, die sterilisiert wurde u nicht kastriert. wenn sie läufig war, kam jedesmal ein wunderschöner, sehr großer Schäferhundmischling zu Besuch, der war ihr fester Freund sozusagen, in den Tagen waren sie dann halt zusammen. wo der herkam - keine Ahnung
ihr Besitzer musste damals seinen Tierarzt mühsam überreden, die Hündin "nur" zu sterilisieren - er kann sehr überzeugend sein.
es ist mir eine große Ehre, hiermit von Hanna zu berichten.
sie ist mit 11 Jahren dement geworden u infolge eines Unglücks ertrunken.
an ihren primären u sekundären Geschlechtsteilen hatte sie niemals Probleme - Vor einem Moment
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