Hund kann in Stadtwohnung nicht glücklich sein!
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Nessi88 -
3. Mai 2014 um 18:44
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Wir haben im letzten Sommer ein Haus in Dänemark gemietet; mit einem eingezäunten großen Garten, sehr abgelegen. Die Tür zum Garten war tagsüber immer offen, der Hund konnte kommen und gehen wie es ihm beliebte.
Er war eindeutig glücklicher mit dieser Freiheit! Wenn er mal pinkeln musste, brauchte er niemanden anzujammern, sondern konnte es selbstständig erledigen; hatte er Lust, in der Sonne zu liegen, tat er es; war ihm warm, kam er rein.
Ob Stadt oder Land ist, denke ich, nicht relevant, aber die Freiheit, die Wohnung nach Gutdünken verlassen zu dürfen ist sehr angenehm für den Hund und macht ihn glücklicher. - Vor einem Moment
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Grundsätzlich schließe ich die Haltung in einer Stadtwohnung auch nicht aus. Kommt eben auf die genauen Verhältnisse und vor allem den Hund an.
Es gibt ganz klar Gebiete, wo ich keinen Hund halten wollen würde (Innenstadt ohne direktes Grün dabei, so wie es eben häufig der Fall ist) und es gibt ganz klar Hunde, die ich nicht in der Stadt halten wollen würde.
Gott sei Dank gibt es ja viel zwischen Berliner Innenstadt und niedersächsichem platten Land.

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Ich denke, es kommt auch ganz maßgeblich auf den Typ Hund bzw. die Rasse an. Also einen Herdenschutzhund z.B. würde ICH nicht in einer Großstadtwohnung halten wollen. [Falls hier Leute mit HSH mitlesen: Nicht persönlich nehmen, aber ICH würde es halt nicht machen.] Da finde ich tatsächlich ein Haus etwas abgelegener/ruhiger und mit großem Gelände besser und ich denke auch, das entspricht der Mentalität gewisser Hunderassen eher.
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Thisbe
Ja, aber wie viele Tage im Jahr hat er diese Freiheit?
3/4 des Jahres ist es zu kalt, um dauernd die Tür offen zu lassen und im Sommer ist das Fliegengitter davor, damit keine Viecher reinkommen.
Mein Hund liebt den Garten meiner Eltern auch, denn er ist riesig, teilweise etwas verwildert, liegt nah am Wald und ist entsprechend voller toller Gerüche und interessanter Tierkacke, die man so wegfuttern kann.
Ich liebe den Garten auch, weil er riesig, verwildert und voller toller Gerüche ist (auf die Kacke kann ich allerdings verzichten)
Nur, wer hat so viel Luxus schon?? ICh kann da z.B. nicht leben, denn es gibt (fast) keine Arbeitsplätze in der Gegend (mitten in dem Dorf schon mal gar nicht) -
Zitat
Grundsätzlich schließe ich die Haltung in einer Stadtwohnung auch nicht aus. Kommt eben auf die genauen Verhältnisse und vor allem den Hund an.
Es gibt ganz klar Gebiete, wo ich keinen Hund halten wollen würde (Innenstadt ohne direktes Grün dabei, so wie es eben häufig der Fall ist) und es gibt ganz klar Hunde, die ich nicht in der Stadt halten wollen würde.
Gott sei Dank gibt es ja viel zwischen Berliner Innenstadt und niedersächsichem platten Land.

Glaub mir, ich studiere seit zwei Jahren die Stadtkarte und denke über ein Leben am Stadtrand nach. Durch die Explosion in Trendiness ist mein Stadtteil so hektisch geworden, dass mein Hund zwar klar kommt aber ich diese permanente Völkerwanderung schon bei drei Sonnenstrahlen nicht mehr aushalte!

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Zitat
Warum man sich darüber Gedanken macht?
Naja, wenn man sowas vom eigenen Vater zu hören bekommt geht das nicht so einfach an einem vorbei...Au weia :-)
Ich würde ihm sagen, dass mich das getroffen hat und nicht so einfach an mir vorbei geht. Und darum bitten, dass er mich mein Leben leben lässt. So, wie ich es für richtig halte. Mit Hund in der Stadtwohnung
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Zitat
Glaub mir, ich studiere seit zwei Jahren die Stadtkarte und denke über ein Leben am Stadtrand nach. Durch die Explosion in Trendiness ist mein Stadtteil so hektisch geworden, dass mein Hund zwar klar kommt aber ich diese permanente Völkerwanderung schon bei drei Sonnenstrahlen nicht mehr aushalte!

Genau solche Viertel kenne ich nämlich auch. Und das wäre 1. für mich absolut nichts und 2. könnte ich meine Hündin nach einer Woche wohl in die Klapse bringen.
Das Leben in der Innenstadt ist schon stressiger, das muss man einfach mal sagen und die Anforderungen an den Hund sind enorm. ICH wollte das keinem Hund zumuten.
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Zitat
Au weia :-)
Ich würde ihm sagen, dass mich das getroffen hat und nicht so einfach an mir vorbei geht. Und darum bitten, dass er mich mein Leben leben lässt. So, wie ich es für richtig halte. Mit Hund in der Stadtwohnung
Naja, 3500km Entfernung machen es zumindest einfacher.

Wir wohnen jetzt seit 1 1/2 Jahren wieder sehr zentral und ich will inzwischen eigentlich auch wieder lieber weg.
Allerdings kann man hier, im Gegensatz zur alten Wohngegend, wenigstens Abends noch allein rausgehen. -
Ich habe vorher ländlich gewohnt und wohne jetzt in der Innenstadt und ich finde: In der Stadt ist es sogar besser. Nicht, weil der Hund es so toll findet, im Cafè mit mir zu sitzen (was sie tatsächlich interessant findet, weil sie so viele Leute streicheln wollen), sondern weil ich mich morgens, der Hundesitter (meine Mutter) mittags und ich mich nochmal Abends ins Auto setze und mit Vicky in eins der vielen umliegenden Waldgebiete fahre. Wenn ich nämlich schon im Auto sitze, ist es mir egal, ob ich fünf oder zwanzig Minzten fahre. So kriegt Vicky nicht immer nur die gleiche Strecke (war damals bei unserem Haus so, dass wir direkt am Feldweg gewohnt haben) mit, sondern ich hab die Auswahl zwischen Feld, Wald, Wiese oder Seeen.
Meine Wohnung ist 58m2 klein und sie frequentiert das Sofa und das Bett, manchmal ihr Körbchen und das wars.Allerdings muss man das auch managen. Hier leben natürlich ganz viele Hunde, die gerade mal den Stadtpark kennen und das wars dann schon. So sollte Hundehaltung vielleicht wirklich nicht aussehen, aber generell macht es keinen Unterschied, wenn Du Dich mit Deinem Hund beschäftigst.
Ob ich einen HSH in der Stadt halten würde, weiß ich nicht, ich denke mal eher nicht. Aber selbst bei einer Dogge hätte ich da keine Bedenken. Der Hund braucht Auslauf und Beschäftigung ABER er braucht auch Ruhezeiten und die finden in der Wohnung statt. -
Zitat
Das Leben in der Innenstadt ist schon stressiger, das muss man einfach mal sagen und die Anforderungen an den Hund sind enorm. ICH wollte das keinem Hund zumuten.
Das Leben in der Stadt ist aber auch spannend für den Hund. Vicky habe ich an die Stadt gewöhnt, indem ich zu Zeiten dort spazieren gegangen bin, wo nix los ist (Sonntags, spät Abends, morgens früh). Da wird jede Ecke abgeschnüffelt, das ist für Hunde sehr interessant.
Zum Weihnachtsmarkt oder morgen, wenn hier verkaufsoffener Sonntag ist, nehme ich sie natürlich nicht mit.
Vicky kommt aus einem "Stall", wo sie nur Felder und Wälder um sich rum hatte, da habe ich mir auch Sorgen gemacht, ob die Stadt das Rcihtige ist, aber sie hat sich sehr gut eingelebt.Aber wie gesagt, das erfordert schon ein gewisses Management - und ein Auto

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