Hund 9 Stunden alleine lassen???
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Ich finde, dass das Leben öfters ein Umdenken und ein Einschränken im persönlichen Lebensstil beinhaltet und, dass man sein Leben nicht allen Eventualitäten im Vorfeld anpassen kann.
Einschränkungen, Probleme sind dafür da, dass man seinen Horizont erweitert und, dass man sich umorientiert, dass man Probleme löst.
Du hast "Deine Lösung" gefunden und wenn sie funktioniert, dann kann Dein Hund sicherlich gut damit leben.
Du wirst ja kaum 7 Tage die Woche für 9 Stunden weg sein. Die Zeit die Du da bist, muss dann aber Deinem Hund gehören. 9 Monate gehen schneller rum als gedacht und deshalb den Hund weggeben halte ich für überzogen.
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Zitat
Eine Betreuung zu finden,
Geld für eine Betreuung zu haben,
Den Hund zur Betreuung zu schaffen,
Den Hund da wieder abzuholen,
Und nicht zu vergessen gibt es auch Hunde die nicht einfach von jedem geführt werden können und/oder in fremder Betreuung mehr Stress haben als im gewohnten Umfeld.Gesendet von meinem iPhone mit Tapatalk
Okay, wenn es einem nicht so wichtig ist, was zu finden, kann man das als Gründe bringen.
Meine Hünden KÖNNTE auch 10 Stunden alleine sein, ohne etwas zu zerstören, zu bellen etc.
Ich glaube aber kaum, dass es schön für sie wäre. Wenn ich länger als sechs Stunden weg bin, bringe ich sie zur Betreuung. Ja, die kostet was, ja, ich muss dort extra hinfahren. Und meine Hündin kann ich auch nicht jedem mitgeben, deshalb habe ich genau geschaut, wo sie gut betreut wird und Erfahrung (und in unserem Fall noch andere Hunde) vorhanden ist.
Es ist halt eine Sache des Wollens und ich denke, ihr und mir geht´s besser so.
Es muss ja nicht jeder so machen, aber die TE wollte Meinungen und ich habe meine geschrieben.
Warum werde ich jetzt angegriffen? -
Zitat
Eine Betreuung zu finden,
Geld für eine Betreuung zu haben,
Den Hund zur Betreuung zu schaffen,
Den Hund da wieder abzuholen,
Und nicht zu vergessen gibt es auch Hunde die nicht einfach von jedem geführt werden können und/oder in fremder Betreuung mehr Stress haben als im gewohnten Umfeld.Gesendet von meinem iPhone mit Tapatalk
also Punkte 1-4 sind zwar nervig, aber dem Hund zuliebe ja wohl machbar?!
und der letzte Punkt betrifft wie viel Prozent aller Hunde?! Ich bin mir sicher, dass für die überwiegende Mehrheit ein geeigneter Sitter (die sind ja auch nicht alle doof und unerfahren) gefunden werden kann, wenn man eben entsprechend sucht.Ich persönlich würde mich ebenfalls nach einer Betreuung umsehen, die den Hund zeitweise nimmt.
Ansonsten schließe ich mich der Mehrheit an, ideal ist es nicht, aber vorübergehend schon machbar. Dass der Hund deswegen nicht abgegeben werden sollte ist ja klar.Mein Bub würde übrigens auch problemlos so lange alleine bleiben und meiner Einschätzung nach auch nicht leiden, aber mein Gefühl ist einfach besser, wenn ich weiß, er ist in der Tagesbetreuung, wird bespaßt, hat Gesellschaft und im Notfall bringt ihn jemand zum Tierarzt. Dafür nehme ich den Stress (2x 15 min Umweg am Tag) und die Kosten gerne in Kauf.
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Zitat
also Punkte 1-4 sind zwar nervig, aber dem Hund zuliebe ja wohl machbar?!
und der letzte Punkt betrifft wie viel Prozent aller Hunde?! Ich bin mir sicher, dass für die überwiegende Mehrheit ein geeigneter Sitter (die sind ja auch nicht alle doof und unerfahren) gefunden werden kann, wenn man eben entsprechend sucht.Ich persönlich würde mich ebenfalls nach einer Betreuung umsehen, die den Hund zeitweise nimmt.
Ansonsten schließe ich mich der Mehrheit an, ideal ist es nicht, aber vorübergehend schon machbar. Dass der Hund deswegen nicht abgegeben werden sollte ist ja klar.Mein Bub würde übrigens auch problemlos so lange alleine bleiben und meiner Einschätzung nach auch nicht leiden, aber mein Gefühl ist einfach besser, wenn ich weiß, er ist in der Tagesbetreuung, wird bespaßt, hat Gesellschaft und im Notfall bringt ihn jemand zum Tierarzt. Dafür nehme ich den Stress (2x 15 min Umweg am Tag) und die Kosten gerne in Kauf.
ich wohne 10km von der Arbeit weg, sind mind. 20min Fahrt
habe 30min Mittagspause
wie sollte ich den Hund da Mittags aus der Betreuung holen und nach Hause bringen?
wie ist sowas "dem Hund zuliebe" machbar
dem Job zuliebe sollte ich es tunlichst lassen
und wie soll ich als Arbeitslose mit Umschulung (wie die TE schrieb) so viel Geld für eine Betreuung zusammen haben?
ganz ehrlich, hat man nen festen Job mit Einkommen, ok ...
aber so?
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Zudem gibt es wirklich Hunde die sich in fremder Betreuung nicht wohlfühlen.
Mein Hund wäre so ein Fall, wenn ein anderer Hund dabei wäre ginge es gar nicht, mein Kenny verträgt sich mit unserem Zweithund aber auf mehr Kontakt legt er keinen Wert und es würde auch nicht gut gehen.
Er geht nicht mal mit sehr guten Freunden etc. spazieren wenn mein Freund und ich nicht dabei sind....
Es ist ebenso schwierig das Geld zusammenzubekommen, es gibt Situationen im Leben wo man es einfach nicht übrig hat und auch nicht aufbringen kann.
Es gibt also sehr wohl Gründe warum eine Betreuung nicht immer funktioniert. Wenn es möglich ist, dann ist es natürlich die schönere Variante.
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Zitat
und wie soll ich als Arbeitslose mit Umschulung (wie die TE schrieb) so viel Geld für eine Betreuung zusammen haben?ganz ehrlich, hat man nen festen Job mit Einkommen, ok ...
aber so?
so isses. Klappt es nicht, kann man nach ner Lösung suchen. Ob der Hund eine Betreuung angenehm empfindet, oder der Mensch es für sein besseres Gefühl, sei noch dahingestellt, denn eventuell ist der Hund lieber alleine, als für 4 Stunden sein Umfeld zu wechseln, ich weiß es nicht, denn es müßte ja sicher sein, daß der Hund super gerne bei der Betreuung ist, damit er das als besser empfindet, als alleine zu sein.
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Zitat
Zudem gibt es wirklich Hunde die sich in fremder Betreuung nicht wohlfühlen.
*grins*, hatte ich auch gerade gedacht, also doppelt
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Maanu, ich hab nur auf das von mir zitierte Posting reagiert, das klang so nach dem Motto "ist alles anstrengend, hab ich kein Bock drauf, lass ich den Hund lieber gleich 9 Stunden alleine"
ich habe beispielsweise während des Studiums Hunde gesittet - für ne Tafel Schokolade ab und an. Sowas kann's geben. Wenn man sucht, hat man vielleicht Glück. Wenn nicht, dann eben Plan B und 9 Stunden alleine lassen, aber besser als gleich von vornerein zu sagen - Betreuung ist doof und nervig, deswegen guck fällt das für mich raus. ICH PERSÖNLICH (!!!) finde das unfair dem Hund gegenüber.
Zum Fall der TE hatte ich explizit geschrieben, dass ich es nicht ideal aber machbar finde.
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Ich denke auch, daß es machbar ist- unter der Prämisse, daß es vorrübergehend bleibt.
Meine Hunde fühlen sich zu Hause definitiv wohler, als wenn ich sie irgendwo abliefern würde, wo sie sich mit anderen Hunden auseinandersetzen müssten.
Hat man wirklich zuverlässige Freunde und Nachbarn (oft merkt man das ja erst, wenn´s wirklich hart auf hart kommt und oft täuscht man sich in Menschen...) dann ist es kein Problem, denn der Hund hat in der Zeit jemanden, der ihn zum Lösen rauslässt, der ihn streichelt, nach dem Rechten schaut und ihm kurz Gesellschaft leistet.
Klar, Alleinsein ist für kein Rudeltier schön, aber bei dir sehe ich, daß du es machst, um für euch beide eine bessere Lebensgrundlage zu erschaffen.
Und wenn du dann deine Umschulung hinter dir hast und deinen Hund nicht mit auf die Arbeit nehmen kannst, verdienst du trotz allem genug, um dann jemanden zu holen, der mit dem Hund während deiner Abwesenheit geht.
Ich wünsche euch beiden alles Gute! -
Ich finde es jetzt auch nicht so tragisch. Ideal ist sicherlich was anderes, aber im Leben läuft eben nicht alles 100% so wie mans haben will.
Was man versuchen könnte, wäre jemand zu finden, der den tagsüber umsonst/für ein Taschengeld nimmt. Wenn der Hund verträglich und nett ist, sollte das sogar möglich sein. Ich kenne zum Beispiel einige, die ihren Hund 'teilen'. Konkret zum Beispiel der Dackel einer Nachbarin. Der Hund müsste (scheidungsbedingt) auch neun Stunden alleine bleiben. Sie hat eine Annonce im örtlichen 'Käseblatt' geschaltet (kostet nicht viel) und eine nette ältere Dame gefunden, die sich nicht mehr fit genug für einen eigenen Hund fühlt. Auch vor dem Hintergrund, dass sie niemand hätte, der den Hund nimmt, wenn sie ins Altersheim müsste.
Die ältere Dame bekommt den Hund morgens gebracht, macht mit ihm ein nettes Ründchen mittags und abends wird der Hund wieder geholt und geht mit Frauchen dann noch zu Training/langem Spaziergang. Ansonsten geniest es das Dackeltier sehr den ganzen Tag verwöhnt zu werden.
EIn ähnliches Konzept haben andere Bekannte. Da holt die Nachbarin den Hund mittags rüber wenn sie nach Hause kommt (arbeitet halbtags). Die Kinder bespaßen den Hund nach der Schule und wenns Herrchen und Frauchen wiederkommen, wird der Hund eingesammelt.Bei einem schwierigeren Hund könnte es natürlich problematisch werden, einen passenden Platz zu finden. Aber versuchen kann mans ja.
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