Mein Statement zu diskutierten Themen
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Rinka -
8. Mai 2014 um 14:25
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Und was willst du tun? Wer entscheidet was richt ist und was zuviel ist? Ich persönlich krig schon die Krise, wenn ein nicht leinenführiger Hund röchelnd im Halsband hängt, füür den anderen ist das normal...
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Ich wollte meinen Hund anfags nach der "Null-Leckerli-Methode" und nach "weniger Lob, sondern Korrektur" erziehen..... bis er bei mir ankam.... und ich merke, dass es keinen Masterplan gibt. ICH bin kein Mensch, der seinen Hund wie einen Wolf erziehen möchte (weil er einfach kein Wolf ist.... und ich schon 800 Mal nicht) Auch ignoriere ich ihn, wenn er dies, oder jenes macht, auch habe ich meine Art und Weise, wie ich meinem Hund zeige "bis hier, mein Freund, und nicht weiter... Ich hab's drauf meinen Hund mit meiner Stimme (manchmal rutscht auch ein Feiiiiiiiiiiiin raus) und Gestikulation und Mimik zu begeistern, und ebenso zu korrigieren, die Situation so aufzulösen, dass er zwar weiß, er hat grad "Mist" gebaut, aber, er gehört dennoch zu mir, ich verstoße ihn nicht.... "Frontenklären" ist ab und an wichtig.....manchmal bin ich daneben und mein Hund denkt "hahaaaa, die Alte ist heut komisch, da starte ich doch mal was", machmal ist er total daneben und ich schmeiße erstmal die Hufe in die Höh, weil ich sauer auf mich selbst und auch noch auf ihn bin......aber vor allem, bin ich berechenbar für ihn. Und WEHE, ich bin mal nicht berechenbar für ihn, dann ist sowieso alles für die Katz! Man kann nicht vorgeben zu sein, was man nicht ist. Ein Hund merkt, wenn man "nein" sagt, aber "ja" , oder "ach, klappt doch eh nicht" denkt.
Die besten Tipps zur Hundeerziehung habe ich von meinen Hund erhalten und natürlich haben Beobachtung, Geduld und "mh... heute ist kein guter Tag zum Lernen und Erwarten", ihren Teil dazu beigetragen, dass ich einen Hund habe, der immer weiß, wo ich bin, der weiß, woran er ist, sich niemals zu weit entfernt, sich abrufen lässt, mir vertraut UND FREUDIG dabei ist......auch mal total aufgedreht, aber freudig,,,, Manchmal is es try and fail. Oftmals muss man einfach nur richtig hinsehen und lernen zu verstehen....
Und wer sich einen Hund aus puren Eigennutz anschafft.... bitte was? Sind doch zwei Wesen daran beteiligt. Es sollten beide davon profitieren. Falls dies nicht so ist, dann....traurig....Klar kauft man einen Hund, es fließt Geld, es ist mittlerweile "Luxus", sich einen Hund leisten zu können, vor allem, wenn man z. B. einen Gassigeher hat, etc. Aber, dieser Gedanke, ne, echt nicht! Es ist kein Gegenstand. Es ist ein Wesen, das man auf eine Art liebt. Und Liebe ist niemals eigennützig, es sei denn, sie wäre erkauft um sich an ihr zu erfreuen = FAKE.
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Nein dass nicht aber HM wie erkläre ich das am besten.
Also wenn er jemandem weh tut und aus hört findet er dass lustig und macht es immer wieder und immer fester. In der Kinderkrippe ist die normale Reaktion dass er vom dann auch eine gelangt bekommt. Die erwachsenen schreiten später ein. Es wird geschimpfte und man muss sich entschuldigen.
Ich möchte nicht dass der Hund der ist, der ihm eine langt.
Dir wand hat er letztens erst dank papa mit 5l grün verschönert. Und den Boden und die Tür und sich und den Teppich. Er sah aus wie Hulk und sein Zimmer als hätte es Hulk da zerrissen. Ich hab gelacht. Kind und Zimmer geputzt und es ihm erklärt.
Wir liegen hier jeden abend in Jacks bett und lesen Geschichte. Die Hunde kuscheln mit dem Kind und wenn ich gehe und das Licht ausmache nehme ich sie mit. Morgens kommen sie ebenfalls mit zum wecken und krabbeln ind Bett. Keinesfalls ist hier Gewalt ein Erziehungsmittel. Eigentlich geht RS sehr harmonisch, leise und liebevoll zu
Ach ja und das Kind gibt auch Leckerli ;-) -
Habe mir gerade die ersten 3 Seiten durchgelesen, sind mal wieder die selben Leute, wie in allen "Run and Go Threads" die was zu meckern haben und auch völlig geil wie ein Neuuser hier begrüsst wird, da wird direkt erstmal "zitiert", sofort im ersten Post! Da es bei einigen mit der guten Kinderstube wohl schon ein paar Tage her ist, übernehme ich das jetzt mal!
Hallo, schön dass Du hier bist, interessantes Thema, lass uns diskutieren! :-)
Das mit dem Rudelführer ist ja wahrscheinlich eher in " " zu setzen! Sehe ich aber genauso, denn einer muss der Chef sein! Natürlich werden viele Hunde vermenschlicht, traurig aber wahr!
Vermutlich dienen diese Hunde, dann als Ersatz für irgendein Defizit, was die Vermenschlichung erklären würde!
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Diese Diskussion ist eine Unendliche Geschichte...
Interessant finde ich den immer mal wieder auftauchenden, für mich künstlich konstruierten, Gegensatz zwischen Kommunikation und Konditionierung (über Leckerlie)
Würde ich mit meinem Hund nicht kommunizieren während ich mit ihm einen neuen Trick einübe über bspw. Markerwort oder Clicker, dann hätte er doch nie die Chance etwas dabei zu lernen.
Für viele ist Kommunikation mit Hund nur wenn ich etwas körperlich mache und/oder körpersprachlich ausdrücke (was dann oft in Bedrohung des Hundes endet).Ich persönlich hab mich gegen die Rudelführertheorie entschieden, weil sie mir nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht haltbar scheint. Ob Theorien, die heute als richtig gelten, dass in 30 Jahren auch noch sein werden, weiß ich heute natürlich nicht. Das ist für mich aber kein Grund recht eindeutig widerlegte damalige Erkenntnisse heute noch umzusetzen, wenn es einen anderen sanfteren Weg gibt.
Um Lerntheorerisch über positive Verstärkung zu arbeiten muss ich im Übrigen keinen Hund vermenschlichen. Die meisten dieser Erkenntnisse würden nämlich ursprünglich an Tieren gewonnen und dann auf den Menschen übertragen. Sie funktionieren nachweislich für die meisten Lebewesen. Grundsätzlich wird nämlich das Verhalten häufiger gezeigt was sich lohnt. Was auch nicht lohnt, wird seltener. Würde sonst keinen Sinn machen.
Was ein Tier/Hund nun als Belohnung empfindet ist natürlich etwas individuelles. Ich arbeite hauptsächlich über Leckerlie, weil mein Hund ist einfach verfressen. Warum sollte ich dann diese für sie tolle Belohnung nicht nutzen? Ich belohne sie auch über spielen... Mit mir, mit Spielzeug, dabei ist's sehr kontextabhängig ob sie wirklich Spaß dran hat oder nicht. Ebenso streicheln. Geht beim "arbeiten" gar nicht. Drinnen auf den Sofa? Super Sache.Gestern hatte ich nun einen Hund an der Leine der nicht so sehr auf Futter steht, dafür auf sein Bällchen. Also: Bällchen als positiver Verstärker benutzt.
Es geht immer darum was der Hund als Belohnung empfindet!Zu Kämpfen mit Hund: Bei einem entsprechend großen Hund, der es wirklich ernst meint, würde ich einen Teufel tun und mich auf einen richtigen Kampf einlassen... Sollte es der Hund wirklich drauf anlegen, könnte das sehr zu meinem Nachteil ausgehen. Mein Hund hat nämlich rein körperlich die bessern Vorraussetzungen mir ernsthaft weh zu tun.
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Zitat
Das genau ist es, Fusselnase was mir auch immer sauer aufstößt.
'Hat halt jeder seinen anderen Weg und solange es für Hund und Halter funktioniert ist doch alles ok'.
Nein das finde ich nicht. Der Halter kommt mit seiner Methode zurecht, findet sie gut. Aber hat der Hund eine Wahl? Setzen sie sich zusammen an den Tisch und reden darüber was für BEIDE das Beste ist?
Ich halte meinen Hund aus purem Egoismus, ich brauche ihn nicht. Er dient nur meiner Bedürfnisbefriedigung. Aus genau diesem Grund sehe ich mich in der Pflicht meinem Hund das Zusammensein mit mir so angenehm wie nur möglich zu gestalten.Das sehe ich anders. Natürlich hat der Hund eine Wahl. Er wird freilich nicht seine Koffer packen und ausziehen, aber er kann durchaus zeigen, das ihm was nicht passt. Machen sie doch ständig. Oder meinst du sie verlieren ihre Kommunikationsfähigkeit nur weil es um Erziehung geht? Einem Hund ist wohl ziemlich egal ob ich ihm jetzt ein “Sitz“ aufzwingen will oder eine Streicheleinheit. Er wird vermutlich knurren oder abschnappen, wenn ich seine Grenze eindeutig überschreite. Genauso kann ich jahrelang mit Leckerchen arbeiten und diese immer wieder an seine aktuellen Bedürfnisse anpassen und der Hund zeigt mir trotzdem den Mittelfinger wenn es drauf ankommt.
Natürlich kann ich dann immer noch Scheuklappen aufhaben und einfach weitermachen, aber so Blind und Blöd sind ja wohl die wenigsten.
Deshalb ist es richtig zu sagen:“ der Weg und das Ergebnis muss für beide passen“
Welcher das ist und was,man eigentlich erreichen möchte entscheidet das Hund/Mensch Team immer individuell. Da gibt es nun mal keine Universalanleitung. Wäre ja schön, wenn es so einfach wäre. Nur noch glückliche Hunde und Halter. -
Bei weitem nicht jeder Hund widersetzt sich, viele fügen sich in ihr Schicksal. Nicht jeder Hundehalter kann die Signale verstehen, die sein Hund aussendet. Wenn es so wäre, dass der Hund eine Wahl hat, bräuchte man doch keine zweifelhaften Erziehungsmittel abzulehnen. Wie soll sich ein Hund gegen ein Stachelhalsband oder einen Teletakter wehren? Oder dagegen, angekettet oder weggesperrt zu werden? Oder nur Katzenfutter zu bekommen?
Und wenn der Hund sich wehrt, wird ihm das selten zugute kommen, sondern eher mit noch mehr Gewalt beantwortet werden. Aber die meisten Hunde sind doch irgendwie Opferlämmer, die ihren Leuten ausgeliefert sind. Glücklicherweise ist das in der Regel nicht so dramatisch.
Also muss man doch schon drüber sprechen, was im grünen Bereich ist und was nicht. Dass da die Meinungen auseinander gehen, ist klar. Ich lerne jedenfalls schon einiges dazu, wenn ich die Beiträge anderer lese.Wenn 99% schreiben, dass dies und jenes aus den und den Gründen unbedingt abzulehnen sei, und 1% schreibt "Ich finde das aber super, haben wir schon immer so gemacht", dann sagt es ja schon was über die Sache aus.
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Hunde wehren sich nicht immer mit Gewalt. Sie wehren sich auch dadurch, dass sie sich zurück ziehen,
dass sie alles still über sich ergehen lassen, dass sie auch Gewalt durch Menschen hinnehmen. Und
dann auch noch, für manche, den Eindruck erwecken dass ihnen dass nichts ausmacht. Weil sie sich
trotz allem um ihren Menschen bemühen.
Das Problem ist, dass es Menschen immer sehr gut gelingt solche stillen Proteste zu übersehen, gewollt
oder noch schlimmer sie merken es wirklich nicht. -
Zitat
Oder meinst du sie verlieren ihre Kommunikationsfähigkeit nur weil es um Erziehung geht? Er wird vermutlich knurren oder abschnappen, wenn ich seine Grenze eindeutig überschreite. Natürlich kann ich dann immer noch Scheuklappen aufhaben und einfach weitermachen, aber so Blind und Blöd sind ja wohl die wenigsten.
Es kommt oft genug vor (viel zu oft), dass Kommunikation des Hundes verboten wird.
Doch, so blöd und blind sind viele Hundehalter.
ZitatDeshalb ist es richtig zu sagen:“ der Weg und das Ergebnis muss für beide passen“
Welcher das ist und was,man eigentlich erreichen möchte entscheidet das Hund/Mensch Team immer individuell.Leider entscheidet oft genug nur der Halter den für sich richtigen Weg, ohne auf seinen Hund zu schauen, hier im Forum immer wieder zu lesen und außerhalb des Forums zu beobachten.
Angefangen beim Leinenruck, unkontrolliertem Rumgemotze, Brüllen, Schlagen, Gezwicke, Stachelhalsbänder, auf den Rücken drehen, zu Boden drücken usw.
Ja, alles schon gesehen und gelesen.
Hier kann ich das Argument "Das ist mein Weg, den ich gefunden habe", nicht akzeptieren.Um auf den Eingangsthread zurückzukommen.
Leider fehlen ein paar Antworten der TE, sodass man nur einen kleinen Eindruck ihrer Methode erhält.
Sie schrieb von Raufereien und psychischen Kämpfen mit dem Hund, die bis zum 2. Lebensjahr von Nöten waren...
Das sind Aussagen ihrerseits, auf die sie nicht näher eingegangen ist, auch auf Nachfrage nicht.
Ein quietschend hell ausgesprochenes Lob wie "feeeeein" sei Vermenschlichung, meint sie.
Das stimmt so nicht.
Dann wiederum soll, ihrer Meinung nach, ein Hund eine Strafe bei Rückkehr zum Halter, nach nicht erfolgtem Rückruf, einordnen können.
Dazu ist kein Hund in der Lage, das ist Vermenschlichung.
Die kategorische Ablehnung vom Belohnungssystem "Leckerchen" wurde, meiner Ansicht nach, nur unbefriedigend begründet.
Insgesamt fand ich die paar Erläuterungen zu ihren Methoden "allgemein" abgehandelt, sie hat Fakten und Prinzipien aufgeführt, es klang für mich wie auswendig gelernt und heruntergebetet, ohne jemals über den Tellerrand hinausgeschaut zu haben.
Nach dem Motto "So ist das, weil in einem Rudel..." und "weil Hunde untereinander..."
Es klingt eben nicht individuell auf den Hund abgestimmt, sondern vielmehr als Verfechter "dieser Methode" und das hell gequietschte "Feeeeeeeeeeeeeeein" und das Belohnen durch Leckerchen anderer Hundehalter, wurde unterschwellig kritisiert.
Wenn man sich jedoch mit den Lerntheorien ein wenig auseinandersetzt, stellt man fest, dass es vielleicht unberechtigt ist, genau diese Methode fast zu verteufeln.Leider sehen viele Hundehalter ihre Fehler nicht, es gibt Hunde, die sich wehren, es gibt Hunde, die still leiden.
Man muss nur einen Blick in den Tierschutz werfen, dann wird deutlich, was aus einigen Hunden durch fragliche Erziehungsmethoden geworden ist.
Das zu der Aussage: Jeder muss seinen Weg für sich und den Hund (der oft außen vor bleibt) finden.LG Themis
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ICh wollte hier absolut niemanden auf die Füße treten, ich habe immer wieder betont, dass ich NICHT sage, dass meine Methode die einzig richtige ist. Nur, dass ICH persönlich nichts von dieser Leckerli-Methode halte.
Ich bin dagegen, den Hund als uneingeschränkten "Freund" anzusehen. Weil Freunde dürfen bei mir aufs Sofa und wenn sie vor mir müde sind, auch ins Bett.
Mein Hund darf das nicht, schon alleine aus dem Grund, dass er das ganze Sofa beanspruchen würde (mit seiner Größe) und ich nicht zu der "ich-kaufe-ein-Hunde-Sofa" fraktion gehöre.
Ich akzeptiere den Sandkasten, der immer wieder meine Fleißen ziert und auch das Hundehaar im Rührei, wenn ich zum Saugen mal wieder zu faul war (der Hund haart und das nicht zu wenig), aber muss ich Hundehaare und -sabber im Bett oder auf der Couch akzeptieren?
Arkas hat bei mir längst nicht alle Rechte, die ein Freund hat, aber er kommt keinesfalls zu kurz. Er hat einen gemütlichen Hundeplatz am Boden, den er dahin verlagern kann (er packt dann sein Kissen) wo er liegen möchte. Er bekommt sein Essen, wenn auch nicht dann, wenn wir essen (wir essen unregelmäßig zwecks Arbeitszeiten und ich möchte nicht, dass er unser essen mit seiner Essenszeit verbindet).
Mein Hund weiß, dass ich die Menschen, die mich besuchen zuerst begrüße und er zu ih nen geht, wenn ich es ihm erlaube (ich habe Freunde, die Angst vor großen Hunden haben).
Ich denke, dass es in der Erziehung, wie auch immer man sie gestalten mag, die tiefe Bindung zu dem Hund Voraussetzung ist. Ich hab Anfangs so hart am Vertrauen und der Bindung gearbeitet.
Das denke ich, ist der Grund, warum es von Anfang an, nie Probleme mit dem Alleinesein oder der "Wo-ist-NICHT-dein-Platz" Geschichte gab.
Sogar ins Schlafzimmer durfte er ab einem gewissen Alter nicht, dafür schnappt er sich sein Kissen und pennt bei offener Türe vor dem Schlafzimmer.
Das ist MEINE Privatsphäre, die ich mit meinem Partner habe, genauso wie ich niemals sein Kissen verschleppen würde, egal wo er es hingetragen hat (und wenn es mitten im Weg ist), weil das ist in dem Moment seine.Dass ich nicht auf alle Fragen exakt eingegangen bin, tut mir echt leid, aber ich bin nebenher am Arbeiten und da ist es nicht möglich auf alle Fragen in über 100 Beiträgen einzugehen. Sorry

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