Hund kann in Stadtwohnung nicht glücklich sein!

  • Was Alina gesagt hat.

    Und wenn 'einfach mal so herumstreifen' zum Glück eines Hundes gehört, ist leider praktisch kein Hund hier in Deutschland glücklich, denn es ist sclcihtweg verboten seinen Hudn unbeaufsichtgt durch die Pamap stromern zu lassen - und das mit gutem Grund.

    Ich denke schon, dass es Städte gibt wo Hunde es nicht sehr gut haben - einfach weil es nirgendwo gescheite Parks oder Wälder gibt, wo sie mal leinelos laufen dürfen.
    Aber auf dem platten Land hocken viel Hunde isoliert in einem Garten rum und da denke ich doch, dass ein Stadthund mit engageirten Besitzern besser lebt. Meine aus leibt es, im Wald spazieren zu gehen - da blüht sie richtig auf und ich kann es ihr leider nciht oft bieten. Aber so toll es auch bei meinen ELtern im Garten und wäldiger Umgebung ist, nach einigen Tagen merkt man, dass ihr das Toben mit den Hundekumpeln fehlt. Sie nervt mich dann dauernd und ich bin ratlos, was ich gross mit der Kröte machen soll (zumal ich in der BuS nicht mal anständig mit ihr spazieren gehen kann)

    Wenn Dein Verwandter sich gut mit seiner Meinung fühlt, lass ihn halt. Dein Hund vegitiert definitiv nicht vor sich hin!

  • P.S. Hund mit Garten ist einfacher, wenn man im Sommer im Schatten in Ruhe chillen will. Aber da ist ein Garten insgesamt extrem praktisch - auch ohne Hund.

  • Mir wurde ja sowas auch schon an den Kopf geworfen (hatte dazu auch nen Tröt aufgemacht, weil mich das in dem Moment ganz schön runtergezogen hat).

    Da traf ich einen Nachbar, der Prinz immer freundlich gesinnt war und streichelt und so und es fängt auch erst gut an: "Ja, den hört man ja nie, der macht in der Wohnung ja keinen Mucks"....ich freu mich also über die Komplimente, dann schwenkt das aber um: "Ja, der Arme sitzt ja auch den ganzen Tag in der Wohnung, stört ihn das denn nicht, ist er da nicht traurig ? Naja, muss er wohl hinnehmen" (sinngemäßer Monolog, ich schau nämlich wies Schwaibal wenns blitzt, weil ich eben dachte, dass es doch ein positives Zeichen ist, wenn der Hund keinen Radau macht, sondern in der Wohnung ruhig schläft).
    Naja, dann saß ich da, hab mir meinen - nach einem ausgiebigen Spaziergang auf dem nahegelegenen Feld- ausgestreckt pennenden Hund angeschaut und mich gefragt, ob ich wirklich so ein schlechter Hundehalter bin. Und bin zu dem Schluss gekommen, dass ichs nicht bin.

    Allerdings weiß ich auch, dass Prinz tatsächlich glücklichER wäre, wenn wir einen Garten hätten. Er würde schon gerne mal längere Zeit einfach in der Sonne liegen, sich den Wind um die Nase wehen lassen und die Welt beobachten.
    Ich bin aber ein kleiner Soziophobiker und sitze nicht gern lange (also länger als mal eine Stunde) am See oder auf einer Wiese im Park. Im eigenen Garten könnte ICH mich dann auch entspannen, ein Buch lesen oder wie auch immer.

    Da ich aber hier in der Wohnung insgesamt nur 1,5 Jahre leb(t)e (jetzt nur noch ein paar Monate, yeah) und danach hoffentlich wenigstens ein vernünftiger Balkon drin ist, von dem aus er die Welt beobachten kann, halten wir das auch noch aus.

  • Solche Voruteile gibt es halt.

    Dein Verwandter hat einfach übersehen, dass es noch tausend Grauzonen gibt zwischen frei und fröhlich bei gesunder Landluft überall hinlaufen zu dürfen (alleine wohlgemerkt, das ist für ein Rudeltier auch nicht das Blaue vom Himmel) und in einer stickigen Stadtwohnung vor sich hinzurotten bis der Tod das Elend erlöst. :headbash:

    Achja, ich bin mit meinen (inzwischen verstorbenen) Stadthund aufs Land gezogen und der hatte überhaupt gar keinen Bedarf alleine rumzustromern sondern lag lieber mit mir im Haus, auch wenn die Terrassentür offen stand. Wahrscheinlich war er schon zu verkorkst vom Stadtleben. :lol:

  • Warum macht man sich über solche Aussagen eines Dritten überhaupt Gedanken :???:

    Stadt ist nicht gleich Stadt und Hund ist nicht gleich Hund.

    Es gibt Hunde, die würde ich nur unter bestimmten Bedingungen in eine Stadtwohnung vermitteln.
    Anderen Hunde ist sicher egal, wo sie leben, Hauptsache sie dürfen in der Nähe ihres Menschen sein.

    Gerade Hunde, die ihr Leben draußen verbrachten, verbringen mussten, sind im Alter gerne im Haus. So meine Erfahrung. Klar gehen sie mal raus in den Garten, liegen auch mal in der Sonne. Aber würden sie wählen müssen, bin ich sicher, sie würden eher auf den Garten verzichten als auf die Wohnung. Hauptsache, es gibt interessante und abwechslungsreiche Spaziergänge :-)

  • Ich bin froh dass ihr es anders seht. :ops:

    Da gibt es allgemein so viele Dinge in der Hundehaltung die sich sehr unterscheiden.
    Spanien auf dem Land und Deutschland in einer Großstadt.
    Aber ehrlich gesagt würde ich jetzt nicht auf die Idee kommen zu sagen, seine Hundehaltung wäre falsch und der Hund unglücklich.

    Ich frage mich eben auch, wie wichtig es ist mit dem Hund zusammen zu "arbeiten".
    Wir üben eben Tricks weil es einfach Spaß macht und wir so unsere Kommunikation auch deutlich verbessert haben.
    Ich liebe das Gefühl beim Zugtraining wenn wir zusammen den Roller antreiben und am meisten liebe Yoshis strahlendes Gesicht am Ende der Runde.

    Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass mein Hund unglücklich sein soll, nur weil sie eben kein Grundstück zur Verfügung hat und ein Hund nur weil er Haus und Grundstück hat automatisch glücklich sein soll (obwohl mit ihm kaum was gemacht wird).


    Warum man sich darüber Gedanken macht?
    Naja, wenn man sowas vom eigenen Vater zu hören bekommt geht das nicht so einfach an einem vorbei...

  • Laß dich nicht verrückt machen, ich habe bis ich 25 war in München gelebt. Jetzt wohne ich auf einem Einsiedlerhof auf dem Land. Egal ob in der Stadt oder auf dem Land alle meine Hunde haben den gleichen Lebensrythmus gehabt. Ist doch egal ob du deine Runden an der Isar oder im Englischen Garten drehst, oder hier im Wald. Zuhause ist Ruhe angesagt und das ist egal ob in einer Stadtwohnung oder auf einem Bauernhof. Rumstromern geht gar nicht egal wo!
    Ich möchte mal behaupten das alle meine Hunde glücklich waren, sind.

  • Zur Grundaussage: totaler Quark. Wir wohnen zwar nicht in ner Großstadt aber eben in einer Stadt (Kleinstadt?). Häuser, Straßen, Autos, Menschen, Leinenpflicht... was man halt so unter Stadt versteht :D
    Allerdings auch mit dem Glück, nur 5 Minuten zum Feld zu laufen und mit dem Auto in 10-15 Minuten mehrere unheimlich schöne, freie Spazierstrecken zuerreichen.
    Ich behaupte, auch ohne Hundeflüsterer zu sein: Unsere Hunde sind durchaus glücklich!

    Das mit dem Garten und Herumstromern...also die Familienhunde haben das noch nicht gerafft, dass das total geil sein soll. Jetzt, wenn schönes Wetter ist, ist bei meinen Eltern den ganzen Tag die Wohnungs- und Haustür offen und die Hunde könnten JEDERZEIT selbstständig in den Garten gehen. Höchstens Leoni macht das mal, aber auch nur, weil sie ne schwache Blase hat. Ansonsten steht die Tür offen...und die Hunde liegen trotzdem alle drei oben bei meinen Eltern auf dem Balkon, schön bei ihren Menschen.

    Auslauf und Beschäftigung bekommen sie genug, dazu Futter, Sozialkontakte zu gemochten Hunden und zu ihren Menschen - mehr brauchen sie nicht, um glücklich zu sein.

  • Ja ja, die Väter...

    Meine Güte, was hat meiner gegen einen Hund gewettert - auch oft mit dem Grossstadt-Argument. (Kannste, wenn Du willst, am Anfang meines threads nachlesen)
    Meine Geschwister sind noch schlimmer - die mögen Hunde überhaupt nicht.

    Aber das Schlimmste, was meine Maus in ihrem Leben kennt, ist ein bisschen Langeweile. So wie die sch morgens zufrieden grunzend und schmatzend in meine Arm kuschelt - das ist kein unglücklicher Hund.

    Ja, eine Leben mitten in Berlin ist nicht immer toll mit all dem Russ und Lärm, aber gleichzeitig kann meine Maus durch ihr Umfeld auch wirklich viel. Ich kann sie in so viele Situationen mit hinnehmen, sie kann so oft bei mir sein - einfach weil sie es lernen musste.
    Und ja, im Wald ist sie begeisterter, als hier auf dem Bürgersteig, aber wenn man sieht mit welch freudiger Erwartung sie dann auf 'ihren' Platz läuft und wie 'enttäuscht' sie dasteht, wenn keiner ihrer Kumpel da ist, dann weiss man, dass es für Hunde auch toll ist mit Kumpeln rumzuhängen. Und die gibt es hier zu Hauf.
    Allein die DF-Spaziergänge, die wir manchmal machen. Die Hunde sind einfach so unglaublich glücklich und platt danach - so was kann ich meiner Kröte in der Pampa nicht annähernd bieten.

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