Hund 9 Stunden alleine lassen???

  • Ich würde es probieren. Wenn der Hund mitspielt ist es ein möglicher Weg.
    Meine Hunde mußte ich auch über einen längeren Zeitraum täglich viele Stunden alleine lassen. Eine Mitbewohnerin aus dem gleichen Haus hatte sich dann bereit erklärt beide Hunde bei sich zu behalten und Mittags mit ihnen eine Runde zu laufen. Mein Rüde hat sich dann bei ihr an die Tür gestellt und wollte runter in meine Wohnung. Sie hat beide in meine Wohnung gelassen und zumindest der Rüde hat sich geweigert wieder mitzugehen. Der wartet lieber zuhause. Somit bleiben jetzt beide (wenn es wieder nötig sein sollte) in meiner Wohnung, warten ausgeglichen, werden zur Gassirunde geholt und kommen wieder in die Wohnung. Zumindest mein Rüde reagiert auf Hundesitting außer Haus absolut verstört. Der fühlt sich zuhause sicher. Meinem Mädchen ist es anscheinend egal.

    Gila

  • Wieso wird immer gleich herumgezankt? Es ist doch gut, wenn verschiedene Möglichkeiten genannt werden.

    Wenn alles klappt und du dabei ein gutes Gefühl hast, dann ist es doch O.K. Ich kann dir aber nur raten, dich noch nach weiteren Möglichkeiten umzusehen, die du in Anspruch nehmen kannst, falls es nicht so funktioniert wie erhofft. Und wenn es nur zur Beruhigung deiner Nerven ist.
    Grundsätzlich finde ich es annehmbar, wenn ein Hund 2x4 Stunden, d.h. mit Unterbrechung, alleine ist. Das ist für mich etwas anderes als einen Hunde 9 Stunden am Stück allein zu lassen. Zumindest was meine Hunde angeht würde das durchaus ihrem Rhythmus entsprechen: aufstehen, eine Runde laufen, fressen, ruhen. Spazierengehen, fressen, ruhen. So im Groben. ;)

    Ob deine Hündin das mitmacht, kannst du selbst natürlich viel einschätzen als wir! :smile:

  • Das Wichtigste ist, dass du pö a pö deinem Hund bei bringst, die 9 Stunden am Stück allein zu bleiben!
    Und genauso wichtig ist es, dass die Betreuer/Gassigeher zuverlässig sind! :ja:

    Meine beiden Hunde sind auch in der Woche öfters 9 Stunden allein, können aber selbstständig zum Lösen raus.
    Wenn ich heim komme, gibts ne lange Rundumbetreuung und Auslastung.
    Bisher haben meine Beiden noch keinen Schaden genommen. :roll:

    Unmöglich ist es also nicht! :smile:

  • Zitat

    Das Wichtigste ist, dass du pö a pö deinem Hund bei bringst, die 9 Stunden am Stück allein zu bleiben!
    Und genauso wichtig ist es, dass die Betreuer/Gassigeher zuverlässig sind! :ja:

    Das sind wirklich zwei sehr wichtige Punke. Achte da unbedingt drauf!


    Und an alle die rumzanken und es unmöglihc finde dem Hund das anzutun: Seit dankbar, dass ihr nicht in eine solche Situation gekommen seit, euch Sitter für den Notfall holen/leisten könnt und Hunde habt, die sich auch bei anderen Menschen wohlfühlen.

  • Erstmal vielen dank an ALLE! Und nochmal zur Aufklärung: Sie wäre keine 9 Std am Stück alleine! Sondern sie käme mittags mit einer Nachbarin raus ;-) Und 1- 2 die Woche nochmal von meiner Freundin Besuch für 1- 2 Std.
    Das Problem ist, ich habe leider zur Zeit wirklich kein Geld für eine Tagesbetreuung, obwohl ich bevor ich mir einen Hund zugelegt habe, alles Mögliche durch dacht habe, hat sich mein Leben nun überraschend doch anders entwickelt. Diese Situation habe ich einfach nicht mit einbezogen in meine Überlegungen. Und nun sitze ich da. :-(

    Ich werde zunächst mal versuchen das Arbeitsamt von einer anderen kürzeren Maßnahme zu überzeugen. Wenn das nichts hilft, werde ich das mit dem Alleinsein durchziehen müssen. Ich probier es dann einfach aus. und wenn ich merke sie leidet, muss ich eben die Maßnahme abbrechen und hoffen das mir mein Geld nicht gestrichen wird. :-( Ganz schöner Mist alles!

    Aber macht Euch keine Sorgen. Ich habe in meinem Leben schon soviel hinbekommen. Das stemmen ich und meine Hündin auch noch! ;-)

    Danke, LG Cafedelmar

  • Luna ist auch so ein Fall, der lieber 9 Stunden zu Hause bleibt als zu einer Betreuung zu gehen. Ich habe ein Praktikum gemacht (Vollzeit) und habe extra eine gute (!) Dogwalkerin organisiert und auch entsprechend (teuer) bezahlt.

    Tja... Am vierten Tag wollte sie nicht mehr mit. Sie ließ sich nicht ins Auto bucksieren. Ich ließ sie dann zu Hause - auch ein bisschen aus Trotz :ops: . Auf jeden Fall angenehmer für Luna ;) . Es waren am Ende nur zwei Monate, aber was hätte ich tun sollen :???: , im Zweifel hätte sie das eine Weile durchhalten müssen.

    Also: Mach's und wenn's gar nicht geht, musst du halt umdenken. So ist das mit einem Hund ;) .

  • Du könntest, wenn deine Hündin unter der Situation leidet, versuchen eine Teilzeitmaßnahme zu bekommen. Oder die angebotene vielleicht in Teilzeit durchzuführen. Das wäre bei dem gesundheitlichen Hintergrund vielleicht mit einem netten Arzt an der Seite möglich.
    Ansonsten wird die Welt nicht davon untergehen, wenn du die Betreuung gewährleisten kannst. Hilfreich ist hier vielleicht noch Plan B, falls einer der Menschen ausfallen sollte.

    Dir alles Gute und viel Kraft für die neue Aufgabe!

    LG Nele

  • Zitat

    Ich werde zunächst mal versuchen das Arbeitsamt von einer anderen kürzeren Maßnahme zu überzeugen.

    Klar geht es hier jetzt um den Hund, danach hast Du ja auch gefragt, verstehe ich alles. Aber ....... Du hast eingangs auch geschrieben, dass Du die angedachte Maßnahme für eine große Chance hältst, wieder im Arbeitsleben Fuß zu fassen. Die würde ich nicht vertun. Auf lange Sicht wäre nicht nur Dir, sondern auch Deiner Hündin mehr geholfen, wenn Eure Lebensgrundlage finanziell auf sicheren Füßen steht.

    Ich bin ansonsten ebenfalls der Meinung, dass es für den Hund zwar nicht unbedingt schön, aber zumutbar ist. Vielleicht findest Du ja noch ne Möglichkeit, Deiner Hündin zu etwas mehr Gesellschaft zu verhelfen. Wie sieht es bei der Nachbarin aus, mag sie den Hund nicht evtl. 1 - 2 Stunden mit zu sich nehmen? Oder gibt es im Umfeld verlässliche Jugendliche, denen Du vertraust und die in Deiner Wohnung mit dem Hund ein bisschen spielen (Suchspiele, tricksen etc.) oder kuscheln könnten? Da gibt es immer welche, die gerne selbst nen Hund hätten, aber nicht dürfen und ganz heiß drauf sind.

    Ich finde, es wird immer zuviel daran gedacht, dass der Hund sich lösen muss. Ich kenne keinen erwachsenen gesunden Hund ohne Alterszipperlein, der nicht viereinhalb Stunden (und noch viel mehr) einhalten kann. Meiner kann das problemlos, aber so nach sechs Stunden entspannt schlafen und dösen kommt er an und braucht ein bisschen Beschäftigung und Zuwendung.

    Ich drücke Dir alle Daumen und rate Dir dringend, denke in der momentanen Situation bei der Entscheidung auch ein bisschen an Dich und Deine Lebensperspektive.

    LG Appelschnut

  • Zitat

    Klar geht es hier jetzt um den Hund, danach hast Du ja auch gefragt, verstehe ich alles. Aber ....... Du hast eingangs auch geschrieben, dass Du die angedachte Maßnahme für eine große Chance hältst, wieder im Arbeitsleben Fuß zu fassen. Die würde ich nicht vertun. Auf lange Sicht wäre nicht nur Dir, sondern auch Deiner Hündin mehr geholfen, wenn Eure Lebensgrundlage finanziell auf sicheren Füßen steht.

    Sehe ich auch so. Wenn die Maßnahme eine Chance ist, dann nutze die und zieh sie durch, auch wenn das erst mal blöd für den Hund ist. Aber es geht im Leben nicht alles um den Hund! Der wird das schon schaffen.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!