Nie mehr wedeln? Ich mache mir Sorgen um meinen Schatz!

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    Na logisch gehe ich da nicht mehr hin!
    Ich möchte das aber auch nicht auf sich beruhen lassen. So etwas darf in einer guten Hundebetreuung nicht passieren. Nichtmal in einer schlechten. Wenn sie mehr Hunde aufnehmen, als sie vernünftig betreuen können, dann sind die der Aufgabe einfach nicht gewachsen. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass mein Hund misshandelt worden ist. Ich halte es für völlig ausgeschlossen, dass das nur durch eine normale Rauferei passiert ist. Aber es soll ja gar keine Rauferei, sondern absolut "nichts" passiert sein. Vielleicht ist auch der Schwanz eingeklemmt worden, was auch immer. Auf jeden Fall hätte mit offenen Karten gespielt werden müssen. So ist das doch oberfaul.
    Ein guter TA wird vielleicht mehr herausfinden können. Auf jeden Fall gehe ich heute mit ihr nochmal.
    Da dachte ich, ich habe eine gute Betreuung gefunden und dann sowas.
    Normalerweise wäre sie längst auf den Beinen und hätte Gassi gehen wollen. Jetzt liegt sie wie ein Stein neben mir und ist nicht ansprechbar. Ich könnte nur noch heulen.

    Du hast doch überhaupt keine Ahnung, was mit deinem Hund los ist. Vielleicht ist sie krank, vielleicht hat sie sich im Spiel verletzt (das passt auch zu der Aussage, dass nichts besonderes vorgefallen ist - Spielen ist eben normal). Wenn sie Schmerzen hat, wäre es auch eine logische Reaktion, dass sie Menschen und Hunde momentan meidet.
    Du unterstellst, dass dein Hund misshandelt wurde, dass die Betreuung schlecht war und dass dort fahrlässig mehr Hunde aufgenommen werden, als betreut werden können - das ist ganz schön harter Tobak dafür, dass du überhaupt keine Diagnose für deinen Hund hast.

    Geh zum Tierarzt/Tierklinik, lass das abklären! Dann kommt hoffentlich Licht ins Dunkel. Ich wünsche deiner Hündin alles Gute und schnelle Genesung.

  • Wenn die Rute herunter hängt, würde ich einen Tierarzt aufsuchen und sie röntgen lassen - wenn der Hund dort oder auch im Rücken Schmerzen haben könnte, ist sein Verhalten nicht untypisch. Dafür muss weder etwas Besonderes vorgefallen sein, noch irgendeine Form der Misshandlung vorliegen.

    Ein Rutenbruch z.B. kann im Spiel sehr schnell entstehen und man muss das im ersten Moment noch nicht einmal merken, wenn man einen sehr lebhaften, adrenalingesteuerten Hund hat, der schnell aufdreht.

    Ich hab nen Dalmi in der Betreuung, der sich die Rute gebrochen hat und keinen Pieps gesagt hat - gemerkt haben die Besitzer und ich es erst, als die Rute hing. Ob es zu Hause oder bei mir passiert ist, weiß kein Mensch.

    Da nun gleich die Huta als die böse zu sehen, fände ich es jetzt etwas ungerecht.

    Es gibt sehr viele Gründe, warum dein Hund nach dem Hutabesuch so fertig sein könnte:

    - Probleme mit dem Bewegungsapparat (HD, ED, Rückenprobleme, Athrosen etc. pp.), die bei normaler Belastung unauffällig sind, aber bei so viel Trubel deftiger werde.

    - Probleme mit dem Herzen

    - schlichte Überforderung

    - Muskelkater vom Herumtoben - da laufen die Hunde auch teilweise wie am Stock

    - Infektionskrankheiten

    Natürlich müssen die Hutabetreiber immer mal wieder für Ruhepausen sorgen, das ist klar.

    Ich würde einen Tierarztbesuch machen und dabei den Bewegungsapparat checken - gerade Wirbelsäulengeschichten können enorme Wesensveränderungen hervorrufen.

    Und dann würde ich mit den Hutaleuten noch mal in Ruhe sprechen.

  • Ich würde auch auf Wasserrute tippen und davon ausgehen, dass der Hund zu viel action hatte.

    Gibt es in der HuTa Ruhezeiten? Wie groß sind die Gruppen? Sind die Hunde permanent unter Kontrolle? Werden neue Hunde vernünftig integriert?

    Ich denke schon, dass der Betreuuerin das hätte auffallen können, es kann aber sein, dass der Hund erst im Entspannungszustand bei euch das Verhalten gezeigt hat.

    Ohne zu wissen, was genau der Hund hat, würde ich erst mal nicht alles auf die Betreuung schieben und vielleicht noch mal ein ruhiges und sachliches Gespräch mit der HuTa führen.

  • Zitat

    Ich schätze mal, sie ist einfach wirklich platt und gestresst und fühlt sich unwohl, da sie wohl den ganzen Tag Action hatte. Viele HuTas übersehen es, den Hunden einen Auszeit zu geben und gezielte Ruhephasen einzuhalten, da wird den ganzen Tag getobt. Das ist vielleicht ne Stunde oder zwei ganz nett und dann wars das.


    Mehr als zwei Stunden können es nicht gewesen sein. Zwei Stunden rumtoben bei relativ kühlem Wetter - da ist sie normalerweise zwar müde, aber auf keinen Fall wirkt sie wie misshandelt.
    Sie erkannte mich gestern ja nichtmal mehr. Sie wirkte irgendwie hektisch und fahrig und aufgedreht, aber total unansprechbar. Wie ein Schlafwandler.
    Jetzt schläft sie immernoch, obwohl sie sonst immer gemeinsam mit mir aufsteht.

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    Ich denke schon, dass der Betreuuerin das hätte auffallen können, es kann aber sein, dass der Hund erst im Entspannungszustand bei euch das Verhalten gezeigt hat.


    Mir ist sofort aufgefallen, dass sie anders ist als sonst. Dann bin ich mit ihr raus und nach ein paar Schritten sah ich, dass sie nicht richtig läuft. Und auch nicht mehr wedeln kann. Der Schwanz hängt runter und scheint zu schmerzen.

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    Ohne zu wissen, was genau der Hund hat, würde ich erst mal nicht alles auf die Betreuung schieben und vielleicht noch mal ein ruhiges und sachliches Gespräch mit der HuTa führen.


    Wie willst du mit jemandem reden, der alles abstreitet? Die wies mich sofort drauf hin, dass in den AGB festgehalten sei, dass Raufereien vorkommen können. Aber eine Rauferei soll es ja komischerweise dann doch nicht gegeben haben. Also wird wohl was Schlimmeres vorgefallen sein, denn sonst könnte man das ja zugeben, oder? Vertrauenerweckend geht anders, würde ich sagen.

  • Vielleicht findet sie eine Tierpension an sich einfach nicht so toll und muss sich erstmal erholen. Unsere Hündin war einmal in einer für 2 Tage, als wir sie wieder abgeholt haben, hat sie uns im ersten Moment angeknurrt- sie hat uns nichtmal erkannt, in so einem Schockzustand hat sie sich scheinbar befunden- erst nach langen 10sek. war sie furchtbar froh, dass wir wieder da sind, und sie hatte den ganzen Tag lang noch Durchfall. Das war einfach zu aufregend und belastend für sie.

  • Zitat


    Mehr als zwei Stunden können es nicht gewesen sein. Zwei Stunden rumtoben bei relativ kühlem Wetter - da ist sie normalerweise zwar müde, aber auf keinen Fall wirkt sie wie misshandelt.
    Sie erkannte mich gestern ja nichtmal mehr. Sie wirkte irgendwie hektisch und fahrig und aufgedreht, aber total unansprechbar. Wie ein Schlafwandler.
    Jetzt schläft sie immernoch, obwohl sie sonst immer gemeinsam mit mir aufsteht.

    Achso, ich dachte sie war den ganzen Tag dort.
    Naja, ich glaube dass auch 2 Stunden toben mit neuen Hunden deutlich fordernder sein können, als mit einem Hund, den sie bereits kennt und wo einfach mehr "Ruhe" da ist.
    Lass sie ein bisschen erholen, wenn es wirklich eine Wasserrute ist, kannst du ihr ja was geben.

    Mach dir nicht allzuviel Kopf :smile:

  • Ich bin fast den ganzen Tag mit meinen Hunden zusammen und bekomme dennoch nicht die Entstehung jeder einzelnen Wunde/Macke mit. Oft ist es auch so, dass die Hunde auf einem nur leicht erhöhtem Erregungslevel noch einiges an Beschwerden überspielen können und dann erst "einknicken", wenn es an die Ruhephase geht.

    Bitte tu Dir den Gefallen und geh mit Äusserungen wie dem Misshandlungsverdacht sehr vorsichtig um.

    Schnauf mal richtig durch und versuch noch einmal in Ruhe mit den Betreuern zu sprechen. Oft ist der erste Moment bei soetwas nicht der beste, um solch ein Gespräch zu führen.

    LG, Chris

  • Abgesehen davon, dass ich von Betreuungen, HuTas und Dogwalkern auch nicht mehr viel bis nichts mehr halte, solltest du deinen Hund erstmal ausschlafen lassen und dann ggf. zum TA fahren.

    Bitte nicht zu schnell urteilen. Und selbst wenn das Verhalten deiner Hündin etwas mit der HuTa zu tun hat, kann es auch sein, dass sie sich dort einfach nicht wohl gefühlt hat. Das kann mit dem Personal zu tun haben, mit deiner Abwesenheit oder auch mit den anderen Hunden.

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    Bitte tu Dir den Gefallen und geh mit Äusserungen wie dem Misshandlungsverdacht sehr vorsichtig um.


    Ich nenne ja keine Namen hier.
    Und natürlich behaupte ich nicht, dass sie misshandelt worden ist. Aber es wäre möglich, ich weiß es ja nicht.

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